Posts Tagged ‘Lebensfreude’

Gemütliche Gottesdienste?

14. 6. 2013

Passen die beiden Begriffe zusammen – „Gemütlich“ und „Gottesdienst“?

Ich meine: Gemütlichkeit im heutigen Sinn, verbunden mit der Geselligkeit, ist keine Auszeichnung für einen Gottesdienst. Außer es geht um Wohlfühlen, Geborgenheit oder Heimat. Diese Begriffe verbinde ich positiv mit Gottesdienst.

Vor ein paar Tagen hatte eine katholische Gemeinde in einem Heimatblatt zum Pfarrfest eingeladen. Dort hieß es dann: „Den Sonntag beginnen wir mit der Familienmesse um 11.00 Uhr; im Anschluss daran findet der gemütliche Teil auf dem Kirchplatz und im Pfarrzentrum statt.“ Wie bitte? Stolperfalle?.

Es gibt auf der einen Seite die Messe und auf der anderen den „gemütlichen Teil“. Das klingt so, als ob die Messe (Familienmesse!) ungemütlich sein müsse. Jedenfalls sind beide deutlich getrennt.

Eine Familienmesse versucht ja wohl, Familien mit Kindern zu integrieren. Das heißt, es geht etwas lockerer zu? Ich habe keine Erfahrung damit. In Familiengottesdiensten bei uns ist die „normale“ Liturgie deutlich gelockert.

Gemeint ist es sicher anders: Die Messe ist etwas Offizielles, Feierliches, der Priester trägt Gewänder, die Gemeinde Sonntagsstaat. Und danach Krawatte aus, Sakko über die Stuhllehne und Ärmel hochkrempeln. Die Menschen sind nicht mehr distanziert, sondern dicht beieinander.

Ich kann feierlich und locker nicht so trennen. Es schadet beiden.  Gemütlich soll es nicht werden im Gottesdienst. Aber etwas zum Freuen muss der Mensch haben, wenn er die Nähe Gottes feiert. Wenn man sich nach Kaffee oder Kaltgetränk sehnt, stimmt etwas nicht.. Ist der Gottesdienst kurz genug und fröhlich, dann wird, meine ich, das Gemeindefest zu einer runden Sache. Wer will, darf das auch „gemütlich“ nennen – wenn es nur „schön“ ist… 😉

Ohne Neid im letzten Hemd – Espresso plus Blitzgedanken

16. 6. 2012

Losung und Lehrtext 16. Juni 2012:

Du erfreust mein Herz, ob jene gleich viel Wein und Korn haben.
Psalm 4,8

Wir haben nichts in die Welt gebracht, darum werden wir auch nichts hinausbringen.
1.Timotheus 6,7

  • Sich nicht vergleichen: das ist schon ein erster Schritt zur Lebensfreude. Gott gibt mir genug.
  • Fürs Leben und darüber hinaus. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Warum sie füllen und voll mit sich herumschleppen?
  • Mir und den meisten LeserInnen hier geht es gut. Da ist es wohl kein Verzichtsdenken, wenn man jetzt innehält und sich bewusst wird, was man alles hat – was man vielleicht nicht haben muss…

Was war?

22. 11. 2011
Moonlight drive

Image by ZedZap via Flickr

Das war.

Und ich war noch woanders. Da gab es Menschen, die habe ich sehr lange nicht mehr gesehen.

Bei beidem war es sehr schön.

Schwung, Freude, Licht

14. 10. 2011

Neulich im Radio gehört, über die Playlist gesucht und gefunden. Ein schönes Lied. Eine neue Gruppe: BOY.

Dann bin ich auf das Video gestoßen. Noch schöner. Alles wirkt natürlich, normal. Auch die beiden Künstlerinnen sind nicht aufgedonnert und machen auch keine Verrenkungen um zu wirken. Und diese Wärme und das Licht. (Barcelona, wie ich herausfand.)

Ich kann mich an diesem Lied berauschen.

Und die Nagelprobe ist für mich, ob es auch unplugged, ohne Technik im Hintergrund,  gut klingt. Ja, tut es. Hier der Beweis.

Aus einem Lebenskrimi

13. 1. 2010

Karin ist ein Energiebündel, voller Lebensfreude. Und ein Leben, in dem es irgendwie immer an Katastrophen vorbeischrammt. Na ja, manchmal geht es auch schon mittendurch. „Mein Leben ist wie ein Krimi“, sagte sie vor Jahren.
Und ihr Herz ist auf dem rechten Fleck. Was sie impulsiv macht, finde ich meist von Kopf und Herz her richtig.

Über ein Taufgespräch haben wir uns kennengelernt, und der Kontakt blieb, mittlerweile eher selten. Zu Anfang des Jahres rief sie an, nach zwei Jahren Pause. Und wie es ihr geht? „Ganz normal. Es ist nicht viel passiert. Und bei euch?“ Nachdem ich von ein paar Kleinigketen von uns erzählt habe, legt sie los und ist kaum zu bremsen: Die Mutter, die bei ihr wohnt, musste nach einem Streit ins Altenheim, es ging nicht mehr gut unter einem Dach. Der Bruder war kurzzeitig obdachlos, hat Selbstmordgedanken geäußert und war mehrer Tage nicht auffindbar. Die Schwester griff ihm unter die Arme und hat ihm eine Wohnung besorgt, die Arbeit hatte er ja noch.

Karin hat mit ihrem Mann ein Haus gekauft und baut seit Monaten daran herum. Die Tochter hat die Gesellenprüfung geschafft.
„Ganz normal. Es ist nicht viel passiert.“
Irgendwie bewundere ich Karin.

Platine Königin, sehnsuchtsvoll

12. 9. 2009

Fast in theologischem Rang ist das folgende Video: Frau Weisheit in Balkan-Gewändern.

Miss Platnum hat sich einen Herzenswunsch erfüllt und Babooshka selbst gesungen. Unterlegt mit Balkan-Pop. Und sie erscheint geradezu seriös in diesem Video, so dass es ein Genuss ist, das Video zu schauen und zu hören. Geradezu auch spirituell. Wegen der Lebensfreude, die wieder mal auftaucht. Nicht nur inszeniert durch Tänzerinnen und Tänzer, sondern auch, weil es  Miss Platnum da und dort ausstrahlt.

Lebensfreude

2. 4. 2009

Jetzt noch mal die Lebensfreude aufleben lassen?

Ja, bitte, die unnachahmliche Miss Platnum mit dem einzigartigen Peter Fox:

MISS PLATNUM & PETE FOX – Come Marry Me

 


%d Bloggern gefällt das: