Posts Tagged ‘Kirche’

Das Mobile steht schließlich still

2. 3. 2016

Erfreulich: im regionalen Werbeblättchen ist Raum für Themen und Berichte aus dem kirchlichen Leben. „Sieben Wochen ohne“ bekam zum Beispiel einen eigenen Bericht.

Und nun wurde ein neuer Kreisdechant eingeführt, stand jetzt zu lesen. Der neue Dechant wird zitiert:

„Eine Pfarrei ist wie ein Mobile. Zieht man an einer Stelle ist alles in Bewegung, doch am Schluss steht es wieder still.“ Hat der Dechant nicht mehr gesagt? Nur: „Am Schluss stehe alles still“? Das kann wohl nicht das Ziel kirchlicher Arbeit sein. Oder? Gut, der Hebräerbrief sieht die Ruhe als Ziel des Glaubens an. Im Himmel, sozusagen. Doch ist eine Gemeinde, in der alles still ist, schon der Himmel auf Erden?

Der Link führt zum Bericht.

Der Bann der Zahlen

4. 2. 2016

Wann ist ein Gottesdienst gut besucht? Bei 2, 20 oder 200 Leuten?

Wann ist eine Gemeinde reich? Wenn sie 10, 1.000 oder 100.000 € besitzt?

Zahlen nivellieren: Drei geistreiche Menschen beleben eine Gruppe; dreihundert Zuschauer erwarten bloß und tun nichts. Und beim Geld ja ähnlich: ein Abendessen für fünf ist vielleicht besser angelegt als Lollys für Zehntausende. Der Hintergrund ist eben nicht deutlich. Der Zusammenhang fehlt.

Eine biblische Erinnerung: Gott schickt dem König David die Volkszählung als Versuchung.
Zahlen sind trügerisch. Sie täuschen eine Kraft vor – die vielleicht gar nicht abrufbar ist.

Und was passiert? Wegen pessimistischer Prognosen wurde in den letzten Jahren Angebote reduziert, Kirchen geschlossen, Pfarrstellen gestrichen. (Nebenbei: in die Verwaltung wurde weiterhin großzügig investiert.) Und nun sind in den letzten Jahren die Einnahmen wahrhaftig gestiegen.

Alles aufgrund von Zahlen. Gott wusste, warum er die Volkszählung nicht wollte. Zahlen täuschen – und rauben den Geist.

Was gegen das Jammern auf hohem Niveau

28. 1. 2016

In den evangelischen Kirchen ist immer noch genügend Geld da, in den Kassen, und Gebäude und Grundstücke. Nicht bei allen gleich. Aber genug, um die Grundversorgung zu gewährleisten. Wenn jemand trotzdem auf hohem Niveau jammern möchte, lese er oder sie den Bericht von einem anderen Kontinent.

http://www.evangelisch.de/inhalte/130526/25-01-2016/wie-frankreichs-protestanten-der-diaspora-bestehen

Antwort im ausgepackten Bibeltext

15. 1. 2016

Wie wir heute Glauben leben und teilen wollen, lautet die Frage am Anfang der Andacht, und am Schluss heißt es „Die Kinder haben eine Zukunft“. Und da war noch was mit einer alten fürbittenden Frau…

Dazwischen die Frage, warum sind Gottes Leute „nicht bereit, sich einfach mal auf ihn zu verlassen?“
Diese Frage(n) verstehe ich nur zu gut, und die Antwort ermutigt mich. Danke!

Der Text kann hier abgerufen werden.

 

 

Freundliche Kritik aus Rumänien

13. 1. 2016

„Ob Sie, als Evangelische Kirche im Rheinland in den nächsten Jahren nun von 2,4 Millionen Mitgliedern auf 2,2 oder sogar 1,9 sinken werden, ist nur eine statistische Aussage, an der sich vor allem der präzise deutsche Geist reibt.
(…)
Kirche ist nicht ein Verein, der seine Mitglieder zählt, einschreibt oder austrägt, um dann mit einer jeweils neuen Zahl korrekt rechnen und be-rechnen zu können. (…) Identifizieren Sie den Begriff ‚Kirche‘ nicht lediglich mit kirchlichen Strukturen und Amtsträgern.

Die Größe eine  Kirche misst sich an ihren Aufgaben. Überall dort, wo es in einer Gesellschaft, in dem Umfeld einer Kirchengemeinde Aufgaben gibt, dort lebt Kirche und dort ist Kirche groß. (…) Denn eine Kirche lebt nicht zum Selbsterhalt, sondern sie lebt, um die Botschaft Christi in Wort und Tat in dieser Welt umzusetzen. Und dort, wo es Aufgaben gibt, finden sich auch Menschen, die sich dafür einsetzen, und finanzielle Mittel, um die Arbeit zu schultern.“

Dr. Stefan Cosoroaba, Pfarrer der evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Rumänien au der Landessynode am 12. Januar

Eine freundliche und deutliche Kritik. Ich meine das schon längere Zeit, und hier sind die Worte dafür.:)

Was Heilig Abend in der Kirche so gesagt wird

15. 12. 2015

Auf dem Blog von Alexander Schnapper ist das Bullshit-BingoWeihnachtspredigt 3.0“ erschienen:

Größere Version hier.

 

Predigten werden selten ohne „Amen“ auskommen. Auch „Fürchtet euch nicht!“ und „Ehre sei Gott in der Höhe…“ als Zitate aus der Weihnachtsgeschichte (Lukasevangelium, Kapitel 2) finde ich noch angemessen. Aber alles andere sollten“wir  Menschen auf den Kanzeln“ auf Floskelrisiko“ überprüfen…

Habt ihr noch weitere Floskeln aus Weihnachtspredigten?

Immer noch nachdenkenswert

11. 11. 2015

Als man Sankt Martin Schande bereitete

Schon einmal, vor drei Jahren, habe ich auf diese Radioandacht hingewiesen.

Reformationstag 2015

31. 10. 2015

„Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll in Wittenberg […] über die folgenden Sätze disputiert werden.“ So beginnt das Thesenpapier Luthers, das nach dem 31. Oktober 1517 seine Runden machte.

Ursprünglich war das Thesenpapier auf Latein, daher müsste ich korrekt zitieren „Amore et studio elucidande veritas hec subscripta disputabuntur Wittenberge“. aber meine Güte, wer versteht das? Deshalb gab es ja auch flugs nach der Erstveröffentlichung den Text auf deutsch.

Die erste These lautet:
„Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht „Tut Buße“ usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll.“

So ernst hat es angefangen.

Man kann es auch alberner angehen:

einen frohen reformationstag!

Zielgruppen oder was?

21. 8. 2015

„Es braucht keine Zielgruppen-Gottesdienste, wenn die Liturgie und Predigt gut gestaltet ist und die, die kommen, gut bedacht sind.“
Katharina Oxen

http://www.weblogs.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust

Auch hier stimme ich zu. Sorgfalt statt Verzetteln, so nenne ich die Alternative. Auch in Westdeutschland wird es auf dem Land nicht allzu viele „alternativen“ Gottesdienste geben. Hier geht es eher um ein stabiles Angebot. In den Städten kann es anders aussehen.

Ich habe es jedenfalls genossen, in der Doppelaufgabe „eigene und Vertretungs-Gemeinde“ überwiegend „klassische Gottesdienste“ zu feiern. Schöne Lieder auswählen und gute Gedanken für eine Predigt finden – das hat mir Freude gemacht.

 

Das Sterben der „Vereinskirche“ und anderes mehr

20. 8. 2015

Damals, vor fast zwei Jahren, habe ich erst einmal gestutzt. Was meint sie denn? Sie: Kathrin Oxen, Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur der EKD in Wittenberg.

Sie sagte in einem Interview mit evangelisch.de, das Schrumpfen der „Vereinskirche“ sei kein Verlust. Und mit Vereinskirche meint sie „Kaffeekränzchen…, Ausflüge, Sport, Basare et cetera“.

Das ganze Interview steht hier:
http://www.weblogs.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust

Recht hat sie, meine ich. Das können andere Anbieter nämlich auch. Und manches sogar besser. Was die evangelische Kirche kann, ist anderes. Ihr Alleinstellungsmerkmal* ist eben die Predigt, der Gottesdienst, vielleicht noch was Ethisches inklusive Diakonie. Und zu Predigt und Gottesdienst sagt sie auch einiges – was mir mir jetzt sogar besser gefällt als vor zwei Jahren.

Denn die evangelische Kirche reibt sich auf für solche Nebensachen. Eine der Nebensachen ist in meiner, der Rheinischen Kirche, die Umstellung der Haushaltsführung. Die klappt hinten und vorne nicht. Das einzuführen und gleichzeitig zu retten verschlingt Geld, bindet Arbeitskräfte und verschleißt ehrenamtliches Engagement. Da fragt man sich als langjähriger Profi schon, was eigentlich wichtig ist in der Kirche. Die Veranstaltungen der Vereinskirche sind es jedenfalls nicht. So weh das auch tut. Weil ich Kaffeekränzchen so gerne mag.

*: ein Wort aus der Mode-Klamotten-Kiste. Früher sprach man vom „Eigentlichen“ oder „Proprium“ oder „Schwerpunkt“. Oder man hätte im ganzen Satz gefragt „Was macht uns einzigartig?“Aber sechs Silben am Stück sind einfach eine Wuchtbrumme.

Pfingsten 2015

24. 5. 2015

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest!

Der Geist Gottes Menschen und lässt sie überfließen vor Begeisterung. Das erzählt die Pfingstgeschichte.

Durch die Predigt des Petrus werden viele überzeugt und lassen sich taufen. Die erste Gemeinde entsteht. Deshalb wird Pfingsten oft auch „Geburtstag der Kirche“ genannt. Nur: Gott ist schon länger da, als die Kirche existiert.

Bild: Von der Aktion „Kirche aufmachen“ (www.kirche-aufmachen.de).

Das Schiff als Bild der Kirche

19. 5. 2015

Warum ist das Schiff der Kirche nach fast zweitausend Jahren immer noch nicht gesunken?

Weil es von Nieten zusammengehalten wird.

Fundstück

24. 2. 2015

Im Archiv suche ich etwas über Pfarrer B., hier tätig von 1912 bis Anfang der Zwanziger. Es findet sich nur wenig, das Meiste im Archiv ist 1945 verbrannt.

Dokumentiert ist eine Auseinandersetzung um den Lehrer F. der evangelischen Schule in K. 1919. Der Pfarrer hat die Ortsschulaufsicht, Pfarrer und Lehrer haben da kein gutes Verhältnis. Ganz nachvollziehen lässt sich das Ganze nicht mehr, deutlich ist: Die Wogen gehen hoch: Unterschriften für sein Absetzung, Petition und Unterschriften für seinen Verbleib. Und einen Brief zu seiner Verteidigung hat Lehrer F. auch geschrieben. All das findet sich in Kopie. Allerdings auch nicht mehr, man erfährt nicht, wie es ausging.

Interessant: Die Dokumente der Gegenseite liegen nur kopiert vor. Handschriftlich. Und die Gemeinde war arm. Also hat der Pfarrer es selbst gemacht, er hatte keine Sekretärin. Sehr regelmäßige Schrift, gut lesbar.

Wie muss das sein, eine ausgemachte Gegenposition Wort für Wort abzuschreiben? Hat das nicht auch Einfluss auf die eigene Meinung? Setzt man sich dann nicht besser mit der Gegenseite auseinander?

Wir legen das Blatt mit gegnerischer Position auf den Kopierer, wissen, dass das alles nicht stimmen kann, und lesen es nicht gründlich. Wir lassen dann eine andere Meinung nicht mehr an unser Innerstes heran.

Kann das so sein? Ist das so?

Und wie es ausgegangen ist, erfahren wir auch nicht. Google zeigt, ein „Lehrer F.“ war Mitte der Zwanziger Dirigent eines Chores im südlichen Rheinland.

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 7

19. 12. 2014

Nach dem intensiven Einstieg in die Sehnsüchte folgte noch eine Arbeitseinheit zu einzelnen Fragen des Fragebogens aus dem Projekt „Kirche aufmachen„.
(Auf der Seite oben rechts auf „Du kannst aufmachen“ klicken, dann auf die downloads, dort ist dann der Fragebogen verlinkt, als pdf und word.)

Jede/r hatte die Möglichkeit, zu zwei Fragen zu arbeiten.

Ich erzähle von „meinen“ beiden Fragen:

1. Welche Grenzen und Kennzeichen sind nötig, damit die Kirche als Kirche Jesu Christi erkennbar bleibt?
–> Diese Frage könnte auch so formuliert werden:
Was unterscheidet Christen von anderen Menschen, und eine Kirche von anderen sozialen Gruppen? Oder:
Woran erkennt man, dass jemand Christ ist?
An bestimmten Verhaltensweisen? Weil er/sie sonntags zur Kirche geht? An Ehrlichkeit in Geschäften? An einem gesunden Familienleben? Daran, dass er/sie vor der Ehe keinen Sex hat? Am regelmäßigen Bibellesen?
Oder an bestimmten Haltungen, die sein/ihr Leben bestimmen? Daran, dass man andere ohne Vorbedingungen liebt? Daran, dass man Feinden vergibt?
Oder an bestimmten Glaubensüberzeugungen, wie der Jungfrauengeburt oder der leiblichen Auferstehung Christi?

Gar nicht so einfach. wir kamen immer zu der Abgrenzungen zu anderen Konfessionen. Nein, das gemeinsam Christliche. Letztlich ist das wohl der Glaube an Jesus Christus.

Vielen Möglichkeiten aus anderen Kulturen konnten wir nichts abgewinnen. Schön, dass sie einmal aufgelistet werden, denn sie machen deutlich: Wir mit unseren liberalen Standards sind nur ein Teil der weltweiten Christenheit. Wenn schon ein ethisches Thema, dann am ehesten Vergebung als ein deutliches Merkmal des christlichen Glaubens.

2. Kennen Sie den (geistlichen) Hunger/ die Sehnsucht der Menschen in Ihrer Umgebung? Und den (geistlichen) Hunger/ die Sehnsucht der Jugendlichen in Ihrer Kirche? Wonach hungern diese Menschen?

Und wie können wir den Hunger, die Sehnsucht entdecken? Offene Augen und Ohren: Zeitschriftenkioske, Gespräche mit den Mitmenschen, vom Hausarzt bis zur Friseurin. Und wie sorgen wir für unsere eigene Sehnsucht? Haben wir einen „Spirituellen Meister“, eine geistliche Mentorin?

Interessante fragen. Ideen für Gottesdienste mit Künstlern und anderen Geistgetriebenen…

Was nehme ich mit? Was möchte ich davon mitteilen?

Das war die Schlussfrage. Ich habe sie zunächst für mich auf Papier beantwortet. Und ich bin froh, den Blog siebenfach dazu genutzt zu haben. Es tut sich was…

Wir wurden ins Leben geliebt,
also lasst uns das Leben lieben.
Diese Welt braucht dringend Hoffnung,
mögen wir selbst Hoffnung sein.
Lasst uns einander zu Taten der Freiheit
und der Güte beschenken.
Möge Frieden von uns ausgehen
und Mut unser Vorbild sein.
Wir leben in Beziehung:
In Beziehung zu uns selbst,
In Beziehung zu unseren Mitmenschen,
In Beziehung zu dieser Welt und zur Anderswelt.
Lasst uns die Beziehungen achten,
damit wir würdigen, was uns Würde verleiht.

 

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung

12. 11. 2014

Manches liest sich mit Abstand anders. Dieser Beitrag blieb lange liegen, nun bringe ich ihn heraus.

Zu Friederike Gräff, Ist Gott noch Mitglied der evangelischen Kirche?, Christ und Welt 09/2014

http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/ist-gott-noch-mitglied-der-evangelischen-kirche/

Der Artikel endet mit den Sätzen: „“Ich wünschte mir, ich hätte in meiner Kirche ein Gegenüber. Eines, das sich nicht wegduckt, eines, das man respektieren kann.“

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung. Ich ducke mich nicht weg – und verdiene Respekt.

Da es als evangelische Tugend gilt, sich gleich für jeden Schaden an der eigenen Sache zu entschuldigen, wage ich polemisch das Gegenteil und setze Pluspunkte:

Ich finde die leise evangelische Kirche gut.

  • Wir sind die Kirche, in der man beim Gottesdienst hinten sitzen darf. Bei uns darf der Glaube lau sein, denn Gott liebt alle.
  • Wir sind die Kirche, der Diakonie wichtig ist. Die Hauptamtlichen unsere Kirche fallen nicht über Harz-IV-Empfänger und Asylsuchende her, sondern versuchen ihnen Respekt und Würde zu geben.
  • Wir überfallen die Menschen nicht mit missionarischen Bedürfnissen. (Blinde Flecken einkalkuliert.)

Noch ein paar wichtige Ergänzungen:

  • Ja, viele Pfarrerinnen und Pfarrer haben ein Frömmigkeitsdefizit.  Ich bete heute mehr als noch vor Jahren. Ich schäme mich nicht dafür, aber auch nicht für meine Geschichte
  • Ich nehme wahr, wie die Grenzen zwischen „den Politischen“ und „den Frommen“ flüssig geworden sind. Aus einer frommen Jugendarbeit kam ich ins Studium, es entließ mich mit politischem Schwergewicht. Mittlerweile sehe ich an viele Stellen die Verbindung zwischen beiden.
  • Ich gebe zu: Manchmal könnte die evangelische Kirche lauter treten. Mehr beten, mehr direkt von Gott und seiner Gnade reden. Ich nehme zugleich wahr, wie experimentierfreudig viele Gemeinden sind, wie offen für Anregungen und Engagement.
  • Ich entdecke viel guten Geist, Gottes Geist. Und ich schäme mich nicht, das so zu sagen.
  • Und ich spreche gern über meine Haltung.

Anderes zum Thema:

https://theomix.wordpress.com/2008/10/14/chancen/

https://theomix.wordpress.com/2013/05/24/die-spiritualitat-der-markthalle/

https://theomix.wordpress.com/2013/12/12/wort-mit-unterlage/

 

 

 

Gott zum Gruß, KW 13/ 14

4. 4. 2014
  • Beim sonst so vollen Freitagvormittag fallen anderthalb Termine aus. Zugleich sind nur an diesem Freitag zwei Geburtstagskinder zu feiern und bei der Ankunft zu Hause wartet bereits ein Sarg  Bestattungstermin auf mich. So kann es kommen.
  • Von Montag bis Mittwoch führt mich eine Fortbildung ins Haus Villigst nach Schwerte. Beknante Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und neue kenne gelernt. Und dazwischen noch altes wissen aufgefrischt und neues erworben (oder erspielt -immer diese Rollenspiele).
  • Zu Hause wartet, natürlich, Arbeit. Die Vakanzvertretungsgemeinde ist auf dem Weg die Vakanz zu füllen.
  • Zur Bestattung braucht es ein Gespräch und die Vorbereitung.

Gott zum Gruß, KW 3/4

24. 1. 2014
  • Die Landessynode tagte. Mittlerweile kann man über die Homepage der Landeskirche und soziale Netzwerke ziemlich aktuell informiert werden. Darüber war ich nun hin und wieder Zaungast und habe mit Interesse, berührtem Herzen, Begeisterung, Dankbarkeit (in dieser Reihenfolge) die Andacht von Reiner Knieling gelesen. Hier geht es zu ihr. Unten auf der Seite der Link zum PDF des Redemanuskripts.
  • Das Video von Julia Engelmann berührt viele hin zu Begeisterungsjauchzern. Gute Gedanken, ja. Irgendwie für mich nicht revolutionär. Vielleicht habe ich mich lange genug mit diesen Fragen auseinandergesetzt und deshalb berührt es mich nicht so wie andere? Wer nach ihr forscht, entdeckt, sie hat eine Fernsehkarriere hinter sich und ist deshalb sicherlich geübt, aufzutreten. Kriegt sie hin. (Hat sich auch gesteigert, wie man entdecken kann.)
  • Meine Julia Engelmann heißt Reiner Knieling, schrieb ich auf Facebook. Siehe oben.
  • Susanne Niemeyer hat einen neuen Blog bei WordPress: 10 Sachen. Was das soll, steht hier. Ich merke jetzt erst, dass ich euch den Link zu ihrer wichtigsten Seite, Freudenwort, bisher vorenthalten habe. Jetzt auch in der Blogroll.

Gott zum Gruß, KW 2/3

17. 1. 2014
  • Fuß fassen in der momentan zweiten Hälfte des Berufs. Wahrnehmen, zur Seite legen, sein Teil tun. Dann bleibt das Schöne um so länger.
  • Hätte die freundliche Leihschenkerin beinahe den kommunikativen Termin im  Hause Theomix vergessen. Gut, dass es doch noch ging. (Siehe gestern in kursiv😉 )
  • Auf Facebook entdeckt: Not going to church because of the „hypocrites“ is like not going to gym because of the „out of shape people“.
  • Jan Josef Liefers regt sich darüber auf, dass aus seiner Äußerung, man solle den Münsteraner Tatort beenden, bevor die Leute ihn Leid sind, einen angedrohten baldigen Stopp macht. als politisch bewusster Mensch kann ich nur sagen: Das lullt mich nicht im Geringsten ein. Mit Münster-Tatort ist das Leben nur viel lustiger.
  • Manche Blogger haben und machen ganz schön Kummer. Was ich da von Hans Otto H. mitbekomme, betrübt mich. Ein neuer Name auf meiner Liste – er bat auch darum, und wer mittun möchte, kann das tun, ohne Rückmeldung. Beten ist ja für Kopf/Herz so eine Sache: Es nutzt nichts und bewegt viel.

Wort mit Unterlage

12. 12. 2013

Kirche des Wortes war die Losung
und am meisten sind mir wert

Hände, die ich reiche
Blicke, die ich tausche
Patzer, die mir unterlaufen

Und das Wort?
wurde Mensch.

Daher.

Gott zum Gruß, KW 48, Gemischtes

29. 11. 2013

Der rote Faden dieser Woche ist das Grau. Kein Tag ohne Nebel und/oder Nieselregen. November. (Und heute muss natürlich die Ausnahme sein.)

Seit Tagen in den Medien: Große Koalition, herauf und herunter. Banalitäten werden jetzt als Vorstufe der Revolution verkauft. („Nur mit uns: Messer können jetzt auch schneiden!“)

Die meiste Hektik ist die Aufregung nicht wert, aber hinterher weiß man’s besser.

Die Landessynode und die Folgen. Krisekrisekrise. Und ich hoffe trotzdem. Irgendwie.

Der Beitrag am Donnerstag: Manchmal ist die Feder mutiger als das Herz.

Sonderangebot für Sonntag und folgende Tage:
Bereits zum zehnten Mal in Folge startet Hans Otto Hebbinghaus pünktlich zum 1. Advent wieder seinen elektronischen Adventskalender. Wer bis zum Weihnachtsfest jeden Tag auf seinem Computer ein Fensterchen öffnen möchte, um einen geistlichen Impuls zu bekommen, sollte sich unter http://lebensmut.wordpress.com/2013/11/25/einladung-zu-den-adventsmails/ anmelden.


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