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Kirchentag: Alles in allem

17. 6. 2011

Ich war gerne dabei. Es war ein sehr guter Kirchentag.

Justus hat als ersten Kommentar zum ersten Beitrag nach  „Inhalte(n) und Veranstaltungen“ gefragt. Veranstaltungen zähle ich nicht die Masse auf. Ich bin ja nun ein alter Kirchentagshase (mal zusammenzählen: 79, 81, 83, 85, 93, 01[einen Tag], 03, 05, 07, 10, 11 plus Katholikentag 2006). Ich habe mir schon in den Achtzigern abgewöhnt, nur auf große Namen zu setzen. Und seit meinem ersten weiß ich: es gibt nicht „den“ Kirchentag. Erst recht nicht den, den die Medien zeigen. „Mein“ Kirchentag war wunderbar.

Dieses Mal war gar kein Vortrag dabei, und die Bibelarbeiten habe ich auch nur gestreift.

Mich begeistert bei jedem Kirchentag die Vielfalt. Vielfalt bis zum Ausfransen, bis zum Vorwurf, es wäre da alles nur beliebig. Aber wenn ich die vielen Angebote sehe und dann zusammenzähle: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Gott, die Ganzheit, ist größer als die Summe unterschiedlicher Vorstellungen und Angebote. Die Vielfalt zeigt für mich auch einen Reichtum an: wie viele Wege möglich sind, wie viele Inspirationen es gibt.  Gegensätze sind  nicht zu leugnen, ich habe zu vielen Fragen meinen festen Standpunkt. Aber ich komme und sehe und bin bereichert. Der Geist ist da und wirkt. Alle und alles zusammen der Leib Christi.

Ich bin auf diesen Videoclip gestoßen, mit dem Titelsong. Ich habe ihn auf „meinem“ Kirchentag gar nicht gehört. ( Ich finde den Text nicht allzu dolle, aber ich war froh, dass nicht schon wieder die Wise Guys ein Thema dideldumzingeln.)  Die Bilder zeigen mir noch einmal diesen bunten Kirchentag in dieser schönen Stadt. So, wie schließlich die Sonne die Haut wärmen konnte (manchmal auch sehr reichlich), so ist die Seele auch erwärmt von dannen gezogen.

Kirchentag: Höhepunkte, Teil 6

16. 6. 2011
English: Church

English: Church „Versöhnungskirche“ in Dresden, general view (Saxony, Germany) Deutsch: Versöhnungskirche in Dresden, Gesamtansicht (Sachsen, Deutschland) (Photo credit: Wikipedia)

Samstag Abend: Eine Veranstaltung lockte uns. Wir fanden sie nicht so berühmt. Wir sind in der Pause gegangen.

Aber der Ort war hinreißend: Die Versöhnungskirche in Dresden, außen neoromanisch, innen Jugendstil.

Vom schönen Innern gibt es ein zwei Fotos, das eine hier, das andere dort.

Der Gemeindesaal ist im gleichen Stil.

Ich sollte künftig bei Kirchentagen den Fotoapparat einpacken. 

Kirchentag: Höhepunkte, Teil 2

10. 6. 2011

„Den Hao“ wollte ich unbedingt kennenlernen. Seit geraumer Zeit lese ich seinen Blog und kommentiere ab und zu. Warum? Er ist zwei Steinwürfe weit von meiner Wuppertaler Heimat großgeworden. Und er schafft es, täglich den aktuellen Losungstext auszulegen. Zu seinem Stil gehört es, unvermittelt und manchmal mit harter Bruchkante zu  seinem Alltag zu kommen.

Wenn das schon nicht genügt hätte. Aber wir haben auch gemeinsame Bekannte: Mein Religonslehrer (in der Oberstufe)war auch zugleich sein Dozent fürs Predigen. Als ich erfuhr, er käme auch nach Dresden, war meine Neugier nicht mehr zu bremsen.

Nach einiger Mühe haben wir uns dann auch am Vormittag  gefunden und sind plaudernd übers Messegelände geschritten, haben  uns ein Weilchen hingesetzt, und nur die unterschiedlichen Essenspläne trennten uns mittags.

Er lobt mich in den höchsten Tönen, und ich erwidere das Lob gerne. Ich befürchtete bergische Sturheit und erlebte Geradheit und  innere Klarheit. Seine Schreibe tönt etwas frömmer als meine, aber das hinderte nicht, Aug in Aug viel Gemeinsames zu entdecken: vor allem Humor und weites Herz. Deshalb haben wir auch den Sitzplatz in einem großen Herzen geteilt.

Kirchentag in Dresden: Höhepunkte

9. 6. 2011
Low-floor tram NGT D12DD of the Dresden Public...

Image via Wikipedia

  • Das Quartier im Hans-und-Sophie-Scholl-Haus: Einfach, aber gut. Danke, D. , für’s Vermitteln!
  • Das Fahrerlebnis mit dem Bus der Linie 61 von Pappritz nach Bühlau oder zurück: Im hinteren Teil des Gelenkwagens war es ein bisschen wie in der Achterbahn. Unsere Mägen haben den Stresstest bestanden.
    Ab Bühlau ging es weiter mit der Straßenbahn, Linie 11. (Siehe Bild.)
  • Dresden, die Stadt: Einmalig!
  • Wie in München: Das Café Plus von Brot für die Welt und anderen. Prima Kaffeezubereitungen, faire Preise, vom Erzeuger bis zum Endverbraucher.

Fortsetzung folgt.


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