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Trolle sind draußen willkommen

4. 11. 2011

Es gab vor Monaten Kommentare, die waren manchmal sehr aggressiv. In bestimmten Phasen gab es kein Zurückweichen von den verbalen Zumutungen. Da hatte Argumentieren keinen Zweck, hier war eindeutig ein Troll am Werk, und der wurde endgültig gesperrt.

In letzter Zeit gab es eine weitere Kommentatorin, die ich nun für November außen vor lasse. Sie schrieb teils mehrfach zu einem Beitrag,mit langen Ausführungen, teils nur stichwortartig, oft gar nicht zum Thema passend. Im Grunde eigene Beiträge. Es gab wenige Ausnahmen, aber leider immer wieder „Rückfälle“, zum Schluss gepaart mit Polemik.

Leider, leider: auch hier also ein Troll.  Doch wer sich als Troll zeigt, muss leider draußen bleiben. Wir werden sehen, was sich Anfang Dezember tut.

Nun ist es ruhiger geworden in den Kommentaren. Hat auch mal was… 😉

Ich habe vor ein paar Monaten hohe Maßstäbe gesetzt und geschrieben: „Ich freue mich über jeden Kommentar“. Ein hoher Anspruch, und bei Trollen werde ich ihm nicht gerecht. Die Freude gilt denen, die mit mir oder anderen ins Gespräch kommen wollen. Das muss nicht eng am Thema des Beitrags und darf  kontrovers sein.

Kommentare sind Teil eines Gesprächs. Wer hier kommentieren möchte, sollte das wissen.

Nett…

19. 3. 2011

„Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“ – dieses Bonmot wird allmählich Sprichwort. Vor kurzem noch vertont,

…gibt es dazu jetzt ein Buch:

Rebecca NiaziShahabi,
Nett ist die kleine Schwester von Scheiße:
Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen

(9,99 € in deutschen Buchhandlungen)

Es lag beim Buchhändler meines Vertrauens und ich habe zugegriffen. Ich kann nur sagen, zugreifen lohnt sich.

Es wirkt zunächst wie ein „Antiratgeber“, der Trend scheint von den  Benimmbüchern und Etikettenratgebern wegzugehen. Frau Niazi-Shihabi empfiehlt: „Verhalte dich so wie du bist, die anderen werden dir eh auf die Schliche kommen.“ Und in bestimmten Situationen (flirten, sich bewerben oder auf Parties) sind gezielt gesetzte Provokationen hilfreich, um im Gedächtnis zu bleiben. Und das eigene Wohlbefinden steigern sie auch.

Sie bleibt ihrer jüdischen Herkunft treu, ganz am Schluss findet sich ein jüdischer Witz – na, den werde ich hier nicht verraten, aber ihn gerne mündlich tradieren. Ansonsten begründet sie ihre Erkenntnisse vom  Zen-Buddhismus her. Schließlich ist sie für ein paar Wochen beim Zen-Meister Thich Bo Hoang in die schule oder besser ins Kloster gegangen. Da kriegt man dann seine Frustrations- und Enttäuschungstherapie vom feinsten.

(Warum finde ich keine links zu ihm oder seinem Kloster? Frau Niazi-Shahabi, haben Sie retuschiert?)

Die Autorin hat das beste daraus gemacht, was man machen kann: ein hinreißendes Buch. Mit flotter, frecher Feder geschrieben, lässt es sich sehr gut lesen. Und ist kein Humorbuch, sondern hat eine ernstzunehmende  Botschaft: Sei du selbst, verleugne nicht deine Persönlichkeit, dann hat das leben immer noch Stress, aber es macht mehr Spaß. Und pfeif auf den Rest.

In den Charts fand ich noch das Lied von Zaz; es passt dazu:


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