Archive for the ‘Glosse/Zunge – Kopf’ Category

Heute ist ein wetterwendischer Tag

27. 8. 2015

“Wetterwendisch” ist auch so ein Wort.

Es wird einem leicht gemacht

26. 8. 2015

Wie wird es einem doch leicht gemacht, wenn man bestimmte Axiome akzeptiert. Zum Beispiel, dass alle Menschen gleich sind, und dass niemand aus Vergnügungssucht seine Heimat verlässt.

Wir kriegen Flüchtlinge ins Land und die Mehrheit bejaht das. Viele engagieren sich ehrenamtlich, damit die Fremden keine Fremden bleiben und hier ein Zuhause finden, wie lange das auch sei.

Anders als vor über zwanzig Jahren sind die Medien, die Verwaltungen und viele Einzelne wachsam und hilfsbereit.

Das ist gut so.

Allergikers Sommermeditation

25. 6. 2015

Entweder gut gelaunt mit verstopfter Nase
oder melancholisch mit freiem Atmen.

Und dann ist auch genug mit kaltem Sommer. Wenigstens hier auf dem Blog

Passwörter

19. 6. 2015

Zu viele. Ich kann sie mir nicht alle merken, ob PIN, Passwort oder Sicherheitsfrage.
Jammern hilft nicht. Und ein völlig analoges Leben? Will ich auch nicht.

Verdorben für die Meditation?

21. 5. 2015

Meditation als “In die Stille gehen” – das finde ich eine schöne Definition. Nur höre ich dann im geistigen Ohr bald Wasserrauschen, weil es ja auch andere stille Örtchen gibt. Vermutlich hat mich die uralte Geschichte von der WaldCapelle verdorben.

Hier ein Link zur WaldCapelle. Aus einer Zeit, als der Fortschritt noch nicht aufs Land gezogen war.  :mrgreen:

 

Misch-Holz-Getränk

13. 5. 2015

Der Mai ist da, die Bowle blüht wieder auf. :)

Nun wird im Deutschen “Bowle” ausgesprochen wie Bohle.

Das sollte uns zu denken geben.

Tücken des Fortschritts

7. 5. 2015

Käfer fahren oder Käfer werden? Selbst Google weiß die Antwort nicht.

Franz Kafka

wo wenn

30. 4. 2015

Wo bleibt das Wenn, wenn das Wo bleibt?

Wohin

29. 4. 2015

Wohin geht es, wenn das Wohin geht?

glaubens-frage

22. 4. 2015

Wer keine festen Glauben hat,
hat der einen lockeren, einen losen oder einen weichen Glauben?

Berufliche Neuorientierung?

15. 4. 2015

Sollte ich mich beruflich neu orientieren wollen, dann sollte ich dieses attraktive Angebot nicht vorüberziehen lassen. Wenn die froh ihre Antwort bekommen und sogar die Probezeit bezahlen, dann lasse ich gerne die Punktchen uber den Umlauten weg.

Frischer Job.

Unsere Firma ist auf der Suche nach einem Personalleiter.

2800 Euro/MOnat
Anforderungen: – motivierte und engagiert Mitarbeiter – Verantwortungsbewusst
– Fairness – nicht weniger als 3 Stunden am Tag erreichbar – eine soziale Fahigkeit

Aufgaben: – Potenzielle Kandidaten suchen – Bewertung und Hilfe fur neue Mitarbeiter
– Die Aufgaben von der Leitung rechtzeitig auszufuhren
Wir bieten: – Teilzeit- und Vollzeitjob – die Probezeit wird bezahlt. – Karrieremoglichkeiten

Wenn Sie Interesse haben , werden wir froh eine Antwort bekommen.

Schnelles Lesen

13. 3. 2015

Früher wurde flüchtig gelesen,

heute ist
“die Textwahrnehmung überfliegend mit Sinnentnahme”.

Aha, so ist das…

Kneipp und das Internet

17. 2. 2015

“Diese Geräte vertragen kein kaltes Wasser? Ach, daher…”

Hannibal und das Internet

14. 2. 2015

“Elephantös!”

Maria Stuart und das Internet

13. 2. 2015

“Man sollte nicht wegen jeder Neuerung kopflos werden.”

Verworfener Kalenderspruch

2. 12. 2014

“Jammer nicht über dein Schicksal;
sei froh, dass du überhaupt eins hast.”

Relevanzcheck per Umkehrschluss 9

18. 11. 2014

Der Brunnen bricht so lange bis zum Krug, bis er geht.

Ist nicht leicht zu entscheiden. Jedenfalls muss es interessant sein, Brunnen zu beobachten.

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung

12. 11. 2014

Manches liest sich mit Abstand anders. Dieser Beitrag blieb lange liegen, nun bringe ich ihn heraus.

Zu Friederike Gräff, Ist Gott noch Mitglied der evangelischen Kirche?, Christ und Welt 09/2014

http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/ist-gott-noch-mitglied-der-evangelischen-kirche/

Der Artikel endet mit den Sätzen: “”Ich wünschte mir, ich hätte in meiner Kirche ein Gegenüber. Eines, das sich nicht wegduckt, eines, das man respektieren kann.”

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung. Ich ducke mich nicht weg – und verdiene Respekt.

Da es als evangelische Tugend gilt, sich gleich für jeden Schaden an der eigenen Sache zu entschuldigen, wage ich polemisch das Gegenteil und setze Pluspunkte:

Ich finde die leise evangelische Kirche gut.

  • Wir sind die Kirche, in der man beim Gottesdienst hinten sitzen darf. Bei uns darf der Glaube lau sein, denn Gott liebt alle.
  • Wir sind die Kirche, der Diakonie wichtig ist. Die Hauptamtlichen unsere Kirche fallen nicht über Harz-IV-Empfänger und Asylsuchende her, sondern versuchen ihnen Respekt und Würde zu geben.
  • Wir überfallen die Menschen nicht mit missionarischen Bedürfnissen. (Blinde Flecken einkalkuliert.)

Noch ein paar wichtige Ergänzungen:

  • Ja, viele Pfarrerinnen und Pfarrer haben ein Frömmigkeitsdefizit.  Ich bete heute mehr als noch vor Jahren. Ich schäme mich nicht dafür, aber auch nicht für meine Geschichte
  • Ich nehme wahr, wie die Grenzen zwischen “den Politischen” und “den Frommen” flüssig geworden sind. Aus einer frommen Jugendarbeit kam ich ins Studium, es entließ mich mit politischem Schwergewicht. Mittlerweile sehe ich an viele Stellen die Verbindung zwischen beiden.
  • Ich gebe zu: Manchmal könnte die evangelische Kirche lauter treten. Mehr beten, mehr direkt von Gott und seiner Gnade reden. Ich nehme zugleich wahr, wie experimentierfreudig viele Gemeinden sind, wie offen für Anregungen und Engagement.
  • Ich entdecke viel guten Geist, Gottes Geist. Und ich schäme mich nicht, das so zu sagen.
  • Und ich spreche gern über meine Haltung.

Anderes zum Thema:

https://theomix.wordpress.com/2008/10/14/chancen/

https://theomix.wordpress.com/2013/05/24/die-spiritualitat-der-markthalle/

https://theomix.wordpress.com/2013/12/12/wort-mit-unterlage/

 

 

 

Relevanzcheck per Umkehrschluss 8

11. 11. 2014

Es ist nicht alles Glänz, was goldet.

eigentlich ziemlich klar und eindeutig.

Aus dem Lexikon der Stilregeln, 1

7. 11. 2014

O, niemals einen Satz mit “O, niemals” beginnen.


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muss das jetzt sein?

...diese Frage wird oft Kindern und Jugendlichen gestellt. Hier soll diese Frage an Erwachsene aus Politik und Gesellschaft gestellt werden - bei Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche oder auch Familien betreffen.

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