Posts Tagged ‘Internet’

Ein ernster Gedanke zum vorigen Beitrag

4. 12. 2015

Manche versuchen Windmaschinen zu werden. Doch was immer wir tun, wir geben dem Wind keine Richtung, sondern nur uns, und so können wir gegen den Wind laufen. Oder in seiner Richtung segeln.

Das Internet beteiligt mich mit vielen anderen, Meinungen kundzutun. Da möchte ich das Netz nicht missen, es lässt sich bestens demokratisch nutzen. Die sozialen Netzwerke gaukeln gerne vor, man hätte viel Einfluss. Er ist gering. Und es ist nicht vorherzusehen, welche Äußerungen etwas bewirken und was sie bewirken, auch nicht.

Kneipp und das Internet

17. 2. 2015

“Diese Geräte vertragen kein kaltes Wasser? Ach, daher…”

Hannibal und das Internet

14. 2. 2015

“Elephantös!”

Maria Stuart und das Internet

13. 2. 2015

“Man sollte nicht wegen jeder Neuerung kopflos werden.”

Orkut, o Orkut

16. 7. 2014

Früher, als ich NSA noch für eine Abkürzung einer Nazi-Organisation hielt, wollte ich mal möglichst viele Google-Dienste ausprobieren. 2007 habe ich mich bei orkut angemeldet: Googles soziales Netzwerk, bevor Google Plus nach oben gepusht wurde.

Ich habe mich umgeschaut, ein bisschen herumgespielt. Ich fand es öde, niemand war da, den ich kannte. So habe ich das Konto ruhen lassen.

Bis dann zwei Jahre später eine Frau aus Brasilien mit Nachnamen Brandtner anklopfte und fragte, ob wir vielleicht verwandt seien. Da bin ich hinein ins Vergnügen und habe brasilianische Verwandte gesucht, Freundschaften mit ihnen geschlossen und mit ihren Freunden. Orkut ist, so kann man es nachlesen, hauptsächlich in Brasilien genutzt – gewesen.

Denn nun macht Google den Laden dicht. Orkutkonten sind schon länger mit Google Plus verknüpft, das nagte an der Selbständigkeit. Und nun erreichte mich am 5. Juli die Mail, Ende September werde orkut geschlossen.

Von knapp 50 Freundschaften sind dann auch nur 15 übrig geblieben; viele sind mittlerweile abgewandert, nutzen Facebook oder eben das Plus. Ich letzten Endes auch. Irgendwann wurde orkut nicht mehr weiterentwickelt.

Eine kleine stille Träne, orkut setzte das Datum für meinen Einstieg in die sozialen Netzwerke: Oktober 2007 war das.
Am 30. März 2011 bin ich bei Facebook aufgesprungen, im selben Jahr hat Google Plus losgelegt und ich bin auch dort dabei.

Unterrumpelt

5. 11. 2013

Wie bitte? Was?

Unterrumpeln ist das Gegenteil von überrumpeln. Und das kennt jeder.

Eine Mail im Spam-Ordner (am 30. Oktober)  hat mich neulich unterrumpelt. Ich drucke sie hier ab.

Spparrkasse

Sehr geehrter Kude,

Unsere Bank hat eine Generalßberholung , die oder rutschen Fehler unterzogen.
Bitten laden Sie den Anhang unde nett zu Ihren Daten und Kontoinformationen sicher zu aktualisieren
Wenn Sie unsere Leistungen gab, ignorieren Sie bitte diese Nachricht.

Danke.
Wir alle kennen und respektleren
sparkasse

Walter Ulbricht und das Internet

24. 10. 2013

“Firewall ohne Beton? Wie geht das?”

Wellington und das Internet

4. 7. 2013

“Blücher hatte sein Smartphone ausgeschaltet. Keine SMS, kein Skype, kein WhatsApp. Das hätte schlimm ausgehen können.”

Luther und das Internet

15. 6. 2013

“Tetzel verkauft die Apps sündhaft teuer. Es soll sie kostenfrei geben. Wäre das nicht göttlich?”

Andreas Gryphius und das Internet

7. 6. 2013

“Bringt doch nichts. Alles vergänglich.”

Baron Münchhausen und das Internet

5. 6. 2013

“Ich hab’s erfunden. Und die anderen verdienen daran. Das steht eigentlich alles mir zu.”

Häuptling Seattle und das Internet

4. 6. 2013

“Das ist wie Rauchzeichen ohne Feuer.”

Kaiser Nero und das Internet

1. 6. 2013

“Wie jetzt? Firewall ist wirklich nur virtuell gemeint?”

Manchmal nachts

18. 5. 2013

bei nebel im abgedunkelten zimmer am pc zu singen (oder zu lesen)

manchmal nachts sitzen
die welt wird still
lesen und suchen
und austausch
und finden und meditieren
und dank und erkennen
die schaltungen regen sich
Gott bist du’s?

Die Brüder Grimm und das Internet

27. 4. 2013

“Mit Tablet und iPad wird das Märchenlesen einen Schub nach vorne bekommen. Auch als Hörbuch sind unsere Kinder-und Hausmärchen empfehlenswert. Wenn nur die Stimme der Vorleser wohlklingt.”

Jacob und Wilhelm Grimm

Ist das Internet unnütz?

15. 11. 2012

Wer das bejaht und bestätigt haben möchte, gehe bitte zur Seite “The Useless Web“. Please, press Please!

Wieder so ein Netzwerk…

18. 10. 2012

.. das ich ausprobiere.

Vor 2 1/2 Jahren habe ich mal einen Dienst empfohlen, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Ich habe ihn schon vor Monaten aufgekündigt, er lief nicht richtig. Jetzt läuft er gar nicht mehr, nirgends.

Dann habe ich auch bei FB angefangen. Gut und nützlich. (Vor allem für Mark Zuckerberg, ja, ja, ich weiß.)

Vor ein paar Tagen habe ich Scoop it entdeckt. Dort kann man sich zu selbstgewählten Stichworten Blogbeiträge und Zeitungsartikel schicken lassen, sie auf die eigene Scoop-Seite bringen oder bei anderen Netzwerken einstellen. Ich habe es mehrfach genutzt, komme gut damit klar, denn man erhält eine schnellen Überblick über die vorgeschlagenen Artikel. Der Zeitfresserfaktor ist gering.

Ich werde sehen, ob es sich bewährt.

Und gerade merke ich, so etwas nennt sich ganz schick “Social Media Newsroom“.

Schon einmal darauf gezeigt, KW 4

28. 1. 2012

Im Buch der Gesichter

27. 5. 2011
Image representing Facebook as depicted in Cru...

Image via CrunchBase

Seit ein paar Wochen bin ich bei Facebook angemeldet. Ich habe meinen richtigen Namen genommen, meine Daten ganz ungenau angegeben. Ich verlinke ja zu meinem Blog, wer neugierig ist, findet dort alles.

Eine freundliche Anwendung bringen meine Blogbeiträge direkt nach Erscheinen an die Pinnwand. Und ich kann auch  Nachrichten, Zeitungsartikel und anderes dort anzeigen.

Einladungen zu Spielen nehme ich nicht an, ich nutze außerhalb des Netzwerks andere Möglichkeiten meine Zeit zu vergeuden.

Es ist wie bei anderen sozialen Netzwerken interessant, wer sich mit mir vernetzt. Was mir sonst nicht über das Netz gelungen ist: Ich bin auf alte Bekannte gestoßen, die ich viele Jahre (zwischen 15 und 30) nicht mitbekommen habe

Das Chatten ist eine gelungene Funktion, ich habe den Eindruck, es liefe glatter als zum Beispiel im Google-Chat oder bei Skype. Was ich jedoch von dort vermisse: Ich mag es, erst mal “unsichtbar” zu schauen, wer gerade da ist. Bei Facebook bin ich sofort sichtbar. Ich kann natürlich auch schnell wieder aus dem Chat heraus.

Und weil es wonnig ist, chatte ich jetzt gerade statt den Bericht ordentlich weiterzuschreiben.

Geschrieben am 26.05.

Im Advent die Sternchen leid sein

1. 12. 2010

“Ich bin es Leid, bei kostenpflichtigen Services nach dem Haken suchen zu müssen.
Ich bin es Leid, den in der Kommunikation präsentierten Preis von vorn herein nicht glauben zu können, weil mir das Sternchen daneben bereits signalisiert, dass am unteren Ende der Produktspezifikation ein Rattenschwanz aus Einschränkungen und Aufschlägen auf mich wartet.
Ich bin es Leid, in Laufzeitverträge gezwängt zu werden, wo keine Notwendigkeit für eine Vertragsbindung besteht.
Was mir derartige Dienste unterschwellig vermitteln: ‘Unsere Leistung ist mangelhaft, weswegen uns Kunden weglaufen, wenn wir sie nicht bei uns einsperren.'”

[…]

Dieser Klageruf entspricht auch meinem Seufzen. Es stammt von Martin Weigert, und er hat es am 29. 11. auf dem Blog netzwertig.com unter der Überschrift “Digitale Revolution: Das Ende der Sternchentexte” veröffentlicht. Er führt weiter aus:

Ich möchte noch einmal unterstreichen, dass es mir […] nicht darum geht, das Streben nach Profitablität zu kritisieren. […] Was ich ankreide, ist der Weg, der dafür gewählt wird. Der Mangel an Ehrlichkeit in der Kommunikation. Das Vorgeben von Produkteigenschaften, die so kaum zutreffen – immer am Rande der juristischen Streitbarkeit (Stichwort “Flatrate”). Wo bleibt der Stolz, wo bleibt die Aufrichtigkeit, wo bleibt das Streben nach vollkommen zufriedenen Kunden? Viel zu oft suche ich vergebens danach.

Glücklicherweise können wir alle selbst Einfluss nehmen: Indem wir ganz einfach versuchen, sämtlichen Anbietern aus dem Weg zu gehen, die nicht durch vertrauenserweckende und überzeugende Produkte und Services auffallen, sondern durch laute Marktschreierei, allgegenwärtige Sternchentexte und allerlei Konditionen, welche Kunden ohne Not für eine gefühlte Ewigkeit an ein Unternehmen binden.

[…]

Wenn ich Milch im Supermarkt kaufe, wird mir sofort der finale Preis angezeigt. Ich muss weder eine einmalige Pauschale zahlen, um fortan Milch erwerben zu können, noch mich 12 Monate im Voraus zum wöchentlichen Milchkauf verpflichten. Im Jahr 2010 sollte dies bei Dienstleistungen rund ums Netz nicht mehr anders sein. Es wird Zeit, dass Konsumenten dies durch ihre Kaufentscheidungen deutlich machen.”

Ist dem noch etwas hinzuzufügen?


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