Espresso vom 23. September

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott.
Jesaja 41,10

Ein schönes Wort für diesen Tag. Es macht mir Mut…

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27 Antworten to “Espresso vom 23. September”

  1. Babbeldieübermama Says:

    Dieser Spruch, hatte schon immer eine tröstende Wirkung auf mich.

  2. mialieh Says:

    wobei ich mit dem „weiche nicht“ wenig anfangen kann. wovor?

  3. tmp Says:

    Ich verstehe das „weiche nicht“ so wie, „hab keine Angst vor mir und zaudere nicht…Sei überzeugt von DIR und Deiner Sache, denn ich bin an Deiner Seite…“ 🙄

  4. tmp Says:

    …aber ich bin KEIN Theologe… 😉

  5. onebbo Says:

    Bin alles andere als eine Theologin hihi, aber im Zusammenhang mit dem ersten Satzteil verstehe ich das so:

    Teil 1: (in einer beängstigenden Situation) Habe keine Angst.
    Und Teil 2: (in derselben beängstigenden Situation) Geh der Situation auch nicht aus dem Weg, stelle dir ihr.

  6. Claudia Says:

    Es ist ein Parallelismus: sich fürchten wird mit weichen, ausweichen, weglaufen (beinahe) gleichgestellt – und der „Ich bin bei dir“ ist Gott.
    (Meine zwei Cent Hebräisch…)

  7. mialieh Says:

    Da muss ich dann mal was anmerken. Das ist irgendwie genau die Situation, wo ich mit der Christilichkeit in Konflikt komme. Fürchte dich nicht, ich bin bei dir – okay, das hat was tröstliches. Aber weiche nicht, denn ich bin dein Gott – das hat für mich etwas Autoritäres. Da stellen sich bei mir die Stacheln auf, denn Gott ist hier ja offensichtlich derjenige, der das Nicht-Ausweichen befiehlt. Der Mut ist die eine Seite der Medaille, die andere ist: ich bin Gott ausgeliefert und er bestimmt über mich.

    Dieses Vater-Imago durchzieht übrigens auch viele psychoanalytischen Strömungen… warum wohl?

  8. Babbeldieübermama Says:

    Aber weiche nicht, ich bin dein Gott, verstehe ich als Versprechen, daß Gott mir zur Seite steht, ob im guten oder im bösen. Er wird immer für mich dasein.

  9. mialieh Says:

    @bdüm: wie jetzt im bösen? wo bleibt da die moral?

  10. Babbeldieübermama Says:

    @mialeh: Machst du nie Fehler? Was ist moralisch und was nicht?

  11. theomix Says:

    @BbdÜM:
    Empfinde ich ähnlich.

    @mialieh:
    Der Kontext erwähnt die Berufung Israels – in einer Situation, wo alles andere als das zu erwarten war. (Tempel zerstört, Heimat weit entfernt, so ziemlich alles am Boden…) Da ein „Weiche nicht“ ist ein „Hau nicht einfach ab“ – in die innere Emigration.
    Das „im Guten wie im Bösen“ verstehe ich so, dass es sich auf die eigenen Erfahrungen bezieht, nicht auf eine ethische Diskussion.

    @tmp:
    Man kann es sich er so „hinbiegen“, weil das äußere Wort Gottes ja irgendwie im Innern ankommen muss.

    @onebbo:
    Texte interpretieren geht mit jedem geistigen Hintergrund.Solange der Hintergrund nur geistig ist…

    @Claudia:
    Zwei Cent waren heute genau das, was nötig war. 🙂 Parallelismus membrorum.

  12. mialieh Says:

    doch, klar ich mache andauernd fehler. das gehört ja zum leben dazu. aber in Bezug auf den Spruch überzeugt mich die sehr positive Lesart eben nur zum Teil. Es ist ja schön, wenn andere eben viel mehr darin sehen können, als das, was ich darin sehe. Aber mich macht sowas eben manchmal skeptisch. Wenn ich mich an einem Bibelspruch ermutigen würde, dann würde ich glaube ich auf den Psalm mit „Der Herr ist mein Hirte“ abfahren…

  13. theomix Says:

    Das tun alle. Berufsbezogen habe ich gerne ein paar Varianten, damit es MIR nicht zu langweilig wird 🙂

  14. mialieh Says:

    @theomix: okay, vor dem Hintergrund… aber es ist gleichzeitig auch eine Bewährungssituation, der der Mensch ausgesetzt ist. Ein Befehl. Und ist es dann nicht so, dass wenn der Mensch Angst hat, er eben nicht die bedingugnslose Liebe erfährt? Nur mal so als Frage.

  15. theomix Says:

    @mialieh:
    Wie soll ermutigen anders gehen, als es jemandem zutrauen. Das kann dann auch schon mal imperativisch klingen. Ein Zögerling braucht dann nicht nur „Du bist angenommen!“, nicht nur „Du schaffst das schon!“; sondern auch „Probier es mal aus!“
    Und manche brauchen auch ein „Halt durch!“. Sehr imperativisch, sehr autoritär. Aber es soll, ganz ohne Transzendenz, schon geholfen haben, dass dann wieder Kräfte zufließen…

  16. Babbeldieübermama Says:

    @mialieh:
    Für mich ist ein autoritär klingendes „Halt durch“ immer noch nicht autoritär. Für mich bedeutet es Aufmunterung und Ansporn nicht aufzugeben, weiterzumachen, nicht aufzugeben oder zu Ende zubringen.

  17. Martha Says:

    ja diesen wunderbaren Satz, den hätte ich vielleicht gestern nötiger gehabt, denn ich hatte arg Angst vor dem Heute und nun bin ich froh und dankbar, dass das Heute vorbei ist und es mir gut geht.

    Sei ganz lieb gegrüsst, bisous, Martha

  18. theomix Says:

    Liebe Martha,
    du deutest an, musst nicht mehr sagen, fühl dich so frei zu schreiben, was du willst… Aber der zweite Satz sagt dann sehr Schönes, und das freut mich für dich!
    Liebe Grüße, Jörg

  19. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    das ist wunderschön und mein Konfirmationsspruch, der Satz geht noch weiter, ich stärke Dich , ich helfe Dir auch ……
    ich melde mich hiermit zurück, habe noch nicht gelesen , aber dieser Satz ist mir ins Auge gefallen, hatte eine wunderschöne Zeit mit tiefgehenden Begegnungen und Erfahrungen, ich fühlte mich beschützt und begleitet, ich bin sehr dankbar, was mir widerfährt.
    Alles Liebe und Grüße von Erika

  20. onebbo Says:

    @erika: SCHÖN, dass du wieder im Lande bist! Deine stets fröhliche und gute Laune hat gefehlt 🙂

  21. theomix Says:

    @erika:
    Liebe Erika,
    schön, dich wieder hier zu wissen.
    „… ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
    Ich freue mich auf deine Kommentare, udn denke mal, du hast einiges anchzuholen. wenn du das Kommentieren als Pflichtprogramm nimmst.
    Bleibt es auf der Lust- und Laune-Seite, hoffe ich trotzdem auf dein freundliches Mitgehen…
    Also dann, gute Grüße, Jörg

  22. Elisabeth Says:

    Ich danke dir, lieber Jörg, für diese Zeilen!
    Sie machen auch mir Mut… und jetzt mach ich ein Tiramisu, weil mein Schwesterherz Geburtstag hat! 🙂
    Herzlichst Elisabeth

  23. theomix Says:

    Liebe Elisabeth,
    schön, dass dir dieses Wort eingeht wie der Kehle ein Tiramisu 😉 Feiert schön!
    Herzlich: Jörg

  24. Bienemaja Says:

    WEICHE NICHT bedeutet meiner Meinung nach soviel wie:
    bleib bei mir, wende dich nicht von mir ab.
    glaube ich jedenfalls
    grüsse
    Marianne alias Bienemaja
    eine Nicht-Theologin, aber getauft.
    in meinem Taufspruch stand unter anderem
    ich habe dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein.
    den Anfang hab ich vergessen

  25. theomix Says:

    Es meint auch das standhaft bleiben…

    „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“
    Jesaja 43,1

    Wofür gibt es uns Experten!? 🙂

  26. Bienemaja Says:

    Genau danke experte

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