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Dublin: Irisches Frühstück – voll fett

9. 5. 2011

Die Absteige mit „de Luxe“ im Namen bot kein Frühstück an. So haben wir uns täglich umgetan und in den Cafés der Umgebung gefrühstückt.

Erster Morgen: Café Bliss
Nette Bedienung. Die Karte zeigt: Entweder Schmalspur (Toast, Butter, Konfitüre) oder üppige Wraps. Jeder Kaffee wird extra berechnet, aber Wasser kriegen wir mehrmals geliefert, kostenloser Service.

Zweiter und dritter Morgen: Yum Yums
Ein Restaurant nur für Breakfast und Lunch. Die Frühstücke sind üppig, mit Speck und/oder Würstchen, mit einem aufgebackenem Kartoffelrösti aus der Tiefkühlecke. Die vegetarsiche Frühstücksvarinate bietet Ei und Backed Beans. Auch nichts zum Abnehmen. Kaffee inklusive, wird auch kostenlos nachgereicht. Man könnte ja auch Porridge nehmen, nun ja…

Vierter Morgen: O’Briens
Diese Franchise-Kette wirbt mit Bagels, das klingt gut. Bagels schmecken auch gut. Aber bei einem voll fetten irischen Frühstück? Mein Bagel hat Sour Cream und Bacon. Das günstige Sonderangebot gibt es nur mit normalem Kaffee, dabei sind die anderen üblichen Varianten, Latte, Cappu und so, auch erhältlich. Freundliche Atmosphäre.

Fünfter Morgen: The Bald Barista
Dieses Café ist Teil des Hostels „Avalon House„. Der Kaffee ist wirklich gut, und es  gibt endlich, endlich eine Auswahl, die nicht fetttriefend ist: Scones mit Konfitüre – auch kein Diätfrühstück, aber fast ein Vorgeschmack auf das kontinentale Frühstück zu Hause. Es herrscht emsiger Betrieb, auch, weil die Gäste des Hostels auch da sind. Das mindert den Genuss.

Ergebnis: Wer in Dublin frühstücken will, braucht eine gesunde Galle. Oder muss lange suchen und laufen, um etwas Fettfreies zu finden.


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