Posts Tagged ‘Lachen’

Pfingsten 2016

15. 5. 2016

Allen Leserinnen und Leser ein frohes, begeisterndes Pfingstfest!

Ein überquellender, überbordender Geist ergreift alle und lässt sie in Sprachen sprechen, die alle verstehen…

Ein Wunder, das Pfingstwunder, hier nachzulesen. Freude löst das aus. Und lässt strahlen.

aufmachen_07_leuchten

Von der Aktion“Kirche aufmachen“

 

Lachen ist eine Äußerung, die weltweit verstanden wird. Das nur am Rande.. .

Lachbrötchen

12. 8. 2015

2015-08-11 13.51.36

Lachend ging das Bötchen seinem Schicksal und seiner Bestimmung entgegen, gegessen zu werden.

Lachen im Gottesdienst

17. 2. 2009

Lachen im Gottesdienst ist wichtig. Ist in meinen Augen nicht nur erlaubt, sondern fast schon verpflichtend.

Fast: Lachen ist spontan, es kann nicht gut organisiert werden. Deswegen habe ich wahrscheinlich auch so ein Misstrauen gegen Karneval. Ich weiß auch nicht, ob es lustig wäre jede Woche ein und denselben Kaberettisten zu hören.

Nach meiner Erfahrungen ergibt sich Heiterkeit bei „liturgischen Unkorrektheiten„: Der Pfarrer/die Pfarrerin vergisst das Glaubensbekenntnis an der richtigen Stelle – und holt es kurz vor dem Segen nach. Das Predigtskript fällt von der Kanzel herab und zerstreut sich auf dem Boden. Solche Momente sind für die Zuschauenden auf alle Fälle lustig – und die/ der Betroffene tut gut daran, sie auch auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn der korrekte Vollzug der Rituale war in magischen Zeiten von lebensrettender Bedeutung, heute rette die Unterbrechung vor tödlicher Langeweile.

Spaß bei der Predigt hat auch seinen Wert. Er ist aber nicht immer zu empfehlen.

Ich rate ab: an Karfreitag, Vokstrauertag, Totensonntag – und bei Beerdigungen. Da wirken sie einfach unpassend. Ich finde es zwar richtig, dem Tod ins Gesicht zu lachen. Aber Angehörige werden das wahrscheinlich nicht verstehen.
Auch an Karfreitag sind viele Menschen im Gottesdienst, die einen gewissen Ernst beim Erinnern an den Tod ihres Heilands voraussetzen. Wer hier gegen den Strom schwimmen mag, darf es gerne versuchen. Es wäre dann  zu überlegen, die Kontaktadresse der nächsthöheren Verwaltungsebene (Dekanat, Kirchenkreis, Propstei) am Ausgang zu verteilen. Denn mit kritischen Nachfragen ist zu rechnen.

Ansonsten Vorhang auf, geflaxt, gereimt, karikiert, die Handpuppe aufs Pult, oder einfach eine gereimte Predigt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jedenfalls nicht nach oben. Im Landpfarramt ist oft kein Raum für die Kreativität. Von daher ist die Theomix-Predigt oft weniger lustig als die Blog-lese.

Es reichte ja schon, davon habe ich schon geschrieben, den Neger Wumbaba zu Ostern auf die Kanzel zu lassen. Der dritte Band ab 9. März – soll ich es mir entgehen lassen? Ostern 2009?

Als besondere Attraktion geraten mir seit einiger Zeit Trauungen, dazu für das Paar eine DIN-A-3-Zeichnung mit Reißkohle anzufertigen. Ein echtes Pfarrergemälde kriegt man sonst nicht so schnell…


%d Bloggern gefällt das: