Posts Tagged ‘Smartphone’

Worüber

10. 10. 2018

Über den Segen wäre zu schreiben und was für Folgen er hat,
über den Kampf, der einem verordnet ist,
und darüber, wo Gott zu finden ist.

Was unterbleibt.

Weil der Segen im Analogen verpackt ist,
der Kampf nicht in den Kommentaren stattfindet
und weil Er mich eher findet, wenn ich Geräte aus der Hand lege.

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Mein fast islamisches Smartphone

9. 4. 2018

Da flog, zack!, mein Smartphone auf den Supermarktparkplatz. Leider mit der Displayseite nach unten.  Und sofort bildeten die Sprünge ein Muster wie ein Spinnennetz.

Das kann nicht lange gutgehen, dachte ich, und bestellte ein neues. Als ich es auspackte, verwunderte ich mich schon, über den Stecker: So ein dreieckiges Ding wie in anglophonen Ländern. Mit einem Kupplungsstecker, damit ich es hier benutzen kann. Dafür war es eben ein paar zig Euro  billiger als bei anderen Anbietern. Und es funktioniert ja wunderbar.

Nur, o Wunder, es enthält eine App mit „Gebetsmodus“, Prayer Mode. Eigentlich wie der Flugmodus. Na gut.

Aber größtes Erstaunen beim vorinstallierten Kalender. Er hat sofort alles von meinen Online-Kalendern synchronisiert. Soweit bestens. Aber sehen, dass im Monat Juni der Ramadan beginnt –  habe ich das bestellt? Es erscheint nur in der Monatsübersicht – und lässt sich nicht abbestellen. Nun denn. Nutze ich halt ein islamisches Smartphone und denke an Technikinterreligiösität. Es ist der Preis für eine kleine Ersparnis in einer globalisierten Welt…

 

Die ersten 20 mittleren Wortvorschläge bei der Tastatur des Smartphones 

22. 10. 2016

Und ich habe mir abgewöhnt und ich habe ich auch keinen sichtbaren Beweis dafür haben und die aus dem Buddhismus kommende Achtsamkeitsmeditation finde ich sehr interessant 

Meine Suchtgeschichte

15. 3. 2016

Vermutlich, meinen einige Menschen meiner Umgebung, sei ich smartphonesüchtig. Ich wage nicht zu widersprechen, denn damit würde ich den Verdacht ja nur bestätigen.

Davor war ich übrigens internetsüchtig.

Bevor das Internet ins Haus kam, war ich computersüchtig.

Und das alles habe ich überlebt und mein Hirn auch.

Was war eigentlich vor den PC’s? Ich konnte stundenlang telefonieren. (Das kann ich, glaube ich, immer noch.) Und ich habe einfach nebenher das Radio laufen lassen. Diese Süchte sind mittlerweile schon nicht mehr in der Statistik.

Brettspielsüchtig könnte ich auch gewesen sein, doch ja, phasenweise war ich das, also quasi ein Quartalsspieler. Besser: Quartalsbrettspieler.

Und morgens die Tageszeitung: Manchmal konnte ich mich bis mittags nicht losreißen.

Ich erinnere mich weit zurück: Fernsehsüchtig war ich auch.

Nachdem ich den Comics-Entzug überlebt hatte, habe ich Bücher geradezu verschlungen. Ich war also ein echter Bücherwurm. Nun gut, heute wäre das eine Tugend. (Die Harry-Potter-Lese-Revival-Phase ist ja nun auch 15 Jahre her.)

Zähle ich richtig zusammen? Neun nichtmaterielle Süchte habe ich überlebt. Und nun wird mich die zehnte Sucht, das Smartphone, zur Strecke bringen. Oder braucht es noch eine elfte? Und was wird passieren? Wird mein Kopf implodieren? Werde ich das Sprechen verlernen? Na ja, sagen Experten, mit unvollstä Sätz sol es anfang. LAchhaf…

Datenklau genehmigt

6. 3. 2014

Eigentlich habe ich das mit dem Datenklau bei Whatsapp gewusst. Nicht nur ich allein. Dienste mit Sitz in den USA galten beim Schutz der Daten schon als unsicher, bevor das Kürzel NSA in Deutschland auftauchte.

Mein Punkt – und der macht es mir unbehaglich: Facebook ist jetzt Inhaber. Dass irgendwann – wohl nicht in den nächsten zwei Jahren – das Ganze bei Facebook „integriert“ wird und aus einer praktischen Sache eine weitere Abteilung von Facebook wird.

Datensicherheit ist auch beim viel gepriesenen Threema nicht absolut garantiert. Ich versuche zur Zeit die App „Telegram“. Sie ist kein Bestandteil von Facebook. Sie ist kostenlos. Der Rest ist, wie üblich, ungewiss. (Und bei Telegram habe ich schon einen weiteren Kontakt. :-? )

Die alten Internet-Regeln bleiben:

  • Was ich kostenlos nutze, hat irgendwo seinen Preis.
  • Was ich mit Geld bezahle, kann ich nutzen, aber es gehört mir nicht.

Siehe auch diesen Artikel bei chip.de.

Unnötigkeiten

14. 1. 2014
  • Warum zeigt mir WordPress falsche Abonnentenzahlen? 120 per Blog, sechs per Mail und 13 auf tumblr. Nachgezählt waren es 121 / 6 / 11.
  • Warum träume ich so wirres Zeug, ich solle ins Europaparlament nachrücken und könne mir überlegen, welcher Fraktion ich mich anschließe. Und wieso soll ich wählen, wo doch die SPD mich vorgeschlagen hat? Und warum ist mir im Traum diese Partei so sympathisch, wo ich im wachen Zustand Sympathie überwiegend für die große Vergangenheit dieser Partei habe , aber den gegenwärtigen Zustand nicht so beglückend finde?
  • Warum hat das Antivirenprogramm auf dem Smartphone einen Wimpernschlag lang nicht aufgepasst und trojanische Pferde eingelassen, die sich im Nu auf 52 Apps und Systemprogramme ausbreiteten? Es macht keinen Spaß, das Betriebssystem über PC zu reparieren und danach wieder einen Haufen Apps neu zu Installieren. Das arme alte Ding mit so wenig Platz auf der Platte hat nun eine „Firewall ohne Roots“ (nicht fragen selber googeln!) und im Gegenzug keine eigene Google-Plus-App mehr, nachdem schon lange die Facebook-App gelöscht worden ist. Lässt sich alles im Browser öffnen – den ich auch gewechselt habe.
  • Und ich hätte lieber mehr Zeit fürs Bloggen. Stattdessen brauche ich mehr Zeit fürs analoge Leben.- und seit Jahr und Tag bin ich auch in den sozialen Netzwerken unterwegs – das wäre ja auch einen Beitrag wert, und hier schließt sich der Kreis.

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