- Niemand guckt hin – und Tausende sterben: So geschehen in Ostafrika.
- Wenn das Internet das Leben prägt – eine überzeugende Karikatur.
- Wer Unworte benutzt, muss kein Unhold sein – so in der Süddeutschen.
- Geht es auch ohne Google? Ein Bericht.
Schon einmal darauf gezeigt, KW 4
28. 1. 2012Gedenken
27. 1. 2012Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 5
25. 1. 2012Jesu aber sprach zu seinen Jüngern:
Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter;
der wurde von ihm angeklagt, er würde sein Vermögen verschwenden.
Und er rief ihn zu sich und sprach zu ihm:
„Was höre ich da von dir? Leg die Abrechnung über deine Arbeit vor!
Denn du kannst nicht länger Verwalter sein“
Der Verwalter sprach bei sich selbst:
„Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab.
Für schwere Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich der Verwaltung enthoben bin.“
Und er rief nacheinander alle zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten und sprach zu dem ersten:
„Wie viel schuldest du meinem Herrn?“
Er sprach: „Hundert Fass Olivenöl.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein, schreib fünfzig!“
Dann fragte er einen andern: „Und du, wie viel Schulden hast du?“
Er sprach: „Hundert Sack Weizen.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein, schreib achtzig.“
Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger im Umgang miteinander als die Kinder des Lichtes .
Lukas 16, 1-8
Vergleichspunkt des Gleichnisses ist der Umgang miteinander. Aber diese Pointe kommt erst am Schluss. Bis dahin darf man sich wundern.
Fulbert Steffensky plädiert für eine liturgische Sprachentrümpelung…
23. 1. 2012Daran bin ich hängen geblieben und denke darüber nach…
Gestern auf der Gemeindeversammlung
23. 1. 2012„In der Gemeinde ist es wie in der Küche:
Erst Ausprobieren bringt auf den Geschmack.“
Eine Presbyterin (Nicht ganz so, aber so ähnlich.)
Schon einmal darauf gezeigt, KW 3
21. 1. 2012Nicht viel, worauf ich verwiesen habe diese Woche.
Nur eine kleine Meldung aus der Region:
In Koblenz wurden fünf Polizisten bei einer Kontrolle verletzt. Ursache war eine Provokation: zwei erhobene Mittelfinger. Und wie immer gehören zwei Seiten dazu: die eine, die provoziert, und die andere, die sich provozieren lässt.
Seltsam.
Was macht eigentlich… Vokuhila?
20. 1. 2012Es ist schon eine Weile her, da hatte Frau Sterntau auf Facebook einen Musikclip der Gruppe Karussel verlinkt: „Als ich fortging„. Die DDR lag damals in den letzten Zügen (was im Sommer 1989 für einige im Wortsinn galt) und einige Textpassagen lassen bestimmte Assoziationen zu.
Nun fasziniert mich bei diesem Video weniger die Musik (Pardon, Frau Sterntau!), sondern die Mode der späten Achtziger: Jeansanzüge – und Vokuhila. Der Wikipedia-Artikel zeigt: Es gibt auch heute noch Verehrer.
Vor allem der Schwede Mats Söderlund vermarktet seine Frisur, oder besser: sich selbst. Als Günther produziert er eindeutig zweideutigen Text mit anzüglichen Videoclips. Der Ding Dong Song, sein Einstieg in die Welt der aktuellen Musik, offenbart die wesentlichen Grundzüge: „Günther“ sieht mit seinen Markenzeichen irgendwie nicht so toll aus, er kann nicht gut singen, die Musik ist Rumtata, aber dafür lässt er reichlich leicht bekleidete Frauen auftreten. Ein gewisses Marktsegment muss er wohl füllen, sonst hätte er diesem Song nicht noch weitere folgen lassen.
Kunst? Niveau? Wenn es Selbstironie wäre, ob die noch helfen kann?
Gefesselt von einem Alten
18. 1. 2012Es ist nicht (nur) der Stress, der mich von intensivem Bloggen abhält. Es sind auch die vielen Bücher, die zu oder nach Weihnachten hier ankamen.
Seit einigen Tagen schmökere ich in einem besonders schönen – und nachdem Theomica es ausgelesen hat, darf ich es auch kontinuierlicher tun:
Jonas Jonasson, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.
Ein Schelmenroman erster Güte. Wer gerne lacht und dazu noch ein wenig Spannung haben möchte, greife zu diesem Buch.
RandomhouseOnline hat ein Interview mit Jonasson auf Youtube.
Schon einmal darauf gezeigt, KW 2
17. 1. 2012Kirchliches:
- Ilse Härter, eine der ersten Pfarrerinnen in Deutschland, ist 100 Jahre alt geworden. Ich hatte vor Jahren das Glück, sie erleben zu können, und war beeindruckt.
- Die Alt-Katholische Kirche: eine kleine Kirche, die zwischen allen steht, oder über allen? Hier ein Interview mit ihrem Bischof.
Politisches (präsidial):
- Zum Hingucken.
- Zum Nachdenken: „sich entschuldigen“ und Buße – ein Artikel aus der Süddeutschen.
Weltuntergang:
- Warum der Maya-Kalender endet. (Ein Cartoon aus dem wunderbaren Blog „Glocal Christianity“ von Matt Stone.)
Auf Ihr Wohl, Herr Kardinal!
16. 1. 2012Eine gute Freundin aus der Eifel hat uns die wunderbare Welt des Nikolaus von Kues erschlossen. So war ich vor einigen Jahren in seinem Geburtshaus. Man kriegt dort einen guten Eindruck über sein Leben und Werk.

Image via Wikipedia from a painting by Meister des Marienlebens, located in the hospital at Kues (Germany)
Cusanus, bereits Kardinal in Rom, hat 1458 eine Stiftung gegründet, die in seinem Heimatort Kues ein Armenhospital betrieb. Die dazugehörige Kapelle wurde seinem Namenspatron geweiht. Er verfügte, dass sein Herz in der Kapelle bestattet werden sollte. Und seine Bibliothek sollte im Stift aufbewahrt werden. So geschah es.
553 Jahre später: Die ganze Anlage besteht noch, das Stift ist jetzt ein Altenheim und wird also immer noch im Sinne des Stiftungsgründers genutzt.
Was ich erst vor kurzem erfahren habe: Um es wirtschaftlich abzusichern, erhielt die Stiftung auch Weinberge. Auch diese existieren noch, sind mittlerweile ans DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich verpachtet und bringen wunderbare Weine hervor. Das ergab sich aus der „Stiftung“ einiger Kostproben genannter Freundin.
Dafür noch einmal herzlichen Dank! Und Prosit auf Herz und Seele von Nicolaus Cusanus!
