Posts Tagged ‘Weihnachten’

Von Advent bis Weihnachten mit Theomix

24. 12. 2010

Kirche Kircheib, fast weihnachtlich

Allen wünsche ich ein  frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Heiligabend ist Hochsaison bei unsereinem, und in  der Adventszeit sind ganz viele Feiern. Daher habe ich  ein gespanntes Verhältnis zur sogenannten „weihnachtlichen Stimmung“.  Es gab viele Beiträge, die so gar nichts mit der gewohnten Symbol- und Bilderwelt zu tun hatten.

In den Adventswochen gab es schöne, sehr schöne Momente, von denen ich nichts berichtet habe. Zum Beispiel hat mir die goldige erste Klasse aus meiner Lieblingsschule die Nummer „24“ ihres Tüten-Adventskalenders geschenkt. Jetzt steht sie auf der heimischen Fensterbank.

Und gar nichts, ganz und gar nichts gibt es an Worten oder Bildern vom heimischen Schmuck: Kerzen? Adventskranz? Bäumchen?  Gibt es das überhaupt? Und wenn ja, wie sieht es aus?  Es gibt keinen Blick durchs Schlüsselloch. Hier bei mir zu Hause kommt kein Tumult auf und kein Rummel wird eingelassen. Da bleibt auch der Blog außen vor.

Trotzdem (oder vielleicht: deswegen) seid ihr mir, liebe Leserinnen, liebe Leser, gefolgt, viele von euch haben kommentiert und haben dadurch den Blog reicher gemacht.

„Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird!“, sagt der Engel auf dem Feld zu den Hirten. Freude – Lachen – Humor, in diesem Dreieck bewegt sich dieser Blog gerne, da ist er der Weihnachtsbotschaft ganz nah. Wer etwas zu lachen hat, muss nicht von der Freude der Hirten bei Betlehem ergriffen sein. Aber man ist sich näher gekommen.

Weihnachtsfest, 25. und 26. Dezember

25. 12. 2009

Kein Sonntag, kein Sabbat. Aber Feiertag – im Doppelpack.

Der Spruch zum Festtag aus dem Evangelium nach Johannes,
Kapitel 1:
„Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.“

Das mit dem Fleisch versteht heute niemand mehr so richtig. Es meint: Gott, das ewige Wort, wird ein Lebewesen. Gott wird Mensch.

Wie sagte Kurt Koch so treffend: „Mach’s wie Gott, werde Mensch!“

In diesem Sinne

ein frohes Weihnachtsfest!

Espresso an Heiligabend

24. 12. 2009

Bis zum Abend ist es ja noch etwas. Aber als Start in diesen Tag mein spiritueller Espresso.

Rede, HERR, denn dein Knecht hört.

1. Samuel 3,9

Der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.

Lukas 2,10

Der erste Schluck: aus der Berufung des Samuel. Der junge Samuel hört nachts eine Stimme und meint, der Hohepriester Eli habe ihn gerufen. Der schickt ihn wieder ins Bett. Als sich das wiederholt, wird Eli aufmerksam: Hier ruft Gott! Er empfiehlt diesen Satz zu sagen; für ihn eine angemessene Antwort auf Gottes Ruf: Ich bin da, rede! „Dein Knecht“ ist sozusagen die hebräische Demutsform für „ich“.

Der zweiten Schluck: Da  ergeht Gottes Ruf durch den Engel. An die Hirten. „Fürchtet euch nicht!“ bereitet den Weg für’s Hören. Wenn das Göttliche erscheint, bekommen die Menschen  oft Angst. Dieser Satz nimmt sie (in den biblischen Geschichten).
„Siehe“ richtet die Ohren auf das, was kommt. Ein hörbarer Doppelpunkt.
Große Freude allem Volk.  Allem Volk – auch denen, die mir das Leben schwer machen; die ich nicht mag. Gut, es guibt nicht nur „die“; aber denen gilt es eben auch…

Der nächste Vers kündigt die Geburt des Heilands an. Daran erinnert dieser Tag.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen aufbauenden Heiligabend und ein gutes und schönes Weihnachtsfest!

Und um 15.00 Uhr gibt es noch mal was für Leute, die Zeit haben…

Schlimme Weihnachten…

23. 12. 2009

Theodor Storm

Weihnachtsabend

Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
drang mir ein heiser Stimmlein in das Ohr:
„Kauft, lieber Herr!“ Ein magres Händchen hielt
feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor.

Ich schrak empor, und beim Laternenschein
sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
erkannt ich im Vorübertreiben nicht.

Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
noch immer hört ich, mühsam, wie es schien:
„Kauft, lieber Herr!“ den Ruf ohn Unterlass;
doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn.

Und ich? – War’s Ungeschick, war es die Scham,
am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh meine Hand zu meiner Börse kam,
verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein,
erfasste mich die Angst im Herzen so,
als säß mein eigen Kind auf jenem Stein
und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.

Lang, lang ist’s her. Und doch kommt es mir manchmal vor, als könnte es bald wieder so sein bei uns…

Weihnachten mit Kopf und Herz – Senryū

26. 12. 2008

Gott nehm ich nicht wahr
doch seine gegenwart macht
mir die seele hell

Vom Weihnachtslicht

24. 12. 2008

Am Vormittag zum Vorabend des Weihnachstages eine Meditation zum Weihnachtslicht.

Auch wenn es hier eher um das Adventslicht geht – mit diesem Text will ich feiern, mit allen, die das jetzt lesen:

Für dieses Jahr ist der Rummel herum – Weihnachten kann beginnen!
Frohes Fest!


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