Posts Tagged ‘Trauung’

Gott zum Gruß, KW 20/21

23. 5. 2014
  • Eine Trauung mit Taufe am Samstag.
  • Am Sonntag die Jubiläumskonfirmation. Wie jedes Jahr, interessant zu hören, wie das in früheren Zeiten hier so war. Vom Gottesdienst bis zum Kaffeetrinken sind das ein paar Stunden, die ich gerne gebe…
  • Über die Woche verteilt übliche Termine und ein paar weniger gewöhnliche – wobei das Trauergespräch, wohin gehört das? Genaueres dazu und anderes insgesamt bleibt eh im Analogen und kommt nicht ins Netz….
  • Zack, zack, Sommertemperaturen bis Donnerstag. Für die Gemütslage freundlich. 🙂
    Seit Donnerstag verregnet. auch gut, dann fliegen keine Pollen.
  • ‚Alterstechnisch‘ ist die Blog-Kategorie „Weisheit der Jugend“ im Hausse Theomix seit dem Berichtszeitraum abgeschlossen. 😉

Gott zum Gruß, KW 17/18

2. 5. 2014
  • Am Samstag eine schwungvolle Trauung.
  • Sonntag ein kleiner, feiner Gottesdienst.
  • Ab Montag wird es nach den Ferien wieder alltäglicher.
  • Fast gewohnte Abläufe. Wobei ich weiterhin den rappelvollen Dienstag gar nicht schätze.

 

Tränenreiche Überraschung und 3 Gedanken dazu

11. 8. 2010

Nur ein Lied wollten sie spielen, Gitarre und Violine, und dann auch Gesang, die zwei Männer machten ihre Sache gut. Der Bräutigam schluchzte, und auch viele Gäste griffen zum Tüchlein. Wie ich hinterher erfuhr, brachten die beiden „Willst du“ von Schandmaul. Der Sänger in der Kirche war besser als im Original.

Gedanke 1: Es gibt Musik, die mich zu Tränen rührt. „Willst du“ ist es nicht. Ich finde es ein hübsches Lied, berührend, ja. Anscheinend trifft es bei manchen den Nerv: junge Erwachsene, mit Hang zur Romantik?

Gedanke 2: Schandmaul bietet einen interessanten (und auf Dauer bei den schnellen Liedern eintönigen) Mix alter und neuer Instrumente. Auch die Sprache derTexte mischt alt und neu: „Lausche meiner Stimme“ und „Willst du diesen Ring von mir“ neben „… wann es passierte“ und „Schatten und Probleme“. Ob es  diese Mischung ist, die ankommt? Jedenfalls finde ich dieses leise Stück eins der besten dieser Gruppe.

Gedanke 3: Youtube zeigte mir eine Fülle an nachgespielten Versionen. Einige sind sehr mutig. Gut gemeint ist nicht unbedingt gut, was leider auch oft für die graphische Umsetzung der Originalversion gilt. Es ist nicht nur eine Kunst, Musik zu spielen, sondern auch, seine Gefühle in Bildern auszudrücken. Kunst kommt von Können, nach wie vor. Aufrichtiges Bemühen will ich nicht in Abrede stellen, liegt aber auf einer anderen Ebene.

Öko-was? (Licht ins Dunkel 1)

23. 1. 2009

Oft und gerne werde ich gefragt: „Können wir mit Ihnen auch eine ökonomische Trauung machen?“ Natürlich antworte ich nicht: „Gerne, wir können vorher alles durchrechnen, ich glaube, dass Ihr Haushaltsbudget geschont wird, denn wir verlangen keine Gebühren.“

Nein, ich höre das Gemeinte im Gesagten und antworte lieb und brav: „Klar, welcher katholische Pfarrer macht denn mit?“

Hier werde ich jetzt mal Luft ablassen (Achtung: „Pffffft!“) und  auch etwas zur Volksbildung beitragen.

Die erste Stufe, alles mit öko

Die Silbe „Öko“ stammt von dem griechischen Wort „oikéo“ – wohnen – bzw. „oikos“ – Haus -.

Auch was dann folgt, ist griechischer Herkunft:

Öko-nomie: Die „Regeln im Haus“, was dann zur „Wirtschaft“ führt.

Öku-mene: Partizip Perfekt Passiv = das Bewohnte. Ja, was wird bewohnt? Die Erde, also die ganze Welt

Öko-logie: Die Lehre im oder vom „Haus“.

Die Bedeutungen im Deutschen ergeben sich daher. Übertragen auf mein Arbeitsfeld:

Ökologischer Gottesdienst: Beleuchtung nur mit Wachskerzen, der Blasebalg der Orgel wird von Hand bzw. Fuß bedient.

Ökonomischer Gottesdienst: Ziemlich straffer Ablauf, man will ja keine Zeit verschwenden. Und lohnt sich die Veranstaltung überhaupt? Sollen wir uns bei weniger als 12 Menschen auf 10 Minuten beschränken? Soll der Küster, der Organist, die Pfarrerin überhaupt kommen?

Ökumenischer Gottesdienst: Weltweiter Horizont, mit Menschen aus verschiedenen Ländern. In Deutschland genügen dazu schon zwei Konfessionen, aber das kann auch ein kultureller Unterschied sein.

Die nächste Stufe

Die ökumenische Trauung…

… gibt es in Deustchland streng genommen gar nicht. Das sind dann zwar so aus, mit katholisch und evangelisch da vorne am Altar, aber es gibt  entweder eine evangelische Trauung mit katholischer Beteiligung oder umgekehrt. So umständlich nennt sich das und richtet sich danach, wem die Kirche gehört. Wenn ich richtig informiert bin, liegt die Umständlichkeit eher an der Seite, deren Boss in Rom sitzt. Da braucht man bei einer Trauung  in einer evangelischen Kirche einen Dispens vom Bischof. (Weswegen ich nach 20 Jahren  im Pfarramt solche Trauungen an einer Hand abzählen kann. In der katholischen Kirche geht das ja ohne Formalkram, und der geübte evangelische Teil übernimmt ja dann noch die Predigt.)

Für die evangelische Seite ist eine Ehe gültig, auch wenn es keine kirchliche Trauung gibt. Die Ehe ist kein Sakrament, die Trauung ein Angebot für die Eheleute, in einem Gottesdienst gesegnet zu werden und zugleich das  „Ja“  zueinander zu bekräftigen .


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