Posts Tagged ‘Mord’

unerledigtes 4

12. 3. 2015

mit einem anruf in den hinterhalt gelockt und erschossen.
humorvoll, beliebt. niemand verstand, wieso.
riesige anteilnahme bei der beisetzung.
ein täter wurde nie gefunden.

Bonebreaker hilft Wikileaks

8. 12. 2010

… und ich helfe beiden.

Wo Bonebreaker ist, da riecht es nach Verschwörung und Verrat. Und wieder enthüllt er eine kleine Sensation: Gwen Stefani wird immer falsch verstanden. Es geht um folgenden Song:

Von verschiedenen Lippenleseforen bestätigt, singt sie „Circle in Winter“. (Hört genau hin!) Gemeint ist der traffic circle, und wer den trostlosen, verschneiten Kreisel vor der Tür anschaut,

Kreisel im Winter

wird einsehen, dass hier keine Liebe gelingen kann. Auch nicht auf dem Ei in der Mitte.

Ei have no love

Leider konnte mir Bonebreaker noch nicht die genauen Wikileaks-Dateien übermitteln. Er hat versucht, Assange „rauszuhauen“, wie er meinte. Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass eine hinterhältige Bahnhofsmafia bestimmte Videoszenen durchgedrückt hat. Erpressung, Morddrohungen, wer weiß? Gwen sieht jedenfalls am Bahnhof ziemlich fertig aus. Ich bin mir sicher, sie hätte lieber auf einem Verkehrskreisel gedreht.

Die Links zu den Lippenleseforen kann ich leider nicht mitteilen, denn die Adressen sind –  wie die von Wikileaks  – verschwunden…

Kleine Freude und großer Schreck

25. 4. 2009

Was das Internet alles hervorholt. Irgendwann zwischen 1982 und 1984 hörte ich an einem stillen Abend eine Vertonung von Bertolt Brechts „Apfelböck oder die Lilien auf dem Felde“, eine sonore Stimme und disharmonische Musik.

Ein unvergessener Eindruck. Ob das die Version war, die ich jetzt gefunden habe? Ich meine schon. Der Text ist ähnlich gruselig umgesetzt.

Aber der Text an sich ist gruselig. Die Geschichte ist es auch:
1919 hat ein 16-jähriger seine Eltern erschossen und drei Wochen mit den Leichen die Wohnung geteilt.

Hätte ich mich früher an Brechts Gedicht erinnert, hätte ich den Amoklauf von Winnenden anders kommentiert.

Traurig. Grässlich inszeniert. Und doch hat es auch etwas Surrealistisches. Weil man sich dagegen sträubt, es wäre wirklich geschehen? Makaberer Humor? Die Vertonung steigert die verschiedenen Empfindungen noch.

Das Leben ist verrückt. Das Leben ist schön. Dennoch.

„Wer es fassen kann, der fasse es!“ (Matthäus 19, 12)

Fast ein Beitrag

11. 4. 2009

Vor einigen Jahren musste ich ein Mordopfer beisetzen. Ich wollte daraus einen längeren Beitrag machen.

Auch mit vielen Jahren Abstand: Ich kann nicht wie sonst schreiben.  Ich habe das Gefühl, ich würde einen „interessanten Fall“ beschreiben, statt den Angehörigen Ruhe zu gönnen. (Auch wenn ich es anonymisiere.)

Ich belasse es bei dieser Andeutung und wünsche einen besinnlichen Tag – mit stiller Lebensfreude und guten Gedanken. Auch ein paar Sekunden Gedenken für die Opfer von Gewalt und Verbrechen.


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