Posts Tagged ‘Blog’

Fällige Erklärung

27. 7. 2011

Ich gebe dem Anliegen vieler meiner Leserinnen und Leser nach:

Ich distanziere mich auf diesem Blog von…

(more…)

NichtvonLuther 2.0

7. 6. 2011

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch ein Blögchen anfangen. 

Erst schauen, dann schreiben

11. 5. 2011

Wolf  Schneider findet sich selbst sehr gut und schreibt das auch. Wer das erträgt, kann viel von ihm lernen.

Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte habe ich mit Gewinn gelesen. Und nun kann man ihn ansehen und hören.

In der Süddeutschen hat er einen Video-Blog, und jetzt gibt es 7 wichtige Regeln in einem Video. Nehmt euch Zeit (acht Minuten und eine halbe). Und macht was daraus…

Ende des Blogfastens – und jetzt?

26. 4. 2011
Lego Blogger Picture

Image by minifig via Flickr

Ostern ist gekommen, und das Fasten hat ein Ende. Auf dem Blog habe ich ja alle Kommentare in die Warteschlange gesteckt und nur unregelmäßig herausgelassen.

Was hat mein Blogfasten gebracht? Mir ging es außerordentlich gut damit. Deshalb behalte ich das zunächst bei.  Ich vermeide Stress, wenn ich die Kommentare warten lasse. Außerdem brauche ich Zeit für die nächsten zwei Wochen, weil unerwartet viel Arbeit da ist.

Die Benachrichtigungen, die auch sieben Wochen abgeschaltet waren, habe ich wieder aktiviert. Das heißt, ich kriege jetzt eine Mitteilung per Mail, wenn ein Kommentar wartet. Das erleichtert mir auch einiges.

Ein zwiespältiger Nebeneffekt: An einem Tag hatte ich viel Zeit gespart und die habe ich bei Facebook investiert. Das ist natürlich auch ein Zeitfresser erster Güte. Das war, so sagte ich mir schon beim Anmelden, nicht der Sinn des Fastens, gewonnene Zeit in einen Zeitfresser zu investieren. So bin ich dort auch zurückhaltend, aber es macht bisher noch Spaß.
Angebote zu spielen oder ähnliches lehne ich ab. Wenn mir jemand für das Bedienen von Facebook ein Gehalt gibt, bin ich natürlich sofort dabei… 😉

Man findet mich bei Facebook übrigens mit meinem richtigen Namen.

Wegen der Arbeit muss ich auch eine schöne Idee verschieben: nämlich ab und zu eine „Happy Hour“ einzurichten – also begrenzt das spontane Kommentieren zuzulassen. Aufgeschoben ist (vielleicht) nicht aufgehoben.

Japan im Fokus

22. 3. 2011

Auch andere Blogger hatten darauf hingewiesen, ich tue es jetzt auch: Ein  Link zum Blog von Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto aus der evangelischen deutschen Gemeinde in Tokio.

Die Homepage der Gemeinde ist hier.

Der nationale Ökumenische Rat Japans hat auch eine Homepage, fast nur japanisch, das letzte englische Update ist von 2003. Aber es finden sich die Seiten der Mitgliedskirchen. Wen es interessiert, der schaue hier.

Und ich erinnere an den Blog der Journalistin Chikajo Morijiri. Sie reist zur Zeit im Land umher und berichtet.

„7 Wochen ohne“ im Jahr 2011

9. 3. 2011

„Ich war’s! 7 wochen ohne ausreden“
Das ist das motto der diesjährigen evangelischen fastenaktion.

Ich merke: Manchmal hänge ich zu lang im blog herum. Bin ich vielleicht schon süchtig?

Ich merke: Die automatische benachrichtigung via e-mail befördert die ablenkung. Muss ich das eigentlich immer haben?

Ich merke: Die normale rechtschreibung kostet viel zeit. Ich habe das schreiben mit 10 fingern nicht gelernt. Die umstelltaste ist umständlich für mich. Die gemäßigte kleinschreibung geht mir viel flotter von der hand.

Meine konsequenz:

  • Bis Ostern schreibe ich beiträge in gemäßigter kleinschreibung, nicht nur in den kommentaren.
  • Die benachrichtigung schalte ich ab. Um stress und hektik zu vermeiden, schicke ich auch weiterhin die kommentare in die warteschlange.
  • Täglich eine halbe stunde mit kommentieren soll genügen. Sonntage nehme ich davon aus (natürlich erst nach 18:00 uhr!)

Politisch

26. 1. 2011
Naughty children's disguise

Image via Wikipedia

Politisch sind wir, so oder so. Wer unpolitisch sein will, bestätigt das, was ist.

Ausdrücklich Politisches ist auf diesem Blog selten zu finden. Oft ist eine Angelegenheit schon so häufig in Beiträgen durchkommentiert worden, dass mir nichts mehr (Neues) einfällt. Vielleicht kann ich dann und wann einen interessanten Link weitergeben. Wer mehr „Futter“ sucht, findet in der Blogroll einiges.

Es gibt Zeiten, so wie im Moment, da wünsche ich mir, aktueller und journalistischer zu sein.  Aber Theomix mit Beiträgen füllen ist nicht mein Hauptberuf.

Übrigens, auch in meinem Hauptberuf bin ich politisch, ob ich will oder nicht. Wobei ich zum Beispiel für Predigten mittlerweile weiß:  Statt politische Ratschläge zu geben ist es mir wichtiger Fragen zu stellen. Aber wer Ohren hat zu hören, wird hören.

Ich will nicht lamentieren. Was sind meine Gedanken im Vergleich zu den Sorgen, die Obamas Elf hat. Der ist wirklich nicht zu beneiden.

Auf ins frohe Bloggen

2. 8. 2010

Die Sommerpause ist herum. Es war heiß – und das lähmte die Freude am Schreiben. Manchmal war anderes dran als Bloggen:

Ein kurzer Urlaub führte nach Müchen (Danke, Margot!) Und fünf Tage waren wir in Paris. Zum zweiten Mal mit der Familie. Untergebracht waren wir im Foyer le Pont.

Von den Erinnerungen wird noch einiges auf den Blog kommen. Herzlichen Dank den Kommentatoren, die sich von der künstlichen Warteschlange nicht abschrecken ließen.

Und was ist nicht alles passiert in dieser Zeit: Bischöfin Jepsen ist zurückgetreten, der Lutherische Weltbund hat getagt und die Mennoniten um Verzeihung gebeten, die Loveparade führte zur Katastrophe und Theo Albrecht ist gestorben. All das habe ich weder kommentiert noch das Kommentieren bewusst vermieden.

Jetzt soll es wieder normal weitergehen. Aber was ist schon normal?

Folge dem Schimpansen!

2. 7. 2010

2. Auflage

Neulich war bei netzwertig zu lesen, es gäbe eine tolle Adresse, für eigene Profile plus netter Wunschdomain.

Ich habe es mir angeschaut, bin ja nicht so beim Souschäl Nättwörking beteiligt, aber auch für mein bescheidenes Zeitbudget und den eher geringen Bedarf finde ich es geeignet. Und kleine Nachrichten, die nicht theomix-würdig sind, kann ich dort bloggen. Alles geht relativ zügig. Automatisch sollen die Artikel erschienen. (Ist nur die Frage, wann dieser Beitrag erscheint.)

Ich bin also auch unter wilkesmann.mp zu finden.

Sparbeschlüsse

14. 6. 2010

Es ist ein Mittelchen der Politik: Erst mal einen Jubelanlass geschehen lassen, und zwei Tage später werden die Zitronen und sauren Gurken verteilt. Das hat unser Bundeshorst ja etwas verdorben, sonst wäre es wieder so gewesen: Lena bejubeln lassen – und dann den Katalog der Grausamkeiten aufblättern.

Bei der letzten WM war doch nach jedem deutschen Sieg eine Mitteilung des Innenschäubelis zu erwarten, wie die Rechte des Einzelnen begrenzt, beschnitten wurden. Warum das Finanzschäubeli jetzt nicht warten wollte – wer weiß.

So ähnlich komme ich mir auch jetzt vor. Nun sind die ersten hunderttausend Besuche gefeiert, und ich habe nichts Besseres zu tun als vom Sparen zu reden.

Mehrmals habe ich schon Kürzungen im Artikel-Etat angedroht, nun muss ich es strukturiert durchführen. Die letzten Wochen waren dermaßen anstrengend, dass ich nur mit Mühe den täglichen Beitrag schreiben konnte. Die Kreativitätspause hat mir viel weniger beschert als ich erhofft hatte. Und einen reinen Albernheitsblog will ich auch nicht haben…

Ich merke, in beiden Ärmel ist nicht mehr genug, um etwas herauszuschütteln. Auch das kreative Füllhorn ist bis auf ein paar Krümel leer. Und dann, ich gestehe es mit leichtem virtuellem Erröten: Es hat so gut getan, vier Tage einfach Kommentare abgeben oder beantworten zu können, ohne etwas Neues schreiben oder heraussuchen zu müssen.

Und sagt selbst: Wenn etwas so schönes Freiwilliges wie Bloggen nur noch zur Pflicht wird – dann hat das sicher fatale Folgen. So weit will ich es aber nicht kommen lassen. Die ersten Hunderttausend waren so gut, ich will weitermachen. Keine Bange.

Ich kann noch nicht sagen, wie oft ich zum Schreiben und einstellen komme. Schön wäre ja, drei Mal in der Woche. Vielleicht sogar NOCH weniger? Da müssen wohl erst ein paar Erfahrungen kommen…

Wie lange ich das so machen will? Bis Jahresende vielleicht.

Ich freue mich jedenfalls, dass ich mir beim Bloggen mehr Luft gönne. Angenehm milde, nicht heiße, die muss auf diesem Blog wirklich nicht sein.

Bin ich sozial vernetzt?

22. 4. 2010

Bei den „sozialen Netzwerken“ bin ich sehr bescheiden. Ich widme ihnen sehr wenig Zeit. Am ehesten noch Orkut. Darüber bin ich auf Verwandte in Brasilien gestoßen. Twitter oder facebook habe ich noch nicht vermisst. Auch wkw-Angebote habe ich bisher ausgeschlagen. Ich war ein paar Tage bei der Community von evangelisch.de angemeldet. Aber ich habe das Konto gekündigt.  Woher soll ich die Zeit nehmen, um alle möglichen wichtigen Dinge von mir anzugeben?

Mein Blog genügt mir: Hier ist eine Art Netzwerk mit bestimmten Kommentatoren und Bloginhabern entstanden. Aber kommentieren kann jeder Mensch, der seine Mailadresse hinterlässt. Da muss niemand angemeldet oder irgendwessen Mitglied sein.

Und in der analogen Welt? Berufsbedingt bin ich bestens sozial vernetzt: Ich gehe durch den ortsansässigen Supermarkt und treffe mindestens ein halbes Dutzend Menschen, mit denen ich ein  paar Worte wechsle, wenn es mir nicht allzu eilig ist.
Dann und wann  werde ich freundlich gegrüßt, ich grüße freundlich zurück und im Kopf arbeitet es: „Woher könntest du diesen Menschen kennen?“

Leute in der näheren Umgebung kennen, das ist ein gutes soziales Netz. Und  Freundschaften pflegen. Das ist für die Seele wichtig.

Blogs

19. 10. 2009

Was gab es nicht vor 20 Jahren? – 6 –

Natürlich, das Bloggen. Es entstand erst Mitte der Neunziger.

Vorher gab es die analogen, meist handschriftlichen Tagebücher. (Vielleicht von einigen still und bescheiden auf dem PC geführt.)

Was mit Bogs möglich wird, ist enorm. Ich finde es ungeheuer anregend, auf eigene Gedanken eine Resonanz zu kriegen. Oder eine Rückmeldung zu geben.

Ob dann ein normales Tagebuich im Netz so gut ist, möge jeder und jede selbst enstcheiden. Ich finde es befremdlich, etwaige Verdauungsprobleme oder Tante Olgas Stauballergie zu erörtern. Mit korrektem Impressum, wie es in Deutschland verlangt wird, ist es schwer, den Werbebrief für die Abführpillen zu vermeiden oder den Staubsaugerverteteter für Tante Olga loszuwerden…

Drei Fische aus dem Netz gefischt

26. 9. 2009

1. Neu seit gestern: die Seite evangelisch.de

Hier gibt es leicht verständliche Ausführungen zu vielen Fragen des Lebens aus evangelischer Sicht. Da es DIE evangelische Sicht aber nicht gibt, ist vieles vorsichtig formuliert.
Mir ist es ein bisschen zu bunt auf der Startseite. Aber sonst: ein guter Querschnitt.

2. Das „Steini-Girl“ macht Furore.

Wer hat denn diese Ironisierung des Obama Girls, Crush for Obama, in Gang gesetzt?

Die Süddeustche hat etwas darüber geschrieben.

3.  „Experimental Theology“ – eine Traumseite

Wer gut Englisch kann und mal etwas originell Theologisches lesen mag:

http://experimentaltheology.blogspot.com/

Der Autor ist von Haus aus Psychologe und hat im Nachklapp eine theologische Ausbildung gemacht.

Die Theologie der Peanuts (also Charlie Brown & Co) wird hier entschlüsselt, und auch Calvin und Hobbes werden bedacht. Und noch manches mehr. Wirklich theomix-tauglich!

Mit ganzem Herzen halb anonym?

18. 9. 2009

Auf Dauer, merke ich, kann es nicht so bleiben: Die ganze Welt soll meinen Blog lesen, nur nicht das „gallische Dorf“, in dem ich wohne?

Auf Dauer kann ich nicht, wie ich im „About“ geschrieben habe, den Theologen vom Pfarrer trennen. Es stimmt zwar, ein Pfarrer macht Urlaub und geht irgendwann in Pesnion. Trotzdem müssen Pfarrersleut alles, was sie in der Öffentlichkeit tun oder nach außen geben, verantworten.

Zur Zeit ist der Theomix-Blog meine Spielwiese für den Theologen in mir. Da spielt dann der Pfarrer manchmal mit hinein. Nun merke ich: Irgendwann werde ich dies beenden. Welche Konsequenzen das hat, weiß ich noch nicht.

Möglichkeiten:

  • Völlig aufhören und  nur noch kommentieren.
    Dafür macht es mir aber zu viel Spaß.
  • Anonymität beenden und ansonsten weiterwursteln wie bisher.
    Aber da wird ganz schnell die Schere im Kopf Zensur ausüben.
  • Zwei getrennte Blogs.
    Aber das ist noch mehr Aufwand, es wäre mir einfach zu viel.
  • Den Pfarrer draußen lassen, wo es vertraulich zugeht.
    Was dann hieße, die (meisten) Pfarrers- Tagebuch-Einträge kommen raus. Und würde ich das eh schon verstreuselte Geburtstagsbild herausnehmen? Das sieht mir im Moment aber als die beste Lösung aus.

Ein bisschen Arbeit deutet sich am Horizont an…

[9.06 Uhr: Im Sinne des letzten Punktes habe ich schon etwas gewirkt…]

Blogbericht, Mix

3. 6. 2009

Jetzt ist der „Mix“ an der Reihe. Hier sind nicht nur Blogs, sondern auch andere Seiten aufgeführt.

BodeständiX

Hanspeter Gautschin kommt aus und lebt in der Schweiz, und er behandelt vorzugsweise Schweizer Themen. Da kenne ich mich nicht aus. Und ich halte mich auch mit Kommentaren zurück. Aber er hat mich irgendwann in seine Blogroll aufgenommen, und dann revanchiere ich mich gerne. Und eines Tages hat er mich richtig intensiv gelobt, das fand ich sehr nett.

Ich empfinde diesen Blog als unkonventionell, Beiträge zur Schweizer Kultur neben  Einblicken aus dem eigenen Leben. Das ist ein guter Mix.

Meine Zeitungsmeldungen

Das ist selbstgemacht: Wwas mir im Google  Reader lesenswert erscheint, das klicke ich an – und dann erscheint es hier, für andere sichtbar. Wird aber nicht allzu regelmäßig gefüttert.

OneBBO’s Castle

Wer OneBBOs Kommentare auf Theomix liest, wird nicht denken, dass das dieselbe Person ist, die hier als Blog-Autorin schreibt. Alles ist etwas schräg, eine Fülle von Figuren begegnet mir, manchmal sind lustige Zeichnungen eingestreut, und es ist schon schwer den Überblick über all das zu behalten. Irgendwie geht es um einen Alltag in Beruf und Freizeit. Alles so komisch verpackt, dass eine eigenwillige Fantasiewelt entsteht.
Ich lese es gern, auch wenn ich nicht alles verstehe. Und ich kommentiere auch gern, auch hier gibt es immer konstruktive Antworten.

Tabea Schroers Jahr in Uganda

Ich habe bereits darüber berichtet. Tabea Schroer ging nach dem Abitur für ein Jahr nach Kampala. Schönheiten und Schattenseiten des Lebens dort zeichnet sie auf, fast wie von außen und doch mittendrin.

Witzeglas

Die beiden Autoren bringen jeden Tag einen Kalauer. Anfang habe ich viel mitkommentiert. Da ging es hin und her. Aber Zeitfresser. Wenn ich mal ne Stelle als hauptberuflicher Blogger kriege, komme ich wieder, Jungs. versprochen! So schaue ich halt rein und denke mir meinen Teil. Ist nicht so lustig, geht aber schneller…

Die wordpress-Links gelten dem Anbieter dieses Blogs. Ich darf sie sicher rausschmeißen, aber warum sollte ich? Ist ein gutes Angebot, kann man auch mal reinschauen.

 

 

 

 

 

Blogbericht, Kopf und Herz 3

25. 5. 2009

Zu wem verlinke ich da? Weitere Worte zu  Blogs in meiner Blogroll. Das ist dann der Abschluss der Abteilung „Blogroll: Kopf und Herz“.

Rotegraefin

Manchmal denke ich: So viel bittere Erfahrungen in einem Leben sind doch nicht möglich. Doch, sie sind es, und wer in diesem Blog liest, wird mir zustimmen.
In anderen Blogs kommentiert sie zuweilen recht intensiv und beharrlich.
Manchmal verstehen wir (also sie und ich) uns, die rote Gräfin verdient in jedem Fall Respekt.

Sicht-Feld

Einfühlsam, intelligent, ehrlich, stilvoll. Diese Adjektive fallen mir zu diesem Blog ein. Und das macht diesen Blog zu mehr als einem normalen Tagebuch. Auch hier bekommt jeder Kommentar eine Antwort.

Trinergy – Lebensfreude-Blog

Auch so ein seichter Wohlfühl-Smiley-Blog? Das mag ja mancher auf den ersten Blick befürchten. Aber wer genauer hinsieht, entdeckt anderes: Die Autorin versucht, an jedem Tag eine Ermutigung weiterzugeben. An manchen Tage ist das auch Selbstmotivation. Oft genug schöpft Elisabeth, so heißt sie, aus ihrem Schatz positiver Gedanken. Und wer sich in die Kommentare vertieft, entdeckt bald in ihren Antworten, dass es hier nicht nur Hoch gibt, sondern zuweilen ein Tief auszuloten war oder ist.

Da atme ich auf und denke „wie menschlich!“ Ich kommentiere auch gern, denn immer gibt es  eine persönliche Antwort.

Und wer so öffentlich auf Marillenknödeln steht, kann kein schlechter Mensch sein.

Wortman

Was für eine Mischung! Schnappschüsse aus dem Alltag – manchmal durchaus wörtlich zu nehmen, mit der Hand am Auslöser, dazu der Aufbau einer Sagenwelt, oft mit Hilfe von Legobauten, dann Filmtipps sowie aufgegriffene Stöckchen.
Was ist das für ein Typ, der so einen Blog macht? Selber lesen hilft die Antwort zu finden.
Es wäre oberflächlich, einfach nur davon zu schreiben, dass er ein Nordlicht ist, den es nach Bayern verschlagen hat. Aber es lässt wohl noch manche muntere Beiträge erwarten.
Und Antworten zu Kommentaren gibt es auch, norddeutsch, das heißt knapp, treffend.

So weit die Blogs unter der Überschrift „Kopf und Herz“. Haben andere auch, aber bei den genannten sind beide deutlich zu spüren.

Blogbericht, Kopf und Herz 2

18. 5. 2009

Zu wem verlinke ich da? Weitere Worte zu  Blogs in meiner Blogroll:

fensterplatz-online

Die ersten Beiträge ließen mich ein wahres Lotterleben ahnen: 2 Stunden bevor ich aufstehe, geht die Autorin noch nicht ins Bett, sondern besorgt sich Glimstengel an der Tanke. Ui. Wer ist das denn? Eine angehende Journalistin , die Beiträge flott, frech, ironisch, lebenslustig. Das Lebenslustige scheint zur Zeit nicht so ausgeprägt zu sein. Seit Ende Februar gibt es keine neuen Beiträge. Schade!

Freidenkerin

Eine urbayerische Bloggerin, mit phantasievollen Ausschmückungen ihres Alltags. Und mit Bildern, schön anzusehen. Allerdings brauche ich zum lesen etwas, was ich nicht habe: Zeit. Ein Blog zum Genießen, nicht zum „schnell reinziehen“.

Mialiehs Blog

Intellekt und Witz in guter Mischung. Um der Qualität willen nicht täglich. Eine auffällige Neigung zu Hape Kerkeling und Folgen – das ist dann für mich sehr anregend…

Blogbericht, Kopf und Herz 1

11. 5. 2009

Aktualisierung 7. 11. 2011:
Alle drei Blogs gibt es nicht mehr, haben aber Nachfolger gefunden…

Zu wem verlinke ich da? Ein paar Worte zu  Blogs in meiner Blogroll:

Amor Vincit Omnia

Dieser Blog ist jünger als meiner, und so habe ich seine Entstehung und sein Wachsen gut verfolgen können. Über einen Kommentar auf einem anderen Blog stieß ich darauf, und dachte erst, nein, was es alles gibt. Eine Kartenlegerin versucht sich im Bloggen, wirbt für ihr Gewerbe. Na, mal sehen, was diese Esoteriktante so alles bringt. Bei der muss ich auch nicht kommentieren, weil sie ja soweiso Tinnef schreibt, und ich will ja  niemanden beleideigen.

Zunächst faszinierten mich die Fotos. Da hat sie ja was drauf, dachte ich. Auch, sich mit einem Großporträt zu präsentieren, ist mutig. Ein freunldiches Gesicht mit Lachfalten um die Augen, das Lächeln ist also nicht gestellt.

Und dann waren die Texte so interessant. Psychologisch angehaucht, mit Tiefgang, dass ich dachte: O, da muss es wohl verborgene Kanäle geben, die diese andere (häretische!) Welt mit meiner verbindet. Mittlerweile lese ich gerne dort, kommentiere genauso gern, kriege stets treffende Antwort. Eine wahre Wonne. Da, wo der Kopf sich leise schüttelt, wegen für mich fremder Inhalte, höre ich doppelt genau hin.

Für mich also ein Blog-Wunder, weil nicht sein kann, was nicht sein darf und manchmal doch passiert…

Andreas Blog aus Sankt Moritz

mit dem Titel „Leben und Lieben in St. Moritz“. Seit gut zwei Jahren bloggt Andrea bunt gemischt: Alltägliche Geschichten, Gedichte, Lesefrüchte. Und alles mit sehr viel Humor – wozu bei ihr auch Selbstironie gehört.
Und wer kommentiert, kriegt  freundliche Antwort. (Jedenfalls geht mir das regelmäßig so.)

Blogcafé Berlin

 

Eigentlich finde ich die klassischen Blogs mit Alltags-Tagebüchern eher öde. Wer eigentlich sagt, meint eigentlich etwas anderes. So auch hier.

Fasziniert hat mich die Begrüßung und Aufmachung. Ich hatte den Eindruck, auf die Karte eines richtigen Cafés zu schauen. Da ich gerne diverse Kaffeezubereitungen mag, bin ich dabeigeblieben. Und es gibt so viel zu lesen und zu entdecken.

Patsy, die Blog-Autorin, hat Herz und öffnet es bereitwillig für ihre Leserinnen und Leser. Dazwischen eigene Fotos und – ach, alles Mögliche, lest nur selbst. Es ist eine Fülle, und ich komme selten dazu zu kommentieren. Aber es geht bunt, zuweilen turbulent zu bei der Cafébesitzerin.

Nachgeschoben: Und diese süßen Smilies!

Let’s be Friends Award

2. 3. 2009

Diesen Preis erhielt ich von Elisabeth. Da bedanke ich mich sehr und gebe ihn gerne weiter.

Da ich aber Kettenbriefe nicht mag, empfehle ich das Weiterreichen nur auf freiwiliger Basis ohne konkrete Zahl!

friendsaward

Diese Blogs sind besonders zauberhaft. Diese liebenswürdigen Blogger wollen Freunde finden und sein. Sie sind nicht an Selbstverherrlichung interessiert. Unsere Hoffnung ist, dass wenn das Band dieses Preises weitergereicht wird, mehr Freundschaften entstehen und sich auch weiter fortpflanzen. Bitte, gebt diesen Bloggern mehr Aufmerksamkeit. Überreiche diesen Award an acht Blogger, die weitere acht Blogger auswählen KÖNNEN und diesen Text in ihren Award-Post mit aufnehmen. Danke!

These blogs are exceedingly charming. These kind bloggers aim to find and be friends. They are not interested in self-aggrandizement. Our hope is that when the ribbons of these prizes are cut, even more friendships are propagated. Please give more attention to these writers. Deliver this award to eight bloggers who must MAY choose eight SOME more and include this cleverly-written text into the body of their award.

Mein „Let’s be friends award“ geht an:

Patsys Blogcafé Berlin

Amor vincit omnia von Elisabeth

Leben und Lieben in St. Moritz von Andrea (noch mal, muss sein!)

Orden des Leibowitz von Frank

Mialiehs Blog

Sicht-Feld von Mareike

Fensterplatz online von Lisa

Freidenkerin von Margot.

Wortman hätte ihn auch verdient, aber er hat ihn schon, und er mag auch keine Kettenbriefe.

Ich lobe auch noch einen  „Special Award“ aus:

Und zwar für OneBBO’s Castle: Niemand weiß so richtig, was das soll, aber „charming“ ist das auf alle Fälle. Und es tummeln sich so viele Wesen auf diesem Blog, davon sind etliche Kandidaten, who aim to find and be friends.

Außerdem den „Let’s be Friends Award for blogless people“:

Erika und Werner. Beide bereichern diesen Blog mit sehr guten Kommentaren, aber weigern sich Blogger zu werden.


Wie das Bloggen mein Leben verändert hat

16. 2. 2009

Wunscherfüllung.

Ja, das Bloggen hat mein Leben verändert. Keine Frage.

Es ist die Frage nach dem „Wie“.

Für mich ist es ein intensiver, kreativer Zeitfresser. Stärker noch als das gesamte Internet bisher. Artikel schrieben, andere kommentieren, Kommentare auf einem Blog kommentieren. und dann will das vor dem Kommentieren auch alles gelesen sein.

Aber es macht mir Vergnügen. Keine Frage. Ich lerne virtuell neue Menschen kenne. Das ist etwas Neues für mich. Die Selbstoffenbarung anderer ermöglicht mir erst mal ein näheres Kennenlernen. Dann kann ich mich dazu durchringen, zu kommentieren, also in Kontakt zu treten. Das ist interessant – und persönlicher als über Messenger neue Kontakte zu kriegen.

Weiter Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Ich brauche ein wenig mehr Disziplin, um nicht den halben Tag „mal um den Blog“ zu wandern und ständig  zu verweilen. Darüber hinaus bin ich offen für das, was kommt…


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