Posts Tagged ‘Theologie’

Feministische Theologie über Eck

16. 1. 2015

“Feminismus” war ja so was von Feindbild damals, igitt, nein, der Frauenkreis, eine Ansammlung rüstiger Rentnerinnen, hatte sich innerlich verbarrikadiert. Der junge Pfarrer damals verstand sich nicht als Feminist. Aber viele Anliegen der feministischen Theologie fand er wichtig. So auch, Gott nicht auf das Männliche festzulegen. So griffen ja Anreden wie “Herr” oder “Vater” zu kurz. Das war ihm eingängig, das fand er logisch.

Zarte Versuche, im Frauenkreis darüber zu reden, unterließ er schnell. Da fielen die Rollläden herunter, bevor die letzte Silbe des Wortes “feministisch” ausgesprochen war. Um sich selber treu zu bleiben, war bei den Gottesdiensten in seinen Gebeten nie die Anrede “Herr” oder “Vater” zu hören. Mehrere Jahre lang nicht. Es gab und gebe in der Bibel schon genug geeignete Bilder, er führte gern Psalm 46 an.

Er wusste nicht, ob die Gemeinde das überhaupt gemerkt hat. Damals war die Luft voller Fragen, vermutlich habe er nicht genug darauf geachtet.

Heute sieht er das alles gelassener. Ob das damals eigentlich jemandem (oder, wie ich witzelte: “jefraudem” – er lachte und fand es gut…) aufgefallen ist? Immerhin, so sagt er, damals konnte er sich selber treu bleiben. Er deutet an, dass es Fragen mit größerem Gewicht gab, die ihn bewegten. Diese Sache her veröffentlichen? Gerne doch.

Zur Hölle

7. 5. 2014

Zum Teufel” gab es ja eine interessante Diskussion. Die Kommentatoren sind Schuld, wenn ich kurz zur Hölle ergänze. (Und an den vielen Unterbrechungen liegt es, dass es so lange gedauert hat.)

Die Themen liegen nah beieinander, wie ich einigen Kommentaren entnahm. In meinen Augen ist die Nähe nicht zwingend. Woher kommt sie? Vermutlich aus der darstellenden Kunst, da tauchen die Teufelchen am liebsten in der Hölle auf. Schauen wir mal ins “Quellenbuch”:

In der hebräischen Bibel ist das Jenseits noch “höllenfrei”. Wem es vergönnt ist, der stirbt “alt und lebenssatt”. Friedlich gestorbene Könige werden “zu ihren Vätern versammelt”. Die Psalmen sprechen von der Grube, in die jemand nach dem Tode fährt, also in die Erde. Wenig Interesse daran, was danach kommt. Die Propheten drohen Strafen an, aber die sind irdisch, innerweltlich gedacht.

In der weiteren Entwicklung des Judentums wird dann die “Hölle” ein Thema.

Deshalb sagt dann auch das Neue Testament etwas zur Hölle: Sie ist der Ort, wo Heulen und Zähneklappen herrschen. Vor allem in der Offenbarung (des Johannes) wird ein wenig angedeutet – der feurige Pfuhl, in der dann der Teufel mit allen seinen Genossen gestoßen wird.

Eine apokryphe Schrift, die Offenbarung des Petrus, malt die einzelnen Höllen und ihre Qualen aus. Es ist gut, dass dieses Werk nicht in den Bibelkanon aufgenommen wurde. Schlecht ist: Diese Schrift war bis in die Renaissance beliebte Lektüre. so prägte sie die darstellende Kunst, in Malerei und Literatur (Dantes Göttliche Komödie zum Beispiel.)

Bilder prägen das Denken – so auch hier. Breughel oder Riemenschneider haben Höllenorte ausgemalt, die wir lieber nicht gesehen hätten. Und die sich dann doch in der Welt hinter  der Leinwand wiederfinden. Das traurige Jubiläum 1914 – 2014 erinnert an die “Hölle von Verdun” und die Schlachtfelder bei Ypern und anderswo.

 

 

 

 

 

Neue Bereiche der Theologie

23. 1. 2014

“Theologie zu treiben”, das habe ich gelernt. In gewisser Weise kann ich das und tue es gerne. Um nicht zu sagen “mit Leidenschaft”.

Aber manches habe ich nicht gelernt und möchte es gerne:

Wie die Theologie aussieht, wenn ich müde bin. Vielleicht wirklich wie eine Tasse Milchkaffee, ein Espresso  oder der “Aus”-Knopf am PC?

Wie weit da noch Theologie ist, wenn ich in Zeitdruck bin. Geht das, komprimierte Theologie?

Was Theologie unter den Bedingungen eines vielfältigen Arbeitstags bedeutet, mit völlig unterschiedlichen Themen?

Hier gäbe es noch einiges nachzudenken.

Gar kein Problem mit den neuen Medien. Das Evangelium ist auf Kommunikation angelegt. Nur sollten manche sie besser nutzen. Die Stimme der moderaten, vernunftgeleiteten Universitätstheogie fehlt mir.

Und auch das “böse” Gesichterbuch. Ich arbeite für eine Bewegung, die in ihren Ursprüngen einen Gefangenentransport als Werbeveranstaltung für lebensrettende Maßnahmen an der Seele genutzt hat.  (Apostelgeschichte 27/28). Da darf man auch bei Facebook herumreiten.

Womit wir doch auf einmal mitten in theologischen Fragen sind. Na bitte!

Espresso zum Trost

21. 5. 2013

Mein geistlicher Espresso für heute:

Losung und Lehrtext für Dienstag, 21. Mai 2013

Der HERR hat mich gesandt, zu trösten alle Trauernden.
Jesaja 61,1.2

Gott tröstet uns in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.
2.Korinther 1,4

Trost-Worte. Der Prophet Jesaja, Kapitel 61 bringt die Botschaft des Propheten: er soll und will die, die unten sind, aufrichten. ausgewählt ist heute das Stichwort Trost. Wer den Trost erfahren hat und aufgerichtet ist, wird, so steht es im  Zusammenhang (Vers 4) “die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten”. Eigenartig: die Trümmerbeseitiger nach dem 2. Weltkrieg haben oft aus Verzweiflung, aus purem Überlebenswillen den Schutt zur Seite geräumt. Man musste ja durchkommen durch die ganzen Scherbenhaufen. Bei Jesaja umgekehrt: nach dem Trost kommt die Arbeit, erst der Trost motiviert.

Der zweite Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, hat in Vers 4 noch Einleitungssätze. Das Thema wird umrissen. Trost. (Klar, oder?) Ich tröste mit dem Trost, den ich selber erfahren habe. Das ist schlichte gesagt und wahr. Gott ist Anfang und Schluss des Satzes: Für den Autor, Paulus, ist Gott die Grundlage für diese “Solidarität des Tröstens”, der Ausgangspunkt.

Dabei ist Trösten etwas, was jedem Menschen gut tut. Und jeder Mensch kann es. Denn viel gehört nicht dazu: In den Arm nehmen oder die Hand halten. Sich zuwenden und zuhören. Mehr braucht es nicht.

Wenn aber Gott dazukommen soll, dann müsse doch auch von ihm die Rede sein. Haben dann manche Theologen gemeint. Doch Seelsorge ist keine Abteilung der Predigtlehre. In den Sechzigern und Siebzigern zog die Psychologie in die Seelsorge ein. Manchmal schien es, die Seelsorge sei eine Abteilung der Gesprächspsychotherapie geworden.
Der wichtigste Effekt: Es ging um Zuhören lernen. Antennen ausrichten auf die Gefühle. Keine theologischen Schnickschnack-Diskussionen. Sondern hinhören, wo die Angst sitzt, die Wut, die Trauer.

Ich bin davon geprägt. Hinhören, Schweigen. Nicht erklären wollen. (Wenigstens nicht als erstes.)
Gott ist die Grundlage. Erzählen muss ich nicht von ihm. Das Trösten geht auch ohne.

Wem das zu wenig scheint: Natürlich geht es um mehr. Nur ruhig Blut, das wird schon noch kommen. Gott schenkt Gelegenheit.Oder nicht. Dann soll es auch gut sein.

Neue Annäherung an Darwin – Michael Blumes Buch | Hinter-Gründe

3. 2. 2013

See on Scoop.itEvangelische Theologie

Hier geht es weiter.

Jörg Wilkesmann-Brandtner‘s insight:

Ich habe es mir bestellt.

See on www.scilogs.de

Heimlich, still und leise

26. 9. 2011

† Fliege-Essenz

Fliege in der Suppe

15. 8. 2011

Anfangs verfolgte ich einfach mal die Diskussion über und mit Ursula Caberta – aus Anlass ihres neuen Buchs “Schwarzbuch Esoterik” . Sie beschwert sich über Prominente, wie etwa Jürgen Fliege.

Im Mittelpunkt der Kritik an ihm: Die “Fliege-Essenz”. Was ist das? Ein Wundermittel mit Segen, lest selbst.

420 € pro Liter, geschäftstüchtig.Und Jürgen Fliege hat nur 52 € Gewinn davon, mir kommen die Tränen…

“Flieges Segen kostet nichts extra”, teilt er mit.
Dann schicke ich meinen Hustensaft mit Rückporto hin. Wenn ich daran glaube, dass J. F. so ein Wundermann ist. Ansonsten kann es auch mein Nachbar tun. Wegen “Priestertum aller Gläubigen“. Eine evangelische Tradition, die es verdient, bewahrt zu  werden. Genauso wie die, keine Gegenstände zu segnen. Na ja, das muss man als evangelischer Pfarrer nicht aktiv wissen.

(Merkwürdig zurückhaltend die Reaktion der Sektenbeauftragten der Weltanschauungsbeauftragten der Nordelbischen Kirche. Gar nichts hörte man bisher von seiner und meiner Kirche, der Rheinischen.)

Lohnend (wenigstens für sie) ist der Vorschlag von erinnye auf ihrem Blog: Sie braut etwas eigenes zusammen, murmelt etwas darüber und schickt es uns für einen relativ guten Preis (also für sie “gut”.)

Ich meine: Machen wir es wie die APO und machen zu unserem gemeinsamen Ruf:
Schafft ein, zwei, drei, viele Fliegen-Essenzen.
Dann braut sich etwas zusammen, was man nicht mehr in edle Fläschchen zurückdrücken kann!

Aktuell am 16. August: Nachricht auf evangelisch.de – mich überzeugt es nicht.

Urlaub und Theologie

4. 8. 2011

Irgendwann, dachte ich, hier stehen lauter Urlaubsberichte. Wo bliebt denn dann das Theologische?

Ich habe bereits etwas zum Thema geschrieben, siehe hier.
Das befreit mich von der Pflicht, dazu noch etwas zu schreiben. Die Ferienzeit soll ihren Charakter behalten.

Auch dieser Beitrag ist älter – als acht Tage. Aber ich will ihn nicht versauern lassen.

Aug in Aug mit dem Papyrus

19. 5. 2011

Dublin: Die Chester Beatty Library war auch ein Ziel. Chester Beatty hat wegen seiner Papyrussammlung einen bedeutenden Klang für Theologen. Ist dieser reiche Mann aus Amerika durch die Lande gezogen und hat Altertümchen gesammelt. Mit 75 beschloss er seine Sammlung in Dublin zu lagern. Seither ist sie dort zu besichtigen.

Als wir ankamen, hieß es, nur die religiöse Ausstellung sei geöffnet, wegen Umbauten. Schade: Aber das – für mich – wichtigste war zu sehen.

Die Räume sind dunkel, nur auf die Vitrinen fällt gedämpftes Licht, mehr vertragen die alten Dokumente nicht. Und in einer Ecke mit Papyri hing ER:

Papyrus

Papyrus 46: A. Chester Beatty hat ihn 1931 gekauft, nach den Untersuchungen stellte sich P 46 als sehr alt heraus und wurde ein Meilenstein zur Erforschung der Textgeschichte des Neuen Testaments.

Fast vier Jahrhunderte hatte die byzantinische Textfamilie (seit Erasmus’ Ausgabe als “textus receptus“) die Übersetzungen geprägt. Aber mit Hilfe von P 46 und anderen wurde die alexandrinische Textfamilie aufgewertet. Der heutige Urtext beruht auf  hunderten Urkunden und Übersetzungen, die unterschiedlich bewertet werden. Der alexandrinische Typ hat das größte Gewicht. Und P 46 stand am Anfang.

In Dublin ist eine andere Textstelle zu sehen, ich verweilte vor ihr mit einer gewissen Andacht: So sieht sie also aus, die Wende der Textforschung – ein dreckig braunes Stück Papyrus, eng mit griechischem Majuskeln (Großbuchstaben) – kaum zu erkennen, das Papier dreckig braun, die Tinte zu grau verblasst.

Und zugleich meldete sich die ironische Redaktion im Hinterkopf: Sieh an, auch protestantische Theologen haben Reliquien.

Maßvolle Worte zu einem Streitthema

4. 2. 2011

Auf evangelisch.de stieß ich auf einen gut lesbaren Beitrag zu einer neu entfachten Debatte über Homosexualität und Kirche. Ausgangspunkt ist das geplante neue Pfarrdienstrecht in der EKD, das gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Pfarrhaus zulassen würde.

Jürgen Ebach, emeritierter Alttestamentler, schrieb “Bibelauslegung: Homosexualität – ein Gräuel?”

Mir gefällt es, wie sachlich und selbstkritisch er an das Thema herangeht. Die eigene, die rheinische Landeskirche hatte dieses Thema mehrere Jahre diskutiert. Mitte der Neunziger gab es ein Diskussionspapier zur Trauung und Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. In der Gemeinde damals – mit  einem hohen Anteil armer Menschen –  war die Stimmung so:

1990:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1991:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1992:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1993:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1994:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1995:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1996:   Die Landeskirche erwartet von den Gemeinden eine Stellungnahme. Es gibt eine Diskussionsveranstaltung.
Können wir nicht über die hohe Arbeitslosigkeit reden?
1997:     Soziale Fragen? Kein Interesse.
1998:     Soziale Fragen? Kein Interesse.

Das hat mich noch nachdenklicher gemacht als die Äußerungen Jürgen Ebachs.

Herz und Kopf: So teilen andere auf

2. 2. 2011

Michael Conradt, Philosoph und Christ, hat eine besondere Arbeitsteilung zwischen Kopf und Herz. Lest hier.

Das habe ich von Uwe Birnsteins Blog. Der ist nicht in der Blogroll und  dennoch einen Hinweis wert! Wie auch seine Homepage.

Zum Reformationstag

30. 10. 2010

“Was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweihet sei, obwohl es nicht einem jeglichen ziemt, solch Amt auszuüben. Denn weil wir alle gleich(mäßig) Priester sind, darf sich niemand selbst hervortun und sich unterwinden, ohne unser Bewilligen und Erwählen das zu tun, wozu wir alle gleiche Gewalt haben. Und wo es geschähe, dass jemand zu solchem Amt erwählet und (danach) um seines Missbrauchs willen abgesetzt würde, so wäre er gleich wie vorher. Drum sollte ein Priesterstand in der Christenheit nicht anders sein als ein Amtmann: dieweil er im Amt ist, geht er vor; wo er abgesetzt ist, ist er ein Bauer oder Bürger wie die andern.”

Martin Luther, An den christlichen Adel deutscher Nation: Von des christlichen Standes Besserung, 1520

Und eine nette Umsetzung.

Einen schönen Reformationssonntag wünsche ich!

Berührt

27. 10. 2010

Im Religionsbuch für die 1. und 2. Klasse ist das Bild von der Hand Gottes. Ich finde es wunderbar: Die Fingerspitze der goldenen Hand durchbricht die Ringe der himmlischen Sphäre und überwindet die Distanz. Sie sucht das, was dann Michelangelo mit der Schöpfung darstellt: die Berührung mit der Hand des Menschen.

Das habe ich im Kopf, als ich das Bild mit der Religruppe betrachte. Die zweite Klasse bemerkt lauthals, sie hätten es schon letztes Jahr gehabt. Und der ersten Klasse hatte ich es – aus diesem Grund – letzte Woche gezeigt, als die Zweite nicht in der Schule war.

Gottes Hand streckt sich zart und vorsichtig aus – und das verdeutliche ich, indem ich mit meiner Hand die Hand eines Kindes antippe. Und ich mache es dann bei jedem Kind. Ein paar geben mir lieber die Hand. Aber was für ein Moment: Ich gehe reihum, und bei den einen tippe ich vorsichtig Finger an Finger, und den anderen  gebe ich die Hand. Und alle sind heiter und froh. Süß.

Zitateforschen – Auswertung mit theologischer Perspektive

10. 6. 2010

In den Zeiten, als mir das Zitateforschen noch geholfen hat, bekam ich vor allem drei Argumente zu lesen, wenn ich eine Autorschaft bestritt:

  • Es gefällt mir, eigentlich ist mir die Herkunft gleichgültig.
  • Ich habe es im Netz so gefunden.
  • Der vermeintliche Autor könnte es so gesagt haben.

Mir fiel schwer, das zu akzeptieren. Der wissenschaftliche Kopf wehrte sich. Aber der wissenschaftliche Kopf erinnert sich: Das Neue Testament ist teilweise nicht anders entstanden. Denn welche Worte überhaupt vonJesus stammen, ist höchst umstritten. Die Wetten gehen zwischen 0 und 99 Prozent.

Man kann davon ausgehen, dass es in den Gottesdiensten der ersten Gemeinden lebhaft und ekstatisch zuging. Da wird mancher Prophet vom Geist ergriffen aufgestanden sein und gesagt haben: “Der Herr spricht…”, und ein weiteres Herrenwort war entstanden.

Ernst Käsemann bezeichnet das als “judenchristliche Anschauung”, “welche Propheten im Namen und als Mund des erhöhten Christus sprechen lässt”. (E. Käsemann, Der gottesdienstliche Schrei nach der Freiheit, in:  Paulinische Perspektiven, 2. durchgesehene Aufl. 1969, s. 214)

Damals also kein anderer Zugang zu Zitaten als heute:

  • Das Wort trifft mich,
  • ich habe es im Gottesdienst so gehört,
  • und Christus könnte es so gesagt haben.

Ich habe mich beim Neuen Testament damit angefreundet. Immerhin haben die ersten Gemeinden bona fide gehandelt, und hatten wohl ein gutes Gespür für den Geist Jesu Christi.

Dass sich das nun im beginnenden 21. Jahrhundert ähnlich abspielt, bedaure ich sehr. Denn nun liegt die Aufklärung mehr als drei Jahrhunderte hinter uns, mit allen Standards, die es sich erkämpft hat.  Das aufgeklärte Bewusstsein scheint  im Netz zu verdunsten.

Aber es verschwindet auch das, was ich “gutes Gespür” genannt habe. Die Kriterien wirken beliebig. Hauptsache, es “passt”.

Denn der Zitateschatz wächst wie eine Hydra, und so werden in 10 Jahren die Werke Goethes, Einsteins und anderer einige Ergänzungsbände bekommen.

Ich versuche es mit dem Humor zu nehmen, mit dem der Blog an anderen Stellen ausgezeichnet ist. Gott segne die Arbeit von wikiquote!

Gute Frage? Sehr gute Frage!

2. 6. 2010

Richard Beck reflektiert über die Wirksamkeit von Placebos und die Konsequenzen.

Sein Beitrag mündet in die Frage:
“Ist Gott ein Placebo?”
Und er schließt mit Frage Nummer Zwei:
“Und wäre das wichtig?”

Nachtrag 12.00 Uhr:
Beck hat seinen Beitrag abgeändert, und er fragt nun:
“Ist Gott ein Placebo-Effekt?”

Das läuft mir dann aber zu sehr in den gängigen Mustern. Schade.

Aber als Psychologe kann er guten Gewissens sagen (in einem Kommentar): “All belief is a sort of placebo effect.”

Kirchentag 4: Bibelarbeiten

27. 5. 2010

Endlich sind die Kinder groß genug, dass wir sie ihrem eigenen Schicksal überlassen, das heißt: auf dem Messegeände ihren Interessen nachlaufen lassen konnte.

So haben wir von Donnerstag bis Samstag an den Bibelarbeiten teilgenommen. Eine halbe bis ganze Messehalle mit einem doer mehreren Vortragenden – das hat eher monologische Struktur, kann aber dann sehr anregend und bewegend sein.

Am Donnerstag Peter Bukowski,

am Freitag Reinhard und Renate Höppner

und am Samstag Pierre Stutz.

Und sonst so

17. 4. 2010

1

Heute übers Internet das spannende Funkhausgespräch von gestern  gehört: “Sind wir immer noch Papst? Die Benedikt-Bilanz nach fünf Jahren” – mit
Prof. Hermann Häring, katholischer Theologe,
Dominik Schwaderlapp, Generalvikar des Erzbischofs von Köln,
und
Ellen Ueberschär, evangelische Theologin und Generalsekretärin Deutscher Evangelischer Kirchentag,
sowie einem hinreißendem Jürgen Wiebicke als Moderator.

[Wer hier klickt, sollte 55 Minuten Zeit haben – oder es sich herunterladen. Und differenzierte Betrachtung mögen. – Die Datei ist nicht mehr vorhanden.)

2

Also, es stellt sich heraus:

Eigentlich 2 – und Überraschungsgäste

Thomas Kagermann und Jörg Wilkesmann

Donnerstag 6. Mai 19.30 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus Mehren (Ww.)
(Mehrbachtalstraße, 57635 Mehren)

Aus dem Briefkasten

20. 1. 2010

Anregendes bei der Post der letzten Woche:

Die Zeitschrift “Andere Zeiten: Magazin zum Kirchenjahr“. Darin ein Bericht über die Junge Kirche Berlin. Und über eine interessante Initiative in Köln-Ehrenfeld.

Die aktuellen EZW-Hefte der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: Heft 205 über Astro-TV und 206 über Evangelikale Bewegungen. Da dieses Stichwort schon (beim Jahr der Stille) eine kleine Diskussion ausgelöst hatte, möchte ich gerne länger dazu schreiben. Wenn die Zeit es zulässt.

Das aktuelle Heft von Publik-Forum. Darin ein sehr interessantes Interview mit Margot Käßmann.

Heute ist Reformationstag

31. 10. 2009

Ein kurzes, einprägsames Video über die Anfänge der Reformation.

Drei Fische aus dem Netz gefischt

26. 9. 2009

1. Neu seit gestern: die Seite evangelisch.de

Hier gibt es leicht verständliche Ausführungen zu vielen Fragen des Lebens aus evangelischer Sicht. Da es DIE evangelische Sicht aber nicht gibt, ist vieles vorsichtig formuliert.
Mir ist es ein bisschen zu bunt auf der Startseite. Aber sonst: ein guter Querschnitt.

2. Das “Steini-Girl” macht Furore.

Wer hat denn diese Ironisierung des Obama Girls, Crush for Obama, in Gang gesetzt?

Die Süddeustche hat etwas darüber geschrieben.

3.  “Experimental Theology” – eine Traumseite

Wer gut Englisch kann und mal etwas originell Theologisches lesen mag:

http://experimentaltheology.blogspot.com/

Der Autor ist von Haus aus Psychologe und hat im Nachklapp eine theologische Ausbildung gemacht.

Die Theologie der Peanuts (also Charlie Brown & Co) wird hier entschlüsselt, und auch Calvin und Hobbes werden bedacht. Und noch manches mehr. Wirklich theomix-tauglich!


DER LEHMOFEN

Backt Brot un´ Sinn.

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A victim of circumstance. A walking paradox. A beautiful mistake. Very much human. Sadness has and will always be my muse, though I would've preferred otherwise.

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