Posts Tagged ‘katholisch’

Ein offenes Gespräch im Zug

19. 8. 2013

Mein relgiöser Lieblingswitz, jetzt bei Roman Angst. Der Dienstagsbeitrag heute ausnahmsweise schon am Montag Abend.

Roman Angst

Ein Rabbi und ein Priester sitzen zusammen im Zug. Sie kommen ins Gespräch, und der Priester sagt zum Rabbi: „Ich weiss, dass in Ihrer Religion das Essen von Schweinefleisch verboten ist. Haben Sie’s schon mal probiert?“ „Wenn ich ehrlich bin“ antwortet der Rabbi: „Ja, ab und zu!“

Nach einer Weile dann der Rabbi zum Priester: „Ich weiss, dass in Ihrer Religion die Priester im Zölibat leben. Haben Sie…?“ Der Priester: „Ich weiss schon, was Sie fragen wollen. Ja, ab und zu bin ich der Versuchung erlegen.“

Eine lange Pause.

Dann schaut der Rabbi den Priester an und sagt: „Besser als Schweinefleisch, was?“

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Neues von den Blogs

28. 6. 2013

Werner ist unter die Blogger gegangen. er war bisher schon ein geistreicher Kommentator und begnadeter Fotograf. Jetzt bloggt er hier: Nur mal so – nur mal ich…

Ein weiterer Blog: Was Tante Gertrud wohl bloggen würde. Die Autorin, die sich bei Gravatar Kulervo nennt, tummelt sich im Netz an anderen Stellen, sagt das aber in ihrem Blog (noch?) nicht. Deswegen mache ich das jetzt nicht anders.

Beides übrigens mit katholischem Hintergrund, auch beruflich. Was mir zeigt: Hierarchie wird meistens überbewertet. Zählt eh nicht beim Bloggen…

Protestantische Sicht auf einen katholischen Feiertag

1. 11. 2012

Fragt die katholische Gemeindereferentin:
„Was macht ihr Evangelischen so an Allerheiligen?“

Antwortet der evangelische Pfarrer:
„Ausschlafen.“

Ein seriöser Beitrag legt offen: Der Antwortende kommt nicht aus der lutherischen Tradition. 😉

Votivkirche Wien: Links neben dem Eingang

25. 7. 2012

Die Tendenz zum Rümpeln zeigt sich bereits beim Hereinkommen, wenn man hinter dem Eingang nach  links schaut.

Votivkirche, Eingangsbereich

Vielleicht hat die vordere Stuhlreihe einen guten Sinn (Andachten oder ähnliches).
Leitern und gestapelte Stühle sind für mich Gerümpel. Auch wenn sie im Dunkeln stehen.

Gerümpel: Katholisch zieht gleichauf

23. 7. 2012

Reisen bildet. Ich sehe ein, es ist kein protestantisches Alleinstellungsmerkmal. Aber immerhin waren in der Votivkirche in Wien Bauarbeiten und dieses Gerümpel plus Fahrrad stand hinter einem Verschlag.

Äußere Merkmale

22. 6. 2012

Woran erkennt man eine katholische Kirche?

Am Tabernakel mit dem Licht davor.

Woran erkennt man eine evangelische Kirche?

Am Gerümpel in den verborgenen Ecken.

Potzblitz!

30. 5. 2012

Katholikentag Mannheim, Johanneskirche,  Zentrum der „Opposition“ („Initiative Kirche von unten“ und andere). Da steht einer und verteilt Baumwolltaschen.

Was steht darauf?

Potzblitz! Was soll denn das? Provokation? Ein Protestant mit verrutschter Begrifflichkeit?

Auflösung folgt morgen.

Preiswürdig in katholischem Kontext

3. 11. 2010

Ich habe mit meinem Blog einen Preis bekommen:

Wie ich, mit kühlem Kopf und heißem Herzen Protestant, auf einen Blog geraten bin, der mit ebensolchen Merkmalen katholisch ist, – das ist leicht erklärt: Claudia hat mich vorgeschlagen.

Natürlich ist die Kategorie „Abseits“ für mich angemessen, wenn man bedenkt, dass auch „Papsttreue“ ausgezeichnet wurde.

Alipius definiert die Kategorie “Abseits” so: “Welcher nicht-katholische Blogger verdient einen Preis? Hier könnt Ihr unsere protestantischen Kollegen nominieren oder auch Blogger, die eigentlich gar nicht speziell christliche Themen haben, aber durch regelmäßige Kommentare auffallen und so regen Anteil an der Blogoezese haben.”

Herzlichen Dank dem Preiskomittee, also meinen „Wählern“!
Und auch an Claudia wie an den Blogbetreiber, Herrn Alipius.

Zwickmühle

7. 7. 2010

Für I., auf die nächsten 20 Jahre!

Wo war das Handy hingekommen? Am Morgen hatte ich es noch dabei. Abends fand ich es nicht mehr. Auch das Abfahren der Morgenstrecke mit dem Rad hatte nichts gebracht. Allmählich wurde ich nervös.

Das Telefon klingelte und unterbrach mein Suchen. Das lenkte netterweise ein Weilchen ab. Irgendwann aber wurde ich wieder nervös. Ich stand auf und ging im Zimmer umher. Als auch das nicht mehr half, sagte ich: „Du, ich möchte mein Handy weitersuchen. Können wir morgen weiterreden?“ Die Freundin ist im besten Sinne katholisch und sagte mir: „Wenn du etwas verzweifelt suchst, dann musst du dich an Sankt Antonius wenden. Er ist der Heilige  des Verlorenen.“ „Da bringst du mich aber in eine schwierige Situation, so als bewussten Protestanten, da kann ich…“ Ich kam nicht weiter. Ich sah plötzlich mein Handy auf dem CD-Spieler liegen.

Seither weiß ich noch weniger, was ich jetzt mit Heiligen machen soll…

Vergrabene Talente

8. 11. 2008

Das „Gleichnis von den anvertrauten Pfunden“ (Matthäus 25, 14-30) spielt mit dem Doppelsinn der „Talente“: zum einen eine Riesensumme Geld, zum andern die Gaben, die einer hat. Ich fand jetzt im Vorbereitungsheft zum Volkstrauertag (von der Kriegsgräberfürsorge) einen schönen Vergleich:

„Das Evangelium… erschließt sich anhand eines Wortes des jüdischen Weisen Rabbi Nathan. Er deutet… das Vergraben von Geld als das ‚Verbergen des Lichtes, als das starre Verharren in der Tradition.'“ (Genanntes Heft, S. 24)

Und wenn ein Rabbi das sagt, dann hat das schon Gewicht, denn er ist (more…)


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