Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 7

19. 12. 2014

Nach dem intensiven Einstieg in die Sehnsüchte folgte noch eine Arbeitseinheit zu einzelnen Fragen des Fragebogens aus dem Projekt “Kirche aufmachen“.
(Auf der Seite oben rechts auf “Du kannst aufmachen” klicken, dann auf die downloads, dort ist dann der Fragebogen verlinkt, als pdf und word.)

Jede/r hatte die Möglichkeit, zu zwei Fragen zu arbeiten.

Ich erzähle von “meinen” beiden Fragen:

1. Welche Grenzen und Kennzeichen sind nötig, damit die Kirche als Kirche Jesu Christi erkennbar bleibt?
–> Diese Frage könnte auch so formuliert werden:
Was unterscheidet Christen von anderen Menschen, und eine Kirche von anderen sozialen Gruppen? Oder:
Woran erkennt man, dass jemand Christ ist?
An bestimmten Verhaltensweisen? Weil er/sie sonntags zur Kirche geht? An Ehrlichkeit in Geschäften? An einem gesunden Familienleben? Daran, dass er/sie vor der Ehe keinen Sex hat? Am regelmäßigen Bibellesen?
Oder an bestimmten Haltungen, die sein/ihr Leben bestimmen? Daran, dass man andere ohne Vorbedingungen liebt? Daran, dass man Feinden vergibt?
Oder an bestimmten Glaubensüberzeugungen, wie der Jungfrauengeburt oder der leiblichen Auferstehung Christi?

Gar nicht so einfach. wir kamen immer zu der Abgrenzungen zu anderen Konfessionen. Nein, das gemeinsam Christliche. Letztlich ist das wohl der Glaube an Jesus Christus.

Vielen Möglichkeiten aus anderen Kulturen konnten wir nichts abgewinnen. Schön, dass sie einmal aufgelistet werden, denn sie machen deutlich: Wir mit unseren liberalen Standards sind nur ein Teil der weltweiten Christenheit. Wenn schon ein ethisches Thema, dann am ehesten Vergebung als ein deutliches Merkmal des christlichen Glaubens.

2. Kennen Sie den (geistlichen) Hunger/ die Sehnsucht der Menschen in Ihrer Umgebung? Und den (geistlichen) Hunger/ die Sehnsucht der Jugendlichen in Ihrer Kirche? Wonach hungern diese Menschen?

Und wie können wir den Hunger, die Sehnsucht entdecken? Offene Augen und Ohren: Zeitschriftenkioske, Gespräche mit den Mitmenschen, vom Hausarzt bis zur Friseurin. Und wie sorgen wir für unsere eigene Sehnsucht? Haben wir einen “Spirituellen Meister”, eine geistliche Mentorin?

Interessante fragen. Ideen für Gottesdienste mit Künstlern und anderen Geistgetriebenen…

Was nehme ich mit? Was möchte ich davon mitteilen?

Das war die Schlussfrage. Ich habe sie zunächst für mich auf Papier beantwortet. Und ich bin froh, den Blog siebenfach dazu genutzt zu haben. Es tut sich was…

Wir wurden ins Leben geliebt,
also lasst uns das Leben lieben.
Diese Welt braucht dringend Hoffnung,
mögen wir selbst Hoffnung sein.
Lasst uns einander zu Taten der Freiheit
und der Güte beschenken.
Möge Frieden von uns ausgehen
und Mut unser Vorbild sein.
Wir leben in Beziehung:
In Beziehung zu uns selbst,
In Beziehung zu unseren Mitmenschen,
In Beziehung zu dieser Welt und zur Anderswelt.
Lasst uns die Beziehungen achten,
damit wir würdigen, was uns Würde verleiht.

 

#nachtgedanken 18.12. “seinen freunden…

18. 12. 2014

http://bit.ly/1wdlvP7 “seinen freunden gibt er es im schlaf.” gott, wir sind doch freunde? danke und gute nacht auch!

So was auch

18. 12. 2014

Da fahr ich zur Schule, zum Unterricht in der ersten Stunde. Ich horche in mich hinein und freue mich meines Lebens. So sehr, dass ich nach einiger Zeit feuchte Augenwinkel bemerke. Dankbarkeitssentimentalität.

Ah ja, ist auch nicht viel los auf der Straße. So was auch.

#nachtgedanken 17.12. laut sagen

17. 12. 2014

http://bit.ly/1zmkaXg laut sagen, was mich bewegt. auch im traum tu ich das ab und zu. nur anders gott wirds verstehen.

Aufschub

17. 12. 2014

Da denke ich, ich habe den Beitrag richtig in die Warteschlange gestellt. Und siehe da, ich schaue nach: Nein, nichts passiert.
Heute morgen folgen zwei Besprechungen aufeinander, im Büro sind vor dem Fest noch Dinge zu regeln, erst kurz vor zehn schaue ich auf den Blog. Und merke, er ist nicht da. Nein, jetzt ist es mir zu spät. Dann kommt er eben morgen.

ich bin insgesamt ins Hintertreffen geraten. Die Losung vor genau einer Woche hatte Heilung zum Thema. Das muss ich in meinen Nachtgedanken so intensiv  beschrieben haben, dass ich Wünsche für meine Gesundheit erhielt. Sie kamen leider passend, mich hatte ein grippaler Infekt ereilt. Er verlief nach dem Motto: “Man stirbt nicht daran, aber man kommt sich so vor.” Alles ist herum, mit strahlender Gesundheit schaue ich nach draußen – und begrüße den zurückgekehrten November.

Nun gut, auch Pfarrersleut langweilen sich nicht vor dem Weihnachtsfest, was Aufschub bekam, muss nun erledigt werden. Und auch bei theomix gibt es Aufschub. Der Beitrag für morgen, na ihr wisst schon…

#nachtgedanken 16.12. nicht schwert noch spieß

16. 12. 2014

http://bit.ly/1ApU5ol nicht schwert noch spieß, gerechtigkeit. “nun jauchzet, all ihr frommen” und lasst den heiland kommen.

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 6

16. 12. 2014

“Der Geist greift von allen Seiten.” So ging es mir am vorletzten Tag. Ein Referat über die “sieben Sehnsüchten der Suchenden”. Es gab Rückfragen und Reflexionen zuhauf. die Zeit schien allen zu kurz zu werden. Vieles hatte ich noch nie so gesehen. Und wie achtungsvoll, die Bedürfnisse der Menschen als Sehnsüchte zu verstehen. Mir sind ganze Kerzenleuchter aufgegangen.

Die Referentin bezog sich auf Ariane Martin: Sehnsucht – der Anfang von allem. Dimensionen zeitgenössischer Spiritualität. Ich möchte die sieben Sehnsüchte nicht referieren. Wer nachschauen möchte, findet sie im verlinkten PDF-Dokument, dem Rundbrief 1/2014 der Evangelischen Jugend Böblingen, die Seiten 03 bis 05.

Es ist mir an einigen Punkten gelungen, die Bedürfnisse der Mitmenschen besser zu verstehen. Ich muss nicht bejahen, was ich verstehe. Verstehen hilft, ins Gespräch zu kommen.

Gott schuf die Sehnsucht nach dem Ziel,
um uns auf den Weg zu locken;
und Gott ist in jedem Schritt,
so dass der Weg ihm nicht nur näher kommt,
sondern selber Nähe ist.

Zuspruch im Psalmen-Gebet
(Christina Brudereck, Zeit des Meisters, Seite 40)

#nachtgedanken 15.12. lehrer meines glaubens

15. 12. 2014

 lehrer meines glaubens. mich dankbar an sie erinnern. und von denen ich mich abgrenze? für schlaflosen phasen

…kommt.

15. 12. 2014

Wenn Gott kommt, dann krempelt seine Geistkraft uns um. So wie es die Liebe tut, die vielfach besungene. Letztlich ist es seine/ihre Liebe, die einen leise anspringt und deshalb gewaltig daherkommt.

Profan zu geistlich, geistlich zu profan, die Grenzen sind offen: Das Hohelied war ursprünglich eine Sammlung von Liebesliedern. Es durfte in der Heilgen Schrift bleiben, weil sich die Vereinigung der Seele mit Gott so schön damit beschreiben ließ.

Nehmt das alte Umkrempel-Lied aus den Neunzigern, wofür ihr es braucht,

und bereitet GOTT den Weg! (Oder besinnt euch, wenn ihr Gott nicht entdecken könnt.)

Ich wünsche euch eine gute Woche!

#nachtgedanken 14.12. gott lieben

14. 12. 2014

 gott lieben gerne. ihm dienen? jetzt? erst mal drüber schlafen. auch auf diesem schleichpfad, ja.

Sonntag, 3. Advent

13. 12. 2014

Sonntags macht Theomix Pause.
Wie beim Sabbat. Schöpferisches Tun ist göttlich. Und Gott ruhte am siebten Tag. Deshalb ruht meine Kreativität auch.

Dieser Sonntag ist der Dritte Advent.

Der Wochenspruch aus dem Propheten Jesaja, Kapitel 40:
“Bereitet dem HERRN den Weg, denn siehe, der HERR kommt gewaltig.”

Mit drei brennenden Kerzen beginnt die innere Vorbereitung.
Mit einem brennenden Herzen setzt sie sich fort.
Und dann? Sich äußerlich vorbereiten? Früher war der Advent eine Fastenzeit. Heutzutage: Geschenke kaufen? Spenden geben? Wie sich äußerlich vorbereiten?

Einen schönen Sonntag wünsche ich!

#nachtgedanken 13.12. gnade finden

13. 12. 2014

http://bit.ly/1yZLzNg gnade finden, IHN hineinlassen. GOTT, mein traumreich steht dir offen.

ehrlich gesagt

13. 12. 2014

ehrlich gesagt,
ich glaube nicht an geheime Absichten Gottes um uns zu erziehen,
wenn wir etwa den Tod eines Menschen nicht verkraften.

Auch als Ergänzung zum vorigen Beitrag

#nachtgedanken 12.12. zuflucht

12. 12. 2014

http://bit.ly/1CZ0V9K zuflucht unter seinen flügeln, herz und seele bewahrt. mehr braucht es nicht zur guten nacht.

gedanken um eine bestattung

12. 12. 2014

I

manchmal ist es wie
sand im mund, der zwischen den zähnen knirscht
keine wohlfeilen worte, kein gelungener abschied
dem im sarg den plötzlichen tod,
den anderen schmerz und bitternis

II

gott klagen, ihn anklagen
es gibt schlimmeres ja
aber es gibt keinen trost auf umwegen
wenn es einen geben kann
für die verletzten und empörten seelen

III

nicht erst beim absenken in die grube
schon beim rückblick auf das leben
schluchzen und heulen bei denen
die vor mir saßen

hinterher dank der familie an mich
und dabei habe ich nur meinen zweifel gesagt
und mit sympathie auf ein leben geschaut

im ringen mit GOTT war ich
ich habe es IHM nicht leicht machen wollen
und was verpasst ER mir da?


stella-learns-to-live

"Denn die Kunst besingt Gott und ist letztendlich sein. For art sings of God, and ultimately belongs to him" -Patti Smith-

Terence Horn

Ich veröffentliche hier Literatur, im Speziellen meine eigene...

Lyrics unter der Lupe - Looking@Lyrics

Songtexte aus der Nähe betrachtet

prettyvenditti - art, style and experiments

colours, phots, experiments, schön und kurios

Gedanken eines alten Kindes

nicht immer ganz ernst - manchmal aber schon

Hingesehen...- ein Bilder-Tagebuch

- Gesammelte Augenblicke -

FRANKS PFLANZENLEXIKON

die Ergänzung zum Gartennetzwerk

MICE-Markt

Tagungen, Kongresse, Veranstaltungen und andere MICE-Events

DAVIDUNDDERVERSUCHEINESBLOGS

Aus dem Leben eines arbeitslosen Teenagers (ab jetzt auch in HD)

Sweetkoffie's Blog - Leben live

Mittendrin statt nur dabei

Rumgekritzelt

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Gedanken über Schönes und Schweres - Schmetterlinge auf Pfingstrosen und Elefanten die Treppe hochschleppen - Was das Leben so bringt...

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