Sommerferien 2014

27. 7. 2014

Es kommt schon noch Neues in nächster Zeit, aber…

eine alten Pausengewohnheit lebt auf:

Wenn das rheinland-pfälzische Kultusministerium die Sommerferien des Landes ausruft, hört dieser Blog genau hin und lässt sich treiben.

Mal dies, mal das:  Montags kann ich es nicht lassen und habe Links zu Musikvideos geplant. Ich habe zwei Dreiteiler vorbereitet, zunächst “Schlimmer Sommer” und dann “Aus den Zeiten vor dem Blog.”  Sonst wird Altes aus der Kiste gekramt, Neues tritt nur ganz bescheiden hinzu, oft kommt auch gar nichts und Großes ist nicht in Sicht.

Ferienzeit eben (in diesem Jahr vom 28. Juli bis zum 5. September).

Habt eine feine Zeit und lasst es euch gut gehen!

Schlimmer Sommer 1: Abstand zum Beruf kriegen

28. 7. 2014

Bei manchem Berufen ahnt man nicht, was auf einen zukommt und was sich im Laufe der Jahre ansammelt. Ein  Wechsel in eine andere Stellung nimmt dann zuweilen radikale Züge an.

Gott zum Gruß, KW 29/30

26. 7. 2014
  • Freitag: eine Urnenbeisetzung in der Nachbargemeinde und ein Geburtstagsbesuch dort.
  • Sonntag: Gottesdienst mit Taufe, daher in der Kirche was los.
  • Montags: Schreibtischbesteigung mit Hissen der weißen Flagge auf dem höchsten Papierturm.
  • Dienstag:  Zur Schule. Das letzte Mal in diesem Schuljahr.
  • Mittwoch: Geburtstagsbesuch, dann Taufgespräch, Täufling ist 9 Jahre alt. Brauchten wir die Eltern kaum.. ;)
  • Donnerstag: Zwei Abschlussgottesdienste für drei Grundschulen. Danach die Beisetzung des alten katholischen Pfarrers. Ein Tag, an dem man nichts tun musste und trotzdem ins Schwitzen geriet. Nässe von oben kühlte abends. Auch gut.

Trinkfeste Buchstabenweisheit

25. 7. 2014

In jeder Tasse ein paar Asse.

In jeder Flasche eine Lasche.

In jedem Sprudel ein Rudel.

familie – 2

24. 7. 2014

was du bist
hast du nicht
allein entschieden

wenn es gut geht
edle mischung
wenn nicht
scherbenhaufen

es ist gut gegangen
herzlichen glückwunsch!

familie – 1

23. 7. 2014

die gene
die erziehung
die werte
die loyalität

erst die nestflucht
dann die wurzeln

Eile mit Weile?

22. 7. 2014

notiz an mich selbst:

zeit zu verzeihen: gut, wenn sie kürzer dauert als eine 30-jährige verjährungsfrist.

gestern entdeckt: http://www.erf.de/online/themen/glaube-im-alltag/2803-542-4701

 

Plätschern im Sommer

21. 7. 2014

Der Sommer ist da. Holt nach, was im Juni gefehlt hat. Ich jammere nicht, auch wenn mich die große Hitze anstrengt.

Da braucht es beruhigende Musik. Heute etwas, was schön daherplätschert und uns die Arbeit der Musiker genießen lässt: Luiz Eça & Orquesta Da Cordas, Consolaçao 

Consolaçao - Trost. Wer ihn braucht, nehme ihn. Allen anderen wünsche ich ein gutes Plätschern und Fließen durch die Termine dieser Arbeitswoche!

Gott zum Gruß, KW 28/29

19. 7. 2014
  • Geburtstagskaffeetrinken, mit kleinem Gottesdienst zu Beginn und Kaffee im Anschluss. Daneben noch Bauarbeiten vor der Kirche und in der Kirche (Orgelbau), im Gemeindehaus irgendwann der Kinderchor.  Viele Leben, schön.
  • Gottesdienst bei den Nachbarn.
  • In der folgenden Woche Gespräche, Besprechungen – es wird etwas ruhiger. Das tut den Nerven gut.
  • Und erfahren, dass der frühere katholische Kollege gestorben ist. :(
  • Beisetzung.

Verjährt

18. 7. 2014

wenige fragen sind übrig
sie sind nicht mehr von belang

31 jahre her
das leben oder vielmehr seine reste
in die eigenen hände genommen
dem tod nicht von der schippe
eher entgegengesprungen

“es wird nie mehr sein wie es war”
manchmal ahnst du es
und es ist gut
manchmal siehst du es nicht
und es kommt so

31 jahre her
verjährt
sagt das recht
wie weise

Für Maler, Journalisten und andere Wahrheitsliebende

17. 7. 2014

Wilhelm Busch:
Für einen Porträtmaler

Die gnädige Frau, die alte,
die hab ich konterfeit.
Sie hatte manche Falte,
drob war sie nicht erfreut.

Die Falten und die Runzeln,
die malt ich nimmermehr,
drob tät sie gnädig schmunzeln,
das freut die Alte sehr.

Sie hatte viele Pocken -
ich fand den Teint so klar;
sie hatte falsche Locken -
ich lobt ihr schönes Haar.

An ihrer roten Nase
pries ich den feinen Ton,
denn jede schöne Phrase,
die findet ihren Lohn.

Die Alte fand geraten
ihr gnädig Konterfei,
sie zahlt’ mir zehn Dukaten,
weil’s gar so ähnlich sei.

Orkut, o Orkut

16. 7. 2014

Früher, als ich NSA noch für eine Abkürzung einer Nazi-Organisation hielt, wollte ich mal möglichst viele Google-Dienste ausprobieren. 2007 habe ich mich bei orkut angemeldet: Googles soziales Netzwerk, bevor Google Plus nach oben gepusht wurde.

Ich habe mich umgeschaut, ein bisschen herumgespielt. Ich fand es öde, niemand war da, den ich kannte. So habe ich das Konto ruhen lassen.

Bis dann zwei Jahre später eine Frau aus Brasilien mit Nachnamen Brandtner anklopfte und fragte, ob wir vielleicht verwandt seien. Da bin ich hinein ins Vergnügen und habe brasilianische Verwandte gesucht, Freundschaften mit ihnen geschlossen und mit ihren Freunden. Orkut ist, so kann man es nachlesen, hauptsächlich in Brasilien genutzt – gewesen.

Denn nun macht Google den Laden dicht. Orkutkonten sind schon länger mit Google Plus verknüpft, das nagte an der Selbständigkeit. Und nun erreichte mich am 5. Juli die Mail, Ende September werde orkut geschlossen.

Von knapp 50 Freundschaften sind dann auch nur 15 übrig geblieben; viele sind mittlerweile abgewandert, nutzen Facebook oder eben das Plus. Ich letzten Endes auch. Irgendwann wurde orkut nicht mehr weiterentwickelt.

Eine kleine stille Träne, orkut setzte das Datum für meinen Einstieg in die sozialen Netzwerke: Oktober 2007 war dass.
Am 30. März 2011 bin ich bei Facebook aufgesprungen, im selben Jahr hat Google Plus losgelegt und ich bin auch dort dabei.

Friedensdemo im Fotolabor

15. 7. 2014

Opa war in den braunen Zeiten Mitläufer. Zu Hause sagte er “Die Verbrecher”, wenn er von den Nazis sprach. Niemand hat ihn denunziert.

Im 1. Weltkrieg  hat er das Eisernes Kreuz 2. Klasse und die Württembergische Militärverdienstmedaille in Silber bekommen (als Rheinländer!). Doch sein Herz schlug links und er wusste, für wen er den Kopf hinhalten durfte: Für Kaiser und Industrie.

Im Nachlass fand sich dieses Foto.

Wir haben den Krieg satt

Die Inschrift an der Wand ist nachträglich eingefügt worden, wie man bei genauerem Nachsehen entdecken kann. (Analoges Photoshop des frühen 20. Jahrhunderts, sozusagen.) Anders wäre es zu riskant gewesen.

Schwung hält jung

14. 7. 2014

Die Musik von Eilen Jewell gefällt mir, ich hatte schon mal auf Stücke von ihr hingewiesen. Ihre Facebookseite habe ich abonniert. Dort kam ein Link auf dieses Musikvideo – es begeistert mich.

Mavis Staples – der Name sagte mir nichts. Ihre Leistung hat überzeugt, sie hat Preise bekommen. Und nun, mit über 70, dieses Stück. Klasse. Ihre Musik hält sie frisch und jung.

Das wünsche ich auch eurer Arbeitswoche: dass ihr frisch bleibt! Kommt gut durch die nächsten Tage!

Wegen Rückstau ein paar Beiträge mehr diese Woche, fast wie in alten Zeiten…

Gott zum Gruß, KW 27/28

11. 7. 2014
  • Ein schöner Literaturgottesdienst mit der Bücherei der Nachbarn.
  • Als Juror beim Vorlesewettbewerb der Förderschule; immer wieder gern.
  • Mal wieder Lieblingsgrundschule: Mit einer Gruppe aus 3. und 4. Klasse am Dienstag Besichtigung in Kircheib.
  • Nachmittags drei Hausbesuche bei den Nachbarn.
  • Am Donnerstag zwei Beisetzungen bei den Nachbarn. Gespräche, besuche. ein Taufgespräch. Als ich abends müde bin, könnte ich ja wissen warum. Ein paar Vorbereitungsarbeiten waren aber noch.

 


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