Archive for the ‘Hand und Fuß’ Category

#nachtgedanken 13.07. herz

13. 7. 2015

http://www.losungen.de/fileadmin/media-losungen/heute/2015/0713.html Gott, sei dem zerrissenen herzen gnädig. zur ruhe der nacht.

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An der Sieg und weg von ihr und wieder hin

17. 5. 2014

Der Natursteig Sieg ist ein  recht neuer Wanderweg (seit 2011). Wir haben in den vergangenen Monaten zwei Etappen ausprobiert:

Nr. 3: Von Stadt Blankenberg bis Merten. Diese Etappe haben wir nach dem Vorschlag eines Wanderführers zu einem Rundweg gemacht.

Nr. 6: Die Schleife um Herchen. Nach den Vorschlägen des Wanderführers leicht abgekürzt, auch ein Rundweg.

In den Osterferien gingen wir mit der Etappe 4 von Merten nach Eitorf.

Wir parkten unseren Pkw am Bahnhof Eitorf, schlürften einen unerträglichen Kaffee im Bahnhofskiosk und fuhren mit der S-Bahn eine Station nach Merten(Sieg).

Von dort ging es bergauf von der Sieg weg. Anfangs war der Fluss von weiter oben zu betrachten. Irgendwann auf dem weiteren Weg war dann nur noch Wald um einen. Am Mengbach wird der Weg dann breiter. Im Eitorfer Ortsteil Schmelze folgten wir dem zunächst garstigen Weg die Landstraße zur Sieg (Ortsteil Bourauel). dort folgten wir dem Weg über den Damm an der Sieg, überquerten die nächste Brücke und kamen am hinteren Bahnhofsparkplatz an.

Strecke: 12 bis 13 km. Reine Gehzeit: 2,5 bis 3 Stunden.

Das Wetter hat uns mit recht milden Temperaturen verwöhnt, es war trocken. Und der Wanderführer blieb meist in der Tasche. denn die Beschreibungen sind manchmal falsch, oft unbrauchbar, zum Beispiel: „hinter der Sitzbank geht der Weg links ins Gebüsch“. Der Weg verlief so, aber da stand keine Bank. Zum Ausgleich ist der gesamte Natursteig hervorragend beschildert. Man kann sich kaum verlaufen. Bleiben die Markierungen aus – und das merkt man recht bald – geht man zum letzten Zeichen zurück, orientiert sich neu, und weiter geht es. (So mussten wir es ein Mal machen.)

Mehr Infos gibt es hier.

Bilder habe ich keine gemacht. Wer wandert, fotografiert nicht. Wer fotografiert, wandert nicht. 😉

 

 

In und um Ypern

6. 9. 2013

Ich hatte als Teilnehmer der deutsch-belgischen Tagung Gelegenheit, einen Friedhof (Essex Farm Cemetrery) gezeigt zu bekommen, das Kriegsmuseum (eher Antikriegsmuseum) „In Flanders Fields“ zu besichtigen und „The Last“ Post“ am Menentor zu verfolgen.

Der Ieprer Werbefilm zeigt in der ersten Minute Streifzüge durch das Museum.Hier wird nicht mehr zwischen Guten und Bösen unterschieden, weil so viele unter diesem Krieg gelitten haben, an erster Stelle die Zivilisten, aber auch die Soldaten in den Gräben. Unsere Gruppe hatte nur 50 Minuten Zeit, das reicht für einen gründlichen Besuch nie und nimmer. Zwei Stunden dürfen es schon sein.

The Last Post ist in Wikipedia gut dokumentiert. Die Bilder und Töne sind am Schluss des Films.

Wer Gelegenheit hat, nach Ieper zu kommen, sollte sie nutzen. Wer keine hat, sollte sie sich schaffen. Bei Gelegenheit.

Kirchentag 1: Gedränge und Geschiebe

7. 5. 2013

Das gehört dazu. Ich könnte darauf verzichten, aber wenn die Tausend anderen nicht weglaufen, will ich auch bleiben.

Hier ein Eindruck vom Eröffnungsgottesdienst am Rathausmarkt:

eröffnungsgottesdienst Kirchentag Hamburg, Rathauskai

Hinterher beim „Abend der Begegnung“ war es dann auch massenhaft. An den anderen Tagen war es seltener so. Manchmal war eine U-Bahn voll. Überfüllte habe ich nicht erlebt. Messehallen und Veranstaltungsräume waren zuweilen überfüllt. Auch erträglich.

Dass viele zusammenkommen, ist beim Kirchentag gewollt. Nur so viele, da muss man halt durchatmen.

Fortbildung 1: Umgebung

31. 1. 2013

Letzte Woche war ich auf einer Fortbildung zum Thema Gottesdienst.

Die Fortbildung war in der Nähe von Eisleben.

Lexikonwissen: Geburts- und Sterbeort Martin Luthers.

Die Stadt konnte ich mit einigen anderen an einem freien Nachmittag besichtigen.

In der Touri-Information bekamen wir freundliche Auskunft:
Lohnend sei die Sankt-Annen-Kirche – bis 14:30 Uhr.
Dann wollten wir noch in das Ökumenische Taufzentrum der Petri-und-Pauli-Kirche (bis 15:30 Uhr)
und abschließend in Luthers Geburtshaus (bis 17:00 Uhr).

Das Sterbehaus wird zur Zeit gründlich renoviert. 2017 naht!

Alles geschafft. Super! Sehr schön anzusehen. Sankt Annen ist mein Favorit…

English: city centre of Eisleben, Saxony-Anhal...

English: city centre of Eisleben, Saxony-Anhalt, Germany Deutsch: Innenstadt der Ltuherstadt Eisleben, Sachsen-Anhalt (Photo credit: Wikipedia)

Wermutstropfen: Eisleben außerhalb der kleinen Fußgängerzone ist mehr tot als lebendig. Traurig! Wieder ein Sieg der grünen Wiese über eine Innenstadt. 😦

Schätze besichtigen – lohnt sich

17. 1. 2013

Neulich war ich in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn zur Ausstellung
Schätze der Weltkulturen Die Großen Sammlungen: The British Museum„.

Sie läuft noch bis 7. April. Ich empfehle sie sehr.

Der Eintritt beträgt 10 €. Im Preis inbegriffen ist ein kleiner, grauer Katalog, der jedes Objekt erläutert. Er ist notwendig, da jedem Objekt eine Nummer zugeordnet und sonst kein weitere Text vorhanden ist.
Ein Audioguide (empfehlenswert) kostet 4 €.

Die vorhandene Gastronomie bietet zum Beispiel Cappuccino für 2,40 € an.

Hier ein kleiner, stiller Rundgang vorab:

 

 

Wegweiser im herbstlichen Dunst

25. 10. 2012

Er steht in der Nähe:

Nach rechts Wegweiser mit langem e („Weegweiser“). Denn Griesenbach, Löhe, Hussen – da will man  wissen, wie es dort ausschaut. Also nichts wie hin.

Nach links mit kurzem e: (sozusagen „Weckweiser“): Köln, Frankfuirt, Neuwied – das sind Fluchtorte. Außer Einkaufen: was will man da? Bleiben wir lieber hier…

Kleines Land, kleines WC

4. 8. 2012

Eine Impression aus dem Großherzogtum Luxemburg.

Wer den Besuch von Männertoiletten nicht gewohnt ist: Eine Trennwand zwischen beiden Becken ist sinnvoll (in Deutschland vermutlich vorgeschrieben.) Ist es wie hier,  kann mann beide verwechseln. (Fröhliches Händewaschen rechts! :mrgreen: )

Übrigens ließ sich bei dieser Toilette die Außentür verschließen. So jeck sind die Luxemburger nun auch nicht.

In der zugehörigen Bäckerei gab es Kaffeevariationen und Snacks. Nicht zu klein portioniert. 😉 Und die umgebende Stadt war auch ganz lieblich.

Odenwald: Wege, Burgen und Perlen suchen

11. 7. 2011

Ja, der Odenwald. Wildromantisch, wie die Siedlungen in den Wald hineingeschmissen sind. Es fehlen nur die Punkte über dem O.

Aber von Anfang an: (more…)

Bericht worüber?

8. 7. 2011

Das ist das Ergebnis:

Leider kein ganz eindeutiges Ergebnis. An erster Stelle: der Odenwald – 11 Stimmen, 28,21%. Ich werde dann zu diesem Bericht auch etwas über Wald-Michelbach schreiben – zwei Fliegen mit einer Klappe.  Gerade im Odenwald habe ich keine Fotos geschossen, nur ein bisschen in Wald-Michelbach.

Alles andere fällt dann unter den Tisch: Jeweils weniger als ein Viertel oder 10 Stimmen sind nun kein starkes Votum.

Basaltpark Bad Marienberg und Stöffelpark, heute: Stöffelpark

6. 7. 2011

Vom Parkplatz geht es einen Weg aufwärts zur „Infobox“, dem provisorischen Empfangsgebäude. Dort kriegt man Eintrittskarten (3 € für Erwachsene), man kommt aber auch ohne Kärtchen durch den Park – nur nicht in die …

Schmiede: Die Mitarbeiterin muss mitkommen und das Gebäude öffnen. Dadurch kommt der Verkauf an der Kasse ins Stocken. In der Schmiede sieht man  die Entwicklung vom Eisen zum Stahl, und noch mehr gibt es  zu sehen. Fast zehn Jahre quasi Tür an Tür mit einem Stahlwerk, da sind wir beim Thema nicht ganz unbeleckt, also halten wir es kurz. Wir sind neugierig auf die

Erlebnis-Toilette. Sie befindet sich im Maschinenhaus und ständig laufen Geräusche einer Dampfmaschine. Da war es eine bestechende Idee, dort eine Toilette einzubauen. Alle haben plötzlich Drang die Toilette aufzusuchen… Ich gebe zu, ein bisschen irritiert das hier schon, ein Knallen und Zischen zu hören, das nicht von Menschen erzeugt ist.

Es gibt – so hat man es uns auch am Anfang gesagt – drei Wege: rot für die Industriedenkmäler, orange für die Erdgeschichte und grün für die Natur. Wir folgen zunächst der roten Tour. Vom Schalthaus zur Basaltbühne, zwischendrin der Kohlenschuppen. Er ist an Wochenenden bewirtschaftet. Leider haben wir in Bad Marienberg schon konsumiert, deshalb fehlt hier ein Testbericht. Es sieht aber alles sehr gut aus.

Zum Schluss machen wir uns auf  zum Steinbruch. Er ist zur einen Hälfte Grabungsgebiet und Naturreservoir. Auf der anderen Seite ist deutlich ein großer Bagger zu sehen. Nähert man sich dem Rand des Steinbruchs, bitten  Schilder, nicht weiterzugehen: Auf der gegenüberliegende Seite wird also noch abgebaut.

Da ist das Stichwort, denn wir haben auch abgebaut, es ist  warm, wir sind schon den halben Tag unterwegs. Wir gehen noch einmal zur Infobox, decken uns ein mit Infos über den Park und andere Ziele in und um den Westerwald. Und dann geht es ab nach Hause. Im Stöffelpark waren wir das erste, nicht das letzte Mal…

Basaltpark Bad Marienberg und Stöffelpark, heute: Basaltpark

4. 7. 2011

Abgemacht, es geht in die Tiefen der Erdgeschichte.

Zuerst über B 8 und B 414  an den westlichen Rand von Bad Marienberg. Dort ist der Basaltpark. Es geht auf 12 Uhr. Am Informationshaus steht, es hätte bis 12.30 auf. Doch der ältere Herr räumt schon Stelltafeln nach innen. Nee, er will rechtzeitig in die Pause und ist nur ehrenamtlich hier. Aber zwei neugierigen Parkbesuchern kann er nicht widerstehen und erzählt uns mehr, als wir uns merken können.

Jetzt wissen wir: Der Rundweg ist wichtig. Ein Kilometer rund um die ehemalige Basaltgrube, interessante Blicke, sogar an einer Stelle auf  Seerosen. Solange der Abbau war, gab es Pumpen. Und seit über dreißig Jahren läuft das Wasser zusammen und bildet einen See. Und am Wegesrand Infos, über die verschiedenen Basaltformen, packend auch etwas  zu erfahren über die Arbeitsbedingungen vom Beginn der Neuzeit bis in die Siebziger, also die Zeit, in der hier Basalt abgebaut wurde.

Die Grube wurde auch geschlossen, weil während des Sprengens die Straße in den Ort immer wieder gesperrt werden musste – und das war mit wachsendem Autoverkehr ungünstig.

Ein kleiner Abstecher in die Mitte Bad Marienbergs. Pardon, ihr Marienberger, das ist nicht weiter erwähnenswert. Dann geht es fast wieder zurück, kurz vor Hachenburg muss man die Biege machen und noch acht Kilometer fahren. Dann sind wir am Stöffelpark (offiziell „Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel“).

Fortsetzung folgt.

Südhessen und Verwandtes: Noch eine Abstimmung

3. 7. 2011

Aufgepasst, jetzt kommt die zweite Chance zu Reiseberichten! Diesmal könnt ihr mehrere Orte ankreuzen. Am Donnerstag Freitag wird das „Wahllokal“ geschlossen.

Das Ergebnis der Abstimmung steht jetzt weiter oben.

Noch einmal „HdG“

2. 7. 2011

Wir besuchten das Haus an Pfingstmontag (an Nichtfeiertagen ist es montags geschlossen) und kamen von der U-Bahnstation. Der Kanzlerwaggon steht weiterhin dort, wie Schillers Glocke („festgemauert in der Erden“). Neu ist Adenauers Dienstmercedes daneben, der stand vorher im Erdgeschoss. Was war an seine Stelle gekommen?

Wichtigste Änderung im Eingangsbereich: Die Weltkugel hängt auf Drahtgeflecht durchsichtig und silberfarbig von der Decke herab. Weil wir jetzt ja global sind (oder denken oder sonstwie).

Nach Betreten des Ausstellungsbereiches wende man sich nach rechts, es beginnt 1945 mit der Stunde Null, Zerstörungen, Vertreibungen, alles findet Platz. Am Ende des Raums geht es um den bescheidenen Neuaufbau bis 1948. Man wendet sich wieder nach links und geht durch den Bauch eines „Rosinenbombers“. Der war doch früher länger? Und die Dutzend Entwürfe der deutschen Flagge hat man jetzt auch zusammengerafft. Dafür steht jetzt mehr zur Geschichte der „Sowjetzone“ da.

Nach rechts, dann ist man wie früher im Miniaturplenarsaal mit den alten Stühlen des ersten Bundestags und kann nach wie vor über wichtige Themen der frühen BRD abstimmen.

Und dahinter, da war mal der Mercedes, der jetzt im  Keller zu sehen ist. Und was steht jetzt da? Der Anfang der DDR. Mit irgendeinem stalinistischen HeldderArbeit-Denkmal. „Aha!“, denkt sich der geneigte Leser, und ein Besuch wird es bestätigen, „die DDR nimmt mehr Raum ein“. Jetzt ist nicht nur der Anfang  Bundeswehr dokumentiert, sondern gleich daneben auch der Beginn der NVA, und den T 34 brauchte man für den 17. Juni 1953.

Dann zieht sich die eine Seite des Hauses wendeltreppenartig nach oben, und dort hat sich wenig geändert, der alte VW–Käfer ist da, das kleine Kino, die Eisdiele mit Jukebox und und… Für das letzte Jahrzehnt hat man ein wenig gestrafft, es soll sicher für die nächsten zehn Jahre noch Raum da sein.

Auf der anderen Seite ist dann das Café. Das haben wir leider links liegen lassen. Es waren zu viele, die wie wir gedacht haben, wer wird am Pfingstmontag schon ins Haus der Geschichte gehen, also machen wir es…

Es hat mich gefreut, „alte Bekannte“ wiederzusehen: das Endlosband mit Fernsehserien der 70er und 80er, besonders aber die Kontrollkabine am Grenzübergang in Berlin. Das beklemmende Gefühl vor einem muffelig dreinschauenden Grenzbeamten zu stehen, der ein paar Mal vom Pass zu mir schaut und wieder zurück – es ist sofort wieder da.

Nichts wie raus aus der Kabine! Es gibt noch genügend anderes. Mehr als sich heute berichten lässt.

Das neu eröffnete „Haus der Geschichte“ in Bonn

1. 7. 2011

„Zweite Heimat“ wäre zu viel des Guten. Aber in den letzten Jahren haben wir das Bonner Haus der Geschichte sehr häufig besucht. Die Kinder hatten Beschäftigung. Erwachsene konnten immer etwas entdecken.

Irgendwann hatten die Kinder genug. Wir Großen fanden auch nichts Neues mehr. Hin und wieder lockten Sonderausstellungen. Und wenn man schon da war, das Museumscafé.

Das Haus der Geschichte zieht sich über mehrere Etagen. Schon in der U-Bahn-Station Heussallee stehen Ausstellungsstücke.

Im Erdgeschoss ist der Museumsshop, die Information und die Garderobe und Räume  für Sonderausstellungen. Schräg rechts an der Info vorbei geht  es zur Dauerausstellung.

So war es und so ist es. Irgendwann wurde verkündet, das Museum werde umgebaut und es kämen neue Ausstellungsstücke. Vor allem ein sowjetischer T-34-Panzer wurde heftigst angekündigt. Was sollte das geben? Wollten die auch  das bewährte Konzept der Dauerausstellung ändern? Um es gleich zu sagen: Nein, das Konzept ist geblieben.

Und weil es so viel zu berichten gibt, morgen mehr. Ich habe nicht alles auf ein Mal schreiben können. Denn wir sind von einer kleinen Tour zurück. Die nächste Abstimmung wird kommen, und mit den Berichten Fotos !

Das Wahlergebnis

30. 6. 2011

Welches Reiseziel interessiert euch am meisten?

Ergebnis:

Das genaue Ergebnis steht im Artikel „Reiseberichte„.

Das neu eröffnete „Haus der Geschichte“ in Bonn
und
Basaltpark Bad Marienberg und Stöffelpark

erhielten jeweils mehr als ein Drittel.

Montabaur
und
Der Wiesensee bei Westerburg
sind aus dem Rennen.

Konsequenz:

Keine Stichwahl. Erst werde ich etwas über das Haus der Geschichte schreiben, dann kommt die Reise zu Basalt- und Stöffelpark.

Reiseberichte

27. 6. 2011

In letzter Zeit konnte ich die Zeit nutzen und einiges in der Umgebung anschauen. Gerne schreibe ich euch einen Reisebericht. Aber nicht alles interessiert alle. Stimmt doch einfach ab, was Thema sein soll.

Dublin: Irisches Frühstück – voll fett

9. 5. 2011

Die Absteige mit „de Luxe“ im Namen bot kein Frühstück an. So haben wir uns täglich umgetan und in den Cafés der Umgebung gefrühstückt.

Erster Morgen: Café Bliss
Nette Bedienung. Die Karte zeigt: Entweder Schmalspur (Toast, Butter, Konfitüre) oder üppige Wraps. Jeder Kaffee wird extra berechnet, aber Wasser kriegen wir mehrmals geliefert, kostenloser Service.

Zweiter und dritter Morgen: Yum Yums
Ein Restaurant nur für Breakfast und Lunch. Die Frühstücke sind üppig, mit Speck und/oder Würstchen, mit einem aufgebackenem Kartoffelrösti aus der Tiefkühlecke. Die vegetarsiche Frühstücksvarinate bietet Ei und Backed Beans. Auch nichts zum Abnehmen. Kaffee inklusive, wird auch kostenlos nachgereicht. Man könnte ja auch Porridge nehmen, nun ja…

Vierter Morgen: O’Briens
Diese Franchise-Kette wirbt mit Bagels, das klingt gut. Bagels schmecken auch gut. Aber bei einem voll fetten irischen Frühstück? Mein Bagel hat Sour Cream und Bacon. Das günstige Sonderangebot gibt es nur mit normalem Kaffee, dabei sind die anderen üblichen Varianten, Latte, Cappu und so, auch erhältlich. Freundliche Atmosphäre.

Fünfter Morgen: The Bald Barista
Dieses Café ist Teil des Hostels „Avalon House„. Der Kaffee ist wirklich gut, und es  gibt endlich, endlich eine Auswahl, die nicht fetttriefend ist: Scones mit Konfitüre – auch kein Diätfrühstück, aber fast ein Vorgeschmack auf das kontinentale Frühstück zu Hause. Es herrscht emsiger Betrieb, auch, weil die Gäste des Hostels auch da sind. Das mindert den Genuss.

Ergebnis: Wer in Dublin frühstücken will, braucht eine gesunde Galle. Oder muss lange suchen und laufen, um etwas Fettfreies zu finden.

Regionale Ansage

13. 4. 2011

Zwischen Geithain und Bad Lausick fährt der Schienenersatzverkehr. Wenn der dieselgetriebene Zug aus dem Chemnitzer Hauptbahnhof ausfährt, klingt das so:

Ich fuhr dann über eine andere Strecke.

Wiener Zentralfriedhof, jüdische Abteilung

31. 3. 2011

„Wie wohl der jüdische Teil des Zentralfriedhofs aussieht?“, fragte ich mich und ging nicht wieder zu Tor II, sondern zu Tor I hinaus. Und vorher schritt ich noch an jüdischen Gräbern vorbei, eine himmlische Ruhe breitete sich aus, durch die vielen Bäume wurde der sonst herumschwirrende Schall geschluckt.

Auf jüdischen Friedhöfen sind die Grabsteine dem Verfall preisgegeben, das kann dann aussehen wie unten links. Aber die Schrift des Grabsteins in der Mitte war aufgefrischt worden.

Und in den beiden Bildern unten war die Ruhe da.


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