Archive for the ‘Vom Kopf zum Herz’ Category

Was kommt hier zurück?

11. 10. 2017

DA weiß ich nicht, ob und was ich hier erleben möchte. Der Name des Lokals verheißt keine große Zukunft…

(Gesehen im Sommer in Izola, Slowenien)

 

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erledigt – so viel zum 25.01.

25. 1. 2017

erledigt – wer viel hat, ist dann oft. 

Von der Fortbildung

6. 10. 2016

„Wenn man etwas Neues anfängt, kann man das Alte nicht einfach so weiterführen.“

Zur Perspektiventwicklung in Kirchengemeinden. Und auch sonst….

Die Bilder sind doch da!

1. 12. 2015

Reformierte Kirchen gelten als kahl – weil bilderlos. Ein reformierter Prediger hat das vor einigen Wochen erklärt:
„Die Bilder hängen in unseren Kirchen nicht an den Wänden. Die sind wir – wir Menschen sind das Bild Gottes. “

Wie die Juden zählen auch die Reformierten das Verbot der Bilderanbetung als 2. Gebot. Lutherisch und katholisch wird diese Anweisung dem 1. Gebot zugeordnet. Die Bibel benutzt reichlich Sprachbilder für Gott.

Lachbrötchen

12. 8. 2015

2015-08-11 13.51.36

Lachend ging das Bötchen seinem Schicksal und seiner Bestimmung entgegen, gegessen zu werden.

Wanderfoto: Stillgestanden

4. 6. 2014

Manchmal fotografiere ich beim Wandern.

Damit dieser scheue Leitpfosten nicht weglief, musste ich ganz schön lange stillstehen und leise sein. Von welcher Straße er sich in den tiefen Wald verirrt hatte, kann ich nicht sagen.

2013-10-08 12.46.12

Auf Etappe 6 des Natursteigs Sieg.

Tiefschürfend erkennt Wikipedia: „Neben dem Corpus machen vor allem die beidseitig angebrachten Reflektoren die Wirkung des Leitpfostens aus.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Leitpfosten, abgerufen am 06.04.2014.)

Lesestoff zum Beitrag gestern

22. 5. 2014

Ich bedanke mich für euer Interesse und die anregenden Kommentare.

Wesentliche Hilfe für Kopf und Herz erhielt ich durch zwei Bücher von Sabine Bode:

Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
und
Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation.

Das erste Buch habe ich verschlungen; es half mir die Generation der Nachgeborenen zu verstehen. (Es geht um die Menschen der Jahrgänge 1930 bis 1945.)

Das zweite Buch konnte ich nur häppchenweise verkraften, denn  ich merkte bald: Da bin ich! Auch wenn ich nicht in das Schema passe (20-er-jahrgänge, wohl gemerkt), die Lektüre ließ mich über die eigene  Familiengeschichte nachdenken. Und ich verstand auch, warum manche Gleichaltrige schwere Geschichten am eigenen Leibe und an der Seele ausgetragen haben.

Presseschau

27. 3. 2014

Im Spiegel steht auch nichts.
Ist nur mein Gesicht drin zu erkennen.

Der will nur wortspielen

16. 1. 2014

Christian Morgenstern:
Der Werwolf

Ein Werwolf eines Nachts entwich
von Weib und Kind und sich begab
an eines Dorfschullehrers Grab
und bat ihn: „Bitte, beuge mich!“

Der Dorfschulmeister stieg hinauf
auf seines Blechschilds Messingknauf
und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
geduldig kreuzte vor dem Toten:

„Der Werwolf“, sprach der gute Mann,
„des Weswolfs, Genitiv sodann,
dem Wemwolf, Dativ, wie mans nennt,
den Wenwolf, – damit hats ein End.“

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
„Indessen“, bat er, „füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!“

Der Dorfschulmeister aber musste
gestehn, dass er von ihr nichts wusste.
Zwar Wölfe gäbs in großer Schar,
doch „Wer“ gäbs nur im Singular.

Der Wolf erhob sich tränenblind –
er hatte ja doch Weib und Kind!!
Doch da er kein Gelehrter eben,
so schied er dankend und ergeben.

Hier besonders an >N< gedacht, mit Dank für die Erinnerung an dieses wertvolle Gedicht, indem sie eine Kopie zur Erweiterung der Kulturbildung für sich, die nachwachsende Generation und eventuell bedürftige Gäste an die Toiletteninnentür geheftet hat. (Und sowieso Dank auch für den Austausch. Ist eigentlich klar, nur nicht allen Leserinnen und Lesern. 😉 )

sprache ist schwer

9. 1. 2014

Einsam? Kennt man.

Zweisam – auch.

Achtsam. Ja, sollte jeder sein.

Aber fünfsam, zwanzigsam?

Sprache ist schwer.

Und dann war da noch…

19. 12. 2013

die Notiz auf der To-Do-Liste:

Unvollständig leb
Fheler zluassen
Die Ewigkeit zwischen 10:15 – 10:20 komprimieren
Absehbare Pointen nicht veröffentlichen.

Mist, ich hätte die Liste erst mal zu Ende lesen sollen, bevor ich einen Beitrag daraus mache… :mrgreen:

Die Liste der ausstehenden Dinge und ein überzeugender Grund sie weiterzuführen

20. 11. 2013

Eine Liste mit Namen: Menschen, für die ich bete.
In letzter Zeit drei neu aufgeschrieben: Krebs-OP, Totgeburt, Angst ums behinderte Kind.
Und seit langem braucht jemand Kraft zum Durchhalten.

Vier erwähne ich…
Und verbinde ihre Namen
mit einem Gebet um Kraft, um Heilung, für die Seele und den Leib.

Und warum ich da nicht die Theodizeefrage aufwerfe?
Weil sie ungelöst bleibt?
Weil ich denke, wenn Gott an so einem Simpel wie mir festhält, kann er so übel nicht sein?
Weil der Kopf im November an anderem arbeitet?

Der überzeugende Grund zur Zeit: Die Welt hat schon genug Herumgelabere. Leute, denen es schlecht geht, wollen meist keine Welterklärung, die brauchen Unterstützung. Und die fängt damit an, sich Gedanken zu  machen. Sind sie intensiv, sind sie wie ein Gebet. Und wenn sie Gebet sind, sind sie hoffentlich intensiv.

Kraft, Heilung für Seele und Leib.
Zu allem Überfluss bin ich auch noch anspruchsvoll.

Die Heiligen

1. 11. 2013

Eine Andacht für den Pfarrkonvent, 2012 geschrieben und für diesen Tag aufgehoben. Ein echter Feiertag für mich.

AUGSBURGER BEKENNTNIS,
ARTIKEL 21:VOM DIENST DER HEILIGEN

Vom Heiligendienst wird von den Unseren so gelehrt, dass man der Heiligen gedenken soll, damit wir unseren Glauben stärken, wenn wir sehen, wie ihnen Gnade widerfahren und auch wie ihnen durch den Glauben geholfen worden ist; außerdem soll man sich an ihren guten Werken ein Beispiel nehmen, ein jeder in seinem Beruf. […]  Aus der Heiligen Schrift kann man aber nicht beweisen, dass man die Heiligen anrufen oder Hilfe bei ihnen suchen soll. „Denn es ist nur ein einziger Versöhner und Mittler gesetzt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus“ (1.Tim 2,5). Er ist der einzige Heiland, der einzige Hohepriester, Gnadenstuhl und Fürsprecher vor Gott (Röm 8,34). Und er allein hat zugesagt, dass er unser Gebet erhören will. Nach der Hl. Schrift ist das auch der höchste Gottesdienst, dass man diesen Jesus Christus in allen Nöten und Anliegen von Herzen sucht und anruft: „Wenn jemand sündigt, haben wir einen Fürsprecher bei Gott, der gerecht ist, Jesus“ ( 1. Joh 2,1) usw.

HEIDELBERGER KATECHISMUS
Frage 55

Was verstehst du unter der »Gemeinschaft der Heiligen«?

Erstens:
Alle Glaubenden haben als Glieder
Gemeinschaft an dem Herrn Christus
und an allen seinen Schätzen und Gaben.

Zweitens:
Darum soll auch jeder seine Gaben
willig und mit Freuden
zum Wohl und Heil der anderen
gebrauchen.

Wir wissen es: die Heiligen sind Beispiele.

Wir beten sie nicht an, verehren sie auch nicht.
Der katholische Heiligenkalender hat ja für jeden Tag mindestens 3 Heilige, eine Auswahl von über tausend Menschen, die alle schon nicht mehr leben und vorbildlich für uns sein können. Aber da wir es nicht mit der katholischen Tradition haben, haben wir es auch nicht so mit den Heiligen, selbst mit denen vor dem Jahr 1517.(Ausnahmen gibt es, etwa Martin, Nikolaus und Franz von Assisi.)

Wir Evangelischen haben ja zahllose andere Beispiele, die wir als Heilige anführen, wie etwa Dietrich Bonhoeffer, Mutter Theresa, Martin Luther King, ja Moment wer noch? Vielleicht noch Albert Schweitzer. Oder war das Albert Einstein, irgendwie sehen die sich so ähnlich, volles graues Haar und Schnauzbart…

und … ja, richtig, Dietrich Bonhoeffer und Mutter Theresa.

Für Experten gibt es ja doch mehr, sie stehen zum Beispiel unter heiligenlexikon.de

Dorothee Sölle hat in ihren Bibelarbeiten mit Luise Schottroff immer wieder „moderne Heilige“ gesucht, aus den letzten Jahrzehnten: Menschen, die die Befreiung vorgelebt haben. Menschen, die „dem Terrorsystem der Sünde nicht mehr untertan waren“ (Die Erde ist des Herrn, 1984). Ganz so, wie es der Heidelberger Katechismus beschreibt: sie lassen uns teilhaben an ihren Schätzen und Gaben.

Aber ob man sie wirklich nicht verehren darf? Ich habe da eine irritierende Erfahrung gemacht. (Ich meine diesen Beitrag.) Und ich kann sie mir wunderbar psychologisch erklären. (Wie auch das Wunder von Ostern.) Aber sie erst einmal mitzumachen war auch wunderbar.

Das Zen des Planens

13. 9. 2013

Seitdem ich mir weniger vornehme, gelingt mir mehr.

hier / woanders

3. 9. 2013

hier
mobbing
burn-out
verbale gewalt
trauerarbeit
beziehungsstrukturanalyse
hyperaktivitätsdepression

woanders
verdörren vor hunger
bajonett in den bauch gerammt kriegen
mit beinstumpf leben
angehörige über jahre verschwunden

die schmerzen den anderen,
uns die wehwehchen
ist das so?

schmerz bleibt schmerz
hier wie dort

geld bleibt geld
hier wie dort
ungerecht verteilt

lässt sich schmerz
gerecht verteilen?

wer nimmt maß?

gerne hätte ich

26. 7. 2013

gerne hätte ich, und besonders für euch.

aber seht selbst. so ist das.

Lieg vor dir selber auf der Lauer

12. 6. 2013

Christian Morgenstern:

Mopsenleben

Es sitzen Möpse gern auf Mauerecken,
die sich ins Straßenbild hinaus erstrecken,

um von sotanen vorteilhaften Posten
die bunte Welt gemächlich auszukosten.

O Mensch, lieg vor dir selber auf der Lauer,
sonst bist du auch ein Mops nur auf der Mauer.

In der Kreativitätsheptade wiederentdeckt. Ein Kleinod morgensternscher Dichtkunst.

Lieblingskaffeezubereitung der Mafia

31. 5. 2013

ist bekanntlich
(more…)

Kannibalismus in Chemnitz

17. 5. 2013

(Bild anklicken macht schön groß!)

Chemnitz, aus der Speisekarte eines Gartenrestaurants

So wird das nichts mit der Elitebildung, ihr Sachsen!

Protestantismus – ich bin befangen

6. 4. 2013

Am Sonntag bin ich auf eine Artikel von Petra Bahr in der Süddeutschen aufmerksam geworden: „Lob des Unsichtbaren„.

Und ich merke: ich bin gerne Teil dieses chaotischen – weil unhierarchischen und teils unorthodoxen – Haufens. Wie manchmal langwierig und langweilig um Lösungen gestritten wird. Wie unvollkommen das Ganze daherkommt, weil es doch nicht die Profis richten. Eben „absolut fehlbar und doch die Repräsentantinnen und Repräsentanten Christi auf Erden“.


jasaxndi

Ja saxndi! Do legsdi nieda...

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Westfälische Momentaufnahmen

.... wenn es eine Hanseatin ins Münsterland verschlägt

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Frei wie ein Vogel hoch über dem Alltag und du bist der Wind, der mich trägt. (Liedvers)

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Zur Freiheit berufen

Ein Krankenhauspfarrer über Theologie, Seelsorge, Ethik und mehr

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Die Chaosbude

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Stress beiseite, jetzt ist genießen angesagt!

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