Posts Tagged ‘Sonntag’

Erneute Internetpause: mehr als 2 Tage ohne Netz

12. 11. 2010

Wegen mehrerer Termine kann ich mir leicht eine weitere Internetpause gönnen, 50 Stunden lang:

Von Freitag, 14.00 Uhr, bis Sonntag, 16.00 Uhr (frühestens) bin ich ohne Netz, aber mit doppeltem Boden.

Sonntag, 4. Advent

19. 12. 2009

Sonntags macht Theomix Pause.
Wie beim Sabbat.  Schöpferisches Tun ist göttlich. Und Gott ruhte am siebten Tag. Deshalb ruht meine Kreativität auch. (Und diesen Beitrag habe ich schon samstags eingestellt.)

Dieser Sonntag ist der Vierte Advent.

Der Wochenspruch aus dem Philipperbrief:

„Freute euch in dem Herrn allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“

Das ist so eine Sache mit befohlener (oder empfohlener) Freude.  Vielleicht gelingt es ja, einen  stillen Moment zu finden und sich zu freuen. Muss ja keine mitreißende Stimmung sein.

Ewigkeits- oder Totensonntag

21. 11. 2009

Mir ist ein schönes Gedicht wieder eingefallen, zu Totensonntag, wie der Volksmund sagt, oder Ewigkeitssonntag, wie die Liturgen meinen. Ob in der Barockzeit „endlich“ auch schon so doppeldeutig war?

Johann Christian Günther

Trostaria

Endlich bleibt nicht ewig aus,
Endlich wird der Trost erscheinen,
Endlich grünt der Hoffnungsstrauß,
Endlich hört man auf zu weinen,
Endlich bricht der Tränenkrug,
Endlich spricht der Tod: Genug!

Endlich wird aus Wasser Wein
Endlich kommt die rechte Stunde,
Endlich fällt der Kerker ein,
Endlich heilt die tiefste Wunde,
Endlich kommt aus Sklaverei
Der gefangne Joseph frei.

Endlich, endlich kann der Neid,
Endlich auch Herodes sterben,
Endlich Davids Hirtenkleid
Seinen Saum in Purpur färben,
Endlich macht die Zeit den Saul
Zur Verfolgung schwach und faul.

Endlich nimmt der Lebenslauf
Unsers Elends auch ein Ende,
Endlich steht ein Heiland auf,
Der das Joch der Knechtschaft wende,
Endlich machen vierzig Jahr
Die Verheißung zeitig wahr.

Endlich blüht die Aloe,
Endlich trägt der Palmbaum Früchte,
Endlich schwindet Furcht und Weh,
Endlich wird der Schmerz zunichte,
Endlich sieht man Freudental,
Endlich, endlich kommt einmal.

Es gibt eine schöne Vertonung von Christof Stählin, aber ich fand weder ein Video noch einen Link. Da muss man das Gedicht eben still noch einmal lesen.

Einen gesegneten Sonntag!

Sonntag

18. 10. 2009

Der geistliche Espresso:

Die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben.
Psalm 69,33

Wohlgemerkt: Die ihn suchen. Nicht erst: die ihn finden.

Einen gesegneten Sonntag noch!

Sonntag, 20. September 2009

20. 9. 2009

Sonntags macht Theomix Pause.
Wie beim Sabbat.  Schöpferisches Tun ist göttlich.
Und Gott ruhte am siebten Tag. Deshalb ruht meine Kreativität auch.
(Und diesen Beitrag habe ich schon samstags eingestellt.)

Ich wünsche allen, die das lesen,
einen erholsamen, erfreulichen und wohltuenden Sonntag!

Kommentare sind am Sonntag an fast allen Ecken erlaubt.
Und willkommen.
(Nur in dieser Ecke nicht.)

Heute fahre ich auf eine Tagung, bis Mittwoch. Es ist vorgesorgt.

Mein Sonntag

20. 11. 2008

Ein Statement für den Buß- und Bettags-Gottesdienst zum Thema „Sonntag“

  1. Fast ist der Sonntag ein gewöhnlicher Arbeitstag für mich: Dann ist (im Schnitt alle 14 Tage) der Gottesdienst an der Reihe.
    Aber weitere berufliche Termine an diesem Tag sind selten. So ist der Sonntag auch für mich ein besonderer Tag. Und ich habe mir angewöhnt, den Gottesdienst zu feiern. Ich rede nicht mehr davon, den Gottesdienst zu halten, wie man oft sagt. Ich feiere. Auch wenn ich durch die Liturgie führe und predige: Ich feiere mit, der Großteil der Arbeit ist vorher passiert, jetzt führe ich durch, was ich vorbereitet habe, und ich stelle mich innerlich auf Feiern ein.

  2. Der Beruf prägt mein Freizeitverhalten. Und das ist bei mir nicht „normal“: ich habe selten ein Wochenende, sondern oft genug ist der Samstag frei und der Sonntag mit etwas Arbeit gespickt. Das widerspricht der gesellschaftlichen Norm, die kennt das durchgängig „freie Wochenende“ – oder zumindest von Samstag Abend bis Montag früh. Für uns ist es immer mit etwas Organisation verbunden, wenn wir von Samstag auf Sonntag privat etwas unternehmen wollen. Daran merke ich, wie stark das Freizeitverhalten der meisten am Gottesdienst am Sonntag-Vormittag vorbeigeht.

  3. Der jüdische Sabbat fasziniert mich: wie bewusst der Tag frei gehalten wird von allem, was das Tun des Schöpfers nachahmen könnte. Kein Feuer darf entzündet werden, auch elektrische Geräte einschalten ist bei orthodoxen Juden verpönt. Das bringt dem Tag Ruhe. Schöpferische Pause. Was ich davon gelernt habe: An „meinem“ Sabbat mache ich keine Termine, habe keinen Kalender dabei. Denn das Einteilen der Zeit gehört zum Tun Gottes bei Erschaffung der Welt: Am ersten Tag teilt Gott die Zeit in Tag und Nacht. Und Termine machen ahmt das nach. Übrigens: die Nachfrage war auch äußerst gering, in den letzten 10 Jahren hat nach dem Gottesdienst niemand bei mir um Termine gebeten.


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