Posts Tagged ‘Flüchtlinge’

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 9

16. 9. 2015

Nachkommen von Wirtschaftsflüchtlingen

Ein umherirrender Aramäer war mein Vater;
und er zog hinab nach Ägypten und war daselbst ein Fremdling mit wenigen Leuten;
und er wurde daselbst ein großes, starkes und zahlreiches Volk.

Und die Ägypter misshandelten uns und unterdrückten uns und legten uns einen harten Dienst auf.
Da schrieen wir zu IHM, dem Gott unserer Väter;
und ER hörte unsere Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und unseren Druck.
Und ER führte uns aus Ägypten heraus mit starker Hand und mit ausgerecktem Arm
und mit großem Schrecken durch Zeichen und Wunder;
und er brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land,
ein Land, darin Milch und Honig fließt.

5. Mose 26, 5 – 9

Manchen Forschern gilt dieser Text als eines der ältesten Bekenntnisse des jüdischen Glaubens.

Hilfe mit und ohne Hashtag

3. 9. 2015

Die Aktion#BloggerFuerFluechtlinge ist gut und wichtig. Wer etwas dorthin spenden möchte, soll es tun. Auch die Hinweise, wie man etwas tun kann, sind empfehlenswert.

Seit vielen Jahren unterstütze ich Pro Asyl. Sie haben kein Hashtag, arbeiten bloß schon lange am Thema. Und ein Spendenkonto haben sie auch.

Ich bin in einem Interessenkonflikt und nehme allein deshalb nicht an der Hashtag-Aktion teil.

Es wird einem leicht gemacht

26. 8. 2015

Wie wird es einem doch leicht gemacht, wenn man bestimmte Axiome akzeptiert. Zum Beispiel, dass alle Menschen gleich sind, und dass niemand aus Vergnügungssucht seine Heimat verlässt.

Wir kriegen Flüchtlinge ins Land und die Mehrheit bejaht das. Viele engagieren sich ehrenamtlich, damit die Fremden keine Fremden bleiben und hier ein Zuhause finden, wie lange das auch sei.

Anders als vor über zwanzig Jahren sind die Medien, die Verwaltungen und viele Einzelne wachsam und hilfsbereit.

Das ist gut so.

Probleme mit Flüchtlingen in Deutschland

14. 11. 2014

„Würde Deutschland im Verhältnis ähnlich viele Flüchtlinge aufnehmen wie der Libanon, wären das 25 bis 30 Millionen Menschen.“
SWR1, 28.10.2014
(Ist unexakt, na gut, „pro Kopf“.)

Grenze, Zäune, Mauern, Wachttürme…

3. 10. 2013

Nach einer Besinnung im aktuellen Gemeindebrief zu Fotos von der früheren Grenze.

Die Grenzen sind gefallen. Nur noch Reste erinnern an diese irrwitzigen Grenzsperren. „Die Betroffenheit, wenn ich die Grenzanlagen sehe und betrete, wird mich nie verlassen. Ich gehe auch heute wie ein Träumender über Anlage und kann es immer noch nicht glauben. Schon ist er da, der typische ‚DDR-Geruch‘ eine Mischung zwischen Trabi-Abgasen und verbrannter Braunkohle, die sich wie Mehltau über die Landschaft legte.“ So beschreibt Hao seine Eindrücke an einer frühere Grenzanlage. Es war bedrückend. Und es ist nun vorbei, seit fast 24 Jahren. Gut so!

Die „Mauer in den Köpfen“ hielt länger. Steht sie noch heute?
Andere Grenzen werden wichtiger: An den Rändern Europas sollen Flüchtlinge ferngehalten werden. Wir nehmen es kaum wahr, es ist weit weg.

Unsichtbare Wachttürme spähen uns am Telefon und im Internet aus. Die Stasi ist Vergangenheit, die Geheimdienste der anderen Staaten arbeiten weiter. Das haben viele übersehen. Überwachung können wir nicht spüren und wahrnehmen.

Grenzen gibt es weiterhin, Mauern, Hürden, um Grenzen zu überschreiten. Bewachung und Aushorchen hat nicht abgenommen. An einem Punkt haben wir es besser als vor 25 Jahren. Darüber können wir uns freuen. Machen wir etwas daraus?

„EKD-Synode für die Abschaffung der Residenzpflicht“

20. 11. 2012

Huch, das ist ja ganz was Neues. Müssen Pfarrer und -innen nicht mehr in der Gemeinde wohnen?

Ach so, es ging um etwas anderes.

Und dieses Anliegen ist ernst zu nehmen.


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