Posts Tagged ‘Freunde’

Vielleicht das schönste Bild

4. 8. 2015

Vielleicht das schönste Jesusbild, das ich kenne:

Christus und der Abt Mena.

Jesus als Freund, der einem zur Seite steht und die Hand auf die Schultern legt.

Ermutigend. Der hält zu einem.

Mündigkeit

13. 6. 2012

– Gedankensplitter, in Fortsetzung

Es gibt einen guten Grund, warum das mit der Disziplin nicht mehr so funktioniert wie ehedem.
Viele Menschen verstehen sich nicht mehr als Mitläufer in einer Herde. Sie sind keine kleinen Kinder mehr, denen man etwas sagt, und dann  tun sie das so.

Sie sind mündig geworden.
Und mündig, erwachsen sein im Glauben und Denken ist wichtig. Mündige Menschen lassen sich nicht einfach so hin- und herschicken, sie wollen wissen, warum. Denn sie tragen Verantwortung für ihr Tun und sind sich dessen bewusst.

Interessant: In der Bibel gibt es diese Richtung, zum mündigen Leben – genauso wie die Regression, den Rückzug in die Kinderwelt. Beides nah beieinander findet sich zum Beispiel im Johannesevangelium: Christus sagt: „Ich bin der gute Hirte“ und die, die zu ihm gehören, sind seine Schafe (10, 14) – und an anderer Stelle: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“ (15, 15). Freunde sind, um den modischen Ausdruck zu benutzen, auf Augenhöhe.

Was ist mit den von mir karikierten Liebhabern der „Befindlichkeit und Betroffenheit“? Regressiv oder mündig?  Irgendwo auf der Mitte? Ich meine: Wer innerlich stark ist, sagt „Ja“ oder „Nein“. Schiebt nicht das eigene Sorgenpäckchen nach vorne. Gehen denn meine Betroffenheit und Befindlichkeit andere etwas an? Oder soll es höflicher wirken sie zu erwähnen?

Ich ahne es, das Thema wird mich weiter beschäftigen. Aber jetzt bin ich auf eure Kommentare gespannt.

Bin ich sozial vernetzt?

22. 4. 2010

Bei den „sozialen Netzwerken“ bin ich sehr bescheiden. Ich widme ihnen sehr wenig Zeit. Am ehesten noch Orkut. Darüber bin ich auf Verwandte in Brasilien gestoßen. Twitter oder facebook habe ich noch nicht vermisst. Auch wkw-Angebote habe ich bisher ausgeschlagen. Ich war ein paar Tage bei der Community von evangelisch.de angemeldet. Aber ich habe das Konto gekündigt.  Woher soll ich die Zeit nehmen, um alle möglichen wichtigen Dinge von mir anzugeben?

Mein Blog genügt mir: Hier ist eine Art Netzwerk mit bestimmten Kommentatoren und Bloginhabern entstanden. Aber kommentieren kann jeder Mensch, der seine Mailadresse hinterlässt. Da muss niemand angemeldet oder irgendwessen Mitglied sein.

Und in der analogen Welt? Berufsbedingt bin ich bestens sozial vernetzt: Ich gehe durch den ortsansässigen Supermarkt und treffe mindestens ein halbes Dutzend Menschen, mit denen ich ein  paar Worte wechsle, wenn es mir nicht allzu eilig ist.
Dann und wann  werde ich freundlich gegrüßt, ich grüße freundlich zurück und im Kopf arbeitet es: „Woher könntest du diesen Menschen kennen?“

Leute in der näheren Umgebung kennen, das ist ein gutes soziales Netz. Und  Freundschaften pflegen. Das ist für die Seele wichtig.

Mariekes Welt und Andrés Weisheit: Das Geschenk

3. 3. 2009

Unsere holländischen Freunde haben mir ein wunderbares Geschenk gemacht: Denn es war nicht nur selbstgemacht, sondern war viel, ganz viel Arbeit. Ich bekam fünfzig verschlossene Briefumschläge überreicht. Auf jedem war etwas gemalt. Es wäre ein Puzzle hieß es, also musste ich mich daran machen, das Puzzle richtig zu legen. Erster Teil beendet. Hier das Ergebnis:

50 Jahre, 50 Umschläge

50 Jahre, 50 Umschläge

O, da fehlt der rechte Rand. Aber leider wurde das Bild dann etwas unscharf…

Komplett, aber unscharf

Mit rechtem Rand, aber unscharf

Der zweite Teil:  Bis zum Ende des Tages alle Umschläge öffnen. Stück für Stück. Bis kurz vor Mitternacht. Ich weiß jetzt nicht, ob das holländische Sitte ist oder persönlich ausgedacht war. Aber ich habe mich daran gehalten.

Man stelle sich vor, in jedem Umschlag steckte ein postkartengroßes Stück Kartonpapier mit einem aufgedruckten Spruch. Jeder aus holländischen Quellen und persönlich übersetzt. Wie viele Stunden da drin stecken! Und das für mich. Da bin ich jetzt noch gerührt. Und habe mir einen dritten Teil vorgenommen: Die 50 Sprüche kommen auf diesen Blog. Spruch um Spruch.

So was Süßes! Und manche Sprüche sind sagenhaft. Fast alle ohne Quellenangabe. Das macht mir das direkte Veröffentlichen leichter. Regelmäßige Blogleser (und -innen) wissen das…

Marieke und André, noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank!

Let’s be Friends Award

2. 3. 2009

Diesen Preis erhielt ich von Elisabeth. Da bedanke ich mich sehr und gebe ihn gerne weiter.

Da ich aber Kettenbriefe nicht mag, empfehle ich das Weiterreichen nur auf freiwiliger Basis ohne konkrete Zahl!

friendsaward

Diese Blogs sind besonders zauberhaft. Diese liebenswürdigen Blogger wollen Freunde finden und sein. Sie sind nicht an Selbstverherrlichung interessiert. Unsere Hoffnung ist, dass wenn das Band dieses Preises weitergereicht wird, mehr Freundschaften entstehen und sich auch weiter fortpflanzen. Bitte, gebt diesen Bloggern mehr Aufmerksamkeit. Überreiche diesen Award an acht Blogger, die weitere acht Blogger auswählen KÖNNEN und diesen Text in ihren Award-Post mit aufnehmen. Danke!

These blogs are exceedingly charming. These kind bloggers aim to find and be friends. They are not interested in self-aggrandizement. Our hope is that when the ribbons of these prizes are cut, even more friendships are propagated. Please give more attention to these writers. Deliver this award to eight bloggers who must MAY choose eight SOME more and include this cleverly-written text into the body of their award.

Mein „Let’s be friends award“ geht an:

Patsys Blogcafé Berlin

Amor vincit omnia von Elisabeth

Leben und Lieben in St. Moritz von Andrea (noch mal, muss sein!)

Orden des Leibowitz von Frank

Mialiehs Blog

Sicht-Feld von Mareike

Fensterplatz online von Lisa

Freidenkerin von Margot.

Wortman hätte ihn auch verdient, aber er hat ihn schon, und er mag auch keine Kettenbriefe.

Ich lobe auch noch einen  „Special Award“ aus:

Und zwar für OneBBO’s Castle: Niemand weiß so richtig, was das soll, aber „charming“ ist das auf alle Fälle. Und es tummeln sich so viele Wesen auf diesem Blog, davon sind etliche Kandidaten, who aim to find and be friends.

Außerdem den „Let’s be Friends Award for blogless people“:

Erika und Werner. Beide bereichern diesen Blog mit sehr guten Kommentaren, aber weigern sich Blogger zu werden.



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