Posts Tagged ‘Geld’

Was gegen das Jammern auf hohem Niveau

28. 1. 2016

In den evangelischen Kirchen ist immer noch genügend Geld da, in den Kassen, und Gebäude und Grundstücke. Nicht bei allen gleich. Aber genug, um die Grundversorgung zu gewährleisten. Wenn jemand trotzdem auf hohem Niveau jammern möchte, lese er oder sie den Bericht von einem anderen Kontinent.

http://www.evangelisch.de/inhalte/130526/25-01-2016/wie-frankreichs-protestanten-der-diaspora-bestehen

Rechnen mit der Bahn

11. 5. 2013

Bahncard 25, 2. Klasse:

2 verheiratete Erwachsene, 2 Kinder, 6 bis 18: 91 €
2 verheiratete Erwachsene, 1 Kind, 6 bis 18:    81 €
2 verheiratete Erwachsene, kein Kind bis 18:  102 €

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 5

25. 1. 2012

Jesu aber sprach zu seinen Jüngern:

Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter;
der wurde von ihm angeklagt, er würde sein Vermögen verschwenden.
Und er rief ihn zu sich und sprach zu ihm:
„Was höre ich da von dir? Leg die Abrechnung über deine Arbeit vor!
Denn du kannst nicht länger Verwalter sein“

Der Verwalter sprach bei sich selbst:
„Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab.
Für schwere Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich der Verwaltung enthoben bin.“

Und er rief nacheinander alle zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten und sprach zu dem ersten:
„Wie viel schuldest du meinem Herrn?“
Er sprach: „Hundert Fass Olivenöl.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein, schreib fünfzig!“
Dann fragte er einen andern: „Und du, wie viel Schulden hast du?“
Er sprach: „Hundert Sack Weizen.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein,  schreib achtzig.“

Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger im Umgang miteinander als die Kinder des Lichtes .

Lukas 16, 1-8

Vergleichspunkt des Gleichnisses ist der Umgang miteinander. Aber diese Pointe kommt erst am Schluss.  Bis dahin darf man sich wundern.

Her mit dem Zaster!

6. 12. 2011

Krieg ich doch gestern eine Mail einer Spieleseite, wir sollten einen „Linktausch“ machen. Ich hab die Mail in den Spamordner gelegt.

Gerade habe ich noch einmal hineinschaut: die Mail ist in schlechtem Deutsch. Das senkt meine Laune. Überhaupt, Werbung machen hat WordPress gar nicht gern. Da  muss man sich schon geschickt anstellen.

Das will ich gerne tun. Mein Vorschlag: Ich probiere die Seite aus nach Erhalt eines Vorschusses von 200 €.  Wenn ich weitermachen will, bekomme ich noch einmal 1.800 € , dann platziere ich innerhalb von drei Monaten geschickt ein paar nette Kritiken. Für weitere 2.000 obendrauf setze ich auch einen Link. Bitte alles per Western Union. Einverstanden?

Nein, ihr Spielseitenbetreiber – bemüht euch nicht. Das kursiv Gedruckte ist ironisch gemeint. Alle weiteren Mails werden im Spam landen. Mein Blogs hat zwei Hauptinteressen, Spaß an der Freude und Interesse an Gott und der Welt. Es ist in Ordnung, dass ihr verkaufen wollt – nur für dumm, das läuft nicht.

Damals noch Postbank

24. 10. 2011
Deutsche Post-Filiale Tegernseer Landstr. - Wa...

Image via Wikipedia

Alle schimpfen über die  Post-Töchter Briefpost, DHL und die T-Kom. Selten über die Postbank. Nur schimpfen geht auch nicht. Hier meine Erfahrungen, sie liegen lange zurück.

Vor etwa 25 Jahren konnte man wählen zwischen Karte mit Magnetstreifen oder ohne.
Wir noch Technikskeptiker, nahmen die ohne. Wozu Magnetstreifen? Zwei kleine Filialen  versorgten uns mit Bargeld, die eine rechts herum, die andere links herum, beide keine tausend Meter.

Dann musste der Streifen sein. Wir PIN ungelesen vernichtet.
Es gab ja zwei kleine Filialen.

Dann schloss die eine Filiale.
Dann würgte man die Öffnungszeiten der anderen so lange, bis auch sie schloss und eine Agentur in der Nähe gefunden wurde.
Geldübergabe zwischen Wurst und Käse?

Wie zufällig gab es neue PINS.
Wir seitdem zur Hauptpost.
Natürlich waren jetzt längere Schlangen da.
Auch vor den Automaten musste man ein bisschen warten.

War es danach oder kurz davor: Die bis dahin so günstigen Preise zogen an.
Das kostenlose Konto gab es noch nicht.
Als es kam, waren wir bei einer anderen Bank.

Die Opalkatze war nie so skeptisch und schreibt über die Erfahrung mit der Postbank heute. Das oben war mein Kommentar. Das kostenlose Konto kam in der zweiten Hälfte der Neunziger.

Violettlärm

10. 11. 2010

Beim Lesen im Spiegel stieß ich auf eine Meldung über die Kirchenfinanzen: der Staat buttere jährlich 19 Milliarden Euro in die Kirchen. Das „Violettbuch Kirchenfinanzen“ habe das offengelegt.

Es werden Einzelposten genannt, zum Beispiel: „Allein der Religionsunterricht kostete den Staat im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden“. Religion ist ordentliches Lehrfach, von der Verfassung garantiert. Ich weiß nicht, wie man die Kosten dieses Fachs herausrechnet. Vielleicht hat es der Spiegel-Redakteur im Buch gelesen und verschweigt es. Jedenfalls, Reli kostet Staatsknete, solange das nicht im Grundgesetz geändert wird.

Auch sehr schön der Satz: „Mit 3,9 Milliarden finanziert wurden christliche Kindergärten.“ Nun, der Staat hat die Pflicht freie Träger zu suchen. Ob das nun eine Kirchengemeinde, ein Elternverein oder die AWO ist: Wer immer Träger ist, er kriegt das gleiche Geld. Da versteh ich die Zählerei nicht.

Denn: Irgendwer muss es ja machen. Wenn die 3,9 Miliarden eingespart würden, müssten die staatlichen Stellen 5,4 Miliarden* selbst zahlen. Und „staatliche Stellen“ heißt ja, die Kommunen. Die plötzlich überreich sind und sich schon darauf freuen, diese Herausforderung zu meistern?

Irgendwer muss es machen: Der Staat sucht in vielen Bereichen sogenannte freie Träger, die ordentlich bezuschusst werden. Und der Zuschuss bedeutet auch eine Verpflichtung, denn die Träger müssen Auflagen erfüllen. Hier geht es nicht nur um Kindergärten, sondern auch um Altenheime, Krankenhäuser, Schulen oder Organisationen  in der Entwicklungshilfe.  Der  Staat gibt Zuschüsse, damit er es – für mehr Geld! – nicht selbst machen muss. Die Kirchen  nehmen es, wie die anderen auch. Was soll daran verwerflich sein?

Bleiben vorläufig 13,4 Milliarden.
Sicher wird es Posten geben, die besser nicht da wären. Die Diskussion in den Medien fängt ja jetzt erst an.

*5,4 Milliarden ist über den Daumen gepeilt. Es können auch 4,9 oder 5,1 Milliarden sein.

Und wie die EKD  die Lage sieht, steht hier.

Sprachmode, Folge 6: Geld in der Hand

24. 11. 2008

„Geld in die Hand nehmen“. Das sollen vor allem Politiker, in zweiter Linie andere hohe Verantwortliche. Nun bringt aber eine Handvoll Scheine (oder Münzen) von sich aus gar nichts – außer dass man die Hände voll hat.

Gemeint ist „investieren“, schöner gesagt „Geld einsetzen“. Was macht die Redensart so schick? Ich weiß es nicht, genaus so wenig, woher sie kommt.

Aber dass ich sie zeitnah knicken möchte, weil sie so grenzwertig ist, das ist mir nachhaltig bewusst.

Entschuldigung, ein kleiner Spaß mit den Wörtern der alten Folgen.

Wohin mit dem Rest vom Geld?

28. 10. 2008

Auch Publik Forum: Sichere und ethische Geldanlagen. GLS Bank und Oikocredit – bei beiden bin auch ich Kunde – und ein sehr zufriedener noch dazu.

Dann gibt es noch die EthikBank und die UmweltBank.

Sicher angelegt (ohne ethische Kirterien) sind Gelder bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Sie gelten als langweilig. Zurecht – aber eben auch sicher. Ich habe mich ja jahrelang fast geschämt, dort anzulegen. Die dicken Prozente gab es ja woanders. Aber, sagen wir mal, über 15 Jahre mit 3% Zinsezinss jährlich, macht aus 1.000 € dann (more…)


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