Posts Tagged ‘Ruth Knecht’

Auf-Brechen

19. 6. 2012

Gastbeitrag von Ruth Knecht

Ich habe zwei beschriebene Abendmahls-Schokolade-Tafeln zur Kommunion meiner Nichte mitgenommen, zerbrochen und von den Kindern verteilen lassen.


Eine süße Nachspeise für alle, Groß und Klein. Ein Abendmahl ohne theologische Konflikte und alte Feindschaften.
Das war sehr schön, sehr passend, hat meiner Nichte gut gefallen und allen Freude gemacht.

Die ganze Messe am Vormittag handelte von der Eucharistie. Dass dann die halbe Verwandtschaft offiziell nicht zugelassen ist und sitzen bleibt, mutet befremdlich an.
Ich bin trotzdem gegangen. Wie gesagt: Selbst Judas war beim Abendmahl. Ich hätte es weder mir, noch dem Mädchen gegenüber richtig gefunden, nicht daran teilzunehmen.
Theologie hin oder her.

Das war die eine Performance, denn ich betrachte das Leben und den Alltag als eine solche. Die andere Performance war die des Schokolade-Abendmahls.
Wer möchte, kann eine Tafel erwerben und auch ein Mahl der Freude und der Verbundenheit feiern. Das ist dann eine weitere Form der erweiterten Performance.
Denn auf die Erweiterung des Blicks und des Horizonts kommt’s an, das ist Leben und Leben ist Kunst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Performance_%28Kunst%29#cite_note-17

Herzlichen Dank, Ruth! Das ist eine gelungene Fortsetzung.

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Was offenbart sich in der Schokolade?

23. 5. 2012

Wir wandern in Mannheim am Himmelfahrtsdonnnerstag abseits der gut besuchten Meilen. In einer Konditorei oder Konfiserie sehen wir religiöse Kunst in Schokolade. Faszinierend, irritierend.

Und im Türrahmen des kleinen Geschäfts sitzt eine Frau und sortiert Papiere. Na, was soll’s? Irgendwie kommen wir ins Gespräch, und es stellt sich heraus, es ist die Künstlerin.

Jetzt erst einmal das Kunstwerk:

Wie links am Rand zu sehen, lag dort auch noch eine Schokoladenmadonna. Aber aussagekräftiger und Gesprächsthema war das Abendmahlsbild. Die Konfiserie hatte eine Form mit dem Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci. Zwischen den Vollmilchstücken waren die Zartbitteren angeordnet,  auf der Rückseite mit weißer Schokolade Worte zum Abendmahl. Jeweils unterzeichnet von der Künstlerin Ruth Knecht.

Zentral das Wort „gab’s ihnen“ – aus den Einsetzungsworten, wie auch das Kelch- und das Brotwort sowie Zitate auf zwei anderen Tafeln. Dazu zwei Aktualisierungen: „Selbst Judas war beim Abendmahl. Ich auch.“ Und „Abendmahl für alle.“
Ruth Knechts Familie ist konfessionell gemischt; da sind die Sätze eindeutige Positionen: Gastfreundschaft in beide Richtungen! Wenn am Sonntag des Katholikentages die Nichte von Frau Knecht Kommunion feiert, dürfen evangelische Familienangehörige nicht bei der Eucharistie mitfeiern.

„Das ist mein Leib – Ruth Knecht“
Absicht oder Zufall?

Hierzu schrieb sie mir: „Der Leib ist Absicht und auch das Blut. Ich dachte dabei an “Herzblut” und mit “Leib und Seele”. Mit Blut habe ich schon viel gearbeitet und so sehe ich meine Kunst, von ganzem Herzen und mit Leib und Seele, will mich aber nicht mit Jesus auf eine Stufe stellen. Provokant darf die Kunst schon sein und, wie von Dir so schön geschrieben: irritieren.“

Ruth Knecht hat eine eigene Homepage. Sie hat ihre künstlerische Wurzeln im Fluxus. Aha. Danke, Wikipedia und Immanuel-Kant-Gymnasium Münster!

Und wie findet ihr das Kunstwerk?


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