Schauen

14. 6. 2021

Die goldene Sonne spielt
auf dem Hof vor der Tür
mit den grünen Blättern der Linde.
Im Kinderwagen liegt die Kleine
und schaut und staunt
und staunt und schaut
Sonst plappert und lallt sie
Jetzt liegt sie still
nur die Augen wandern, offen der Mund.

Manche blättern Hunderte hin
um an erlesenen Orten
in teuren Kursen
wieder schauen zu lernen

Dabei ist es nicht schwer
Ich leg alles beiseite
und schau einfach ins Grüne
und nichts ist wichtiger
(und wär es nur eine Zimmerblume)

Sich an den Kopf gefasst und geschrieben

7. 6. 2021

#evang #synodeAB

Ist Geschlecht ein Qualitätskriterium? Das Thema ist seit Jahrzehnten präsent und jetzt erst soll ein Projektteam das Ei der Kolumba finden?
Kam die Initiative aus Gemeinden? Inwieweit sind Initiativen „von oben“ nicht schon selbst eine „patriarchale Gegebenheit“, die man doch überwinden will? Wird es tief an die Strukturen gehen und das episkopal-konsiatoriale Element minimieren, damit es wirklich presbyterial-synodal wird? Oder produziert das Projektteam ein besseres Bewusstsein als die Basis je zu hoffen wagte?
Beruft bitte ein Kind ins Team, es hat die beste Kompetenz, der Kaiserin neue Kleider zu beurteilen.

Mein Kommentar zu diesem Bericht:

https://evang.at/evangelische-kirche-setzt-schritte-zu-einer-geschlechtergerechten-leitungskultur/

Ein wundersames Kind

18. 5. 2021

Das Kind ist uns eingelaufen! Vor zwei Wochen bei einer Untersuchung im Krankenhaus kam sie auf 59 cm, diese Woche beim Kinderarzt war sie knapp 57 cm groß.

Da Ärzte nicht irren, muss das an den Eltern liegen. Vermutlich haben wir sie ein Mal zu heiß gebadet. Und zack, geschrumpft.

Teneo quia teneor – halten weil gehalten

5. 5. 2021

Schon mal Thema:
https://theomix.wordpress.com/2018/05/29/allseits-gehalten-so-viel-zum-29-05/



Lauren Daigle – You Say

Neues Lied mit alten Worten

3. 5. 2021

Der Wochenpsalm nach dem Sonntag Kantate, nach der Luther-Übersetzung 1912

Psalm 98

Singet dem HERRN ein neues Lied;
denn er tut Wunder.
Er siegt mit seiner Rechten
und mit seinem heiligen Arm.
Der HERR lässt sein Heil verkündigen;
vor den Völkern lässt er seine Gerechtigkeit offenbaren.
Er gedenkt an seine Gnade und Wahrheit dem Hause Israel;
aller Welt Enden sehen das Heil unsers Gottes.
Jauchzet dem HERRN, alle Welt;
singet, rühmet und lobet!
Lobet den HERRN mit Harfen,
mit Harfen und Psalmen!
Mit Drommeten und Posaunen
jauchzet vor dem HERRN, dem König!
Das Meer brause und was darinnen ist,
der Erdboden und die darauf wohnen.
Die Wasserströme frohlocken,
und alle Berge seien fröhlich
vor dem HERRN; denn er kommt das Erdreich zu richten.
Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht.

Würd es mir fehlen, würd ich’s vermissen?

1. 5. 2021

Theodor Fontane:

Heut früh, nach gut durchschlafener Nacht,
bin ich wieder aufgewacht.
Ich setzte mich an den Frühstückstisch,
der Kaffee war warm, die Semmel war frisch,

ich habe die Morgenzeitung gelesen
(es sind wieder Avancements gewesen).
Ich trat ans Fenster, ich sah hinunter,
es trabte wieder, es klingelte munter,
eine Schürze (beim Schlächter) hing über dem Stuhle,

kleine Mädchen gingen nach der Schule —
alles war freundlich, alles war nett,
aber wenn ich weiter geschlafen hätt‘
und tät von alledem nichts wissen,
würd es mir fehlen, würd ich’s vermissen?

Frohe Ostern!

4. 4. 2021

Am Freitag ist eine Tochter zur Welt gekommen. Das Kirchenjahr ist deshalb verrutscht. Karfreitag war mir ziemlich egal.

Die Tage zuvor haben wir gewartet. Intensiver als in der übrigen Schwangerschaft. Darum die Stille auf dem Blog. Und ich vermute, das Leben spielt in der nächsten Zeit mehr im analogen Leben als hier.

Sei’s drum. Jetzt ist Ostern. Gott hat Jesus neues Leben geschenkt und die Tür zur Ewigkeit aufgetan. Ein neues Menschenleben ist ein schwacher Abglanz davon – und ein fröhlicher.

Frohe Ostern in nah und fern!

Das Leben geht weiter und es ist gut

25. 3. 2021

Ein halbes Jahr lang habe ich den Blog wiederbelebt, indem ich meine YouTube-Lesezeichen hierher verlagert habe. Zwischendrin Erinnerungen, kleine Texte und neue Funde bei YouTube. dieses Regelmaß unterbreche ich für eine kurze Zeit und dann werden wir sehen.

Es ist gut hier. Wir lesen uns!

Sasha, Good Days

Von der langen Liste 18

24. 3. 2021

Rammstein-Fan war ich nie und nach diesem Song werde ich auch keiner werden. Aber er ist originell zu hören.
Ich habe zuerst gehört und dann das Video gesehen. Sollen nun die dreißiger Jahre karikiert werden oder die fünfziger bis sechziger? Das ist so eine Unschärfe, die ich, nun ja, schwierig finde. aber sonst kann man’s ja hören:

Rammstein, Radio

Psalm 43

23. 3. 2021

Der Wochenpsalm in der Vertonung von Felix Mendelssohn-Barhtoldy:

Felix Mendelssohn Bartholdy, Richte mich Gott (Psalm 43) Op.78 Nr. 2, gesungen von Vocantare Berlin unter der Leitung von Nils Jensen

#coolermix 18

22. 3. 2021
Beyoncé, Crazy In Love ft. JAY Z

Aus dem #Musikarchiv 18

20. 3. 2021
Capital Cities, Safe And Sound

Heute vor 10 Jahren und immer noch „nett“

19. 3. 2021

„Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“ – dieses Bonmot wird allmählich Sprichwort. Vor kurzem noch vertont,

…gibt es dazu jetzt ein Buch:

Rebecca Niazi-Shahabi,
Nett ist die kleine Schwester von Scheiße:
Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen

(9,99 € als E-Book, 12,00 € in deutschen Buchhandlungen)

Es lag beim damaligen Buchhändler meines Vertrauens und ich habe zugegriffen. Ich kann nur sagen, zugreifen lohnt sich.

Es wirkt zunächst wie ein „Antiratgeber“, der Trend scheint von den  Benimmbüchern und Etikettenratgebern wegzugehen. Frau Niazi-Shihabi empfiehlt: „Verhalte dich so wie du bist, die anderen werden dir eh auf die Schliche kommen.“ Und in bestimmten Situationen (flirten, sich bewerben oder auf Partys) sind gezielt gesetzte Provokationen hilfreich, um im Gedächtnis zu bleiben. Und das eigene Wohlbefinden steigern sie auch.

Sie bleibt ihrer jüdischen Herkunft treu, ganz am Schluss findet sich ein jüdischer Witz – na, den werde ich hier nicht verraten, aber ihn gerne mündlich tradieren. Ansonsten begründet sie ihre Erkenntnisse vom  Zen-Buddhismus her. Schließlich ist sie für ein paar Wochen beim Zen-Meister Thich Bo Hoang in die schule oder besser ins Kloster gegangen. Da kriegt man dann seine Frustrations- und Enttäuschungstherapie vom feinsten.

Die Autorin hat das beste daraus gemacht, was man machen kann: ein hinreißendes Buch. Mit flotter, frecher Feder geschrieben, lässt es sich sehr gut lesen. Und ist kein Humorbuch, sondern hat eine ernstzunehmende  Botschaft: Sei du selbst, verleugne nicht deine Persönlichkeit, dann hat das Leben immer noch Stress, aber es macht mehr Spaß. Und pfeif auf den Rest.

In den Charts fand ich noch das Lied von Zaz; es passt dazu:

Aktualisiert. Original: https://theomix.wordpress.com/2011/03/19/nett/

Psalm 84

18. 3. 2021

Der Wochenpsalm nach der Luther-Übersetzung:

2 Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth!
3 Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN;
mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
4 Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.
5 Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Sela.

6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln!
7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, /
wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
8 Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.
9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Sela.

10 Gott, unser Schild, schaue doch; sieh an das Antlitz deines Gesalbten!
11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend.
Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause
als wohnen in der Gottlosen Hütten.
12 Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; /
der HERR gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
13 HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!

Verse 1 bis 10 und 12: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Vers 11 nach der Revision 1912.

Fröhliche Wanderung

17. 3. 2021

Siyahamb‘ ekukhanyeni kwenkos.
We are marching in the light of God.

Siyahamba (Zulu Traditional Folksong), Angel City Chorale and the Amy Foundation Choir

Mal so gesagt…

16. 3. 2021

Dumme Gedanken hat jeder,
nur der Weise verschweigt sie.
Wilhelm Busch

Von der langen Liste 18

15. 3. 2021
Annett Louisan, OMG!

Kommen Fragen und Suchen wirklich abhanden? Hier im Lied höre ich eine Sehnsucht.

Ein Cover, das Original: https://www.youtube.com/watch?v=XXoRoLdXnvU

Psalm 34

13. 3. 2021

Der Psalm des Sonntags Okuli, diesmal gut gelesen und mit Musik im Hintergrund:

Heute vor 10 Jahren: Zur GMBHaar

12. 3. 2021

Gesehen in Wien-Neubau. Die haarigen Variationen nehmen kein Ende. Diese gefiel mir und ich habe mir direkt die Genehmigung zum Veröffentlichen geben lassen. Vielen Dank, GmbHaar!

Und warum kann hier Simson schwach werden? Deshalb.

Zum Original: „Da kann Simson schwach werden

#coolermix 17

11. 3. 2021
Beth Ditto, Fire

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