Posts Tagged ‘Hao’

Ich schweige, soll Gott doch reden

18. 9. 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ich heute erfahren habe, ist Hao (Hans-Otto Hebbinghaus) gestorben. Seinetwegen hatte ich die Nachtgedanken wieder begonnen.

Ich breche die Folge der Nachtgedanken ab, vorläufig oder länger. Ich schweige für eine Weile, soll Gott doch reden.

Losung und Lehrtext für Donnerstag, 20. September 2018

Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf.
Psalm 49,16

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10

Advertisements

Gelungen am Tag und unvollendet zur Nacht – so viel zum 31.05.

31. 5. 2018

Ein Ausflug über die Grenze, mit Ruhe und mit Genuss und mit Gespräch.

Heute gibt es einen Nachtgedanken. Wegen Hao und für ihn. Und dann für alle. Wie das täglich wird, weiß ich noch nicht, ich hätte es aber gerne.

Seltsame Heilige

21. 5. 2012

Meine Abwesenheit diente unter anderem dem Besuch des Katholikentags in Mannheim.

Was verbindet aufrechte Katholiken mit echten Protestanten? Sie sind…

Erst der Zusammenhang klärt auf: Das steht auf einem Fahrzeug, und gerahmt wird dieser Text von zwei Erzprotestanten.

Theomix und Hao – zwei Mal haben wir uns getroffen und unsere Katholizität ausgelotet. Wir haben gemerkt, wir mögen unsere Konfession. Dass jeder und jede das Eigne liebt, ohne das andere abzuwerten – das würde die Gemeinsamkeit zwischen den Konfessionen steigern.

„Seltsame Heilige“ sind ja noch mehr. Das findet, wer den Verlag an der Autotür sucht: Bitte, hier.

Kirchentag: Höhepunkte, Teil 2

10. 6. 2011

„Den Hao“ wollte ich unbedingt kennenlernen. Seit geraumer Zeit lese ich seinen Blog und kommentiere ab und zu. Warum? Er ist zwei Steinwürfe weit von meiner Wuppertaler Heimat großgeworden. Und er schafft es, täglich den aktuellen Losungstext auszulegen. Zu seinem Stil gehört es, unvermittelt und manchmal mit harter Bruchkante zu  seinem Alltag zu kommen.

Wenn das schon nicht genügt hätte. Aber wir haben auch gemeinsame Bekannte: Mein Religonslehrer (in der Oberstufe)war auch zugleich sein Dozent fürs Predigen. Als ich erfuhr, er käme auch nach Dresden, war meine Neugier nicht mehr zu bremsen.

Nach einiger Mühe haben wir uns dann auch am Vormittag  gefunden und sind plaudernd übers Messegelände geschritten, haben  uns ein Weilchen hingesetzt, und nur die unterschiedlichen Essenspläne trennten uns mittags.

Er lobt mich in den höchsten Tönen, und ich erwidere das Lob gerne. Ich befürchtete bergische Sturheit und erlebte Geradheit und  innere Klarheit. Seine Schreibe tönt etwas frömmer als meine, aber das hinderte nicht, Aug in Aug viel Gemeinsames zu entdecken: vor allem Humor und weites Herz. Deshalb haben wir auch den Sitzplatz in einem großen Herzen geteilt.


%d Bloggern gefällt das: