Kreativitätstage

11. 4. 2014

Vom 11. bis 25. April sind in ‘meinem’ Bundesland Osterferien.
Wie schon oft in den letzten Jahren, geht mein Blog in geplante Unregelmäßigkeit.

Das hat mehrere Ziele: Verbergen von Abwesenheitszeiten, Regeneration in analogen Bereichen, berufliche Herausforderungen und - last, but not least – Aufsammeln von kreativen Anregungen.

Trotzdem: wir lesen uns!

und dann kam es so

22. 4. 2014

ich bin immer noch der,
der ihn nicht sah
und gesehen wurde
der manchmal sieht
und es war doch nur
ein erwidern des blicks

er war da
ließ mich ein achtel des paradieses entdecken
und wieder herausströmen
und langsam lernen
was er selber sagte:
siehe, sehr gut!

und ich, und ich
teil davon
mit ausblick
hoffnung
weiterhin

Ostern, zugemutet

20. 4. 2014

Ich wünsche meine Leserinnen und Lesern
frohe Ostern!

“Das Leben wird neu”, das ist eine gute Analogie zur Auferstehung des Einen, Christus. Und dann das:

“Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!”
Bibel, Erster Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 15, Vers 19

Es gibt noch mehr? Etwas wartet auf uns? “Irgendwie” schon. Guter Ausblick statt Vertröstung. Vertrösten mag ich nicht.

Ostern: für mich ein schönes und ein schwieriges Fest. Und beides ist gut.
Bleibt aufmerksam!

Ruhig und bilderlos

18. 4. 2014

Diesem Tag, dem Karfreitag, angemessen: Ruhig und besinnlich.

 

Zum Gedächtnis

17. 4. 2014

Beieinander sitzen, das Brot und den Kelch teilen, sich an den Einen erinnern, der es zum ersten Mal gefeiert hat: das wird am Gründonnerstag-Abend in den Gottesdiensten gefeiert. In vielen Gemeinden wird wirklich an Tischen gesessen. Manchmal wird sogar richtig gefeiert.

Der Eine ist nicht dabei. (Physisch mal nicht.) Was wird mit uns? Was machen wir? Das sagt uns das Lied “Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen“.

Zu einer guten Tischgemeinschaft gehört gute Musik. Bitte sehr:

Damals war es so

16. 4. 2014

verdunstet

gestalten willst du
hast guten willen
aber nichts fruchtet

die fragen zu groß
die widerstände zu zäh
die strukturen zu mächtig
und deine kraft zu klein

tausenderlei geschwätz
am grill und beim kaffee
gemütlich und belanglos

ein großer schmerz
weit weg gehalten
ohne echo deine werte

bleibt noch humor
bleibt noch da sein
und der kleine zirkel des glücks

doch gott, dein gott,
bleibt fern in dieser zeit
und ist verdunstet im gestrüpp

Nachsinnen…

14. 4. 2014

Musik zum Nachsinnen und Gedankenwandern.

Kommt gut durch die (Arbeits-)Tage der Karwoche!

 

Palmsonntag

13. 4. 2014

Die württembergische Landeskirche hat den Palmsonntag schön und kurz erklärt. Hier bitte sehr

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

 

Gott zum Gruß, KW 14/15

11. 4. 2014

Die Bestattung schiebt sich in alles andere. Dafür fällt überraschend ein anderer Termin aus.

Zum “anderen” gehört nachmittags der Jugendkreuzweg. wie letztes Jahr führt sein weg ins Kino. Der Film “Noah” lockt. Beeindruckt. Ich finde ihn gut, er phantasiert natürlich einiges zurecht, hat aber eine gewisse Logik, die sich (fast ganz) mit der biblischen Erzählung zusammenreimt. Und tolle Tricks…

Am Sonntag ein Gottesdienst in der Vakanzgemeinde: Zwei Taufen, eine Gebärdendolmetscherin ist dazugekommen, eine Familie hatte sie wegen gehörloser Angehöriger engagiert. Das hatte ich auch noch nicht.

Die Arbeit verteilt sich ungleichmäßig auf die verschiedenen Tage. Die Osterferien sind fest im Blick: Es wird etwas ruhiger, hoffe ich.

 

 

Eine Prise Schadenfreude

10. 4. 2014

Wilhelm Busch:
Tröstlich

Nachbar Nickel ist verdrießlich,
und er darf sich wohl beklagen,
weil ihm seine Pläne schließlich
alle gänzlich fehlgeschlagen.

Unsre Ziege starb heut morgen.
Geh und sag’s ihm, lieber Knabe!
Dass er nach so vielen Sorgen
auch mal eine Freude habe.

Gegenwartsbewältigung

8. 4. 2014

NSU – das war für mich jahrzehntelang das hier:

2012-04-01 13.17.55

Aber Achtung!
Aufgenommen hab ich das in Nürnberg,
auf dem Reichsparteitagsgelände.

(Klicken aufs Bild macht schön groß.)

Eine Überraschung

7. 4. 2014

Die sind doch die Gewinner des Vorentscheids für den so genannten ESC. Da dann aber mit dem Schrammel-Pop-Song “Is it right”.

Was die Musikerinnen des Trios ELAIZA können, zeigen sie in ihren Liveaufnahmen zur CD, und da vor allem, finde ich, mit “Without”. Hier wird das Zusammenspiel aus Glockenspiel, Akkordeon und Cello zu einer überraschenden Mischung mit dieser Stimme…

Herzschmerz geht immer gut, und in 3:00 blickt die Kamera auf Frau Grünwalds Schuhe. Einzigartig!

Lasst euch überraschen in dieser Arbeitswoche, und erhaltet euch die Sehnsucht!

 

Gott zum Gruß, KW 13/ 14

4. 4. 2014
  • Beim sonst so vollen Freitagvormittag fallen anderthalb Termine aus. Zugleich sind nur an diesem Freitag zwei Geburtstagskinder zu feiern und bei der Ankunft zu Hause wartet bereits ein Sarg  Bestattungstermin auf mich. So kann es kommen.
  • Von Montag bis Mittwoch führt mich eine Fortbildung ins Haus Villigst nach Schwerte. Beknante Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und neue kenne gelernt. Und dazwischen noch altes wissen aufgefrischt und neues erworben (oder erspielt -immer diese Rollenspiele).
  • Zu Hause wartet, natürlich, Arbeit. Die Vakanzvertretungsgemeinde ist auf dem Weg die Vakanz zu füllen.
  • Zur Bestattung braucht es ein Gespräch und die Vorbereitung.

Landleben als Spracherziehung

3. 4. 2014

Neulich ging ich zu einem Hausbesuch querfeldein. Wirklich quer übers Feld. Mich beschlich die Frage: Wer schreitet heute noch querfeldein? Wo die Zahl der Landbewohner und -innen so klein ist im Verhältnis zur Zahl der Stadtinsassen:

Das Wort ist noch Titel für alle möglichen Aktionen, Projekte und Druckwerke – aber verbunden mit einem Verb, das Bewegen ausdrückt: kaum noch…

Wäre an diesem Tag Regenwetter gewesen, ich wäre ja längs der Straße gegangen. Was ebenso ein seltener Ausdruck ist. Aber er passt, denn nicht alle Straßen hier haben einen Bürgersteig.

So gesehen ist das Landleben  auch eine Art Spracherziehung.

Dieser Klassiker darf nicht fehlen

1. 4. 2014

Christian Morgenstern:
Der Lattenzaun

Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.

Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da -

und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.

Der Zaun indessen stand ganz dumm,
mit Latten ohne was herum,

Ein Anblick grässlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.

Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri- od- Ameriko.

Wie hat mein Blog das so lange ohne dieses zentrale Gedicht ausgehalten?


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