Manchmal glauben wirs nicht, wie andere uns finden

14. 6. 2019

Wochenendlektüre

Ein sehr lesenswerter und berührender Artikel. Er hält uns den Spiegel vor. Ganz aufbauend. Danke, Carolin George!

Konfirmation mit 42 Jahren: Gott, meine späte Liebe“

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Weiterhin mehr als warm

13. 6. 2019

Hitzewelle erreicht am Samstag Höhepunkt: Erste tropische Nächte
(Kleine Zeitung vom 11. Juni 2019)

Heute vor 10 Jahren: Kleinod meiner Dichtkunst

12. 6. 2019

https://theomix.wordpress.com/2009/06/12/zuckerwerk-der-phantasie-teil-4/

Hitzefrei möglich

11. 6. 2019

Hier in der Gegend hat heute eine Reihe von heißen Tagen begonnen (Maximum bei 33°). Schon das normale Tagespensum wird dann anstrengend.

Bis es abkühlt, werde ich hier etwas stiller. Ich wünsche euch was!

Pfingsten 2019

9. 6. 2019

„Jesus Christus spricht: Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“
Evangelium nach Johannes, Kapitel 14, Vers 26
(Lutherbibel 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft)

Der Tröster: Gottes Geist ist nicht nur das große Konzert, er ist auch der Mut fürs Herz.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest!

 

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8. 6. 2019

Theodor Fontane:
Aber wir lassen es Andere machen

Ein Chinese (’s sind schon an 200 Jahr)
in Frankreich auf einem Hofball war.
Und die einen frugen ihn: ob er das kenne?
Und die andern frugen ihn: wie man es nenne?
»Wir nennen es tanzen«, sprach er mit Lachen,
»Aber wir lassen es andere machen.«

Und dieses Wort seit langer Frist
mir immer in Erinnerung ist.
Ich seh das Rennen, ich seh das Jagen,
und wenn mich die Menschen umdrängen und fragen:
»Was tust du nicht mit? Warum stehst du beiseit?«,
so sag ich: »Alles hat seine Zeit.
Auch die Jagd nach dem Glück. All derlei Sachen,
ich lasse sie längst durch andere machen.«

warte nicht

7. 6. 2019

warte nicht
danke zu sagen
etwa den lehrern,
die dir etwas gaben

dem lateinlehrer sagte ichs
und hörte vom deutschlehrer
und dem in geschichte –
chancen vertan, die niemand wiederbringt

der theologieprofessorin sagte ichs
doch nicht dem hebräischdozenten
einige gehen zu früh –
chancen vertan, die niemand wiederbringt

warte nicht
danke zu sagen

da war noch was

6. 6. 2019

zeit verrinnt
worte auch

der hunger bleibt
und die fragen

da war noch was
wie hoffnung
und eine hand
die alles hält

Aufs Ganze

5. 6. 2019

Aufs Ganze gesehen ist das Leben keine Generalprobe, sondern eine einmalige Aufführung.

Das ist manchmal schade, manchmal vorzüglich.

Ein später Kaffee im südlichsten Burgenland

4. 6. 2019

Gestern um kurz nach 17 Uhr.

Von Wühlmäusen und Wurzeln

3. 6. 2019

Die Wühlmaus

Die Wühlmaus nagt von einer Wurzel
das W hinfort, bis an die -urzel.
Sie nagt dann an der hintern Stell
auch von der -urzel noch das l.
Die Wühlmaus nagt und nagt, o weh,
auch von der -urze- noch das e.
Sie nagt die Wurzel klein und kurz,
bis aus der -urze- wird ein -urz–.

Die Wühlmaus ohne Rast und Ruh
nagt von dem -urz– auch noch das u.
Der Rest ist schwer zu reimen jetzt,
es bleibt zurück nur noch ein –rz–.
Nun steht dies –rz– im Wald allein.
Die Wühlmäuse sind so gemein.

Fred Endrikat (1890-1942)

kunst der ruhe

1. 6. 2019

die kunst ist abhanden gekommen
still zu sein und die hände ruhen
die finger möchten
die nachrichten wischen
am kleinen gerät

die kunst ist wieder da
ich lasse alles liegen
lass die gedanken laufen
bis ich ruhe werde
oder wenigstens kurz davor

und danach schreibe ich alles auf

Zornesübung

31. 5. 2019

Alle zogen sie eine Schnute, eine Gruppe Mundwinkel-nach-unten-Smileys, die Religruppe der 6. Klasse.

Die Mathearbeit. Insgesamt wohl drei Viertel unterm Strich. Eine beschwerte sich lauthals, sie habe in den Stunden vorher gefehlt und die falschen Sachen zum Lernen gesagt bekommen; der Lehrer habe dies abgestritten.

Fast alle waren frustriert. Da hilft nur, meinte ich, die Zornesübung. „Alle aufstehen! Jeder braucht Platz um sich herum. Locker hinstellen. Aufstampfen!“ Klappt.

„Und jetzt zugleich, beim Aufstampfen LAUT ein Schimpfwort.“ Klappt. Noch mal und noch einmal. Alle schauen sich verdutzt an. Lachen breitet sich aus.

So wird die Last etwas leichter.

Für den Rest der Stunde lasse ich die Zügel locker. Konzentration für das vorbereitete Thema ist eh nicht mehr vorhanden. Weitere Gespräche folgen, eine darf ihren Song für den Wettbewerb nächste Woche vorführen. Und derlei mehr.

Am Schluss lächelt die, die heute sichtlich geknickt und nur ernst war und sonst lacht und gackert.

Christi Himmelfahrt 2019

30. 5. 2019

Am Tag zuvor regnet es. Die Wettervorhersage kündigt 15° Temperatur an, und Wolken – und Regen.

Christi Himmelfahrt wird kein Fest voller Blüten. Alles ist in sattem Grün.

Der Tag erinnert daran: Jesus Christus ist beim himmlischen Vater, Gottes Geist kommt stattdessen, wird erwartet. Kommt? Wird erwartet? Wir erreichen ihn nicht, er erreicht uns.

Der Liebe freie Bahn… und los!

29. 5. 2019

Seit 10 Jahren: Welttag des Purzelbaums

27. 5. 2019

Hier hat es angefangen:
https://theomix.wordpress.com/2009/05/27/welttag-des-purzelbaums/

Wirklich ohne Grund?

25. 5. 2019

Setze ich diesen Song wirklich einfach so hierher? Nur weil es mit Lebensfreude zu tun hat?
Nicht vielleicht doch wegen der Europawahlen? Oder wegen Ibiza oder Trump? Es bleibt dir, verehrte Leserschaft, frei, das zu verknüpfen. Auch eine negative Interpretation kann Freude machen, insgesamt die Vorurteile gegen irgendetwas, was sich in Musik oder Text ausdrückt,  Es gäbe da noch viele Vorschläge, jetzt aber endlich die Musik:

Auch ein Jubiläum

24. 5. 2019

Heute vor 120 Jahren war der 24. Mai 1899. Darüber sollte nachgedacht werden.

Losung vom Mittwoch, 22.5.2019 – nah und fern

22. 5. 2019

Losung vom Mittwoch, 22.5.2019

Losungstext:

Das ist der HERR, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.

  • Jesaja 25,9

Lehrtext:

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk.

  • Lukas 1,68

Über die Nähe lässt sich jubeln.

Wer wegen der Ferne hier nicht jubeln kann, für den ist der Lehrtext: Er war da, er hat sich gezeigt. Das war mal, und es gibt nach 2.000 Jahren immer noch etwas.

Aus der Glut in der Asche kann dann neues Feuer werden.

#taggedanken 21.05.

21. 5. 2019


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