Posts Tagged ‘Facebook’

Dach kaputt, Vordergarten zertrampelt

15. 10. 2015

Wer Jesus einlädt, braucht keine Facebookpartys.

Nebenprodukt der Predigtvorbereitung zum letzten Sonntag:
Der Blickwinkel des Hausbesitzers zu Markus 2, 1- 12.

 

 

Datenklau genehmigt

6. 3. 2014

Eigentlich habe ich das mit dem Datenklau bei Whatsapp gewusst. Nicht nur ich allein. Dienste mit Sitz in den USA galten beim Schutz der Daten schon als unsicher, bevor das Kürzel NSA in Deutschland auftauchte.

Mein Punkt – und der macht es mir unbehaglich: Facebook ist jetzt Inhaber. Dass irgendwann – wohl nicht in den nächsten zwei Jahren – das Ganze bei Facebook „integriert“ wird und aus einer praktischen Sache eine weitere Abteilung von Facebook wird.

Datensicherheit ist auch beim viel gepriesenen Threema nicht absolut garantiert. Ich versuche zur Zeit die App „Telegram“. Sie ist kein Bestandteil von Facebook. Sie ist kostenlos. Der Rest ist, wie üblich, ungewiss. (Und bei Telegram habe ich schon einen weiteren Kontakt. 😕 )

Die alten Internet-Regeln bleiben:

  • Was ich kostenlos nutze, hat irgendwo seinen Preis.
  • Was ich mit Geld bezahle, kann ich nutzen, aber es gehört mir nicht.

Siehe auch diesen Artikel bei chip.de.

Gott zum Gruß, KW 8/9

28. 2. 2014

Freitag Schulgottesdienst und eine Besprechung. Am frühen Nachmittag hin zum Friedwald und wieder zurück. Danach konnte die bescheidene Feier beginnen. Na gut, am frühen Morgen gratulierte die hausansässige Familie. Und es gab Anrufe, Chats, viele viele Glückwünsche auf Facebook und sogar einen auf Google Plus.

Samstags ein Besuch von IG. Sehr schön.

Die EDEKA-Werbung macht Furore. ich finde es schräg – und mutig von EDEKA.

Dienstag Abend: Die Asbacher Tafel hat am Abend eine konstituierende Mitgliederversammlung und danach eine eigenständige Organisation, mit Geschäftsordnung und Vorstand. Die Initiative kam vor zwei Jahren von katholischer Seite, und jetzt geht es richtig los. Und die Ortsgemeinde hat sich ins Zeug gelegt, viele Leute kräftig arbeiten lassen, alles ist toll geworden…

Die Woche biegt in die Kurve der Karnevalstage. Ein bisschen ruhiger. Schön! 🙂

Und damit ich nicht mehr Happy-Versionen verschiedener Orte einzeln aufführen muss, gibt es jetzt diese Seite.

Neue Bereiche der Theologie

23. 1. 2014

„Theologie zu treiben“, das habe ich gelernt. In gewisser Weise kann ich das und tue es gerne. Um nicht zu sagen „mit Leidenschaft“.

Aber manches habe ich nicht gelernt und möchte es gerne:

Wie die Theologie aussieht, wenn ich müde bin. Vielleicht wirklich wie eine Tasse Milchkaffee, ein Espresso  oder der „Aus“-Knopf am PC?

Wie weit da noch Theologie ist, wenn ich in Zeitdruck bin. Geht das, komprimierte Theologie?

Was Theologie unter den Bedingungen eines vielfältigen Arbeitstags bedeutet, mit völlig unterschiedlichen Themen?

Hier gäbe es noch einiges nachzudenken.

Gar kein Problem mit den neuen Medien. Das Evangelium ist auf Kommunikation angelegt. Nur sollten manche sie besser nutzen. Die Stimme der moderaten, vernunftgeleiteten Universitätstheogie fehlt mir.

Und auch das „böse“ Gesichterbuch. Ich arbeite für eine Bewegung, die in ihren Ursprüngen einen Gefangenentransport als Werbeveranstaltung für lebensrettende Maßnahmen an der Seele genutzt hat.  (Apostelgeschichte 27/28). Da darf man auch bei Facebook herumreiten.

Womit wir doch auf einmal mitten in theologischen Fragen sind. Na bitte!

Überblick?

25. 9. 2013

Hurra, ich habe mehr als zehn mal zwölf Blogs abonniert!

Netterweise kann man bei WordPress auch Blogs lesen, die von anderen Anbietern stammen. Das ist praktisch. Und weil nicht jede/r täglich etwas schreibt, behalte ich auch den Überblick. Meine ich.

Nun fallen Fotos fast immer „runter“ bei mir, meist muss „Gefällt mir“ genügen. Denn sagen kann ich kaum etwas zu  schönen Bildern.

Und Beiträge mit viel Text lesen – und auch noch kommentieren? Kinners, wann soll ich denn heute oder morgen Zeit haben? Und englischsprachig? Au man, das geht ganz selten.

Aber Abos kündigen? Nö. Sonst kriegt man ja nichts mehr mit. 😉

Das Schönste bei dem ganzen Gewusel: Ich kenne zwei Dutzend dieser Blogger mittlerweile persönlich. Das Analoge behält also seinen Wert. Aber manches wäre ohne das Digitale gar nicht entstanden.
War sehr anregend mit Claudia, war abwechslungsreich mit Hao und Hase (plus Hasemann, der nicht bloggt, aber dabei war.).

Gar nicht gezählt habe ich die Zahl der BloggerInnen, die ich auch auf Facebook finde (und einige wenige auch bei google+). Ist schon was Eigenes dort. Bei diesen Netzwerken kann ich schnell mal Links weiterreichen. Vermutlich sind sie deswegen hier bei theomix seltener geworden.

Lebensqualität? Doch, hat es. Und Zeit für das weitere Leben vor dem dunklen Bildschirm bleibt auch. Aber hallo!

Gemeindealltag in Blog und Netzwerken?

16. 8. 2013

Neulich wurde ich gefragt, ob ich den neben den ganzen Social-Media-Aktivitäten überhaupt noch zur Gemeindearbeit komme, zumal von mir darüber so gut wie nichts auf Facebook und Co. zu lesen sei. Da habe ich gelächelt und gesagt, das ist Absicht, die »ganz normale«, alltägliche Gemeindearbeit hat auf Facebook nichts zu suchen.

Ich habe hinterher angefangen zu überlegen, wofür ich die sozialen Netzwerke dann überhaupt nutze.

So beginnt der Blogbeitrag meines Kollegen Matthias Jung, Was Pfarrer so machen. Ich stimme im Wesentlichen überein. Außer bei twitter, das nutze ich nach wie vor nicht. Zitieren möchte ich die Schlussgedanken:

Social Media läuft nebenbei, das ist keine Arbeit und keine Anstrengung. Nur so macht es Sinn. Beim Bloggen ist das anders, das dauert schon mal. Aber der Effekt, Gedanken aus meinem Kopf in einen Text gebracht zu haben, erleichtert mir wieder die Zuwendung zu anderen Aufgaben, ist ein Teil von Meditation und Kontemplation.

Das zweite: Es macht Spaß, Menschen kennenzulernen in den sozialen Netzwerke. Mit der Zeit wächst der Wunsch, diese Menschen auch mal in der »realen« Welt zu treffen. Das hat verschiedentlich auch schon geklappt, weitere Begegnungen sind in Planung.

Und das dritte und wichtigste: Meine Präsenz in den sozialen Netzwerken ist eine bewusste Inszenierung. Ich überlege relativ genau, was ich schreibe und was nicht. Es ist persönlich, aber nicht privat. Und der Gemeindealltag hat hier weitgehend nichts zu suchen.

Na dann

3. 7. 2013

Seitdem mich die Muße geküsst hat, weiß ich: Ich bin ein verkantetes Genie der Literatur.

Gestern schon auf Faceboook und google. 😉

Das Internet hat mein Leben verbessert

13. 6. 2013

Internet, Facebook und so weiter sei nutzlos und vertane Zeit, heißt es.

Wie war das in den Zeiten vorher? Ich versuche, die Erinnerungen zu wecken und gehe noch weiter zurück in meiner Biographie: Das Computerzeitalter begann für mich 1998, die Zeit mit Kindern 1994

War vor 1994 jede Minute sinnvoll genutzt?

Ich habe damals:

  1. blöde Zeitungsartikel aus Langeweile mehrfach gelesen
  2. weit entfernte Radiosender auf UKW oder Kurzwelle gesucht
  3. mit mühsamen analogen Mitteln Wahlergebnisse recherchiert, kopiert (teils handschriftlich) und aufbewahrt
  4. öfters Frust geschoben, weil ich manche aktuellen Fragen nicht schnell recherchieren konnte (Lebt dieser Autor noch, was schrieb jener wann?)

Natürlich habe ich damals auch mehr Briefe geschrieben. Das ist der einzige Punkt,an dem ich einen Verlust  bedauern könnte. Auf die anderen Sachen kann ich gut verzichten.

Genauer: Punkt 1 ist weggefallen. Stattdessen interaktiv chatten ist lustiger. Punkte 2 bis 4 haben sich mit Benutzung des Internets verbessert.

Das ist mit leichter Polemik geschrieben. Wie geht es euch so bei dieser Frage?

Kirchen füllen per Virenwarnung | weblogs.evangelisch.de

29. 12. 2012

Oder: Selbstgemachtes ist wertvoller…

See on Scoop.itMein Humor

RT @citykirche_sw: Stilvoll Glauben: Kirchen füllen per Virenwarnung http://t.co/Q5CCbMYW

Jörg Wilkesmann-Brandtner’s insight:

Achtung: Ein neuer Virus hat sich auf Facebook eingeschlichen. Wenn Facebook dich Dinge fragt wie „Wie geht es dir?“ oder „Was passiert gerade?“, dann ist dein Konto auch davon betroffen. Das Bundesamt für Strahlen- und Virenschutz hat bestätigt, dass dieser Virus außerordentlich gefährlich ist. Er verbreitet sich sehr aggressiv, postet in deinem Namen auf Facebook, lädt deine Fotos auf Facebook hoch und löscht unwiderruflich deine gesamte Festplatte. Kaspersky, McAfee und Avira haben ebenfalls eine Warnung herausgegeben. Bedingt durch die speziellen Datenschutz-Einstellungen bei Facebook können sie ihre Virenscanner nicht gegen diesen neuartigen Virustyp einsetzen.

Selbst Facebook hat am 26.12. in einer Pressemitteilung bestätigt, dass gegen diesen Virus im Augenblick nur Beten hilft. Solange du jeden Sonntag in die Kirche gehst und dies per Foursquare-Statusupdate nachweist, wird dir nichts passieren.

Kopiere diese Nachricht ohne weitere Änderungen innerhalb von 10 Minuten nach dem Lesen in deiner eigenen Chronik, dann wird dieser außerordentlich gefährliche Facebook-Virus deine Festplatte nicht gefährden.

See on weblogs.evangelisch.de

Wieder so ein Netzwerk…

18. 10. 2012

.. das ich ausprobiere.

Vor 2 1/2 Jahren habe ich mal einen Dienst empfohlen, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Ich habe ihn schon vor Monaten aufgekündigt, er lief nicht richtig. Jetzt läuft er gar nicht mehr, nirgends.

Dann habe ich auch bei FB angefangen. Gut und nützlich. (Vor allem für Mark Zuckerberg, ja, ja, ich weiß.)

Vor ein paar Tagen habe ich Scoop it entdeckt. Dort kann man sich zu selbstgewählten Stichworten Blogbeiträge und Zeitungsartikel schicken lassen, sie auf die eigene Scoop-Seite bringen oder bei anderen Netzwerken einstellen. Ich habe es mehrfach genutzt, komme gut damit klar, denn man erhält eine schnellen Überblick über die vorgeschlagenen Artikel. Der Zeitfresserfaktor ist gering.

Ich werde sehen, ob es sich bewährt.

Und gerade merke ich, so etwas nennt sich ganz schick „Social Media Newsroom„.

Sieben Wochen mit ohne…

22. 2. 2012

Heute beginnt die Fastenzeit. Was lasse ich weg, was entdecke ich neu?

Im Internet werde ich die Mailmitteilungen ausschalten, bei WordPress und bei Facebook. In der Tendenz will ich vormittags seltener auftauchen als bisher.

Was ich sonst tue oder weglasse? Pst, behalte ich für mich…

Und ihr? Macht ihr in diesen Wochen etwas anders als sonst mit dem/ im Internet?

Abmelden aus der zweiten Reihe

22. 8. 2011

Wann war das? Das Abmelden bei Facebook war irgendwann nicht mehr über einen entsprechenden Button möglich, sondern nur über „Konto“. Rauschen im Walde, Protest, „Unmöglich!“, hieß es, „die Datenkrake will uns nicht entlassen, wir müssen immer drin blieben.“

Nun ja, man kann sich mit einem Klick mehr abmelden. Und die Welt dreht sich weiter. Nun ist es seit Kurzem bei Googlemail und WordPress genauso: Ich kann mich nur noch über die Kontoeinstellungen abmelden, ein Klick mehr.

Und?

Im Buch der Gesichter

27. 5. 2011

Seit ein paar Wochen bin ich bei Facebook angemeldet. Ich habe meinen richtigen Namen genommen, meine Daten ganz ungenau angegeben. Ich verlinke ja zu meinem Blog, wer neugierig ist, findet dort alles.

Eine freundliche Anwendung bringen meine Blogbeiträge direkt nach Erscheinen an die Pinnwand. Und ich kann auch  Nachrichten, Zeitungsartikel und anderes dort anzeigen.

Einladungen zu Spielen nehme ich nicht an, ich nutze außerhalb des Netzwerks andere Möglichkeiten meine Zeit zu vergeuden.

Es ist wie bei anderen sozialen Netzwerken interessant, wer sich mit mir vernetzt. Was mir sonst nicht über das Netz gelungen ist: Ich bin auf alte Bekannte gestoßen, die ich viele Jahre (zwischen 15 und 30) nicht mitbekommen habe

Das Chatten ist eine gelungene Funktion, ich habe den Eindruck, es liefe glatter als zum Beispiel im Google-Chat oder bei Skype. Was ich jedoch von dort vermisse: Ich mag es, erst mal „unsichtbar“ zu schauen, wer gerade da ist. Bei Facebook bin ich sofort sichtbar. Ich kann natürlich auch schnell wieder aus dem Chat heraus.

Und weil es wonnig ist, chatte ich jetzt gerade statt den Bericht ordentlich weiterzuschreiben.

Geschrieben am 26.05.

Ende des Blogfastens – und jetzt?

26. 4. 2011
Lego Blogger Picture

Image by minifig via Flickr

Ostern ist gekommen, und das Fasten hat ein Ende. Auf dem Blog habe ich ja alle Kommentare in die Warteschlange gesteckt und nur unregelmäßig herausgelassen.

Was hat mein Blogfasten gebracht? Mir ging es außerordentlich gut damit. Deshalb behalte ich das zunächst bei.  Ich vermeide Stress, wenn ich die Kommentare warten lasse. Außerdem brauche ich Zeit für die nächsten zwei Wochen, weil unerwartet viel Arbeit da ist.

Die Benachrichtigungen, die auch sieben Wochen abgeschaltet waren, habe ich wieder aktiviert. Das heißt, ich kriege jetzt eine Mitteilung per Mail, wenn ein Kommentar wartet. Das erleichtert mir auch einiges.

Ein zwiespältiger Nebeneffekt: An einem Tag hatte ich viel Zeit gespart und die habe ich bei Facebook investiert. Das ist natürlich auch ein Zeitfresser erster Güte. Das war, so sagte ich mir schon beim Anmelden, nicht der Sinn des Fastens, gewonnene Zeit in einen Zeitfresser zu investieren. So bin ich dort auch zurückhaltend, aber es macht bisher noch Spaß.
Angebote zu spielen oder ähnliches lehne ich ab. Wenn mir jemand für das Bedienen von Facebook ein Gehalt gibt, bin ich natürlich sofort dabei… 😉

Man findet mich bei Facebook übrigens mit meinem richtigen Namen.

Wegen der Arbeit muss ich auch eine schöne Idee verschieben: nämlich ab und zu eine „Happy Hour“ einzurichten – also begrenzt das spontane Kommentieren zuzulassen. Aufgeschoben ist (vielleicht) nicht aufgehoben.


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