Posts Tagged ‘Ostern’

Wer weiß schon

4. 4. 2016

Manchmal machen diese öffentlichen Tode nachdenklich. Wie bei Roger Cicero. Und dann gibt es dieses Lied von ihm:

Roger Cicero, Wenn es morgen schon zu Ende wär‘

„Möge es ihm so ergangen sein“, denke ich mir. Und das alte „Mitten wir im Leben sind/ von dem Tod umfangen“. Leben und TOd liegen dicht beieinander. Und eigentlich besingt es Ostern andersherum: Mitten im Tod sind wir vom Leben umgeben.

Manchmal ist nachdenkliche Zeit. Mitten im Frühfrühling. Habt eine gute Woche und gebt auf euch Acht!

 

neues leben

5. 4. 2015

was sucht ihr den lebendigen
bei den toten?

neues leben für ihn
aus dem grab
verwandelt

neues leben für uns
weil auch wir
verwandelt werden

neues leben schon jetzt
weil er verwandelt
was gestorben scheint

Ein frohes Osterfest in Nah und Fern!

 

 

Gott zum Gruß, Osterferien

26. 4. 2014
  • Kleiner Urlaub, vier Tage. Ziel Berlin. Ein besonders herzliches ❤ Dankeschön den großzügigen Gastgebern!
  • Danke an Herrn und Frau Tonari, Claudia Sperlich und Susanne Haun. Dank auch an… aber die sind keine Blogger und auch sonst nicht im Netz zu finden.
  • Alte Nationalgalerie (Begegnungen mit Friedrich, Spitzweg, Menzel und Konsorten); Nikolaiviertel, wieder einmal; Lankwitz; Jüdisches Museum; Tiergarten; Gendarmenmarkt; Galerie Lafayette; Wedding; Hellersdorf.; Zentrum, immer wieder.
  • Rückkehr: Alles friedlich.
  • Gründonnerstag: Abends Abendmahl an Tischen in der Vakanzgemeinde; Herausforderung an die Spontaneität, weil ich Dinge nicht wusste. Alles ging gut und hat Spaß gemacht.
  • Karfreitag: Zwei Gottesdienste in der eigenen Gemeinde.
  • Ostersonntag: Abendmahlsgottesdienst in der Vakanzgemeinde.
  • Ostermontag: Eigentlich für Vakanz geplant, aber dort wurde gewählt.
  • Ja, es wurde gewählt! Wirklich. Für die Pfarrstelle der Vakanzgemeinde. Jetzt dürfte klar sein: Es beginnt für mich wirklich die zweite Halbzeit dort!
  • Ein lohnender Fußweg am Karsamstag, zur Nachahmung empfohlen, mehr berichte ich demnächst.
  • In der Woche nach Ostern Termine, privat und beruflich gemischt.

 

 

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Ostern, zugemutet

20. 4. 2014

Ich wünsche meine Leserinnen und Lesern
frohe Ostern!

„Das Leben wird neu“, das ist eine gute Analogie zur Auferstehung des Einen, Christus. Und dann das:

„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!“
Bibel, Erster Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 15, Vers 19

Es gibt noch mehr? Etwas wartet auf uns? „Irgendwie“ schon. Guter Ausblick statt Vertröstung. Vertrösten mag ich nicht.

Ostern: für mich ein schönes und ein schwieriges Fest. Und beides ist gut.
Bleibt aufmerksam!

40 Alltäglichkeiten – die 41: Ostern

31. 3. 2013

Verrechnet? Ja. Denn es ist Ostern.
Es fällt aus dem Rahmen.

Verrechnet hatten sich die Mächtigen.
Er war doch mundtot gemacht.
Und andere reden fröhlich weiter.
Sagen, er lebe.

Verrechnet hatten sich die Freunde, Männer und Frauen.
Sie wollten doch trauern, aufrichtig und echt.
Aber dazu kommen sie nicht.
Sie erfahren sein Leben.

Verrechnet hat sich der traurige Haufen der Christen.
Der Glaube hatte doch keine Zukunft mehr.
Und plötzlich weht neuer Wind.
Leben – macht Feuer aus der Glut.

Ein fröhliches Osterfest!
Möge es aus dem Rahmen fallen.
Und wenn nicht das Fest, dann eben ihr!

endlich und mehr

15. 5. 2012

So voller glück
doch alles wird enden
das glück und ich und alles

in meinen händen bleibt nichts
doch ich, ich bleib in guten händen

Ostern, nah

8. 4. 2012

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein
frohes Osterfest!

Ostern bleibt blass,
wenn es mich nicht betrifft.
Die Auferstehung des Einen
gewinnt Kontur und kräftige Farben,
wenn ich spüre:
Das Leben wird neu.

Nicht nur der Eine, nicht nur ich,
nicht nur Baum und Blüte:
Die Knechtschaft hat ein Ende.
Ostern!

Ende des Blogfastens – und jetzt?

26. 4. 2011
Lego Blogger Picture

Image by minifig via Flickr

Ostern ist gekommen, und das Fasten hat ein Ende. Auf dem Blog habe ich ja alle Kommentare in die Warteschlange gesteckt und nur unregelmäßig herausgelassen.

Was hat mein Blogfasten gebracht? Mir ging es außerordentlich gut damit. Deshalb behalte ich das zunächst bei.  Ich vermeide Stress, wenn ich die Kommentare warten lasse. Außerdem brauche ich Zeit für die nächsten zwei Wochen, weil unerwartet viel Arbeit da ist.

Die Benachrichtigungen, die auch sieben Wochen abgeschaltet waren, habe ich wieder aktiviert. Das heißt, ich kriege jetzt eine Mitteilung per Mail, wenn ein Kommentar wartet. Das erleichtert mir auch einiges.

Ein zwiespältiger Nebeneffekt: An einem Tag hatte ich viel Zeit gespart und die habe ich bei Facebook investiert. Das ist natürlich auch ein Zeitfresser erster Güte. Das war, so sagte ich mir schon beim Anmelden, nicht der Sinn des Fastens, gewonnene Zeit in einen Zeitfresser zu investieren. So bin ich dort auch zurückhaltend, aber es macht bisher noch Spaß.
Angebote zu spielen oder ähnliches lehne ich ab. Wenn mir jemand für das Bedienen von Facebook ein Gehalt gibt, bin ich natürlich sofort dabei… 😉

Man findet mich bei Facebook übrigens mit meinem richtigen Namen.

Wegen der Arbeit muss ich auch eine schöne Idee verschieben: nämlich ab und zu eine „Happy Hour“ einzurichten – also begrenzt das spontane Kommentieren zuzulassen. Aufgeschoben ist (vielleicht) nicht aufgehoben.

Frohe Ostern!

24. 4. 2011

„Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege?“
Lukas 24, 32 

Am Brennen des Herzens ist er zu erkennen, aber das wissen die beiden auf dem Weg nach Emmaus erst im Nachhinein.
Wo brennt unser Herz? Das ist die Spur.

Vorenthalten habe ich beim Lukaszitat den letzten Halbsatz: „…, als er uns die Schrift öffnete“. Auch da darf das Herz brennen.

Ich wünsche euch, liebe Leserinnen und Lesern, ein brennendes Herz, überraschende Begegnungen und helle Sicht – nicht nur zu Ostern!

Was bleibt vom „Zitatefasten“?

21. 4. 2010

Zu Beginn der Passionszeit hatte ich versprochen, mich der „Zitateforscherei“ zu enthalten. Das habe ich im Großen und Ganzen durchgehalten.

Jetzt liegt Ostern schon fast drei Wochen hinter mir – ich will berichten, was daraus geworden ist:

Ich bin in dieser Zeit gelassener geworden, habe statt an Zitaten zu beißen lieber wild draufloskommentiert, und das war viel besser, weil humorvoller. Nach Ostern habe ich nur an wenigen Stellen etwas zu Zitaten gesagt.

Ich halte weiterhin die meisten Angaben bei Zitaten für Mumpitz und nicht authentisch. (Ich meine vor allem Zitate, bei denen nur der Name des Verfassers  steht.)  Aber was soll’s? Der hagere Ritter aus Spanien, der gegen Flügel von Windmühlen rennt, ist nicht mein Vorbild. Goethe hat ihn ja einmalig beschrieben. Oder war es Eichendorf? 😉

Fast ein Osterlied

12. 4. 2010

„Bring me to life“ – ein religiös angehauchtes Lied.

Es erschien als Single der Band „Evanescence“ zuerst 2003. Nun taucht es wieder auf, gecovert von Katherine Jankins.

Evanescence ist eine Band, die sich nach eigener Aussage nicht einordnen lässt, weder christlich noch gothic. Laut, hart, dramatisch, so kommt der Song daher. Hier gibt es ihn mit dem Text.

Den Videoclip kann man sich selbst heraussuchen. Er ist mir zu gewollt dramatisch, mit dunklen Wolkenfetzen und wallendem Gewand der Dame auf dem Fenstersims.

Katherine Jenkins ist eine ziemlich gut bezahlte Mezzosopranistin aus Großbritannien. Sie schwankte bisher zwischen Klassik und populärer Musik. Versucht sie nun einen Wechsel ins Rock-Pop-Milieu?

Ein bisschen auf ausgehende Sechziger, in Schwarz-Weiß. Weniger laut und hart, aber immer noch dramatisch.

In ein neues Leben gerufen zu werden, aus dem Schlaf in ein neues Bewusstsein zu kommen, das ist nicht weit weg von Ostern.  „There must be something more / bring me to life.“

Ostermontag

5. 4. 2010

Zur Feier des Tages zwei Videos zur Auswahl, beide von Glashaus, die ich seit Längerem wieder einmal gegoogelt habe. Ich bin kein Fan, finde das nur einfach interessant.

Das erste, ein Ostermotiv: Licht. Der Text berührt sich mit Pfingsten, aber auch österliche Motive sind zu finden.

Das zweite ist für mich eine große Überraschung (quasi ein Osterei bei YouTube):
„Von guten Mächten“ – so eine profane Band und dieses Lied?  Jeder so gut er kann. Das Video passt vielleicht nicht so ganz. Und das Lied gehört weniger zu Ostern als zum Jahreswechsel. Aber egal.

Noch einen schönen Ostermontag!

Ostern 2010

4. 4. 2010

Frohe Ostern allen Leserinnen und Lesern!

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier.“
sagt der Bote den beiden Frauen,
ruft sie aus ihrer Trauer.
Sie kehren um vom Grab.

Christus lebendig.
Nicht zu fassen.
Immer einen Schritt voraus.

Das Leben wird neu.
Schon jetzt.

Ostermontag

13. 4. 2009

Gut, dass dieses Fest zwei Tage hat. Das hat es verdient. Es ist das älteste Fest und wurde ursprünglich wöchentlich gefeiert: An jedem Sonntag, und nicht am Samstag, dem Sabbat.

Für mich das höchste Fest – und nicht, wie gerne über Protestanten (und teils von ihnen) verbreitet, Karfreitag. Beide Tage hängen zusammen. Es sterben viele, aber nur von einem feiere ich die Auferweckung. Darum.

Na, jedenfalls gibt es etwas zum Lachen. Der oft zitierte „Osterwitz“. Also, zitiert wird oft die Tatsache. Selten wird einer erzählt.

Von mir darum auch was Nettes, etwas für die Skeptiker:

Ein Mann erzählte von seiner Reise durch die ägyptische Wüste. Eines Tages, so berichtete er seinen Freunden, hatte er sich verlaufen. Schließlich sei er so verzweifelt, dass er niedergekniet sei und Gott um Hilfe gerufen habe.
„Und?“, fragten ihn die Freunde, „Hat Gott dir Hilfe geschickt?“ „Nein, von wegen! Bevor Gott eingreifen konnte, tauchte ein Jeep mit Archäologen auf, und die nahmen mich mit.“

Ostern

12. 4. 2009

Frohe Ostern!

Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

„Christ will unser Trost sein,“ heißt es in einem der ältesten Kirchenlieder. Warum? Weil Gott aus dem Scheitern neues Leben schenkt. Auch eine Chance für uns.


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