Posts Tagged ‘Politik’

Aus Krähwinkels Schreckenstagen

26. 6. 2013

In der Schule hatte ich mit diesem Gedicht zu tun. Jetzt fiel es mir wieder ein.

Heinrich Heine

Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen

Wir Bürgermeister und Senat,
wir haben folgendes Mandat
stadtväterlichst an alle Klassen
der treuen Bürgerschaft erlassen.

Ausländer, Fremde, sind es meist,
die unter uns gesät den Geist
der Rebellion. Dergleichen Sünder,
Gottlob! sind selten Landeskinder.

Auch Gottesleugner sind es meist;
wer sich von seinem Gotte reißt,
wird endlich auch abtrünnig werden
von seinen irdischen Behörden.

Der Obrigkeit gehorchen ist
die erste Pflicht für Jud und Christ.
Es schließe jeder seine Bude,
sobald es dunkelt, Christ und Jude.

Wo ihrer drei beisammenstehn,
da soll man auseinandergehn.
Des Nachts soll niemand auf den Gassen
sich ohne Leuchte sehen lassen.

Es liefre seine Waffen aus
ein jeder in dem Gildenhaus;
auch Munition von jeder Sorte
wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
wird unverzüglich füsiliert;
das Räsonieren durch Gebärden
soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet eurem Magistrat,
der fromm und liebend schützt den Staat
durch huldreich hochwohlweises Walten;
euch ziemt es, stets das Maul zu halten.

Vieles hat sich in den letzten 180 Jahren geändert. Manche Regierungen heute werden sich ähnliches wünschen wie die Obrigkeit von Krähwinkel.

Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 5

7. 12. 2012

Wer kritisch über die Kirche schreiben möchte:

Es ist immer “die” Kirche. Seit 456 Jahren gibt es in Deutschland zwar mehr als eine. Aber Differenzieren könnte ja weh tun.

Die Kirche besteht aus Heuchlern. Oder herzlosen alten Männern. oder aus verhärmten Frauen mit unerfülltem Leben. Andere, möglicherweise sympathische VertreteInnen der Kirche sind auf der oberen Etage unsere Helfer (also die Heilige Margot, äh, also Frau Käßmann zum Beispiel). Das passt jetzt nicht mit dem Feindbild überein. Egal – über innere Widersprüche unserer Argumentation nicht nachdenken. Denn es gibt noch die netten Leute auf den niederen Rängen: in die Irre geführte Schafe, künstlich unmündig gehalten. Die brauchen unser Mitleid.

Wenn mal die Argumente ausgehen:

Bei der Kirche ist auch praktisch, dass man nicht aufhören muss zu meckern, wenn die aktuelle Luft raus ist.
Wir haben ja die Kreuzzüge, die Inquisition und die Hexenverbrennungen.

Ich nehme mich mal als Beispiel.  Ich habe keine Mordabsichten gegen Andersgläubige, mag die Meinungsfreiheit für mich und andere und wüsste gar nicht, wie man ohne Feuerzeug einen Reisighaufen anzündet. Aber ich muss dafür geradestehen, was irgendwelche Simpel vor 600 Jahren ausgeheckt haben..

Beschäftigt euch bitte nicht mit Franziskus, den Quäkern, Dietrich Bonhoeffer oder Martin Luther KIng. Lasst sie einfach weg. Die Welt ist auch so schwierig genug. Hauptsache, die Kirche steht in der geistigen Erbfolge der Totschlagsargumentstrinität, das muss genügen.

Gut ist auch, dass man die Hardcore-Atheisten stets auf seiner Seite hat. Denn die meinen ja, egal, was Christen machen, es ist falsch. (Arno Backhaus)

Auf alle Fälle belegt dann der Skandal, dass es Gott nicht geben kann und / oder Jesus unerreicht bleibt oder beides. Egal. Hauptsache, den autoritären Knackern wird gewaltfrei eins auf die Rübe gegeben!

Ach, den Papst hätte ich fast vergessen! Hier schließt sich der Kreis: Da es nur “die” Kirche gibt, braucht sich niemand darum zu kümmern, dass er in fast allen Konfessionen (außer der römisch-katholischen) keine Rolle spielt.

Toleranz

15. 2. 2012

Noch einmal Robert Long

Das hier ist ein bisschen derb, polemisch, aber…

Ist Toleranz etwas Resignatives? Wo wird Toleranz zur Gleichgültigkeit, kann sie sich mit Engagement verbinden? Wie sieht das dann aus?

Ein neuer Stern am Enthüllungsjournalismushimmel

4. 2. 2012

– Rückblick KW 5 –

Bravo, Frau Korneli. Einfach überzeugend.

Caro Korneli über gefährliche Linke

Schon einmal darauf gezeigt, KW 4

28. 1. 2012

Schon einmal darauf gezeigt, KW 2

17. 1. 2012

Kirchliches:

Politisches (präsidial):

Weltuntergang:

Schon einmal darauf gezeigt, KW 50

17. 12. 2011

Wie bitte? Schon da?

7. 11. 2011

Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: “Wann kommt das Reich Gottes?”, antwortete er ihnen und sprach: “Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte;noch wird man sagen: ‘Siehe hier!’ oder: ‘Siehe dort!’, denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.”
Lukas 17, 20.21

Reich Gottes, so übersetze ich mir das gerne, ist die Welt, so wie Gott sie will. Und das ist schon mitten unter uns? Utopien sind in den letzten beiden Jahrzehnten rar geworden. Aber sie wären notwendig, die “Occupy”-Bewegung zeigt es.

“Mitten unter uns” – eine Herausforderung, auch ein bisschen Arbeit. In früheren Jahren hat mich die Lektüre Helmut Gollwitzers inspiriert. “Sozialismus” ist seit Ende des real existierenden nur noch “pfui”. Aber vielleicht braucht es heutzutage wieder eine Utopie, ein soziales Ziel.

“Das Reich Gottes ist inwendig in euch”, hat Luther übersetzt. Das Da-sein dieses Reiches ist schillernd und  nicht eindeutig. Innerlichkeit ist zulässig, so lässt sich das griechische Wort (ἐντὸς) auch  übersetzen. “Mitten unter euch” ist gleichwertig, im Deutschen geht nicht beides auf ein Mal.

Bei uns – aber noch nicht da. Es kommt uns entgegen, wir gehen darauf zu. Jenseitige Perspektiven kommen auf. Diesseitige lassen sich nicht verdrängen. “Mitten unter euch”.

Entwicklungshilfe andersherum

17. 10. 2011

Was gab es nicht vor 20 Jahren? – 8 –
So herum ist es neu…

Brasilien und Indien wollen dem alten Europa helfen. Zwar über den Umweg IWF, aber immerhin.

Einerseits bin  ich amüsiert und könnte mich wegkringeln. Andererseits denke ich: “Europa, du hast ausgespielt” – und ich frage mich, ob das der Welt so

schlecht bekommen wird.  Abgesehen von den Umweltstandards –

Blumenau, Brasilien

Image by cspannagel via Flickr

wohl nicht. Oder?

Mehr Samba im Radio und mehr indische Gewürze im Essen, das wird schon nicht schaden..

50 Jahre danach, Vorgeschichte

13. 8. 2011

Das neu eröffnete “Haus der Geschichte” in Bonn

1. 7. 2011

“Zweite Heimat” wäre zu viel des Guten. Aber in den letzten Jahren haben wir das Bonner Haus der Geschichte sehr häufig besucht. Die Kinder hatten Beschäftigung. Erwachsene konnten immer etwas entdecken.

Irgendwann hatten die Kinder genug. Wir Großen fanden auch nichts Neues mehr. Hin und wieder lockten Sonderausstellungen. Und wenn man schon da war, das Museumscafé.

Das Haus der Geschichte zieht sich über mehrere Etagen. Schon in der U-Bahn-Station Heussallee stehen Ausstellungsstücke.

Im Erdgeschoss ist der Museumsshop, die Information und die Garderobe und Räume  für Sonderausstellungen. Schräg rechts an der Info vorbei geht  es zur Dauerausstellung.

So war es und so ist es. Irgendwann wurde verkündet, das Museum werde umgebaut und es kämen neue Ausstellungsstücke. Vor allem ein sowjetischer T-34-Panzer wurde heftigst angekündigt. Was sollte das geben? Wollten die auch  das bewährte Konzept der Dauerausstellung ändern? Um es gleich zu sagen: Nein, das Konzept ist geblieben.

Und weil es so viel zu berichten gibt, morgen mehr. Ich habe nicht alles auf ein Mal schreiben können. Denn wir sind von einer kleinen Tour zurück. Die nächste Abstimmung wird kommen, und mit den Berichten Fotos !

Und es gibt ihn doch!

23. 5. 2011
The only picture of Jakob Maria Mierscheid

Image via Wikipedia

Wie? Jakob Maria Mierscheid soll eine Erfindung, ein Fake sein? Nie und nimmer!

Schließlich steht er im Bundestagshandbuch. Und MEIN Landesfürst, Kurt Beck, hat ihm letztes Jahr zum Geburtstag gratuliert. Selbst die Bayerische lutherische Kirchenzeitung hat einen Artikel über ihn verfasst.

Und: er hat das Mierscheid-Gesetz begründet: “Der Stimmenanteil der SPD bei Bundestagswahlen richtet sich nach dem Index der deutschen Rohstahlproduktion in den alten Ländern gemessen in Mio. Tonnen.”
Und das hat bisher noch immer gestimmt

Hört mal, ihr glaubt doch sonst alles, was schwarz auf weiß gedruckt  ist auf dem Bildschirm flimmert. Also, nicht kneifen! Charles T. Bonebreaker sammelt schon Beweise.

Der Urgroßvater der Protestlieder

11. 3. 2011

Schon kein Spiritual mehr, aber ein gelungener Gospel mit politischen Reflexen und ironischem Augenzwinkern, wieder mal gesungen vom Golden Gate Quartett und begleitet von dem Gitarristen Ry Cooder.

Geschrieben wurde es 1944 von Ervin Drake, einem (weißen) Komponisten und Textdichter. Sonst kein Gospelschreiber. Aber es passt in die Reihe der bisherigen Songs.

Das richtige Maß, mit Dank und Bescheidenheit

1. 3. 2011

Herr zu Guttenberg ist zurückgetreten. Endlich!, denke ich, und zum anderen: Doch überraschend. Es gab vorher keine Andeutung.

In seiner Position, in diesem Amt hätte er sich auf Dauer nicht halten können, meine ich. Ich hatte befürchtet, es wäre noch zwei Wochen oder mehr so weitergegangen. Aber er hätte niemandem damit einen Gefallen getan.

Zwei Wochen nach den ersten Gerüchten: das ist für einen Politiker nicht lange – wenn ich mich an die letzten Rücktritte aufgrund von Skandalen erinnere.

Herr zu Guttenberg rettet mit diesem Rücktritt den Rang wissenschaftlicher Arbeiten. Auch die Bundeswehr ist nicht mehr von diesem Minister belastet.

“Danke, Herr Guttenberg!”, sage ich hier.

Und beim Nachdenken und aus Gesprächen ist mir noch eins klar geworden: All die Comedians und ansonsten guten Kaberettisten fördern nicht die Kultur, wenn sie sich über Äußerlichkeiten hermachen. Das Gel des Verteidigungsminsters und die Kleidung der Kanzlerin haben mit der Politik der beiden nichts zu tun. Gar nichts. Wenn ich in mich hineinhorche, ich will so etwas gar nicht mehr hören.

Und was für ein Selbstbewusstsein muss ein Politiker mitbringen? Welchen inneren Selbstschutz muss er aufbauen?  Denn solche Dinge muss man ertragen, und dazu noch andere ätzende Kritik und üble Vorwürfe. Wer von “uns anderen” könnte das auf Dauer ertragen? Ich will nicht die “Politikerkaste” ans Herz drücken, aber ich möchte künftig bei direkter Kritik oder anderen Äußerungen über Politikerinnen und Politikern bei der Sache bleiben und maßvoller im Blick auf die Persönlichkeiten sein. Im Sinne der “Goldenen Regel” etwa.

Nachtrag nach Anhören der Rücktrittserklärung: Er erwartet keinen Respekt, aber er hat ihn verdient. Ich warte, bis seine Worte nachzulesen sind, denn einige Sätze fand ich denk-würdig. Ob das Denken hier zu Worten auf dem Blog führt, weiß ich noch nicht.

Neues zum Plagiator

28. 2. 2011

Der “Doktor der Herzen” beschäftigt mich weiterhin.

Ich persönlich finde es einfach ärgerlich und blamabel, dass noch kein Rücktritt erfolgt ist. Vielleicht ärgere ich mich deshalb, weil ich durchs Studium gelernt habe, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet. Meine Examensarbeiten mussten eine persönliche Erklärung vorgeheftet haben, in der ich versicherte, diese Arbeiten ohne fremde Hilfe angefertigt zu haben. Und Umgang mit Zitaten habe ich auch gelernt. Anführungsstriche sparen nützt eben nichts.

Blamabel ist, dass manche meine, es werde schon Gras über die Sache wachsen. Ja, soll nur. Dann können wir uns die Kosten für weitere PISA-Studien und Vergleichsarbeiten sparen. Deutschlands Ruf im Bereich Wissenschaft ist dann nämlich ruiniert.

Alles Scannen nützt wohl doch nichts: Leider habe ich es verpasst, solvente Erbtanten zu einer Großspende an die Uni zu bewegen.

Leider habe ich mir durchs Examen keinen akademischen Grad erworben. Sonst könnte ich vorübergehend (ich betone: vorübergehend) auf dessen Führung verzichten. Der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister macht es vor.

http://carta.info/38447/ein-akademischer-faelscher-kann-kein-minister-bleiben-ein-aufruf/

Meine Doktorarbeit

24. 2. 2011

Jetzt habe ich schon das halbe Kindlerliteraturlexikon kopiert, da kriege ich sicher von der Uni Bayreuth den literarwissenschaftlichen Doktor. Wenigstens für vier Jahre.

Ernsthaftes zum Thema “Datenklau führt zum Doktor und zurück”

Und jetzt wieder an den Scanner…

Politisch

26. 1. 2011
Naughty children's disguise

Image via Wikipedia

Politisch sind wir, so oder so. Wer unpolitisch sein will, bestätigt das, was ist.

Ausdrücklich Politisches ist auf diesem Blog selten zu finden. Oft ist eine Angelegenheit schon so häufig in Beiträgen durchkommentiert worden, dass mir nichts mehr (Neues) einfällt. Vielleicht kann ich dann und wann einen interessanten Link weitergeben. Wer mehr “Futter” sucht, findet in der Blogroll einiges.

Es gibt Zeiten, so wie im Moment, da wünsche ich mir, aktueller und journalistischer zu sein.  Aber Theomix mit Beiträgen füllen ist nicht mein Hauptberuf.

Übrigens, auch in meinem Hauptberuf bin ich politisch, ob ich will oder nicht. Wobei ich zum Beispiel für Predigten mittlerweile weiß:  Statt politische Ratschläge zu geben ist es mir wichtiger Fragen zu stellen. Aber wer Ohren hat zu hören, wird hören.

Ich will nicht lamentieren. Was sind meine Gedanken im Vergleich zu den Sorgen, die Obamas Elf hat. Der ist wirklich nicht zu beneiden.

In memoriam Robert Long

17. 11. 2010

Ich hatte mal eine LP von Robert Long, “Über kurz oder long”. Darauf ist unter anderem dieses Lied  – nach über 30 Jahren immer noch aktuell:

Robert Long starb vor 4 Jahren im Alter von 63 Jahren an Krebs. Anders als andere Niederländer (Carell, Heesters)  war er auch in seiner Heimat bekannt, wie ich von Marieke und André erfahren habe. Also, so bekannt, wie Liedermacher sein können…

Irgendwie passt es auch zum Tage:
Heute ist Buß- und Bettag, ein Feiertag, den die evangelische Kirche genommen bekam, obwohl er ihr nie gehörte. (Einst hatten ihn die Fürsten eingesetzt.) Wir hier feiern ihn ökumenisch, heute Abend.

Violettlärm

10. 11. 2010

Beim Lesen im Spiegel stieß ich auf eine Meldung über die Kirchenfinanzen: der Staat buttere jährlich 19 Milliarden Euro in die Kirchen. Das “Violettbuch Kirchenfinanzen” habe das offengelegt.

Es werden Einzelposten genannt, zum Beispiel: “Allein der Religionsunterricht kostete den Staat im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden”. Religion ist ordentliches Lehrfach, von der Verfassung garantiert. Ich weiß nicht, wie man die Kosten dieses Fachs herausrechnet. Vielleicht hat es der Spiegel-Redakteur im Buch gelesen und verschweigt es. Jedenfalls, Reli kostet Staatsknete, solange das nicht im Grundgesetz geändert wird.

Auch sehr schön der Satz: “Mit 3,9 Milliarden finanziert wurden christliche Kindergärten.” Nun, der Staat hat die Pflicht freie Träger zu suchen. Ob das nun eine Kirchengemeinde, ein Elternverein oder die AWO ist: Wer immer Träger ist, er kriegt das gleiche Geld. Da versteh ich die Zählerei nicht.

Denn: Irgendwer muss es ja machen. Wenn die 3,9 Miliarden eingespart würden, müssten die staatlichen Stellen 5,4 Miliarden* selbst zahlen. Und “staatliche Stellen” heißt ja, die Kommunen. Die plötzlich überreich sind und sich schon darauf freuen, diese Herausforderung zu meistern?

Irgendwer muss es machen: Der Staat sucht in vielen Bereichen sogenannte freie Träger, die ordentlich bezuschusst werden. Und der Zuschuss bedeutet auch eine Verpflichtung, denn die Träger müssen Auflagen erfüllen. Hier geht es nicht nur um Kindergärten, sondern auch um Altenheime, Krankenhäuser, Schulen oder Organisationen  in der Entwicklungshilfe.  Der  Staat gibt Zuschüsse, damit er es – für mehr Geld! – nicht selbst machen muss. Die Kirchen  nehmen es, wie die anderen auch. Was soll daran verwerflich sein?

Bleiben vorläufig 13,4 Milliarden.
Sicher wird es Posten geben, die besser nicht da wären. Die Diskussion in den Medien fängt ja jetzt erst an.

*5,4 Milliarden ist über den Daumen gepeilt. Es können auch 4,9 oder 5,1 Milliarden sein.

Und wie die EKD  die Lage sieht, steht hier.

Zwischenruf: Stuttgart irgendwas

4. 10. 2010

Dass wir uns nicht missverstehen: Diese Polizeaktion war unnötig gewalttätig.

Aber das Ganze um Stuttgart 21 finde ich eigenartig. So ein Bauvorhaben durchläuft ein Planungsverfahren. Und natürlich drücken die Verwaltungen und politischen Entscheider massiv ihre Interessen durch. Und natürlich werden dabei Bürgeranträge und -anliegen missachtet. Das gehört fast schon zum Spiel, leider.

Aber wenn der Plan einmal steht, ist er gültig, ist rechtens. Proteste nützen etwas während des ganzen Verfahrens. Und kurz nachdem er in Kraft getreten ist. Wenn die Bagger rollen, ist es im Grunde zu spät.

Dass wir uns nicht missverstehen: ich lehne Stuttgart 21 ab. Und ich wünschte, die Proteste erreichten etwas. Aber die Sache ist schon seit Jahren in der Welt. Warum kommt der große Widerstand erst jetzt?


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