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Und jetzt zu den wichtigen Fragen…

31. 10. 2017

Der Historiker Achim Landwehr schaut mit spitzer Feder und brennendem Herzen im Rückblick auf das Jubiläum
Lutherland ist abgebrannt. Ein langer, teils schwerer Text – er ist der Mühe wert. Gerade heute zum Reformationstag.

Im übrigen steh ich dazwischen: 2009 mit dem Calvinjahr – ich hab den Genfer Reformator in diesem Jahr erst richtig kennen und schätzen gelernt. Aber sieben Jahre später, da schrieb ich zum Jahresanfang zu #2017inthreewords“ Luther ist tot“.

Nun ja, der ganze Zauber ist herum. Jetzt bitte zu den wichtigen Fragen.

 

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Noch so ein Jahr: Calvin – 2

30. 7. 2009

Es klang so nett beschrieben, da habe ich es mir bestellt, das Buch über Calvin. Und es war für mich ein echter Knaller, um es mal populärdeutsch zu sagen.

Klaas Huizing
Calvin
… und was vom Reformator übrig bleibt.

Der Autor ist ein mir bis dahin unbekannter Theologe, lehrt an der Uni Würzburg und schreibt gern Krimis.

Das prägt. Ich habe lange nicht mehr so ein unkonventionelles theologisches Buch gelesen.

Das erste Kapitel steigt ein mit den Comicfiguren Calvin und Hobbes. Und dem Wikipedia-Wissen über Johannes Calvin, zusammen mit Erinnerungen aus seiner eigenen Geschichte. Das zweite wagt einen Vergleich mit Luther anhand von Porträts der beiden Reformatoren. Gelungen.

Und Seite um Seite macht er Calvins Anliegen deutlich – die bejaht er. Er beleuchtet seine Biographie, ohne zu beschönigen.

Calvinist bin ich übere die Lektüre nicht geworden. Aber einiges an Calvin hat mich fasziniert. Etwa seine nüchterne Art die Bibel auszulegen. Oder die deutliche Abkunft vom Humanismus.

Witzig, spritzig. Ach, so kann Theologie auch sein? Gott sei Dank.

Noch so ein Jahr: Calvin – 1

29. 7. 2009

Irgendwann konnte ich sie nicht mehr ab, diese „Jubeljahre“, ausgerufen um verstaubten Akten Leben einzuhauchen. Und 2009 eben Calvin. „Um den kommst du nicht herum,“ sagte ich mir, „so zentral wie er im evangelischen Bereich ist.“

Bei Calvin  hatte ich es insgesamt ja ganz gut geschafft. Auf allen Bildern so eine finstere Erscheinung, nein, bei aller Neigung zur reformierten Variante des Protestantismus, Calvin war mir suspekt. Pflichtgemäß habe ich mir mal seine Institutio gekauft, kurz angelesen und in den Schrank gestellt.

Nun also: 2009 – vor 500 Jahren geboren. Auf gut Glück habe ich mir ein recht aktuelles Buch bestellt, vielleicht schließt es mir Calvin ein wenig auf.

Fortsetzung morgen.


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