An der Sieg und weg von ihr und wieder hin

Der Natursteig Sieg ist ein  recht neuer Wanderweg (seit 2011). Wir haben in den vergangenen Monaten zwei Etappen ausprobiert:

Nr. 3: Von Stadt Blankenberg bis Merten. Diese Etappe haben wir nach dem Vorschlag eines Wanderführers zu einem Rundweg gemacht.

Nr. 6: Die Schleife um Herchen. Nach den Vorschlägen des Wanderführers leicht abgekürzt, auch ein Rundweg.

In den Osterferien gingen wir mit der Etappe 4 von Merten nach Eitorf.

Wir parkten unseren Pkw am Bahnhof Eitorf, schlürften einen unerträglichen Kaffee im Bahnhofskiosk und fuhren mit der S-Bahn eine Station nach Merten(Sieg).

Von dort ging es bergauf von der Sieg weg. Anfangs war der Fluss von weiter oben zu betrachten. Irgendwann auf dem weiteren Weg war dann nur noch Wald um einen. Am Mengbach wird der Weg dann breiter. Im Eitorfer Ortsteil Schmelze folgten wir dem zunächst garstigen Weg die Landstraße zur Sieg (Ortsteil Bourauel). dort folgten wir dem Weg über den Damm an der Sieg, überquerten die nächste Brücke und kamen am hinteren Bahnhofsparkplatz an.

Strecke: 12 bis 13 km. Reine Gehzeit: 2,5 bis 3 Stunden.

Das Wetter hat uns mit recht milden Temperaturen verwöhnt, es war trocken. Und der Wanderführer blieb meist in der Tasche. denn die Beschreibungen sind manchmal falsch, oft unbrauchbar, zum Beispiel: „hinter der Sitzbank geht der Weg links ins Gebüsch“. Der Weg verlief so, aber da stand keine Bank. Zum Ausgleich ist der gesamte Natursteig hervorragend beschildert. Man kann sich kaum verlaufen. Bleiben die Markierungen aus – und das merkt man recht bald – geht man zum letzten Zeichen zurück, orientiert sich neu, und weiter geht es. (So mussten wir es ein Mal machen.)

Mehr Infos gibt es hier.

Bilder habe ich keine gemacht. Wer wandert, fotografiert nicht. Wer fotografiert, wandert nicht.😉

 

 

20 Antworten to “An der Sieg und weg von ihr und wieder hin”

  1. sylvia Says:

    oh, das ist aber ein schöner tipp, im Siegerland sind wir noch nicht gewandert, das wärs ja mal! klingt sehr gut… dieses mal sind wir auf dem Hohenzollernweg unterwegs gewesen, im Tal der jungen Donau längs, ist auch eine schöne strecke!
    herzliche grüße
    sylvia

  2. OneBBO Says:

    Ich staune über eure Wunderblasen: Ich würde niemals zu Beginn einer Wanderung noch Kaffee trinken. Mal abgesehen davon, dass ich gar keinen Kaffee trinke😉 Aber auch keinen Tee…. da wüsste ich, dass ich schon bald hektisch nach der nächsten Toilette Ausschau halten müsste. Ich bin nicht so die große Freundin der Naturberieselung….

    • theomix Says:

      Asphaltwege sähen anders aus. Im Wald, nun ja… Der Weg war nicht gerade überlaufen. (Wenn man so will, auch hinterher nicht.. :oops:)

  3. Miksang Says:

    Bilder habe ich keine gemacht. Wer wandert, fotografiert nicht. Wer fotografiert, wandert nicht.

    Wie so oft im Leben gibt es zu einer Sache viele Meinungen, der v.g. Aussage kann ich nicht folgen und widerspreche. Für mich gehört es einfach dazu und lässt mich den Weg intensiver erleben und das hat nichts mit Ablenkung oder nicht ungeteilter Aufmerksamkeit zu tun. Und natürlich die Menge macht’s. Bei einer 12 Kilometer Strecke mit 2000 Fotos heim zu kommen wäre vermessen😉

    • theomix Says:

      Herzlich willkommen, Miksang! Ich sehe, der Name ist Programm. Dessen Ergebnisse ich gerne bewundere.🙂 Ich selbst bin meist fern davon.
      Schön, das meine steile These zum Kommentar provoziert hat. Für mich sind das schon zwei Pole der Aufmerksamkeit: Intensiv die Umgebung betrachten oder hauptsächlich wandern.

  4. nandalya Says:

    Der Titel … Bilbo, du auch hier?😀

    Wandern ist nicht so unsere Welt. Meist joggen wir durchs Grüne. Oder flitzen. Du weißt schon. Aber Natur mag ich sehr.

    Schönes Wochenende und viel Sonne dir.

    • theomix Says:

      Der Titel orientiert sich am Verlauf des Wegs.
      Joggen kann man ihn sicherlich, man hat dann nur weniger von ihm. Und mit dem Auto ins Grüne? Erinnert mich an eine Text, der Anfang der Achtziger mal zu lesen war. Sinngemäß: ‚Die männer holzen den wald ab. – warum? – sie machen platz. – wofür? – für eine straße. – für wen? – für die autos. – wo fahren die hin? – ins grüne.‘:mrgreen:
      Dir auch was Feines, es verspricht schön und sonnig zu werden!

  5. Hase Says:

    in Gedanken bin ich nun mitge“wandert“….
    das Wandern ist nicht so der Möller´s Lust,
    da ein Ornithologe meist ganz langsam voranschreitet und oft stehenbleibt, da kann die Hasenfotografie gut mithalten und beim Fotgrafieren auch die Natur genießen 🙂
    dir ein schönes Wochenende und einen sonnigen Sonntag morgen 🙂

  6. minibares Says:

    Beim Zurückgehen seid ihr ja erst eínmal stehengeblieben. Da hätte es mal ein Foto geben können.
    Stimmt, wenn man im Gleichschritt wandert, ist keine Zeit für den Fotoapparat.
    Das hat sich bei uns dramatisch geändert.
    Die Sieg hat also gesiegt.

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