Posts Tagged ‘Karfreitag’

The Same Old Theme

25. 3. 2016

Karfreitag

Brüssel, Le Vernet, Srebrenica – Namen, die gestern in den Nachrichten zu hören waren; sie stehen für Gewalt und sinnlosen Tod.

The Cranberries, Zombie

Für Irland mag es stimmen, dasselbe alte Lied erklinge seit 1916 immer wieder. Es erklingt, seitdem Kain den Abel erschlug.

[Nein, das ist nicht wörtlich zu nehmen. Es ist Urgeschichte und beschriebt, dass seit Menschengedenken, also ziemlich von Anfang, die Aggression, die Gewalt, das Totschlagen da waren.]

Es erklang in Srebenica, in Auschwitz, Goma oder jüngst in Brüssel.

Nicht umsonst das Kreuz im Video. Nicht das Bild. das Wort vom Kreuz rettet: Gott will Frieden, ein Ende des Opferns, des Schlachtens und macht sich selbst klein und zum Opfer. Damit der Mensch frei werden kann. Aggression udn Gewalt sind seither nicht abgeschafft. Nur weiß man seither deutlich, dass es anders geht. Und dass Gott solche Gewalt und diese Tode nicht will.

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der eine und die vielen

3. 4. 2015

verraten und verkauft
aufs kreuz gelegt
festgenagelt
kein entrinnen

der eine
und die vielen
oft wir

der eine
damit er
auf seiten der vielen ist.

Einen besinnlichen Karfreitag wünsche ich euch.

Gott zum Gruß, Osterferien

26. 4. 2014
  • Kleiner Urlaub, vier Tage. Ziel Berlin. Ein besonders herzliches ❤ Dankeschön den großzügigen Gastgebern!
  • Danke an Herrn und Frau Tonari, Claudia Sperlich und Susanne Haun. Dank auch an… aber die sind keine Blogger und auch sonst nicht im Netz zu finden.
  • Alte Nationalgalerie (Begegnungen mit Friedrich, Spitzweg, Menzel und Konsorten); Nikolaiviertel, wieder einmal; Lankwitz; Jüdisches Museum; Tiergarten; Gendarmenmarkt; Galerie Lafayette; Wedding; Hellersdorf.; Zentrum, immer wieder.
  • Rückkehr: Alles friedlich.
  • Gründonnerstag: Abends Abendmahl an Tischen in der Vakanzgemeinde; Herausforderung an die Spontaneität, weil ich Dinge nicht wusste. Alles ging gut und hat Spaß gemacht.
  • Karfreitag: Zwei Gottesdienste in der eigenen Gemeinde.
  • Ostersonntag: Abendmahlsgottesdienst in der Vakanzgemeinde.
  • Ostermontag: Eigentlich für Vakanz geplant, aber dort wurde gewählt.
  • Ja, es wurde gewählt! Wirklich. Für die Pfarrstelle der Vakanzgemeinde. Jetzt dürfte klar sein: Es beginnt für mich wirklich die zweite Halbzeit dort!
  • Ein lohnender Fußweg am Karsamstag, zur Nachahmung empfohlen, mehr berichte ich demnächst.
  • In der Woche nach Ostern Termine, privat und beruflich gemischt.

 

 

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Zum Karfreitag

22. 4. 2011

Wen rettet ein gewaltsamer Tod?

Es geht um mehr.

(„Mein Gott, mein Gott…“ / „Höre Israel…“)

Arnold Schönberg, Ein Überlebender aus Warschau

Kommt die Auflösung am dritten Tag?

Zwei Tage muss es ausgehalten sein. Oder mehr.

Ich wünsche allen einen besinnlichen Karfreitag!

Karfreitag

2. 4. 2010

Einen guten Feiertag heute!

Bei vielen gilt immer noch, heute sei der höchste protestantische Feiertag. Das ist nicht common sense. Ich zum Beispiel bin anderer Meinung. Historisch und liturgisch ist  Ostern an erster Stelle. Auch für mich persönlich.

Die Bedeutung des Todes Jesu ist in die Diskussion geraten. Vor fast einem Jahr hatte ich dazu etwas geschrieben. Inzwischen hat die Rheinische Landeskirche eine Orientierungshilfe dazu verfasst. (Genauer: der theologische Ausschuss.) Dies und einiges mehr steht auch auf einer Seite im Netz. Eine Fundgrube für theologisch Interessierte und engagiert Glaubende.

Und allen anderen – samt den Genannten – empfehle ich eine kleineKolumne aus reformierter Sicht, über das „Kreuz aus Pommes„.

Überhaupt reformiert: Wer wie Bernd das Brot gerne die heimische weiße Raufasertapete betrachtet und zusätzlich noch an Jesus Christus denkt, der hat schon zwei Drittel der reformierten Ikonographie begriffen.
(Natürlich gibt es noch Hugenotten- und Waldenserkreuze, schön geformte Abendmahlstische, gut eingerichtete schlichte Kirchen – aber bilderlos ist nun mal reformiertes Programm. Da ich keine negativ besetzten Prägungen habe, ist mir das Reformierte an diesem Punkt sympathisch, vor allem, wenn mir die Bilderflut der Medien auf die Nerven geht…)

„Den zornigen Vater gab es nicht“

17. 4. 2009

Unter diesem Titel lief  am Karfreitag auf WDR 5 in der Reihe „Lebenszeichen“ eine hochtheologische Sendung von Eike-Christian Hirsch. Auf der Seite kann man sich den Beitrag anhören oder ein pdf-Dokument herunterladen.

Seine Grundthese: Karfreitag wird in der Bibel vielstimmig gedeutet. Jede Theologin, jeder Theologe hat hier die Aufgabe eines Regisseurs, aus den Fragmenten ein zusammenhängendes Stück zu entwerfen.

Ich empfehle allen am Thema Interessierten die Lektüre. Zum Anhören war es mir zu schwer, das Lesen ist auch nicht immer leicht. Es ist aber wie jede gute Theologie anregend.

Hier geht es zur Seite „Den zornigen Vater gab es nicht: Warum Jesus dennoch am Kreuz starb“.


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