Posts Tagged ‘Gedanken’

Eine Reihe, jetzt unterbrochen

8. 6. 2016

Elf Parkplätze sind in einer Reihe an der Straße. Sie können gemietet werden.

Die ersten drei gehören dem Büro und können wochenends genutzt werden, trotz der harschen Drohungen („werden kostenpflichtig abgeschleppt.“) Seit kurzem stehen zwei rot-weiße Pfosten zur Straße hin im Abstand von zwei Parkplätzen. Rot-weiße Plastik-Gliederketten grenzen die beidem Plätze zur Straße und zu den Nachbarplätzen hin ab.

Seit Tagen hat niemand dort geparkt. Vermutlich konnte der Besitzer zwei Stellplätze nicht vermieten. Dann darf auch niemand anders dorthin. Basta. Ob Paketdienst oder Pflegedienst, solen sie doch woanders ihr Glück versuchen. Wer nicht zahlt, ist böse.

Oder lässt sich die Motivation anders, positiver beschreiben?

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Schreiben, schreiben, merken

26. 2. 2016

Der Google Kalender hat schon länger (so etwa drei Jahre) den analogen ersetzt. Jetzt kann ich wenigstens alles lesen, was ich aufschreibe.
Und was ist mit den Dingen, die zu erledigen sind? Und den Notizen? Am Schreibtisch kann ich alles auf kleine Zettel pinnen, nur pflastern die dann die Fläche. Das hilft nur begrenzt. Und schon gar nicht, wenn ich unterwegs bin.
Meine Lösung: Ich habe Chinabooks für mich entdeckt. Schmale Bücher in DIN A 5, das ist das richtige Format für mich. Dazu schwarzer Kugelschreiber und/oder Druckbleistift. Und seither kommt alles da hinein: To-do-listen, Gesprächsnotizen, Vortragsmitschriften, kreative Ideen. Das bekommt mir sehr.
Für manches, zum Beispiel Einkaufslisten, nutze ich die Notizen des Smartphones oder die von  Google.

Die Liste der ausstehenden Dinge und ein überzeugender Grund sie weiterzuführen

20. 11. 2013

Eine Liste mit Namen: Menschen, für die ich bete.
In letzter Zeit drei neu aufgeschrieben: Krebs-OP, Totgeburt, Angst ums behinderte Kind.
Und seit langem braucht jemand Kraft zum Durchhalten.

Vier erwähne ich…
Und verbinde ihre Namen
mit einem Gebet um Kraft, um Heilung, für die Seele und den Leib.

Und warum ich da nicht die Theodizeefrage aufwerfe?
Weil sie ungelöst bleibt?
Weil ich denke, wenn Gott an so einem Simpel wie mir festhält, kann er so übel nicht sein?
Weil der Kopf im November an anderem arbeitet?

Der überzeugende Grund zur Zeit: Die Welt hat schon genug Herumgelabere. Leute, denen es schlecht geht, wollen meist keine Welterklärung, die brauchen Unterstützung. Und die fängt damit an, sich Gedanken zu  machen. Sind sie intensiv, sind sie wie ein Gebet. Und wenn sie Gebet sind, sind sie hoffentlich intensiv.

Kraft, Heilung für Seele und Leib.
Zu allem Überfluss bin ich auch noch anspruchsvoll.


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