Posts Tagged ‘Spiritualität’

ewigkeit

6. 3. 2015

doch was ich sehe
ist heimat nicht

Fastenzeit 2015

3. 3. 2015

Sieben Wochen ohne…

Verzicht,

heißt es für mich dieses Jahr.

Das war auch schon mal anders. Und ich freue mich, dass es das Bewusstsein dafür gibt und es die Aktion “Sieben Wochen ohne” gibt. Doch die alte evangelische Freiheit, mitmachen zu dürfen und nicht zu sollen oder zu müssen, ist immer noch ein bewahrenswertes Kulturgut.

Feministische Theologie über Eck

16. 1. 2015

“Feminismus” war ja so was von Feindbild damals, igitt, nein, der Frauenkreis, eine Ansammlung rüstiger Rentnerinnen, hatte sich innerlich verbarrikadiert. Der junge Pfarrer damals verstand sich nicht als Feminist. Aber viele Anliegen der feministischen Theologie fand er wichtig. So auch, Gott nicht auf das Männliche festzulegen. So griffen ja Anreden wie “Herr” oder “Vater” zu kurz. Das war ihm eingängig, das fand er logisch.

Zarte Versuche, im Frauenkreis darüber zu reden, unterließ er schnell. Da fielen die Rollläden herunter, bevor die letzte Silbe des Wortes “feministisch” ausgesprochen war. Um sich selber treu zu bleiben, war bei den Gottesdiensten in seinen Gebeten nie die Anrede “Herr” oder “Vater” zu hören. Mehrere Jahre lang nicht. Es gab und gebe in der Bibel schon genug geeignete Bilder, er führte gern Psalm 46 an.

Er wusste nicht, ob die Gemeinde das überhaupt gemerkt hat. Damals war die Luft voller Fragen, vermutlich habe er nicht genug darauf geachtet.

Heute sieht er das alles gelassener. Ob das damals eigentlich jemandem (oder, wie ich witzelte: “jefraudem” – er lachte und fand es gut…) aufgefallen ist? Immerhin, so sagt er, damals konnte er sich selber treu bleiben. Er deutet an, dass es Fragen mit größerem Gewicht gab, die ihn bewegten. Diese Sache her veröffentlichen? Gerne doch.

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 3

28. 11. 2014

Wo ist die Religion in der Pop(ulären)kultur? Welche Symbole finden wir vor? Wir hörten uns ein in musikalische Beispiele, schauten in Zeitschriften aller Art und nahmen literarische Beispiel zur Kenntnis. Nebenher schauten wir auch Filme (“Die Tribute von Panem” für was auch immer und “Eat Pray Love” fürs Herz).

Dann auch ein theoretischer Part: Populärkultur in der Kulturtheorie – da schwirrte der Kopf.

Stabiles Element in all diesen Tagen: eine Mitte mit “religiösem Trash”. Ein vielgestaltiger Blickfang.

2014-11-21 10.58.42
Diese Erfahrung wünsche ich uns:
Dass wir sagen, was wir sehen.
Dass wir mehr glauben, als wir sehen.
Dass wir tun, was wir sagen.
Selig die Heimweh haben, sie sollen nach Hause finden. Amen.

Christina Brudereck, Zeit des Meisters, Seite 32

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 2

25. 11. 2014

Drei Mal am Tag innehalten, wie ein Tagzeitengebet im Kloster, morgens, mittags, abends. Natürlich kannte ich so etwas.

Und dann kam es ganz neu:  Beginn und Ende mit einem Klangschalenton, dann die Bitte, sich voreinander zu verneigen. Eingängige Gesänge.  Dazwischen eine Atemübung,  auch wieder ein- und ausgeläutet von der Klangschale. Und Texte, die zu Herzen gingen und auch den Kopf ansprachen:  Bibeltexte, Gebete, Impulse, ein Segen.

Das war der Herzton, den ich brauchte: Gesammelt im Zentrum des christlichen Glaubens, beim Meister, achtsam zu sich selbst und  offen für vieles ringsherum, gleichzeitig mit ihm verbunden.

Beim ersten Morgengebet etwa hörten wir diesen

Impuls

Ein Schüler fragte seinen Meister:
“Kann ich irgendwas tun,
um die Erleuchtung zu erlangen?”
Und der Meister antwortete:
“So wenig, wie du dazu tun kannst,
dass am Morgen die Sonne aufgeht.”
Da fragte der Schüler weiter:
“Was für einen Zweck
haben die spirituellen Übungen, die du lehrst?”
Und der Meister sagte:
“Du übst, damit du nicht schläfst, wenn die Sonne aufgeht.”

(Christina Brudereck, “Zeit des Meisters,: Innehalten, um durchzuhalten” im 2-Flügel-Verlag. Hinweise im Netz hier, Seite 17)

 Danke für die Erlaubnis, die Texte zu veröffentlichen!

Im Zweifel fast zu ernst für warme Tage

17. 6. 2013

Die Band Tocotronic ist kaum mein Fall. Aber das mir vor die Füße (oder Ohren) gefallene “Im Zweifel für den Zweifell” (von 2010) gehört in die Positivliste.

Melodiös bekommen wir aufgezählt, was im Zweifel vorzuziehen ist. Bei manchen Formulierungen bin ich im Zweifel dagegen ( :mrgreen: ), insgesamt fasziniert mich dieses Lied.

Im Clip ist Ingrid Caven zu sehen. Mehr zu ihr hier. Sie ergänzt den Text großartig.

Eine gute Arbeitswoche, mit vielen Momenten des Nachdenkens über die eigenen Werte!

Kirchentag 4: Was mir besonders gefiel

15. 5. 2013

Donnerstag

Die Bibelarbeit für Kinder über Lukas 18 (Die bittende Witwe), mit Maria von Bismarck, Susanne Niemeyer und Jochem Westhof. Erst erzählte Jochem Westhof die Geschichte nach, dann spielte er sie zusammen mit Maria von Bismarck, dann las er die biblische Geschichte vor und schließlich erzählte Susanne Niemeyer eine Geschichte dazu. Es war eindrücklich. Wenn Bibelgeschichten für Kinder gut umgesetzt werden, haben auch Erwachsene etwas davon.

Abends mit IG in der Katharinenkirche (Zentrum Kultur): “Poltern sie doch nicht so in den Tag hinein” – die literarische Auseinandersetzung zwischen Lessing und dem Hamburger Hauptpastor Michael Goeze, als szenische Lesung. Sehr schön! Danach das Improvisationstheater Hidden Shakespeare zur Ringparabel aus Nathan der Weise. Wtzig, mit Elan.

Freitag

Abends: Feierabendmahl in St.Andreas im Grindelviertel. Keine Prominenz, einfach mit Liebe vorbereitet und durchgeführt. Wohltuend. einladend. Auch danach, das “Gutenachtcafé”, im Gemeinderaum nebenan.

Samstag

Bibelarbeit: Klaas Huizing. den Autor der anregenden Calvin-Biographie, wollte ich einmal live erleben. Über die Speisung der 5.000. Intellektuell, spritzig, witzig.

Auf dem Markt der Möglichkeit ist auf einem der Innenhöfe eine kleine Klappkirche auf Rollen: Werbung für die Aktion “Kirche aufmachen“. Oh, das Buch nehme ich mit (Bezahlt natürlich.) Hat sich gelohnt.

An allen Tagen und überhaupt: der Markt der Möglichkeiten. Für mich jedes Mal das Herz des Kirchentags. Dazu bereite ich noch etwas vor.

Geistlich

19. 4. 2013

Was macht ein Tun oder Denken, einen Text oder eine Veranstaltung “geistlich”?
Ein Bezug zur Bibel oder zwingend ein direktes Zitat aus ihr?
Ein gesprochenes Gebet?
Ein gedachtes Gebet oder eine Meditation?

Wie viele Menschen braucht es, damit etwas “geistlich” wird?
Einen, den einsamen Autor oder mindestens zwei – und dann auch noch in Seinem Namen?

Ich finde diese Frage wichtig für das kirchliche Leben und für die eigene Spiritualität/ Frömmigkeit.
Aber wurde schon erfolgreich eine Antwort gegeben?

Erwartung (erlaubt, nicht geklaut)

15. 12. 2012

(Zum Vergrößern anklicken!)

Susanne Niemeyer betreibt eine Homepage mit mutmachenden, aufbauenden Texten: freudenwort.de. Bestandteil der Seite ist der Blog “Engelimbiss”,

Gestern sah ich die Text-Bild-Kombination “Erwartung”. Mutmachend und aufbauend finde ich auch, dass ich das Bild hier einstellen darf:

Das sind Fragen, über die ich gut lange nachdenken kann. Ich lasse den Beitrag auch für Sonntag hier stehen.

Und Herzlichen ♥ Dank an Susanne Niemeyer!

Wie im Film

8. 11. 2012

Wie im Film: November, Beerdigung; um das Grab fünf Dutzend Schirme; Regen, Regen, Regen.

Es regnete leicht, als ich ankam. Während der Feier begann es zu gießen. Zur Beisetzung schüttete es wie aus Kübeln. Keine zwei Stunden später kam die Sonne heraus.

Sollte es da wirklich keinen Regisseur geben?

Zum geistlichen Espresso von heute – 18. 8.

18. 8. 2012

Losung:
Fürchte dich nicht; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.
Jeremia 1,8

Lehrtext:
Ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
Römer 8,15

Zur Losung:
Jeremia, der Bedenkenträger:” Ich bin nur ein Mensch! Ich bin zu jung!” Er will nicht Prophet sein, er ahnt, es kommt Unangenehmes auf ihn zu. Diese Worte sollen (zunächst ihn) ermutigen. Gott vollführt ein Zeichen an ihm, er “reckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.” Was dann kam, war unangenehm, und weiter hinten im Jeremiabuch ist zu lesen, wie es den Propheten fast zerbricht. Es ist nicht so leicht, einen Depressiven zu ermutigen. Auch für Gott nicht. Selbst wenn es ein Prophet ist.

Zum Lehrtext:
Ein “knechtischer Geist”? Wo Luther “Knecht” schreibt, könnte auch “Sklave” stehen. Das ist drastischer, ein Sklave verfügt nicht über sich selbst, er gehört ganz seinem Besitzer. ein Knecht hat noch ein kleines bisschen, was ihm gehört.

Dem Sklaven gegenüber steht hier nicht der Freie, sondern – das Kind. Im Sinne von “künftiger Erbe”. Ich übertrage ich diesen Vers so: “Ihr habt nicht den Geist von Sklaven empfangen und müsst euch deshalb nicht vor Gott fürchten; ihr habt den Geist von künftigen Erben (ihr habt Großes zu erwarten) und habt Nähe zu Gott”

Abba, lieber Vater – ein besonderes Vertrauensverhältnis. Abba – bevor es die Songgruppe aus Schweden gab, war es ein aramäisches Wort für “Papa”. So nahe ist Gott, ein lieber Papa. Da ist dann “kindlich” gut übersetzt. Denn auch mündig geworden bleibt der Mensch ein Kind. Und wohl dem, der dann ein gutes Verhältnis zu Papa (und Mama) hat. Der kann verstehen, wie nahe Gott rückt.

Ohne Neid im letzten Hemd – Espresso plus Blitzgedanken

16. 6. 2012

Losung und Lehrtext 16. Juni 2012:

Du erfreust mein Herz, ob jene gleich viel Wein und Korn haben.
Psalm 4,8

Wir haben nichts in die Welt gebracht, darum werden wir auch nichts hinausbringen.
1.Timotheus 6,7

  • Sich nicht vergleichen: das ist schon ein erster Schritt zur Lebensfreude. Gott gibt mir genug.
  • Fürs Leben und darüber hinaus. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Warum sie füllen und voll mit sich herumschleppen?
  • Mir und den meisten LeserInnen hier geht es gut. Da ist es wohl kein Verzichtsdenken, wenn man jetzt innehält und sich bewusst wird, was man alles hat – was man vielleicht nicht haben muss…

Zugespitzt

5. 6. 2012

In der Blogleserunde am Sonntag-Abend stolpere ich über dieses Bild:

Das berührt sich mit der Diskussion vom Freitag.

Ich ergänze: Meistens sind die Menschen mit der Verbindlichkeit älter als ich und haben härtere Zeiten durchgemacht. Ich selbst bin ein Wohlstandskind – mit vielen anderen in Kirchengemeinden und den anderen Ecken freiwilligen Engagements. Und je mehr Wohlstand, desto mehr Bedürfnis nach Wohlfühlen.

Über das Thema Verbindlichkeit hinaus:

Das Bild wendet sich gegen das “Wohlstandsevangelium”, das Glaubenden Reichtum und Wohlstand  verheißt. Das Leben bringt manchmal Härten. Gut, wenn sie einem erspart bleiben. Aber wenn sie kommen, was hilft und trägt?

Das schöne Bild verdanke ich diesem guten Blogbeitrag.

Bloggen als Übung

4. 5. 2012
  • Ich möchte eine Sprache lernen. Autodidaktisch. Aus eigenem Antrieb. Was wird mir mehr bringen? Tägliches Üben und Lernen- ODER – ich schau mir in den ersten Tagen die ersten Lektionen stundenlang an. Wenn es mühsamer wird, nur noch alle paar Tage.
  • Die alten Meister empfahlen fürs geistliche Leben tägliche Übung. Sogar dann, wenn man gaaar kein Lust dazu hat. WARUM WOHL?
  • Wer täglich einen Bibeltext liest, trifft überwiegend auf Texte, die die eigenen Gefühle nicht treffen. Soll man aufhören? Ein paar Tage Pause?

Ihr ahnt, worauf es hinausläuft: Regelmäßig und jeden Tag ein kleines bisschen ist besser als unregelmäßig und dann (zu) viel auf ein Mal. Diese Gedanken bewegen mich auch beim Bloggen. Mir hilft es nicht, wenn mir jemand fürs Bloggen rät: “Mach es, wie du lustig bist.” Das ist nicht mein Motto. Selbstmotiviertes Tun braucht die regelmäßige Übung, Sonst sollte ich es lieber lassen. Ob eine Sprache, ein Instrument oder eine Sportart lernen – ein bisschen Überwindung, ein Hauch Anstrengung gehört dazu. Ich möchte sogar das Wort “Disziplin” anführen.Wenn ich in Latein richtig mitgekommen bin, ist disciplina die Tugend des discipulus, also des Schülers, des Lernendenden.

Mich hat in der Diskussion über meine Blog-Klage der Gedanke überzeugt: Mein Blog braucht Disziplin.
Selbst bei einem Hobby ist das nötig, damit ich das Gefühl bekomme, es bringt mich weiter. Für mich ist Bloggen Hobby, auch so etwas wie eine geistliche Übung, oft genug Gedankenklärung, kreativer Prozess.
Klärung und Kreativität sind Spitzen, die sich aus dem Alltäglichen hervorheben. Ob sie überhaupt noch kämen, wenn es den mühsamen, alltäglichen Weg durchs Tal nicht gäbe?

Wie bitte? Schon da?

7. 11. 2011

Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: “Wann kommt das Reich Gottes?”, antwortete er ihnen und sprach: “Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte;noch wird man sagen: ‘Siehe hier!’ oder: ‘Siehe dort!’, denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.”
Lukas 17, 20.21

Reich Gottes, so übersetze ich mir das gerne, ist die Welt, so wie Gott sie will. Und das ist schon mitten unter uns? Utopien sind in den letzten beiden Jahrzehnten rar geworden. Aber sie wären notwendig, die “Occupy”-Bewegung zeigt es.

“Mitten unter uns” – eine Herausforderung, auch ein bisschen Arbeit. In früheren Jahren hat mich die Lektüre Helmut Gollwitzers inspiriert. “Sozialismus” ist seit Ende des real existierenden nur noch “pfui”. Aber vielleicht braucht es heutzutage wieder eine Utopie, ein soziales Ziel.

“Das Reich Gottes ist inwendig in euch”, hat Luther übersetzt. Das Da-sein dieses Reiches ist schillernd und  nicht eindeutig. Innerlichkeit ist zulässig, so lässt sich das griechische Wort (ἐντὸς) auch  übersetzen. “Mitten unter euch” ist gleichwertig, im Deutschen geht nicht beides auf ein Mal.

Bei uns – aber noch nicht da. Es kommt uns entgegen, wir gehen darauf zu. Jenseitige Perspektiven kommen auf. Diesseitige lassen sich nicht verdrängen. “Mitten unter euch”.

Heimlich, still und leise

26. 9. 2011

† Fliege-Essenz

Fliege in der Suppe

15. 8. 2011

Anfangs verfolgte ich einfach mal die Diskussion über und mit Ursula Caberta – aus Anlass ihres neuen Buchs “Schwarzbuch Esoterik” . Sie beschwert sich über Prominente, wie etwa Jürgen Fliege.

Im Mittelpunkt der Kritik an ihm: Die “Fliege-Essenz”. Was ist das? Ein Wundermittel mit Segen, lest selbst.

420 € pro Liter, geschäftstüchtig.Und Jürgen Fliege hat nur 52 € Gewinn davon, mir kommen die Tränen…

“Flieges Segen kostet nichts extra”, teilt er mit.
Dann schicke ich meinen Hustensaft mit Rückporto hin. Wenn ich daran glaube, dass J. F. so ein Wundermann ist. Ansonsten kann es auch mein Nachbar tun. Wegen “Priestertum aller Gläubigen“. Eine evangelische Tradition, die es verdient, bewahrt zu  werden. Genauso wie die, keine Gegenstände zu segnen. Na ja, das muss man als evangelischer Pfarrer nicht aktiv wissen.

(Merkwürdig zurückhaltend die Reaktion der Sektenbeauftragten der Weltanschauungsbeauftragten der Nordelbischen Kirche. Gar nichts hörte man bisher von seiner und meiner Kirche, der Rheinischen.)

Lohnend (wenigstens für sie) ist der Vorschlag von erinnye auf ihrem Blog: Sie braut etwas eigenes zusammen, murmelt etwas darüber und schickt es uns für einen relativ guten Preis (also für sie “gut”.)

Ich meine: Machen wir es wie die APO und machen zu unserem gemeinsamen Ruf:
Schafft ein, zwei, drei, viele Fliegen-Essenzen.
Dann braut sich etwas zusammen, was man nicht mehr in edle Fläschchen zurückdrücken kann!

Aktuell am 16. August: Nachricht auf evangelisch.de – mich überzeugt es nicht.

Unten am Fluss…

25. 2. 2011

… da legen wir Waffen und Lasten ab. Die neuen Gewänder liegen bereit.

Ist es schon so weit? Hoffentlich haben wir noch Zeit, bis wir die neue Garderobe ausprobieren. Aber mal die Waffen ablegen, man könnte es ja mal versuchen, jetzt schon.

Durchs Feuer gehen

18. 2. 2011

Schadrach, Meschach und Abed-Nego – die drei Männer im Feuerofen: Sie gingen durchs Feuer, weil sie von ihrem Gott nicht abließen. Sie wurden bewahrt. Kaum zu glauben. Aber gut und gern als Spiritual besungen.

Den Sklaven war es ein Hoffnungslied.
Wir wissen heute: Nur wenige der Kinder Israels kamen heil aus dem Feuer heraus.

Sperrmüll – Gastbeitrag von Werner

9. 2. 2011

Werner hat nettterweise einfach so einen Text als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Alle (Halb-)Jahre wieder sind unsere Straßen voller Sperrmüll – auch für mich immer wieder Anlass, den Keller oder Speicher zu inspizieren, alte Sachen in die Hand zu nehmen, zu sortieren, zu überlegen was noch brauchbar ist. Mit jedem Stück sind Erinnerungen verbunden und mancher an sich nutzlose Gegenstand hat deshalb doch noch seinen Wert.

Ich entdecke jedes Mal, wenn es darum geht, Sperrmüll an die Straße zu stellen, längst vergessene „Schätze“ – aber auch anderes was wirklich nur Platz einnimmt und längst hätte entsorgt werden sollen.

Loszulassen, mich zu verabschieden von Dingen, die man ja vielleicht noch einmal brauchen könnte, fällt mir wie auch vielen anderen nicht immer leicht.

Und doch ist das eine gute Übung, denn mit jedem Gegenstand, den wir bereit sind wegzugeben ist auch ein Stück Freiheit gewonnen. Befreiung von materiellem Besitz, der oftmals unser Denken blockiert und uns die Maßstäbe für unser Handeln verlieren lässt.

Gut, dass es die Sperrmüllabfuhr gibt, die uns hilft in unserem Haus unserem Keller, unserem Speicher immer wieder Platz zu schaffen, Unnötiges und Nutzloses zu entrümpeln.

Auch gut, dass solche Entrümpelung unserer Seele möglich ist.

Eine „revision de vie“, eine Bestandsaufnahme unseres Lebens kann auch da helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, uns von nutzlosen Gedanken und Plänen zu verabschieden. Unter Umständen können wir dabei aber auch alte verschüttete Ideen wieder entdecken, um sie dann endlich zu verwirklichen. Wenn wir dabei neue Fähigkeiten entwickeln, unsere verschütteten Talente entdecken und für das eigene Leben und für unser Zusammenleben mit anderen endlich nutzbar machen, ist dieser Blick in unser eigenes Innere ein Gewinn.
Von anderem können wir uns getrost verabschieden und können das, was schief gelaufen ist,  loswerden – zum Beispiel in der – nach katholischem Verständnis sakramentalen – Beichte, in Bußgottesdiensten, im Schuldbekenntnis im Abendmahls- oder Eucharistiegottesdienst. Wenn wir dabei wirklich ehrlich mit uns selbst sind, wird diese Entrümpelung unser Leben wieder übersichtlicher, freier und erlöster machen.


Serendipity and Mee

von der Kunst zu finden ohne zu Suchen...

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Extrovertierter Nachdenker. Introvertierter Adrenalinjunky.

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Nun also klein Paris

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muss das jetzt sein?

...diese Frage wird oft Kindern und Jugendlichen gestellt. Hier soll diese Frage an Erwachsene aus Politik und Gesellschaft gestellt werden - bei Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche oder auch Familien betreffen.

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