Posts Tagged ‘Christus’

Vielleicht das schönste Bild

4. 8. 2015

Vielleicht das schönste Jesusbild, das ich kenne:

Christus und der Abt Mena.

Jesus als Freund, der einem zur Seite steht und die Hand auf die Schultern legt.

Ermutigend. Der hält zu einem.

Werbeanzeigen

Spuren im Sand, Nachklapp

26. 11. 2014

Aus gegebenem Anlass, nämlich der Tagung, bringe ich noch einen Nachklapp zu den Spuren im Sand.

erklären lässt es sich nicht
wie das ist
zugleich gehen und getragen werden

steht er dir im rücken
oder fällt er dir hinein
kommt er dir entgegen
tut er’s womöglich als feind

definier ich ihn mir lieb
zeigt er sich böse
wart ich auf seinen  zorn
übersetzt er mir gnade

wenn alles nur so einfach wär
wie wir es gerne hätten

Spuren im Sand, Theomix-Version

5. 6. 2014

Original zum Beispiel hier.

Und da, wo meine Spuren alleine liefen,
bist du zum Kiosk abgebogen,
hast uns zwei Latte macchiato besorgt,
und dann sind wir weitergelaufen
und haben uns ins Gespräch vertieft.

Ach wie viel Krummes
hätte gerade gebogen sein können
doch du hast mich gelehrt
es zu nehmen wie es kommt,
es zu lieben wie es ist
und aufzuhören alles zu bewerten
und aufzuhören zu bewerten

 

 

 

Kein bitterer Schluck Espresso heute

11. 7. 2013

Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
1.Thessalonicher 5,18

Das geht. Meist.

Ein wohltuender Vers, der an gewohnten Maßstäben rüttelt.

Christi Himmelfahrt – ohne Reim und Rhythmus

9. 5. 2013

die himmelfahrt?
Christus ist bei Gott
und auch bei uns

daraus einen feiertag zu machen
ein festes datum, das verdanken wir Lukas
dem erfinder des kirchenjahres

hat schon seinen sinn
dieser tag, zu dem mir
nicht immer etwas einfällt

es ist schwer den sinn zu fassen
deshalb der vatertag
prost statt trost

statt warten auf den geist
das geistige getränk
ohne mauern im freien

immerhin

Mündigkeit

13. 6. 2012

– Gedankensplitter, in Fortsetzung

Es gibt einen guten Grund, warum das mit der Disziplin nicht mehr so funktioniert wie ehedem.
Viele Menschen verstehen sich nicht mehr als Mitläufer in einer Herde. Sie sind keine kleinen Kinder mehr, denen man etwas sagt, und dann  tun sie das so.

Sie sind mündig geworden.
Und mündig, erwachsen sein im Glauben und Denken ist wichtig. Mündige Menschen lassen sich nicht einfach so hin- und herschicken, sie wollen wissen, warum. Denn sie tragen Verantwortung für ihr Tun und sind sich dessen bewusst.

Interessant: In der Bibel gibt es diese Richtung, zum mündigen Leben – genauso wie die Regression, den Rückzug in die Kinderwelt. Beides nah beieinander findet sich zum Beispiel im Johannesevangelium: Christus sagt: „Ich bin der gute Hirte“ und die, die zu ihm gehören, sind seine Schafe (10, 14) – und an anderer Stelle: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“ (15, 15). Freunde sind, um den modischen Ausdruck zu benutzen, auf Augenhöhe.

Was ist mit den von mir karikierten Liebhabern der „Befindlichkeit und Betroffenheit“? Regressiv oder mündig?  Irgendwo auf der Mitte? Ich meine: Wer innerlich stark ist, sagt „Ja“ oder „Nein“. Schiebt nicht das eigene Sorgenpäckchen nach vorne. Gehen denn meine Betroffenheit und Befindlichkeit andere etwas an? Oder soll es höflicher wirken sie zu erwähnen?

Ich ahne es, das Thema wird mich weiter beschäftigen. Aber jetzt bin ich auf eure Kommentare gespannt.


%d Bloggern gefällt das: