Posts Tagged ‘Geist’

Pfingsten 2016

15. 5. 2016

Allen Leserinnen und Leser ein frohes, begeisterndes Pfingstfest!

Ein überquellender, überbordender Geist ergreift alle und lässt sie in Sprachen sprechen, die alle verstehen…

Ein Wunder, das Pfingstwunder, hier nachzulesen. Freude löst das aus. Und lässt strahlen.

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Von der Aktion“Kirche aufmachen“

 

Lachen ist eine Äußerung, die weltweit verstanden wird. Das nur am Rande.. .

Pfingsten 2015

24. 5. 2015

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest!

Der Geist Gottes Menschen und lässt sie überfließen vor Begeisterung. Das erzählt die Pfingstgeschichte.

Durch die Predigt des Petrus werden viele überzeugt und lassen sich taufen. Die erste Gemeinde entsteht. Deshalb wird Pfingsten oft auch „Geburtstag der Kirche“ genannt. Nur: Gott ist schon länger da, als die Kirche existiert.

Bild: Von der Aktion „Kirche aufmachen“ (www.kirche-aufmachen.de).

…kommt.

15. 12. 2014

Wenn Gott kommt, dann krempelt seine Geistkraft uns um. So wie es die Liebe tut, die vielfach besungene. Letztlich ist es seine/ihre Liebe, die einen leise anspringt und deshalb gewaltig daherkommt.

Profan zu geistlich, geistlich zu profan, die Grenzen sind offen: Das Hohelied war ursprünglich eine Sammlung von Liebesliedern. Es durfte in der Heilgen Schrift bleiben, weil sich die Vereinigung der Seele mit Gott so schön damit beschreiben ließ.

Nehmt das alte Umkrempel-Lied aus den Neunzigern, wofür ihr es braucht,

und bereitet GOTT den Weg! (Oder besinnt euch, wenn ihr Gott nicht entdecken könnt.)

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung

12. 11. 2014

Manches liest sich mit Abstand anders. Dieser Beitrag blieb lange liegen, nun bringe ich ihn heraus.

Zu Friederike Gräff, Ist Gott noch Mitglied der evangelischen Kirche?, Christ und Welt 09/2014

http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/ist-gott-noch-mitglied-der-evangelischen-kirche/

Der Artikel endet mit den Sätzen: „“Ich wünschte mir, ich hätte in meiner Kirche ein Gegenüber. Eines, das sich nicht wegduckt, eines, das man respektieren kann.“

Ich stelle mich als Gegenüber zur Verfügung. Ich ducke mich nicht weg – und verdiene Respekt.

Da es als evangelische Tugend gilt, sich gleich für jeden Schaden an der eigenen Sache zu entschuldigen, wage ich polemisch das Gegenteil und setze Pluspunkte:

Ich finde die leise evangelische Kirche gut.

  • Wir sind die Kirche, in der man beim Gottesdienst hinten sitzen darf. Bei uns darf der Glaube lau sein, denn Gott liebt alle.
  • Wir sind die Kirche, der Diakonie wichtig ist. Die Hauptamtlichen unsere Kirche fallen nicht über Harz-IV-Empfänger und Asylsuchende her, sondern versuchen ihnen Respekt und Würde zu geben.
  • Wir überfallen die Menschen nicht mit missionarischen Bedürfnissen. (Blinde Flecken einkalkuliert.)

Noch ein paar wichtige Ergänzungen:

  • Ja, viele Pfarrerinnen und Pfarrer haben ein Frömmigkeitsdefizit.  Ich bete heute mehr als noch vor Jahren. Ich schäme mich nicht dafür, aber auch nicht für meine Geschichte
  • Ich nehme wahr, wie die Grenzen zwischen „den Politischen“ und „den Frommen“ flüssig geworden sind. Aus einer frommen Jugendarbeit kam ich ins Studium, es entließ mich mit politischem Schwergewicht. Mittlerweile sehe ich an viele Stellen die Verbindung zwischen beiden.
  • Ich gebe zu: Manchmal könnte die evangelische Kirche lauter treten. Mehr beten, mehr direkt von Gott und seiner Gnade reden. Ich nehme zugleich wahr, wie experimentierfreudig viele Gemeinden sind, wie offen für Anregungen und Engagement.
  • Ich entdecke viel guten Geist, Gottes Geist. Und ich schäme mich nicht, das so zu sagen.
  • Und ich spreche gern über meine Haltung.

Anderes zum Thema:

https://theomix.wordpress.com/2008/10/14/chancen/

https://theomix.wordpress.com/2013/05/24/die-spiritualitat-der-markthalle/

https://theomix.wordpress.com/2013/12/12/wort-mit-unterlage/

 

 

 

Feuriger Motivationsschub

21. 10. 2013

Pfingstgeschichte? Flämmchen auf dem Kopf? Bild für Begeisterung. Ja, gut.
Wenn ich heute die Pfingstgeschichte erklären sollte, kann mir ab jetzt die Musik von Ivy Quinaoo zu Hilfe kommen: Wildfires (Light it up). Nur das Lied, nicht den Clip. Der ist mir zu döselig.

Das oben ist die Version, wenn ich hinterher 3.000 Menschen taufen will.

Wenn mich das pfingstliche Feuer im Herzen erreichen soll, dann mit der unplugged Version:

Lasst euch begeistern, lasst das Feuer entfachen! Eine prasselnde Arbeitswoche!

Geistlich

19. 4. 2013

Was macht ein Tun oder Denken, einen Text oder eine Veranstaltung „geistlich“?
Ein Bezug zur Bibel oder zwingend ein direktes Zitat aus ihr?
Ein gesprochenes Gebet?
Ein gedachtes Gebet oder eine Meditation?

Wie viele Menschen braucht es, damit etwas „geistlich“ wird?
Einen, den einsamen Autor oder mindestens zwei – und dann auch noch in Seinem Namen?

Ich finde diese Frage wichtig für das kirchliche Leben und für die eigene Spiritualität/ Frömmigkeit.
Aber wurde schon erfolgreich eine Antwort gegeben?

Gott schreibt dir

15. 1. 2013

Turmrenovierung der katholischen Kirche in Buchholz (Westerwald). Viel weiße Folie. Moment, da steht doch etwas? schwarz auf weiß. (Aufs Bild klicken macht groß und hellt auf!)
Eine Botschaft – wer hat sie verfasst? Die Bauarbeiter? Ein Wagemutiger in dunkler Nacht? Der Finger Gottes?

Da hält der Cherubinische Landpfarrer inne, fotografiert und reimt sich’s zusammen:

Gott selbst schreibt hier durch Menschenhand
die Liebesbotschaft an die Wand.

Turm von St. Pantaleon

Darauf klicken macht groß!

Mitleiden, aufbauen

12. 1. 2013

Das möchte niemand erleben: Mit gerade 20 Jahren durch einen Arbeitsunfall querschnittsgelähmt. Um dann mehrere Jahrzehnte im Rollstuhl durchs mühsame Leben geschoben zu werden.

Der älteste Bruder hat nicht nur ihn aufgebürdet bekommen, sondern war auch stets um den anderen, geistig behinderten Bruder bemüht.

Die Trauerfeier war ein Moment der Ruhe für ihn. Nun kam es aus ihm heraus, die Tränen flossen, als ob ihn der Schmerz zum ersten Mal träfe.

Ich hätte lieber neben ihm gesessen als vor ihm zu stehen. Mit ihm geweint um das schwere Gepäck, das  er seit Jahren auf dem Lebensweg mitschleppt. Die Aufteilung der Rollen war anders: Ich führte durch die Feier, ich sprach von Hiob, den Lasten des Lebens, dem Loslassen.

Bei allem, was wir Protestanten in den letzten Jahren über den Wert von Gesten und Zeichen gelernt haben: Ich habe hier auf das Wort gehofft, das durch Gottes Geist die Herzen erreicht.

Besungene Prokrastination und Geistbedürfnis – Pfingsten 2012

26. 5. 2012

Kein Wunder, dass man bisher so wenig von Chima hört(e). Doch jetzt erklärt es selbst, warum. Und selten ist Prokrastination freundlicher besungen worden.

Wer prokrastiniert, hat Gottes Geist dringend nötig.
Viele andere auch.

Ich wünsche ein frohes Pfingstfest!

Kirchentag: Alles in allem

17. 6. 2011

Ich war gerne dabei. Es war ein sehr guter Kirchentag.

Justus hat als ersten Kommentar zum ersten Beitrag nach  „Inhalte(n) und Veranstaltungen“ gefragt. Veranstaltungen zähle ich nicht die Masse auf. Ich bin ja nun ein alter Kirchentagshase (mal zusammenzählen: 79, 81, 83, 85, 93, 01[einen Tag], 03, 05, 07, 10, 11 plus Katholikentag 2006). Ich habe mir schon in den Achtzigern abgewöhnt, nur auf große Namen zu setzen. Und seit meinem ersten weiß ich: es gibt nicht „den“ Kirchentag. Erst recht nicht den, den die Medien zeigen. „Mein“ Kirchentag war wunderbar.

Dieses Mal war gar kein Vortrag dabei, und die Bibelarbeiten habe ich auch nur gestreift.

Mich begeistert bei jedem Kirchentag die Vielfalt. Vielfalt bis zum Ausfransen, bis zum Vorwurf, es wäre da alles nur beliebig. Aber wenn ich die vielen Angebote sehe und dann zusammenzähle: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Gott, die Ganzheit, ist größer als die Summe unterschiedlicher Vorstellungen und Angebote. Die Vielfalt zeigt für mich auch einen Reichtum an: wie viele Wege möglich sind, wie viele Inspirationen es gibt.  Gegensätze sind  nicht zu leugnen, ich habe zu vielen Fragen meinen festen Standpunkt. Aber ich komme und sehe und bin bereichert. Der Geist ist da und wirkt. Alle und alles zusammen der Leib Christi.

Ich bin auf diesen Videoclip gestoßen, mit dem Titelsong. Ich habe ihn auf „meinem“ Kirchentag gar nicht gehört. ( Ich finde den Text nicht allzu dolle, aber ich war froh, dass nicht schon wieder die Wise Guys ein Thema dideldumzingeln.)  Die Bilder zeigen mir noch einmal diesen bunten Kirchentag in dieser schönen Stadt. So, wie schließlich die Sonne die Haut wärmen konnte (manchmal auch sehr reichlich), so ist die Seele auch erwärmt von dannen gezogen.

Pfingsten 2011

11. 6. 2011

Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein be-geist-erndes Pfingstfest!

Es ist gar nicht so einfach, ins Blaue hinein Gottes Geist zu wünschen. Vor allem, da ja einige Mitleser Gott nicht wahrnehmen. Dann ist das mit seinem Geist ja auch nix.

Ein guter Geist, der unter Menschen herrscht, beflügelt, verbreitet Klarheit. Aber das lässt nicht automatisch rückschließen auf  Gott. Schade, aber nicht zu ändern.
Wer sich daran freut: Gebt es in erfrischender Dosis weiter! Und wer das von Gott nimmt, hat dann ja heute Grund das zu feiern.

Von heute bis Pfingstmontag-Abend ruht das Geschehen auf dem Blog.
Eine gute Zeit!

Und ab Dienstag kommt noch ein bisschen vom Kirchentag.

Spiritueller Espresso ausgegossen

29. 5. 2010

Die zurückliegende Woche war anstrengend. Es gab mehr koffeinhaltigen Espresso als spirituellen.

Um so mehr freut micht die spirtuelle Dosis für heute:

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Römer 5,5

Mir läge es näher, das ausgedörrte Herz sehne sich nach einem  Schluck Liebe. Aber die Liebe ist bereits schon ausgegossen – ist sie aufgebraucht? Hineinhorchen in sich und Aufmerken auf das, was in der Welt geschieht – wo Hoffnungszeichen zu sehen sind – so wird der kräftige Schluck wiederbelebt….

Espresso von heute

20. 3. 2009

Persönliche Betrachtung

Der Espresso heute morgen hat einen Geschmack von Zimtsternen:

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Psalm 24,7

Das kann passieren, dass so ein Vers für uns mit einer bestimmten Jahreszeit verbunden ist und dann irgendwo im Jahr auftaucht. Aha, denke ich mir jetzt, dieser Vers ist nicht nur im Advent gut.

Hier in diesem Psalm wird Gott begrüßt. Wo und wie begrüße ich ihn? Advent hin oder her, im Adventshit Nr. 1, einer Vertonung dieses Psalms (und des Evangeliums vom 1. Advent) heißt es in der letzten Strophe:

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Den Heiland ins Herz lassen – das kann ich mir einfacher vorstellen als in die ganze Welt.
Bei mir soll es anfangen? Warum nicht? Gnade und Freundlichkeit bringt er mit.

Daran erinnert auch das zweite Tässchen, der Lehrtext aus dem Neuen Testament:

Zachäus stieg eilend herunter und nahm Jesus auf mit Freuden.
Lukas 19,6

Zachäus, der Halsabschneider und Gewinnler, der kleine Mann, der ganz groß rauskam. Dem die Leute endlich mal zeigen konnten, was sie von ihm hielten. Der deswegen auf den Baum kletterte, als Jesus vorbeizog. Der darf Gastgeber sein.

Wenn er zu so einem Unsympathikus geht, dann kann ich ihn auch durch die Herzenstür lassen. Freundlichkeit und Gnade kommen mit. Mut ist in seinem Gefolge. Witz und Humor. Und die frohe Sicht auf alles ringsum.  Da ist der Heilige Geist, sein Kompagnon, auch noch mit von der Partie und zeigt uns einen guten Weg, eine Perspektive fürs Leben.

Und den Skeptikern und Agnostikern unter meinen Leserinnen und Lesern:
Dann wählt euch eben Freundlichkeit, Mut und Humor aus. Das ist für heute schon ein ordentlicher Schluck vom schwarzen Muntermacher.

Über die Trinität (Wunscherfüllungsversuch 2)

1. 11. 2008

Annäherung

Ich müsste orthodox sein, um das mit Kopf und Herz gut erklären zu können.

Die Kirchengeschichte zeigt, Trinität ist oft Herrschaftstheologie gewesen, und das macht sie verdächtig. Wo ist die Kraft von unten, wo ist das Befreiende?

Kurt Marti nennt die Dreieinigkeit „die gesellige Gottheit“. Gott ist aus sich heraus an Kommunikation interessiert. Er ist nicht „eintönig“.

Das „Wer ist wer?“ Gottes

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