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Bibeltext für heute, für mich und wen noch

26. 10. 2013

Da sprach er:
Wem ist das Reich Gottes gleich, und womit soll ich es vergleichen?
Es gleicht einem Senfkorn,
das ein Mensch nahm und in seinen Garten warf.
Und es wuchs und wurde zu einem Baum,
und die Vögel des Himmels nisteten auf seinen Zweigen.

Und wiederum sprach er:
Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?
Es ist einem Sauerteig gleich,
den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte,
bis es ganz durchsäuert war.

Lukas 13. 18 – 21
(Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen, Fortlaufende Bibellese für heute.)

Kurz, knapp. Jesus von seiner besten Seite.
Bilder für das Reich Gottes.
Es kommt einfach so. Und damit überraschend.

Kurz, knapp, Konzentration auf das Wesentliche.
So eine Text brauche ich heute.
Wer noch?

Wie bitte? Schon da?

7. 11. 2011

Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: „Wann kommt das Reich Gottes?“, antwortete er ihnen und sprach: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte;noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Siehe dort!‘, denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
Lukas 17, 20.21

Reich Gottes, so übersetze ich mir das gerne, ist die Welt, so wie Gott sie will. Und das ist schon mitten unter uns? Utopien sind in den letzten beiden Jahrzehnten rar geworden. Aber sie wären notwendig, die „Occupy“-Bewegung zeigt es.

„Mitten unter uns“ – eine Herausforderung, auch ein bisschen Arbeit. In früheren Jahren hat mich die Lektüre Helmut Gollwitzers inspiriert. „Sozialismus“ ist seit Ende des real existierenden nur noch „pfui“. Aber vielleicht braucht es heutzutage wieder eine Utopie, ein soziales Ziel.

„Das Reich Gottes ist inwendig in euch“, hat Luther übersetzt. Das Da-sein dieses Reiches ist schillernd und  nicht eindeutig. Innerlichkeit ist zulässig, so lässt sich das griechische Wort (ἐντὸς) auch  übersetzen. „Mitten unter euch“ ist gleichwertig, im Deutschen geht nicht beides auf ein Mal.

Bei uns – aber noch nicht da. Es kommt uns entgegen, wir gehen darauf zu. Jenseitige Perspektiven kommen auf. Diesseitige lassen sich nicht verdrängen. „Mitten unter euch“.


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