Eine Reihe, jetzt unterbrochen

Elf Parkplätze sind in einer Reihe an der Straße. Sie können gemietet werden.

Die ersten drei gehören dem Büro und können wochenends genutzt werden, trotz der harschen Drohungen („werden kostenpflichtig abgeschleppt.“) Seit kurzem stehen zwei rot-weiße Pfosten zur Straße hin im Abstand von zwei Parkplätzen. Rot-weiße Plastik-Gliederketten grenzen die beidem Plätze zur Straße und zu den Nachbarplätzen hin ab.

Seit Tagen hat niemand dort geparkt. Vermutlich konnte der Besitzer zwei Stellplätze nicht vermieten. Dann darf auch niemand anders dorthin. Basta. Ob Paketdienst oder Pflegedienst, solen sie doch woanders ihr Glück versuchen. Wer nicht zahlt, ist böse.

Oder lässt sich die Motivation anders, positiver beschreiben?

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16 Antworten to “Eine Reihe, jetzt unterbrochen”

  1. Ilaina Says:

    Geld regiert die Welt. Man könnte auch einfach eine gute alte Parkuhr hinstellen, wenn man unbedingt Geld mit, in manchen Städten ohnehin schon knappen, Parkplätzen verdienen möchte.

    • theomix Says:

      Herzlich willkommen, Ilaina, als Kommentatorin auf diesem Blog!
      Eine witzige Idee.(Gibt es eigentlich Parkuhren mit Cent und Euro?)

      • Ilaina Says:

        Hm, keine Ahnung. Aber es hat doch fast jeder noch D-Mark daheim 😀

        • theomix Says:

          Na, irgendwann ist der Vorrat alle…

        • Ilaina Says:

          Stimmt wohl. Hm. Dann doch lieber frei parken für alle.

        • theomix Says:

          O, das wird ein Chaos. Wohl gemerkt, ich berichte von einem ländlichen Ortsteil einer Kleinstadt.

        • Ilaina Says:

          Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich denke, vieles würde sich selbst regulieren, wenn die Menschen mehr Vertrauen ineinander hätten. Auch würde es wohl weniger zu parken von Zufahrten geben, gäbe es generell genug Plätze. Oder eine bessere Erschließung durch den ÖPNV für generell weniger Autos?

        • theomix Says:

          Ja gut, ich bin ein Fan des ÖPNV. Auf die gesamte Länge des Parkplatzes könnte ein Bus längsseits stehen.
          (Schräg gegenüber ist eine echte Haltestelle… :D)

  2. OneBBO Says:

    ich habe ein Zimmer in meiner Wohnung, das ich nicht nutze. Wie böse von mir, dass ich dort nicht jemanden umsonst wohnen lasse?

    Bei den Parkplätzen ist ja klar – wer da umsonst parken dürfte, würde ihn pfleglich behandeln und dem Besitzer der Parkplätze keinerlei Unkosten verursachen.

    Ja, ich oute mich hiermit als Verfechterin des Eigentums und seiner Rechte, physisch und geistig. Das ist nicht modern, ich weiß 🙂

    • theomix Says:

      Andere Sichtweisen beleben. Eigentum ist nix Schlechtes, auch nicht bei Parkplätzen. ich neide es dem Besitzer auch nicht. ich habe nur gestaunt, dass da plötzlich rot-weiße Ketten und rot-weiße Pfähle diese Plätze umsäumten und wie der Landeplatz eines Minihelikopters wirkten. (Vielelicht ist das die Lösung? 😉 )

  3. minibares Says:

    Schade um die beiden Parkplätze.

  4. nandalya Says:

    Vermutlich hat der Besitzer der Parkplätze immer beim Monopoly verloren und setzt nun (s)ein positives Signal. Ja, bestimmt! 😀

  5. Hase Says:

    er macht vielleicht damit darauf aufmerksam, dass die Plätze noch zu mieten sind 🙂

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