Posts Tagged ‘Glück’

Glück am Morgen

21. 7. 2015

Abschlussgottesdienst der Realschule. Thema „Glück“. Am Schluss werden Glückssprüche verteilt. Auch die Akteure dürfen sich einen ziehen.

Auf meinem Zettel steht:

„Glück ist
morgens vom Wecker
und nicht von Bomben
geweckt zu werden.“

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Glücksgefühle

5. 5. 2014

Sich auch mal Glücksgefühlen aussetzen – das darf  sein.

Wieder FM Laeti. Hätte auch von den Noisettes sein können. Ist es aber nicht.

Sind Glücksgefühle Willenssache? Viel liegt an meiner Deutung, an meiner Sicht. Stelle ich mich dem gefühlten Glück selbst in den Weg?
Heute darf alles, was diese Frage bejahen will, vorübergehend von der Bahnsteigkante zurücktreten. Das Glück wird beizeiten einsteigen, da bin ich mir sicher.

Viele glückliche Zeiten in dieser Arbeitswoche!

Damals war es so

16. 4. 2014

verdunstet

gestalten willst du
hast guten willen
aber nichts fruchtet

die fragen zu groß
die widerstände zu zäh
die strukturen zu mächtig
und deine kraft zu klein

tausenderlei geschwätz
am grill und beim kaffee
gemütlich und belanglos

ein großer schmerz
weit weg gehalten
ohne echo deine werte

bleibt noch humor
bleibt noch da sein
und der kleine zirkel des glücks

doch gott, dein gott,
bleibt fern in dieser zeit
und ist verdunstet im gestrüpp

Außer der Reihe: Happy in Köln

1. 2. 2014

Das Glücklichmachlied von Pharell Williams mitten in Köln. Passt gut zusammen. Prima!

Jahreslosung 2014 mal lustig

20. 1. 2014

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Psalm 73, 28

Dieser Psalmvers ist die Jahreslosung für das (fast noch) neue Jahr. Es geht nicht um den Lotteriegewinn, sondern ums Gefühl.

Glücks -gefühl versprüht auch der Song von Pharrel Williams, Happy. Ich wähle die Version mit den Minions. Seitdem ich im Sommer von meinem Patenkind genötigt wurde, „Einfach Unverbesserlich 2“ zu sehen, bin ich ein Fan dieser Helferleins.

Als ungefragte Zugabe der Banana-Song. Ich find die Kerlchen einfach knuffig.

Mein Wunsch für die Arbeitswoche: Bleibt fröhlich! Gottes Nähe möge euch glücklich machen, weniger oberflächlich als im Song, aber mindestens so erfrischend…

mein kleines glück (fragmentarisch)

2. 10. 2013

mein kleines glück
das mag ich so
und hielt es gerne fest

doch ist es scheu
und schnell entflohn
bevor ich es fixier

Bruchstück Glück

2. 7. 2013

dann kommt das unvollendete
und es ist wie offenbarung

da ist nicht mehr als das
nur das unvollkommene
von der ewigkeit
kaum eine spur

das unvollendete
wie helles licht
lässt blinzeln

und ausgeblendet bleibt
was unglück sein könnte

nur für einen moment

rundet sich was bruchstück war

glück

gewidmet denen, die mein leben bereicherten und bereichern. amen.

„Wer der Glücklichere von uns beiden ist“,

30. 8. 2012

… sprach der Blinde, „werden wir noch sehen.“

Das fiel mir ein, als ich diesen Videoclip entdeckte. Klee, Nimm dein Leben in die Hand  Eine Jugendliche im Rollstuhl, und dann „Lauf, lauf, lauf!“ ?

Vimeo zeigt die Lösung: Wir sehen Sandra Mikolaschek, eine begeisterte und begabte Tischtennisspielerin. Das Video erschien gestern zu Beginn der Paralympics.

Und glücklich werden wir, wenn uns Sehenden die Augen geöffnet werden.

Mir fiel ein, ich habe das Lied schon einmal gehört. da gab es noch ein nichtssagendes Video. Und alles Gute für Sandra!

Glück für Kopf, Herz und manches Andere

22. 7. 2011

Das war ein Glücksgriff in der Wald-Michelbacher Leseratte:

Werner Bartens, Körperglück: Wie gute Gefühle gesund machen
Knaur; 9,99 €

Nein, es ist nicht der zweihundertfünfundachtzigste Glücks-Ratgeber. Das Buch beschreibt, wie gute Gefühle entstehen und wie sie zur Gesundheit beitragen. Der Autor ist Wissenschaftsjournalist , er hat seine Wurzeln in der konventionellen Medizin und kennt ihren Betrieb. Er bejaht Psychosomatik, möchte sie aber nicht als einzige Ursache der Krankheiten sehen. Ein wichtiges Anliegen: Die Ärzte müssen mehr auf ihre Patienten eingehen, zuhören statt zulabern. Und noch einiges mehr.

Ich empfehle die Rezensionen des Deutschlandradios und von WDR 5.

Ein bisschen ist es mit dem Körperglück wie in dem Lied von Andreas Bourani.

Tagesweisheiten

30. 4. 2010
  • Hunderttausende Liter Öl ergießen sich täglich in den Golf von Mexiko. Und man kann nicht eben mal drei, vier Stopfen in die Lecks stecken. Das dauert. Wochen… Die Nachricht ereilt mich beim Frühstück bereiten kurz nach sechs, wo das Hirn noch eingesulzt ist. Die ersten erwachenden Gedanken gelten dem Zauberlehrling von Goethe. „Die ich rief, die Geister…“ Nur, hier gibt es keinen alten Meister. Pech, Karibik. Sehr traurig.
  • Mittwoch und Donnerstag muss jeweils einer der Knaben zum Musikunterricht gefahren werden. Den von heute traktiere ich bei der Rückfahrt mit einem Kalauer der übelsten Sorte. Da er das Lachen verweigert, muss ich ihn veröffentlichen. Er steht nun hier, als Warnung für alle, die beim Autofahren noch kreativ sein wollen: So etwas kommt dabei heraus.
  • Rasenmähen macht nicht glücklich, aber es strengt an.
  • Ein Nebengedanke:
    Meine Fehler gehören zu mir.
    Gegen eine gute Summe würde ich sie auch abgeben.

Espresso – zum Glück mit Gnade

22. 2. 2010

Der HERR wurde mir zur Stütze.
2. Samuel 22, 19 (Übersetzung von Schlachter)

Auf den festen Halt kommt es an, und das führt zum Lehrtext, dem „zweiten Schluck“ – der mir heute wichtiger ist.

Es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht.
Hebräer 13,9 (Übersetzung von Schlachter)

Nach Luther: „Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch die Gnade.“

Die Gnade festigt und stärkt das Herz. Ein guter, hilfreicher Gedanke. Aber von  Samstag her frage ich weiter: Lässt sich Gnade durch Glück ersetzen? „Es ist gut, dass das Herz fest werde, was durch Glück geschieht.“

Nein, das bekäme einen anderen Charakter. Dem Glück fehlt die Festigkeit. Gnade scheint mit dem Segen verwandt, sie gibt Boden unter die Füße, sie braucht eine gewisse Konstanz. Glück kommt von oben, aus dem Füllhorn. Und wie ein wohltuender Regen ergießt es sich – und kann plötzlich aufhören.

Oder?

Gutes vom Gabentisch grüßt Glücksmomente

6. 1. 2010

Gutes vom Gabentisch

Was wir uns untereinander auf den Gabentisch gelegt haben, wurde auch am Montag Abend gemeinsam geteilt: Die DVD mit dem Film „Insomnia – Schlaflos„.  Sehr spannend.

Glücksmomente

Dann wollte ich den Fernseher ausschalten, knipste das DVD-Gerät weg, da lief Beckmann.
Da  sah ich, der spirituelle und der humoristische Glücksbringer waren zu Gast: Anselm Grün und Eckhart von Hirschhausen. Ich blieb hängen – und habe es genossen. Jeder für sich ist schon ein Gewinn. Beide zusammen: auch schön. Die Kameraeinstellung zeigt oft einen aufmerksam lauschenden Hirschhausen. Zwischen den beiden gibt es gar nicht so viel direktes Gespräch. Läuft halt alles über diesen …, wie hießt er doch gleich?

Wer auch sein Glück probieren möchte und 36 Minuten Zeit hat: Es geht hier entlang.

Zwei Begegnungen

24. 1. 2009

Die erste: Frau H., Anfang 80,  bat mich telefonisch um einen Besuch. Ich kam und traf eine verbitterte Frau: Alle waren schlecht zu ihr. Niemand da, der seit dem Tod ihres Mannes etwas Gutes für sie tun wollte. Sie habe Pech mit jeder Haushaltshilfe, jede sei noch nach wenigen Wochen unzuverlässig geworden und habe sie bestehlen wollen. Ob ich nicht eine wüsste? Nein, ich wusste keine. Und wenn, hätte ich den Mund verschlossen. Hätte ich hier jemanden ins offene Messer laufen lassen sollen? Und ich wäre noch Schuld daran?

Der Tod ihres Mannes, so sah sie es, hatte sie aus dem Paradies geworfen. Und nun haderte sie mit dem Schicksal, dass sie um ihr Recht auf Glück betrogen sei. ein einzelnes Gespräch konnte dieser negativen Grundhaltung nicht abhelfen. Kurze Zeit darauf zog sie aus der Kirchengemeinde weg in ein Heim.

Ich frage mich seitdem, ob es ein Recht auf  Glück gibt. Ich meine, es gehört zum Glück, dass es einem zufällt, geliehen wird.

Das ganze Gegenteil ein paar Tage später, bei einem Besuch im Krankenhaus: eine kleine schmale Frau, an die 90, versinkt fast in Kissen und Bettdecke. Ich begrüße sie, stelle  mich vor. „Und, wie geht es Ihnen?“ „Danke, gut!“ Habe ich richtig gehört? „Und warum sind sie dann hier, wenn es Ihnen gut geht?“ „Ach, das, das ist das Alter. Mir geht es doch gut, ich habe zu essen, und hier kümmert man sich um mich. Wenn ich die schlimmen Bilder im Fernsehen sehe, wie da Menschen  verhungern, dann merke ich, dass es ich es besser habe als die.“

Wie ganz anders nahm diese Frau ihr Leben. Sie sah in allem einen Anlass zur Dankbarkeit.

Seitdem rätsel ich, wie sich ein dankbares Leben gewinnen lässt, wie ich es vermeiden kann, ein unzufriedener Griesgram zu werden. Ich merke, Dankbarkeit lässt sich üben.
Bis dahin, dass ich einmal ein Schreibtraining daraus gemacht habe. In einer Phase, in der es mir dreckig ging, habe ich am Schluss jeden Tages 10 Dinge aufgeschrieben, für die ich dankbar bin, die gut gelaufen sind, die gut waren. Das hat geholfen.

Wenn sich jetzt die Dankbarkeit entwickelt, dann frage ich mich als nächstes, wie ich Selbstzufriedenheit vermeide. Ich weiß nicht, was die Ahnen empfohlen haben. Ich weiß nur: Bloggen hilft 😀


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