Posts Tagged ‘Spaß’

Destruktiver Kurzbeitrag

19. 3. 2010

Dieser Beitrag ist destruktiv,
und ich bin sowieso dagegen.

Immer lustig…

6. 3. 2010

Einen heiteren Blick auf die Endlichkeit bietet Carl Michael Bellman. Hier in einer Vertonung von Hannes Wader des Ballhaus Quartetts.

Ein Bild sagt mehr als taunsend Worte

5. 2. 2010


AOL-Anmeldefenster am 5. Februar 2010 um 8.20 Uhr.

Un-möglich

29. 1. 2010

Als ich jüngst auf einem anderen Blog über Schamorkel und Überripse meditierte, fiel mir auch etwas ähnlich Sinnhaltiges von Christian Morgenstern ein.

Golch und Flubis

Golch und Flubis, das sind zwei
Gaukler aus der Titanei,

die mir einst in einer Nacht,
Zri, die große Zra, vermacht.

Mangelt irgend mir ein Ding,
ein Beweis, ein Baum, ein Ring –

ruf ich Golch und er verwandelt
sich in das, warum sichs handelt.

Während Flubis umgekehrt
das wird, was man gern entbehrt.

Bei zum Beispiel Halsbeschwerden
wird das Halsweh Flubis werden.

Fällte dich zum Beispiel Mord,
ging der Tod als Flubis fort.

Lieblich lebt es sich mit solchen
wackern Flubissen und Golchen.

Darum suche jeder ja
dito Zri, die große Zra.

(Christian Morgenstern)

Wofür man Golch und Flubis benötigt, dürfte klar sein.

Die Überripse: braucht man doppelt, damit die Schamorkel funktioniert. Aber was treibt sie an? Den Sinnhalt vermutlich (siehe oben.)

Lass mich deine Stütze sein!

27. 11. 2009

Einmal in der Woche unterrichte ich Religion an einer Grundschule. In der ersten Stunde mit einer Gruppe aus der 3. und 4. Klasse, in der zweiten Stunde  aus der 1. und 2. Die zweite Stunde ist wegen der folgenden Frühstückspause offiziell nur 25 Minuten lang.

Dieses Jahr ist es ein großer, wilder Haufen, den ich begrüßen darf. Irgendwie dauernde Unruhe. Ich habe es dann mal so versucht, dass ich die Dauerredner aufstehen ließ. Vielleicht von vorsintflutliche Pädagogik abgeleitet, aber es half. Als einer der Rabauken so vor mir stand, habe ich mich auf seinen Kopf gelehnt und gesagt: „Du bist jetzt meine Stütze.“

In der nächsten Stunde begrüßte er mich mit den Worten: „Darf ich wieder deine Stütze sein?“ Und fortan jedes Mal. „Lass mich bitte deine Stütze sein!“ Hin und wieder habe ich das dann auch noch mal gemacht. Obwohl er jetzt nicht mehr ganz so rabaukig auf mich wirkt.

Aber es hat sich herumgesprochen. Bei meiner letzten Stunde wollten dann alle Kinder, dass ich sie zur Stütze nehme. Habe ich also alle aufstehen lassen und mich zumeist auf zwei Köpfe, eine Hand links, die andere rechts, gestützt. Bei zwanzig Kindern. Sie fanden es irgendwie toll.

Ich gebe zu, das hat mich gerührt.
Und im Kopf bohrt sich die Frage fest: Warum lässt das Bedürfnis, anderen eine Stütze zu sein, so bald nach? Weil die kleinen Köpfe und Herzen begreifen, es geht nicht nur um eine kurzweilige Spaß-Übung?

Und wenn ich ehrlich bin: Für jeden möchte ich ja auch nicht Stütze sein. Für manche schon. Und war ich’s immer, wenn es nötig war?

„Lass mich deine Stütze sein!“ Das wäre auch ein ungewöhnliches Gebet: Dass Gott sein Gewicht auf mich legt. Doch: im Hebräischen ist genau das Gottes Herrlichkeit: Er macht sich schwer!

Lass mich deine Stütze sein! Gib mir deine Herrlichkeit, lass sie mich tragen. Sie hat Gewicht und wird mich nicht abheben lassen. Und gib mir nicht zu viel davon, denn den aufrechten Gang will ich nicht verlernen.

«Next stop, Theomix» plus bullshit before swine

30. 9. 2009

Da hat Wortman doch einen genialen Link veröffentlicht, den ich hiermit weitergebe: Den Sloganizer, der zu jedem Begriff oder Namen einen Slogan macht. Sehr schön. Hier von mir:

«Ohne theomix geht’s nicht.»
«theomix ist genau mein Stil.»
«My Theomix, your Theomix, Theomix for all!»

Nur klauen als Beitrag geht nicht. Deswegen noch eine Ergänzung: Wer sich in Besprechungen herumquälen muss und keine Slogans entwerfenkann, hier eine schöne Variante von Bullshit-Bingo:

Das Online Bullshit Bingo. Lässt sich auch ausdrucken, über den Browser.

Und zum Schluss Perlen vor die Säue. Nur auf Englisch.

Rückblick, doppelt

23. 7. 2009

Heute ein Foto vom Wanderweg.

Wir blickten an Friedhof und Wallfahrtskirche Maria Zell vorbei zur Burg Hohenzollern.

DSC02066

Der liebliche Container musste mit aufs Bild. Nun wissen wir:
Auch die Riester-Rente ist sicher… Schutt.

Innen konnten wir nichts besichtigen,  die Kirche  war wegen Renovierung geschlossen. Was der Container unterstreicht. Und das musste auch genügen. An diesem Montag Vormittag war niemand da, der gearbeitet hätte…

Wortfeldsalat, 1

23. 4. 2009

– Gemischte Kost –

umzugspitze

geräterepublik

sprudelle

kaffeesatzbau

fadenkreuzzug

brandunghaufen

marktplatzpatrone

zugabel

lexikonzert

pausenhofstaat

Ohrwurm

22. 4. 2009

Oder eher ein Ohrwurmfortsatz?

Seit Tagen geht es mir im Kopf herum, wenn ich ein Loblied auf’s Bloggen singen möchte oder auf den Kulturgenuss per Radio. Das kostet alles sehr wenig.

„So viel Spaß für wenig Geld.“ Na bitte. Die Prinzen. Hier in einer karaokefähigen Version, mit hübschen Bildern unterlegt, verfertigt in der Deutschen Schule Tamuco,  Chile. Guten Genuss!

Gehen die Nerven…

5. 11. 2008

Gehen die Nerven flöten, ist das Leben nicht mehr so lustig. Das merke ich zuzeiten sehr genau. Leider muss ich mir wegen der weltweiten Öffentlichkeit Details ersparen. Das ist schade, denn darüber reden hilft ja bekanntlich.

So hoffe ich, das „Um-den-heißen-Brei-reden“ hat therapeutische Wirkung. Ich merke das jedenfalls jetzt genau, der Spaß wird dünn, wenn der Stress dick kommt.


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