Posts Tagged ‘Katholikentag’

Ich bin so frei

2. 6. 2014

Frei sein heißt manchmal auch, überall so dazwischen zu liegen. Wie Emilé Sande das besingt:

(Hier mit einer Geschichte bebildert.)

Ich war so frei: Ich war auf dem Katholikentag in Regensburg. Ich habe selber noch nichts geschrieben, so empfehle ich für Menschen mit 25 Minuten Zeit das Hör-Mosaikbild des WDR.

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Kirchentag 2: Geplante Begegnungen

8. 5. 2013

IG: Auf dem Blog ist sie seltene Kommentatorin, im analogen Leben treffen wir uns häufiger. Am Dienstag vor Beginn telefonierten wir und stellten fest: Wir werden im gleichen Zug sitzen, in benachbarten Wagen. So war es, und wir haben es auch zu gemeinsamer Planung genutzt (und zum Kaffeetrinken). Wir erlebten gemeinsam den Eröffnungsgottesdienst, den Abend der Begegnung, eine kulturelle Veranstaltung am Donnerstag Abend und das Feierabendmahl mit anschließendem Nachtcafé freitags.,

Hao: Leibhaftig treffen wir uns jährlich auf dem jeweiligen Kirchen- oder Katholikentag. So auch in Hamburg. Manchmal müssen wir uns gar nicht verabreden – zufällig trafen wir uns am Abend der Begegnung, kurz vor der Elbphilharmonie, tags darauf  auf dem Markt der Möglichkeiten. Am Freitag dann ausführlicher und geplant bei einem Kaffee.

Frau und Herrn Momo: Darauf war ich gespannt, die beiden wohl auch. Wir kennen uns bislang nur vom Bloggen, haben kurz vor Beginn des Kirchentags telefoniert – und uns verabredet für den Donnerstag Mittag. Eine gute Milchvartiationskaffeetassenlänge, erfreulich und nach Wiederholung verlangend. Wir trafen uns dann noch mal am Tag darauf auf dem Messegelände, ungeplant, das reichte aber nur für einen kurzen Schwatz. Mal sehen, wo wir das noch einmal schaffen. Und toll war, dass Frau Momo als Mitarbeiterin des Kirchentagesbüros uns höchstpersönlich unser Quartier ausgesucht hatte. Das passte vorzüglich und gedankt habe ich ihr persönlich.

Herr K aus dem Saarland: Alte Zeiten, da waren wir im Saarland und in der Gemeinde war er Kindergottesdiensthelfer. Jetzt haben wir wieder über Facebook Kontakt und verabredeten uns. Rund 10 Jahre hatten wir uns nicht gesehen. Er hatte eine Mittagspause Zeit, da gingen wir ins Fischrestaurant Wischer. Das Essen dauerte lange, weil wir uns reichlich zu erzählen hatten.

Mauzipauzi: Bloggerin und noch mehr. Wir hatten einen Nachmittag Zeit, für Kaffee in der Sonne, Stadtteil angucken und Plauschen im Park. Es ist ulkig, wenn man sich in 3 D gegenübersteht. Ich hatte mir von ihrem Schreibstil und den Bildern (bei Facebook) eine Vorstellung gemacht. Das wirkliche Leben hat die Erwartungen übertroffen.Denn ihr ist bewusst, im Blog schreibt sie oberflächlich. Im wirklichen Leben ist sie eine postmoderne Mystikerin. Im Park haben wir zum Beispiel eine Boule-Mediation eingelegt. (Zwei Gruppen spielten.) Es war ein Oasen-Nachmittag im Trubel des Kirchentags.

Für die postmoderne Mystik habe ich noch einen Arbeitsauftrag aus dem Fantasy-Milieu (aufgenommen in der Marktstraße, St. Pauli).

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Potzblitz!

30. 5. 2012

Katholikentag Mannheim, Johanneskirche,  Zentrum der „Opposition“ („Initiative Kirche von unten“ und andere). Da steht einer und verteilt Baumwolltaschen.

Was steht darauf?

Potzblitz! Was soll denn das? Provokation? Ein Protestant mit verrutschter Begrifflichkeit?

Auflösung folgt morgen.

Was offenbart sich in der Schokolade?

23. 5. 2012

Wir wandern in Mannheim am Himmelfahrtsdonnnerstag abseits der gut besuchten Meilen. In einer Konditorei oder Konfiserie sehen wir religiöse Kunst in Schokolade. Faszinierend, irritierend.

Und im Türrahmen des kleinen Geschäfts sitzt eine Frau und sortiert Papiere. Na, was soll’s? Irgendwie kommen wir ins Gespräch, und es stellt sich heraus, es ist die Künstlerin.

Jetzt erst einmal das Kunstwerk:

Wie links am Rand zu sehen, lag dort auch noch eine Schokoladenmadonna. Aber aussagekräftiger und Gesprächsthema war das Abendmahlsbild. Die Konfiserie hatte eine Form mit dem Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci. Zwischen den Vollmilchstücken waren die Zartbitteren angeordnet,  auf der Rückseite mit weißer Schokolade Worte zum Abendmahl. Jeweils unterzeichnet von der Künstlerin Ruth Knecht.

Zentral das Wort „gab’s ihnen“ – aus den Einsetzungsworten, wie auch das Kelch- und das Brotwort sowie Zitate auf zwei anderen Tafeln. Dazu zwei Aktualisierungen: „Selbst Judas war beim Abendmahl. Ich auch.“ Und „Abendmahl für alle.“
Ruth Knechts Familie ist konfessionell gemischt; da sind die Sätze eindeutige Positionen: Gastfreundschaft in beide Richtungen! Wenn am Sonntag des Katholikentages die Nichte von Frau Knecht Kommunion feiert, dürfen evangelische Familienangehörige nicht bei der Eucharistie mitfeiern.

„Das ist mein Leib – Ruth Knecht“
Absicht oder Zufall?

Hierzu schrieb sie mir: „Der Leib ist Absicht und auch das Blut. Ich dachte dabei an “Herzblut” und mit “Leib und Seele”. Mit Blut habe ich schon viel gearbeitet und so sehe ich meine Kunst, von ganzem Herzen und mit Leib und Seele, will mich aber nicht mit Jesus auf eine Stufe stellen. Provokant darf die Kunst schon sein und, wie von Dir so schön geschrieben: irritieren.“

Ruth Knecht hat eine eigene Homepage. Sie hat ihre künstlerische Wurzeln im Fluxus. Aha. Danke, Wikipedia und Immanuel-Kant-Gymnasium Münster!

Und wie findet ihr das Kunstwerk?

Seltsame Heilige

21. 5. 2012

Meine Abwesenheit diente unter anderem dem Besuch des Katholikentags in Mannheim.

Was verbindet aufrechte Katholiken mit echten Protestanten? Sie sind…

Erst der Zusammenhang klärt auf: Das steht auf einem Fahrzeug, und gerahmt wird dieser Text von zwei Erzprotestanten.

Theomix und Hao – zwei Mal haben wir uns getroffen und unsere Katholizität ausgelotet. Wir haben gemerkt, wir mögen unsere Konfession. Dass jeder und jede das Eigne liebt, ohne das andere abzuwerten – das würde die Gemeinsamkeit zwischen den Konfessionen steigern.

„Seltsame Heilige“ sind ja noch mehr. Das findet, wer den Verlag an der Autotür sucht: Bitte, hier.

Kirchentag: Alles in allem

17. 6. 2011

Ich war gerne dabei. Es war ein sehr guter Kirchentag.

Justus hat als ersten Kommentar zum ersten Beitrag nach  „Inhalte(n) und Veranstaltungen“ gefragt. Veranstaltungen zähle ich nicht die Masse auf. Ich bin ja nun ein alter Kirchentagshase (mal zusammenzählen: 79, 81, 83, 85, 93, 01[einen Tag], 03, 05, 07, 10, 11 plus Katholikentag 2006). Ich habe mir schon in den Achtzigern abgewöhnt, nur auf große Namen zu setzen. Und seit meinem ersten weiß ich: es gibt nicht „den“ Kirchentag. Erst recht nicht den, den die Medien zeigen. „Mein“ Kirchentag war wunderbar.

Dieses Mal war gar kein Vortrag dabei, und die Bibelarbeiten habe ich auch nur gestreift.

Mich begeistert bei jedem Kirchentag die Vielfalt. Vielfalt bis zum Ausfransen, bis zum Vorwurf, es wäre da alles nur beliebig. Aber wenn ich die vielen Angebote sehe und dann zusammenzähle: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Gott, die Ganzheit, ist größer als die Summe unterschiedlicher Vorstellungen und Angebote. Die Vielfalt zeigt für mich auch einen Reichtum an: wie viele Wege möglich sind, wie viele Inspirationen es gibt.  Gegensätze sind  nicht zu leugnen, ich habe zu vielen Fragen meinen festen Standpunkt. Aber ich komme und sehe und bin bereichert. Der Geist ist da und wirkt. Alle und alles zusammen der Leib Christi.

Ich bin auf diesen Videoclip gestoßen, mit dem Titelsong. Ich habe ihn auf „meinem“ Kirchentag gar nicht gehört. ( Ich finde den Text nicht allzu dolle, aber ich war froh, dass nicht schon wieder die Wise Guys ein Thema dideldumzingeln.)  Die Bilder zeigen mir noch einmal diesen bunten Kirchentag in dieser schönen Stadt. So, wie schließlich die Sonne die Haut wärmen konnte (manchmal auch sehr reichlich), so ist die Seele auch erwärmt von dannen gezogen.


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