Archive for the ‘– Grundlegendes’ Category

„Singet dem HERRN ein neues Lied!“

13. 5. 2017

Psalm 98, 1

Sonntag Kantate.

Singet dem HERRN ein neues Lied, singet ihm mit weltlichen Weisen,
denn Gottes Arme, weit geöffnet,
zeigen den Weg in die Welt, die er liebt,
und sie bleiben offen,
damit wir Heimat finden.

Habt einen guten, gesegneten Sonntag!

Ostern: Leben statt Resignation

21. 4. 2017

Predigt über  Johannes 21, 1-14 (Predigttext für den Sonntag Quasimodogeniti)

Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so:
Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger.
Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische.
Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte „Es ist der Herr“, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See
Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen.
Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fische darauf und Brot.
Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.
Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl!
Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr.
Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch den Fisch.
Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Dies ist eine besondere Ostergeschichte. Am Anfang schildert sie unsere Lage: wie Mehltau legt sich Resignation über uns, wir nehmen wahr, dass wir NOCH lebendig sind, wie geht es weiter?

Nach dem Johannesevangelium ist Jesus den Jüngern bereits erschienen. Er kam zu ihnen, als sie Angst hatten, segnete sie und gab ihnen den Heiligen  Geist. Weil der Jünger Thomas fehlte, erschien er noch einmal, ließ sich die Hand in die Seite(nwunde) legen, selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

So auch bei uns: Es gibt etwas, was uns angetrieben hat, in die Kirche zu kommen, am Gottesdienst teilzunehmen, in der Gemeinde mitzumachen. Aber das Besondere wird dann über Jahre hin zur Routine. Man macht es halt, weil man es so kennt..

Nun sind sieben der Jünger wieder in Galiläa, am See Genezareth. In anderen Evangelien – wir hörten es in der Lesung bei Markus – werden die Jünger dorthin geschickt, um den auferstandenen Christus noch einmal zu treffen und ausgesandt zu werden. Davon ist hier nichts zu spüren.

Es muss etwas passiert sein. (more…)

sehnen, suchen – zwischendrin aus der Karwoche

11. 4. 2017

Da ist mindestens untergrundig die Sehnsucht am Werk. Das ging ins Ohr, da kann man ins Stauen kommen: Yvonne Catterfeld? Ihre Musik war ja bisher nicht meins.

Yvonne Catterfeld, Irgendwas, feat. Bengio – Musik ab 1:36

Nur Musik auf Spotify: Wer registriert ist, kann den Link nutzen.

Die ersten anderthalb Minuten im Video kann man sich schenken, der Schluss ist auch eigenartig, der Text hat einige Jammertöne.

wdr1 bemerkt twitterfähig: „Yvonne Catterfeld sucht und sucht und sucht den Sinn und findet Soul, Sprechgesang und Bengio.“Der Soul streckt sich eben aus nach dem „Mehr“…

 

Ergänzende Gedanken zum Bloggen

19. 10. 2016

Irgendwo zwischen Ostern und Sommerurlaub wurde mir mein Regelmaß zu viel – und dabei habe ich es mir immer wieder selbst vorgegeben und öffentlich gemacht habe.

Meinen Blog habe ich bis dahin gerne als geistliche Aufgabe gesehen und so über Jahre hin gestalten können… Und jetzt? Der große Anspruch hat erst mal Pause. Als kleine Ausgabe sieht es so aus:

Die #nachtgedanken will ich weiterführen. Auch sonst hin und wieder schreiben.
Denn Bloggen ist grundsätzlich etwas Schönes: Tagebuch, “ Reflexion des analogen Lebens. […] Meditationsblatt, Sudelbuch, Kritzelnotizblatt und Gedankenmosaiksammlung“. Das mag ich.

Das Leben ändert sich, das Bloggen auch.
Wir bleiben in Verbindung.

 

Blog und Leben in den Zusammenhang bringen

14. 10. 2016

Hinter den Kulissen hat sich in meinem Leben viel verändert: Trennung, neue Wohnung, Wartestand, Scheidung. All das habe ich, wenn überhaupt, nur angedeutet in den Blog gebracht. Das hat seit anderthalb Jahren manches oberflächlich gelassen und zugleich Scheitern und Schmerzen verborgen gehalten.

Und es entstand Neues: eine neue Liebe, einen neue Lebensperspektive, ein neues Ziel für meine Arbeit. Manches an Freude blieb ohne sichtbaren Hintergrund.

Zur Zeit tut sich viel.
Ein Umzug nach Österreich (Südburgenland) und die Übernahme einer Pfarrstelle ab Dezember  in der Steiermark ist geplant

Ich merke, mein Blog müsste sich auch ändern, ich weiß nur noch nicht, wie. Vielleicht ist das auch zur Zeit eher unwichtig.

Wir bleiben in Verbindung.

 

 

Wem vertrauen?

10. 6. 2016

Wem vertraue ich mich an?
Es gibt Menschen, denen kann ich mich anvertrauen. Wenn ich schlau bin, tue ich das auch.

Natürlich, wie die Kinder im Religionsunterricht könnte man meinen, wenn ich diese Frage stelle, wäre „Gott“ die richtige Antwort. So einfach ist es nicht.

Gott ist ja nicht „da“ wie einer, der mir gegenübersitzt. Und er antwortet nicht wie so jemand. Frustrierend genug: Oft lässt er mich meine Klagen aus der Seele leerlaufen und das war es dann… Und auch Dank und Lob ernten kein Lächeln oder Kopfnicken.

Sich Gott im Gebet anvertrauen – da kann ich mir einiges von der Seele reden.
Es klärt eigene Gedanken. Das ist ein Effekt, der recht profan klingt – und das auch sein darf.

Und wie ist das mit der Antwort aufs Gebet? Manche Geistesblitze verdienen es überprüft zu werden. Es wäre mir aber zu billig und zu kurz gedacht, sie schon als Antwort zu sehen. Nein, sie lässt oft genug auf sich warten. Geschieht eher indirekt. Irgendwann kann etwas geschehen und es ist die Antwort.

Und wenn die Antwort ausbleibt, bleibt sie aus. In der Zwischenzeit beginnt eigenes Denken. Und vielleicht auch Weiterbeten. In der Zwischenzeit finde ich vielleicht auch Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Wenn ich schlau bin, tue ich das auch.

Übersicht, bitte Übersicht

19. 4. 2016

Nun habe ich die Playlist ergänzt. Mittlerweile ganz schön lang.

7 1/2 Jahre Blog – da kommt einiges zusammen. Auch bei den Beiträgen: über 2.600. Wie sich zurechtfinden?

Oben in der rechten Leiste ist die  “Schnelle Übersicht” eingefügt. Die Kategorien dort geben am besten Auskunft über diesen Blog und über mich. Vor allem “Grundlegendes” ist wichtig, hier finden sich Beiträge, die quasi mein Fundament beschreiben: zum Bloggen, zum Glauben, zum Leben, zum Lachen…

Weitere Kategorien: Aus der Schatzkiste hole ich ab und zu Selbstgemachtes in Poesie und Prosa. Aus Pfarrers Tagebuch sind Gedanken und Geschichten aus dem Berufsleben.

Zugeworfenes beschriebt wie ich mit Stöckchen, Projekten und Awards umgehe. Und dann eben die Playlist.

Viel Vergnügen beim Stöbern! Und Danke fürs Mitlesen, Gefallen bekunden und Kommentieren!

Was ist neu außer dem Jahr? Zum Blog

12. 1. 2016

Die lange Kreativpause habe ich genutzt, um über diesen Blog und mein Bloggen nachzudenken. Wunderbar, ich bin zu Ergebnissen gekommen:

  • Täglich die #nachtgedanken, montags das Lied zur neuen Arbeitswoche und samstags ein Gedicht. Das bleibt. An den anderen vier Tagen gibt es mehr oder weniger. Und Sonntag ist Sabbat. Das wisst ihr ja schon.
  • Die #nachtgedanken sind zum Betrachten, Meditieren. Kommentare veröffentliche ich hier nur selten. (Ich erinnere an meine Seite zum Thema.)
  • Blogs sind ursprünglich Tagebücher. Reflexion des analogen Lebens. So auch theomix. Und bei mir dann auch Meditationsblatt (siehe oben) , Sudelbuch, Kritzelnotizblatt und Gedankenmosaiksammlung. Das möchte ich so weitermachen.

Es hat mich ziemlich gehetzt, täglich neben den #nachtgedanken noch einen Beitrag zu schreiben. Ich möchte weiterhin jeden Tag bloggen. Und vielelicht hilft mir das wieder zu längeren sinnvollen Beiträgen. (Weniger Sinn und mehr Kürze wird es weiterhin geben.. 😀 ) Ich habe wieder Lust an Qualität. Schauen wir mal…

Jahreslosung 2016 mit süßem Umweg

5. 1. 2016

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Jesaja 66,13

Jerusalem ist wiederaufgebaut – das war vor vor 2.500 Jahren Trost, wie die Mutterbrust Trost ist für den Säugling. So sagt es der Zusammenhang. Die Jahreslosung fasst das zusammen: Gott tröstet das Volk wie eine Mutter ihren Säugling.

Die Zeiten der Muttermilch enden meist, bevor das Bewusstsein beginnt und das Gedächtnis solange zurückreicht. Was ist in Erinnerung, wie einen die Mutter getröstet hat? Oft waren es Trostpflaster, ein Kuss oder auch etwas Süßes: Kakao, Pudding oder der Lieblingskuchen.

Darum habe ich dieses Headerbild ausgewählt: Der Blick auf eine Schachtel Pralinen. Ein paar sind bereits wegprobiert. Doch sie laden zum Zugreifen ein.

 

 

gang ins herz aller dinge

24. 9. 2015

beten –
der gang ins herz aller dinge
das äußere weicht
das einfache bleibt

Garagentext

17. 4. 2015

Da will ich einen Text der EKD im Netz anschauen. Auf den zweiten Blick lese ich „Grundlagentext“. Nach dem ersten Blick lautet das Wort „Garagentext“.

Faszinierend, denke ich blitzartig, genial. Ein Garagentext. Gut bewahrt und jederzeit einsatzbereit. Ja, ich will gerne Garagentexte schreiben.

Jahreslosung 2015 im Kopf

2. 1. 2015

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Römer 15, 7

Dieser Vers aus dem Römerbrief ist die Jahreslosung für dieses Jahr – und mir selbst sehr wichtig. Der Kirchentag 1993 in München hatte den ersten Halbsatz als Motto, und im Januar vorher predigte ich darüber. Ich habe darüber gesprochen, wie schwer dieses Annehmen manchmal sein kann.

Dass Gott alle liebt, auch die Homosexuellen, das hatte mir schnell eingeleuchtet. Ist ja gar kein Problem. Vom Kopf her. Ich hatte am Anfang des Studiums mit einem jungen Pfarrer zu tun, ich freundete mich mit ihm und seiner Familie an. Eines Tages, da war ich schon im Berufsanfang,  telefonierten wir und er sagte: „Ich hatte mein Coming-out.“ Ich musste schlucken.

Blitzlichtartig merkte ich: dieses Schlucken verweigert das Annehmen, es ist ein Schloss vor dem Herzent. Und Annahme gibt es nur, wenn das Schloss geöffnet wird.

Immer wieder habe ich gelernt, dieses Schlucken wahrzunehmen, hinzuschauen, es selbst AUCH anzunehmen, und so zum Annehmen und Verstehen zu kommen. Annehmen und Verstehen dessen, was mich schlucken ließ.

Jahre später auch beim Bloggen: Was tummelte sich da an häretischem Zeugs, Feng-Shui-Jünger, Kartenlegerinnen, kann ja wohl nicht wahr sein. Hätte ich mich davon stoppen lassen, mir wären wichtige Begegnungen vorenthalten geblieben. Nicht das Weltanschauliche zählte, sondern die Menschen – mit riesigen Begabungen. Und mit großer Offenheit. Und ich komm daher und quengel herum? Es zählte anderes als Richtigkeiten. Diese Menschen waren (und sind) ein Geschenk.

Deswegen habe ich beherzt das Bodenbild meiner Fortbildung als Header, als Kopfbild ausgewählt. Der „religiöse Trash“ der Referentin. Er wurde während der Tage durch Fundstücke der Teilnehmer ergänzt. Ich muss den ganzen Kram nicht gut finden. Nur, wenn mein Schlucken zu laut ist, kann ich die Sehnsucht dahinter nicht hören und die Gaben der Menschen nicht erkennen.

Wohin einen der Weg führt, wenn wir die Annahme versuchen? Wir werden es erleben. Zu Gottes Lob.

 

Und wo bleibt der Humor?

11. 12. 2014

Und wo bleib das Positive, Herr Kästner?“ wurde Erich Kästner gefragt, ob seiner ironischen Gedichte.

„Und wo bleibt der Humor?“ Das fragt der Theomix sich selbst. Seit der Tagung im November kommt er sich vor wie die Billardkugel, die von der einen zur anderen Seite der Spielfläche schnellt. Die Kugel ist Kräften und Gesetzen unterworfen, die sie selbst nicht steuern kann. Wohin die Reise geht, kann ich mal wieder nicht sagen.

Den Humor habe ich weiterhin behalten, die Menschen meiner Umgebung können (bei Kalauern: müssen) es bestätigen.  Auf der anderen Seite kann ich leichter beantworten, was geistlich ist: Reflektieren vor Gott. Und das hier niederschrieben  – herzlich gerne. 🙂

psalm psalm gebet

15. 10. 2014

unsere gebete sind weichgespült, herr
in denen schwebst du oben
und wir haben nur wenige bilder für dich

verhalten beten wir um gerechtigkeit
und wünsche, die tyrannen mögen staub fressen
verlaufen im sand leerer herzen

verhalten beten wir um frieden
und dass du schwerter zerbrichst
haben wir gelernt zu übersehen

herr, lass uns die weichgespülten worte verlernen
und schenke uns wieder die kraft wüster psalmen
damit unsere gebete uns wieder bewegen

denn wer dir berserkerwut andichtet
traut dir wenigstens etwas zu
und ringt mit einem unbequemen gott

Der Hunger, das Leben

15. 9. 2014

Von ihrer ersten CD/ LP:

Tracy Chapman, All That You Have Is Your Soul

Alle Lieder dieses Albums finde ich gut zum Anhören, „Talking ‚about a revolution“ schlug damals ein – aber dieses Lied hier ist für mich das Beste.  Ein elementarer Text (leider in der Eile so genuschelt), nur wenige Instrumente – und diese Stimme, zwischen zerbrechlich und stark.

Nach Langem wiedergehört – und sofort wieder ergriffen. Wenn ich in profan sagen sollte, was mich angetrieben hat aus dem Studium in den Beruf, was ich weitergeben kann und soll, was mich im Grunde immer noch  hoffen und manchmal auch verzweifeln lässt – ja, du meine Güte, besser kann es nicht gesagt werden, hört es einfach noch mal an…

Mit Dank an, sie weiß schon, die damals die CD geschenkt hat. ❤

Heiter

25. 2. 2014

Heiterkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht.
Jean Paul

Aus: Das Kampaner Thal oder über die Unsterblichkeit der Seele
Selina oder über die Unsterblichkeit II 227

Vielleicht mehr Übersicht

3. 1. 2014

Seit Jahresanfang gibt es eine neue Seite auf meinem Blog: „Playlist„. Dort stehen alle musikalischen Stücke, die ich seit Anfang des Blogs 2008 bis Ende letzten Jahres verlinkt habe. Manche wortlastigen Stücke findet man dort auch, Loriots Adventsgedicht etwa.

Wann oder wie oft ich dieses Verzeichnis bis zum folgenden Jahresende ergänze, weiß ich noch nicht. Wie viele Dinge im Leben habe ich diese Liste zuerst für mich gemacht. Ich war es Leid, Titel, die ich auf meinem Blog wusste, zu lange suchen zu müssen.

Wenn es juckt: Viel Spaß beim Durchschauen und Heraussuchen.

Findehilfe: Wer ein Stück vom TT.MM. aus dem Jahr JJJJ hören will, findet es über theomix.wordpress.com/JJJJ/MM/TT. Alle anderen müssen googlen, bingen, duckduckgoen oder sonstwie…

Genussmittelräumdienst

25. 10. 2013

2013-10-19 10.47.07

Anfangs haben wir uns nur gegenseitig Bücher geliehen. Quasi über die Ladentheke. Jetzt läuft es über die private Schiene und ich kriege noch „milde Gaben“ dazu. Ich bin  sehr berührt. Auch verlegen, denn alles ist aus eigenem Garten gewonnen. Und in unserem Garten gedeiht nichts sehr wenig. Ich könne mich nur mit Gebeten, Gedichten und Segensworten revanchieren, sag ich noch. Ich habe die Prosa vergessen. Hier steht es nun.

Auf Google plus und bei Facebook können einige erfahren, was im Korb steckt. In den Blog kommt es zeitlich verzögert – auf der Seite „Genussmittelgeschichten„.

Die Spiritualität der Markthalle

24. 5. 2013

Irgendwie auch Kirchentag 5

Kirchentag, Markt der Möglichkeiten (MdM): Ich liebe es, von Stand zu Stand zu gehen und mir Angebote anzuschauen, auch da und dort ins Gespräch zu kommen. Hier erhalte ich mehr Anregungen als bei langweiligen Vorträgen. Der Heilige Geist spricht im Dialekt der Vielfalt.

Eine Messehalle auf dem MdM ist ästhetisch wenig reizvoll. Die Stände sind geordnet, mittig ist meist eine Bühne untergebracht. Die Stände sind geordnet und fügen sich bunt ins Bild. Irgendwo ist die Hallenleitung eingebaut. Eher dezentral. Und darin modern, einer demokratischen Gesellschaft angemessen.

De Ähnlichkeit mit einer Markthalle ist gewollt. Ein Markt spricht die Sinne an, es gibt etwas zu sehen, zu hören, anzufassen, manchmal auch etwas zu probieren und meist etwas zu riechen (was beim Kirchentag eine Ausnahme ist).

Und dieses Jahr ist mir bewusst geworden: Das Modell ist sehr alt. Die ersten Kirchen haben den Bauplan einer Markthalle, einer Basilika. Genau genommen: eine Markt- und Gerichtshalle. Ein Ort der Kommunikation, des Austauschs – Handel und Wandel – unter den Augen der Ordnungsmacht. Zentral ausgerichtet, steht in der Apsis das Bild des Kaisers oder eines Gottes, darunter der Sitz des Richters oder des Statthalters. Die Christen schmeißen Gottesbild und weltliche Macht raus und ersetzen sie durch den Altar. Vielleicht gibt es noch einen Bischofsstuhl und Sitzplätze für den Klerus.

Das religiöse Gebäude der Antike, der Tempel, wird nicht nachgebildet. Das Christentum grenzt sich da ab und hat wohl noch das Vorbild der Synagoge im Gedächtnis.

Die Vielfalt zieht verstärkt mit der dreischiffigen Basilika ein. Denn nun  gibt es ein hohes Mittelschiff mit zwei niedrigen Seitenschiffen – wie gemacht für kleinere Altäre in den Ecken und Nischen. Diese Kirche ist anders strukturiert als eine Messehalle beim Kirchentag, aber doch ähnlich. Die Vielfalt ist begrenzt .

Die Reformation hat den Kirchenraum wesentlich verändert. Das Zentrum soll seinem Namen Ehre machen. Also kommen alle Seitenaltäre weg. Und der begehbare Kirchenraum wird von Sitzbänken durchzogen, damit der Mensch besser der Predigt zuhören kann. Der katholische Kirchenbau will da nicht nachstehen und holt sich auch die Sitzbänke ..

Die Vielfalt kommt über die Gemeindehäuser zurück: Ein Haus mit vielen Zimmern. Verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Da ist der Weg zur Markt- und Messehalle nicht weit. Die Basilika ist jedoch die ältere Schwester des „Marktes der Möglichkeiten“.

Fortbildung 2: Sinnspruch

2. 2. 2013

Letzte Woche war ich auf einer Fortbildung zum Thema Gottesdienst.

„Applaus ist ein gestaltetes Amen.“,
sagte ein Referent.

Wunderbar formuliert. Mit einem herzlichen Gruß an Bedenkenträger. 😉


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