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Optimistisch durch den Winter

9. 12. 2013

Liebe, Hoffnung, leichte Desorientierung – und Nachbarn, die lächeln, wenn ich vorbeigehe. Daraus könnte man wesentlich bösere Geschichten drehen als in  diesem Lied. :mrgreen: Da die ersten Schneeflocken gefallen sind, passt es. Sie sind zwar weggeschmolzen. Ich befürchte jedoch, sie kommen wieder. Hier ist eine nette Weise, sich mit ihnen zu arrangieren.

Kommt gut durch diese Woche. Sollte Schnee, Matsch oder Regen die Schritte schwer machen: Euer Herz möge leicht bleiben und „a song of love, a song of hope“ singen.

Wie die Alten sungen?

15. 11. 2013

Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich
so in Freude wie in Leid;
bei dir bleib ich, dir verschreib ich
mich für Zeit und Ewigkeit.
Deines Winks bin ich gewärtig,
auch des Rufs aus dieser Welt;
denn der ist zum Sterben fertig,
der sich lebend zu dir hält.

Bleib mir dann zur Seite stehen,
graut mir vor dem kalten Tod
als dem kühlen, scharfen Wehen
vor dem Himmelsmorgenrot.
Wird mein Auge dunkler, trüber,
dann erleuchte meinen Geist,
dass ich fröhlich zieh hinüber,
wie man nach der Heimat reist.

Philipp Spitta (Bei dir, Jesu, will ich bleiben, Strophen 4 und 6)

Rückblick, Abschied

12. 9. 2012

Gerne hätte ich den Musiker und einige Sänger am Bett des Sterbenden versammelt und das Lied vom Lachen und Vogelflug singen lassen. Vielleicht wäre ihm dann das Weggehen leichter gefallen.

Aber es ging nicht.

Er war an der Grenze des Todes und hat sich so schwer getan.

Das ist nun herum. Gestern Mittag ist er gestorben.

Vor langer Zeit, als er noch bei Kräften war, hat er uns einmal  sehr geholfen. Für ihn war es eine selbstverständliche Pflicht. Dank wollte er nicht.

Auf Gottes Agenda steht nun:

  • In die Arme schließen und in den Himmel aufnehmen.

Fragt mich nicht wie und was; ich meine, es muss so sein.

Musikwoche, Donnerstag: Häh?

23. 8. 2012

Hat da jemand einen an der Klatsche? Psychedelische Bilder in der Dunkelkammer aufgezeichnet, harter Rhythmus bei Sirenengesängen – was ist daran süß? „Sugar“ heißt der Song. die Band „2:54„. Dabei ist das Lied über vier Minuten lang. Alles sehr verwirrend.

 

 

Wie anders sieht die Sache bei Tageslicht aus, ohne verstärkende Technik, wenn nur die Akustik einer Schlosshalle hilft. Nicht umsonst vermisst die Sängerin ein Mikrofon.

Dennoch

29. 8. 2011

Wieder einmal habe ich die Charts durchstöbert. Medina, dänische Sängerin, war mir bis jetzt nicht bekannt, hat ein neues Stückchen herausgebracht, das erste, das mir ins Auge fiel. Der Clip zeigt Paare: wir sehen Krisen angedeutet, und zum Schluss berühren sie sich liebevoll, küssen und necken sich. Dazwischen die Sängerin, oft in schwarz, sogar die Finger sind schwarz gefärbt.

(In voller Länge zum Beispiel auch hier.)

Der Text ist dramatischer:  Er hat sie verletzt, aber sie kann von ihm nicht lassen.
Das berührt mich, weil es wie aus dem Leben gegriffen ist; Beziehungen sind ja nie nur glatt.

Die Beziehung zu Gott auch nicht; manchmal ist er „gegenüber“, feindlich, es geht mir schlecht, kommt das von ihm? „Ich komme dennoch nicht los von dir…“

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand…“

Manchmal sind Liebeslieder wie Gebete und Gebete wie Liebeslieder…

Schönes Lied, Zitateklau

5. 2. 2010

Ein schönes Lied, nicht wahr?

Hier als Audio-Datei:

Hannes Wader, Rohr im Wind

Weder auf dem Plattencover noch sonstwo steht der Autor des Gedichtes.

Hier ist er, mit seinem Gedicht –  samt der im Lied gestrichenen mittleren Strophe:

Christian Morgenstern

Rohr im Wind

Ich bin ein Rohr im Wind.
Bind dich nicht an mich.
Ich bin kein Halt für, Kind,
dein Boot und dich.

Ich bin ein Rohr im Wind,
der singt mit mir zusamm‘
ein Lied vom fahrenden Stamm
des Söhn‘ wir sind.

Ich bin ein Rohr im Wind.
Bind nicht an mich dein Boot.
Es war für dich, lieb Kind,
wie mich – der Tod.

Herzmoment und Fettfleck

30. 10. 2008

Am Samstag habe ich einen Salbungsgottesdienst besucht. Eines der Lieder war „Jesu geh voran„. Ein Lied, das mir zu Herzen geht. Vom Kopf her: Gott Erbarmen, dieser Text. Jesus nachfolgen, um in den Himmel zu kommen? (Und der wird auch noch „Vaterland“ genannt.) Geduld bei eignem Schmerz und fremden Leiden? Nie und nimmer!… Und so weiter.

Aber das Herz wird gerührt. Ich weiß gar nicht, wo ich das Lied aufgeschnappt habe. Es muss sehr lange her sein. Und wohl deshalb ergreift es mich, fast jedes Mal.

Im Übrigen (more…)


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