Posts Tagged ‘Fastenzeit’

Fastenzeit 2015

3. 3. 2015

Sieben Wochen ohne…

Verzicht,

heißt es für mich dieses Jahr.

Das war auch schon mal anders. Und ich freue mich, dass es das Bewusstsein dafür gibt und es die Aktion „Sieben Wochen ohne“ gibt. Doch die alte evangelische Freiheit, mitmachen zu dürfen und nicht zu sollen oder zu müssen, ist immer noch ein bewahrenswertes Kulturgut.

Fastenzeit AD 2014

11. 3. 2014

Eine interessante Blogparade möchte ich euch vorstellen – indem ich mitmache. 🙂 Fastenzeit AD 2014. Andrea Juchem hat dazu aufgerufen und einige Leitfragen mitgegeben.

Aufs Bild klicken führt zur Quelle.

Hier die Leitfragen und meine Antworten:

Worauf wollt ihr verzichten, oder wollt ihr im Gegenteil etwas besser oder öfter machen?
Ich will auf Zucker verzichten. Der Stress im letzten halben Jahr hat meine Zuckerkonsum gesteigert. Ich fühle mich zu möppelig. Auch im Blick: Alkohol. Ich trinke nicht so häufig und so viel, dass ich mich von ihm bedroht sähe. Ihn weglassen wird den Kopf etwas freier halten.

Same procedure as every year oder jedes Jahr etwas Neues?
Es wechselt von Jahr zu Jahr. Auch nichtmaterielle Dinge waren oft schon dabei, zum Beispiel weniger Gedudel im Radio hören. Aber dieses Jahr sind es nur die anderthalb Punkte oben.

Was ist eure Motivation zu fasten? Hat es religiöse, gesundheitliche oder ganz andere Gründe?
Ich nehme die Fastenzeit als äußerlichen Aufhänger. Liturgisch geht es eh etwas trauriger zu, und ich finde die Tradition in Ordnung. Die Aktion „7 Wochen ohne“ war anfangs eine große Motivation. Irgendwann, vor 15 oder mehr Jahren, fand ich dann den Kalender nicht mehr so bewegend. Ich habe es vor ein paar Jahren wieder mit einem versucht. Nein, er ist weiterhin nichts für mich.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Fasten gemacht?
Da ich mit evangelischer Freiheit faste (siehe 2 Fragen weiter), waren die Erfahrungen gut. Vor allem: 😉 Es gibt auch hin und wieder Jahre, in denen ich mir nichts vornehme (etwa alle 5 bis 6 Jahre.)

Fällt euch das Fasten schwer oder leicht?
Leicht bis mittel.

Wie geht ihr damit um, wenn euch das Fasten einmal nicht gelingt?
Wie heißt es in Beipackzetteln? „Wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben, setzen Sie die Therapie bitte wie empfohlen fort, ohne selbstständig die folgende Dosis zu erhöhen.“

Was macht ihr am Ende der Fastenzeit?
Aufhören zu fasten;
überlegen, ob es etwas gibt, was ich fortführen kann;
Ostern feiern. (Manchmal hört die Fastenzeit schon mal vor Ostern auf. Ist auch undramatisch.)

Ergänzung:
Zwingli begann die Reformation in Zürich, indem er Zeuge eines Würstchenessens während der Fastenzeit war. Als ich das mitbekam, fand ich das sehr amüsant; die (angeblich vergeistigten) Reformierten erhielten einige Sympathiepunkte. Zu Disputationen aufrufen kann schließlich jeder. Aber aus einem Snack einen Staatsakt machen… ja, gut, es war damals wirklich ein Staatsakt. Die Fastenzeit wurde in Zürich staatlich überwacht.

Sieben Wochen mit ohne…

22. 2. 2012

Heute beginnt die Fastenzeit. Was lasse ich weg, was entdecke ich neu?

Im Internet werde ich die Mailmitteilungen ausschalten, bei WordPress und bei Facebook. In der Tendenz will ich vormittags seltener auftauchen als bisher.

Was ich sonst tue oder weglasse? Pst, behalte ich für mich…

Und ihr? Macht ihr in diesen Wochen etwas anders als sonst mit dem/ im Internet?

Ende des Blogfastens – und jetzt?

26. 4. 2011
Lego Blogger Picture

Image by minifig via Flickr

Ostern ist gekommen, und das Fasten hat ein Ende. Auf dem Blog habe ich ja alle Kommentare in die Warteschlange gesteckt und nur unregelmäßig herausgelassen.

Was hat mein Blogfasten gebracht? Mir ging es außerordentlich gut damit. Deshalb behalte ich das zunächst bei.  Ich vermeide Stress, wenn ich die Kommentare warten lasse. Außerdem brauche ich Zeit für die nächsten zwei Wochen, weil unerwartet viel Arbeit da ist.

Die Benachrichtigungen, die auch sieben Wochen abgeschaltet waren, habe ich wieder aktiviert. Das heißt, ich kriege jetzt eine Mitteilung per Mail, wenn ein Kommentar wartet. Das erleichtert mir auch einiges.

Ein zwiespältiger Nebeneffekt: An einem Tag hatte ich viel Zeit gespart und die habe ich bei Facebook investiert. Das ist natürlich auch ein Zeitfresser erster Güte. Das war, so sagte ich mir schon beim Anmelden, nicht der Sinn des Fastens, gewonnene Zeit in einen Zeitfresser zu investieren. So bin ich dort auch zurückhaltend, aber es macht bisher noch Spaß.
Angebote zu spielen oder ähnliches lehne ich ab. Wenn mir jemand für das Bedienen von Facebook ein Gehalt gibt, bin ich natürlich sofort dabei… 😉

Man findet mich bei Facebook übrigens mit meinem richtigen Namen.

Wegen der Arbeit muss ich auch eine schöne Idee verschieben: nämlich ab und zu eine „Happy Hour“ einzurichten – also begrenzt das spontane Kommentieren zuzulassen. Aufgeschoben ist (vielleicht) nicht aufgehoben.

Was bleibt vom „Zitatefasten“?

21. 4. 2010

Zu Beginn der Passionszeit hatte ich versprochen, mich der „Zitateforscherei“ zu enthalten. Das habe ich im Großen und Ganzen durchgehalten.

Jetzt liegt Ostern schon fast drei Wochen hinter mir – ich will berichten, was daraus geworden ist:

Ich bin in dieser Zeit gelassener geworden, habe statt an Zitaten zu beißen lieber wild draufloskommentiert, und das war viel besser, weil humorvoller. Nach Ostern habe ich nur an wenigen Stellen etwas zu Zitaten gesagt.

Ich halte weiterhin die meisten Angaben bei Zitaten für Mumpitz und nicht authentisch. (Ich meine vor allem Zitate, bei denen nur der Name des Verfassers  steht.)  Aber was soll’s? Der hagere Ritter aus Spanien, der gegen Flügel von Windmühlen rennt, ist nicht mein Vorbild. Goethe hat ihn ja einmalig beschrieben. Oder war es Eichendorf? 😉

Fasten beim Zitateforschen

17. 2. 2010

Heute beginnt die Fasten- oder Passionszeit. Auch bei der Bloggerei möchte ich spürbar fasten: Ich werde auf die Zitateforscherei verzichten. Es scheint mir nicht der konstruktivste Beitrag bei Kommentaren zu sein.

Wie jedes Fasten ist auch das ein Experiment mit mir selbst: bekommt es mir, es zu lassen, mehr als es zu tun? Daher kann ich auch nicht zusagen, nach Ostern damit wieder loszulegen.

Die schwierige Kunst wird sein, Beiträge zu lesen und Zitate darin zu umschiffen wie scharfe Klippen. Auch das wird ein Experiment.

Hier auf diesem Blog wird sich wenig ändern, da ich beim Erstellen von Zitaten in den letzten Monaten eh sehr zurückhaltend war. Zum Leidwesen einiger Leser. Sie müssen mit der Gewissheit leben, dass sich bis Ostern nichts daran ändern wird.

Ostern: das Ende der Fastenzeit

14. 4. 2009

Weil jetzt alle wieder alles essen dürfen, wenn sie wollen, soll heute ein musikalischer Festakt stattfinden. Wieder einmal Miss Platnum. Ich finde die Kombination aus Bild und Text sehr schön.

Die Tanztruppe kommt aus Brasilien. Miss Platnum aus Rumänien, und in echt heißt sie Ruth Maria Renner, lebt seit Jahren in Berlin und spricht ohne Akzent.

Vorfreude auf „7Wo“

9. 12. 2008

Weihnachten ist noch nicht herum, und ich freue mich auf die Fastenzeit. Warum?

Kenner wissen es: 7Wo heißt: „Sieben Wochen ohne“. Ich mache fast jedes Jahr mit. Und für 2009 steht oben auf der Liste:

Das Anhang-Fasten: Sieben Wochen ohne Mailanhänge.

Das geht mir so was auf den Senkel: Jede Einladung per Mail ist mittlerweile mit Anhang, DOC oder PDF. Dabei würde das, was (more…)


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