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Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 2

24. 11. 2012

Wir haben einen Bericht übernommen, die Recherche anderen überlassen. Und jetzt schreiben wir.

Wie?

Volles Rohr verstärken wir die Richtung der Medien. Wir sind ja kritisch. Deshalb bitte noch eine Runde Emotion extra!

Grundsatz: Wir sind die Guten. Es geht gegen die Bösen.

Die Bösen sind (bitte jeweils möglichst nur EIN Stichwort auswählen!):
das Privatfernsehen, die Kirche, die Politiker, die Lehrer, die Bänker…. im wesentlichen alle, die wir nicht sind und nicht sein wollen.
Kräftig draufklatschen. Die haben es verdient. Immer. Egal warum.

Jetzt das Ganze einstellen und warten, bis Kommentare kommen. Dazu beim nächsten Mal mehr (Am Dienstag.).

Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 1

23. 11. 2012

Wir nehmen
einen aktuellen Bericht
möglichst mit emotionalem Thema.

Bitte nicht überprüfen, das frisst Zeit.

Außerdem gilt der alte Grundsatz:
Was in der Zeitung steht, stimmt.

Bitte gleichberechtigt ergänzen:
Was im Fernsehen zu sehen ist, stimmt.

Und neu hinzu kommt jetzt:
youtube-Filme sind manchmal schlecht gemacht,
aber  i m m e r  ehrlich. 

Wir verlinken zum Bericht und schreiben etwas dazu. Was? Das erfahrt ihr morgen im nächsten Teil.

Über vier Jahre Bloggen, Lesen und Kommentieren: Das ist wie eine Langzeitstudie in Eigenverantwortung. Ein bisschen habe ich jetzt aufgesammelt und zu einem Fünfteiler gebündelt.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Blogs kann ich nicht ausschließen.
Sollte sich jemand getroffen fühlen: Nimm es/ nehmen Sie’s als Zerrspiegel!
Wer meint, meine Beschreibungen seien harmlos, die Wirklichkeit sei viel skurriler – ja, kann sein.

wenn doch noch… (3)

13. 11. 2012

wenn doch noch
eine gute idee kommt
fang ich sie ein und halt sie fest

da kommt eine

schade, schon weg

ach wie gut
keine idee
aber drei blogbeiträge

Wer hier neu ist…

3. 11. 2012

Wer hier neu ist und nicht weiß, wo anfangen mit Lesen:

Unter der Kategorie „Grundlegendes“ finden sich Beiträge, die quasi mein Fundament beschreiben:
Zum Bloggen, zum Glauben, zum Leben, zum Lachen..

In der rechten Leiste unter „Kategorien“ ist es die erste Abteilung.

Für die Alten was Altes: Lässt du dich leichter zu Tränen rühren als früher?

Herbstferien

30. 9. 2012

die blätter fallen von den bäumen
die schüler in die ferien
mein blog ins schweigen

oder auch nicht.

Ich nutze wieder einmal die Ferien des Wohnbundeslandes Rheinland-Pfalz und gönne dem Blog kleine Erholungen. Mir vielleicht auch. Wir lesen uns!

Letzter Ferientag ist der 12. Oktober.

Vier Jahre!

18. 9. 2012

Vor vier Jahren erschien auf diesem Blog der erste Beitrag.

Ich kann es kaum fassen: 1.088 Beiträge in 1.461 Tagen.

Das letzte Jahr war ein Krisenjahr; wegen des Brands des Kindergartens* im Dezember.

Deshalb ist weniger Kraft ins Bloggen geflossen. Und doch habe ich mich entscheiden, wieder täglich zu schreiben. die Beiträge sind kürzer als in den ersten beiden Jahren. Prioritäten und Aufgaben verändern sich, weiterhin.

In der Richtung des ersten Beitrags soll es weitergehen.Den dort zitierten Psalm  ergänze ich mit seinem 16. Vers: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Mir ist Zeit gegeben. Und ich will sie auch im neuen Blogjahr recht nutzen.
Analoges Leben und virtuelles Tun fordern ihr Maß.
Alles in Gottes Händen. Der Weg geht weiter.

 Danke allen, die diesen Weg verfolgen und/ oder mit Kommentaren begleiten!

* Das Gebäude ist äußerlich wiederhergestellt, die Innenarbeiten gehen zügig voran.

Weltfragen

7. 9. 2012

So richtig gelöst sind sie noch nicht: die beiden neuen Welträtsel, die ich auf einem anderen Blog schon vorstellen konnte:

Die traurige Geschichte vom Gnuppimannn und das Brüssel-Paradox.

Schaut bitte hier.

Nicht viel los

2. 7. 2012

.. und da ist auch nicht viel zu erwarten.

Samstag und Sonntag war ich unterwegs. Da entstand dieses Bild.

Morgen ein runder Beitrag

24. 5. 2012

Morgen gibt es einen runden Beitrag; er hat ein eigenes Thema.

Heute ist das Beitrag Nummer 999.
Seit dem 18. September 2008 blogge ich. Mehr als dreieinhalb Jahre. Da bin ich selbst erstaunt.

24 Kategorien haben sich entwickelt, einige werden gar nicht mehr fortgesetzt.

Noch ein Tipp dazu für Menschen, die mich erst seit kurzem besuchen: Ganz oben, mit Unterstrich vorneweg, Grundlegendes: Dort ist, das, was draufsteht. 😉

Mehrere Hundert Tags, früher Schlagwörter genannt. Sie helfen, mich zu finden.

Ist da eine durchgehende Linie?
Schwierig. Wenn jemand sie sieht, dann bitte weitersagen. 🙂 Natürlich bin ich, der Autor, Garant der Kontinuität. Oder ist das eher mein Autor? Der mich ins Leben rief? Der mir manchmal auch Gutes eingab.

Und ob der was davon hält, eintausend Beiträge zu feiern? Der Blogautor erwartet morgen einen normalen Tag. Es wird nicht gefeiert.

Nur auf dem Blog, ein bisschen.

Bundesarchiv Bild 183-43428-0004, Neujahrsfest

Bundesarchiv Bild 183-43428-0004, Neujahrsfest (Photo credit: Wikipedia)

Prosit!

(Neujahrsbild passt nicht? Doch, heute bestimmt: Prosit, Sylvia!)

Bloggen als Übung

4. 5. 2012
  • Ich möchte eine Sprache lernen. Autodidaktisch. Aus eigenem Antrieb. Was wird mir mehr bringen? Tägliches Üben und Lernen- ODER – ich schau mir in den ersten Tagen die ersten Lektionen stundenlang an. Wenn es mühsamer wird, nur noch alle paar Tage.
  • Die alten Meister empfahlen fürs geistliche Leben tägliche Übung. Sogar dann, wenn man gaaar kein Lust dazu hat. WARUM WOHL?
  • Wer täglich einen Bibeltext liest, trifft überwiegend auf Texte, die die eigenen Gefühle nicht treffen. Soll man aufhören? Ein paar Tage Pause?

Ihr ahnt, worauf es hinausläuft: Regelmäßig und jeden Tag ein kleines bisschen ist besser als unregelmäßig und dann (zu) viel auf ein Mal. Diese Gedanken bewegen mich auch beim Bloggen. Mir hilft es nicht, wenn mir jemand fürs Bloggen rät: „Mach es, wie du lustig bist.“ Das ist nicht mein Motto. Selbstmotiviertes Tun braucht die regelmäßige Übung, Sonst sollte ich es lieber lassen. Ob eine Sprache, ein Instrument oder eine Sportart lernen – ein bisschen Überwindung, ein Hauch Anstrengung gehört dazu. Ich möchte sogar das Wort „Disziplin“ anführen.Wenn ich in Latein richtig mitgekommen bin, ist disciplina die Tugend des discipulus, also des Schülers, des Lernendenden.

Mich hat in der Diskussion über meine Blog-Klage der Gedanke überzeugt: Mein Blog braucht Disziplin.
Selbst bei einem Hobby ist das nötig, damit ich das Gefühl bekomme, es bringt mich weiter. Für mich ist Bloggen Hobby, auch so etwas wie eine geistliche Übung, oft genug Gedankenklärung, kreativer Prozess.
Klärung und Kreativität sind Spitzen, die sich aus dem Alltäglichen hervorheben. Ob sie überhaupt noch kämen, wenn es den mühsamen, alltäglichen Weg durchs Tal nicht gäbe?

Was macht der Kerl jetzt anders?

3. 5. 2012

Um eins klarzustellen: Der Kerl bin ich. Da habe ich was von Krise beim Bloggen geschrieben. Und jetzt sieht es aus wie vorher:  Beiträge kommen  nahezu regelmäßig. (Bis auf die häufigen Unterbrechungen, aber die kämen auch ohne Krise.)

Wer hier häufig liest, weiß: ich gebe gerne Rechenschaft über die Art meines Bloggens. Mir und allen anderen.
Es ist nicht viel anders (oder: Ich bin kein anderer) geworden: Ich mag das Regelmaß. Es kann nur sein, dass ich es nicht schaffe.

Und es gibt gute Gründe für regelmäßiges Bloggen. Davon demnächst mehr.

Nachbeben-Nachklapp

4. 4. 2012

Ein verstörender Traum Ende Februar:
Sonnendurchflutetes Frühjahr, die Kircheiber Kirche, jetzt hat sie einen Nebenraum aus den Sechzigern oder Siebzigern, dunkel, ungemütlich – warum bemerke ich ihn erst jetzt, nach 12 Jahren in der Gemeinde? Und vor der Kirche wird gegraben, an vielen Stellen, archäologische Arbeiten – wer hat die Leute bestellt? Nachdenklich nach dem Aufwachen.

Rütteln die kleinen Erschütterungen an den Grundfesten, so dass ich genauer hinschauen sollte, was da so ungemütlich in den Sechzigern und Siebzigern war? Will da etwas Neues werden, was ich noch nicht einmal in Umrissen ahne?

Das Projekt Theomix ist in einer Wegbiegung, und was dahinter kommt, weiß ich nicht. Theomix ist auch immer Kopf und Herz von mir. Auch geistlicher Weg – oder zumindest Rechenschaft darüber.

Erst mal setze ich die Rekreationspause fort, bis Ostern.

Nachbeben

4. 4. 2012

Bloggen und Leben

Der Brand in der Kindertagesstätte war ein heftiger Schlag ins Kontor. Dort ist mittlerweile alles auf gutem Weg, aber es hat Energie und Zeit gefressen.

Seit Beginn des Jahres kamen nun einige Ereignisse, die wie Nachbeben wirken und, wie soll ich sagen, mich nicht gerade positiv beeinflusst haben.

Ich muss da mal weiter ausholen, denn bestimmte Bereiche des Lebens bleiben auf dem Blog ausgespart. (more…)

Angst erfreut

1. 12. 2011

Nicht die, sondern der:
Roman Angst ist Pfarrer an der Bahnhofkirche in Zürich und bloggt. Hervorragend! Ich lese die Beiträge mit Gewinn für Kopf und Herz. Und weil er Kommentare nicht zulässt, habe ich ihm das auch gemailt. Was ihn dann auch erfreute. 🙂

Die Bahnhofkirche in Zürich ist ein sehr interessantes Projekt, von den beiden großen Konfessionen getragen und mit religionsübergreifendem Ansatz.

Wer also zum Wochenende Zeit hat: Schaut euch ein bisschen um bei Roman angst und seinem Blog „Bahnhofkirche“.

Kommentieren hat seine Grenzen

28. 11. 2011

Vieles, so meine ich, ist selbstverständlich. Aber dann gibt es manche Menschen, die lehren einem anderes.

Manche KommentatorInnen zum Beispiel meinen, sie dürften immer und überall drauflosplappern und bringen lange Ausführungen ganz unabhängig vom Thema. Oder pöbeln andere im Namen einer selbsternannten Wahrheit an. Das macht das Verwalten der Kommentare manchmal schwierig.

Ich habe jetzt eine neue Seite erstellt:  „Kommentare“. Da steht in groben Zügen, welche Feinheiten ich mir wünsche. Für die meisten KommentatorInnen ändert sich gar nichts oder noch weniger. Also dann…

Herbst-Blog-Pause, zum zweiten Mal

18. 11. 2011

18./19. November: Rückzugstage im virtuellen Leben
20. November: Sonntag
21. November: Irgendwie kein neuer Beitrag

Wieder einmal halte ich mich mit Beiträgen und Beantworten von Kommentaren zurück. Eine schöne Zeit!

Herbst

14. 11. 2011

 Ein Haiku

es trollt in den blogs
der wind rauscht in den bäumen
und zieht vorüber…

Trolle sind draußen willkommen

4. 11. 2011

Es gab vor Monaten Kommentare, die waren manchmal sehr aggressiv. In bestimmten Phasen gab es kein Zurückweichen von den verbalen Zumutungen. Da hatte Argumentieren keinen Zweck, hier war eindeutig ein Troll am Werk, und der wurde endgültig gesperrt.

In letzter Zeit gab es eine weitere Kommentatorin, die ich nun für November außen vor lasse. Sie schrieb teils mehrfach zu einem Beitrag,mit langen Ausführungen, teils nur stichwortartig, oft gar nicht zum Thema passend. Im Grunde eigene Beiträge. Es gab wenige Ausnahmen, aber leider immer wieder „Rückfälle“, zum Schluss gepaart mit Polemik.

Leider, leider: auch hier also ein Troll.  Doch wer sich als Troll zeigt, muss leider draußen bleiben. Wir werden sehen, was sich Anfang Dezember tut.

Nun ist es ruhiger geworden in den Kommentaren. Hat auch mal was… 😉

Ich habe vor ein paar Monaten hohe Maßstäbe gesetzt und geschrieben: „Ich freue mich über jeden Kommentar“. Ein hoher Anspruch, und bei Trollen werde ich ihm nicht gerecht. Die Freude gilt denen, die mit mir oder anderen ins Gespräch kommen wollen. Das muss nicht eng am Thema des Beitrags und darf  kontrovers sein.

Kommentare sind Teil eines Gesprächs. Wer hier kommentieren möchte, sollte das wissen.

Herbst-Pentade

28. 10. 2011

28. / 29. Oktober: Rückzugstage im virtuellen Leben
30. Oktober: Sonntag
31. Oktober: Reformationstag
1. November: Feiertag

Das sind meine Herbstfarben in den nächsten fünf Tagen.
Ich halte mich mit Beiträgen und Beantworten von Kommentaren zurück, mach es mir behaglich oder hab zu tun, je nachdem.

Rückblick auf eine turbulente Blogwoche

1. 8. 2011

Image via blog.beetlebum.de

Problemtalk creates problems.
Solutiontalk creates solutions.

~Steve de Shazer~

Auf Elisabeths Lebensfreude-Agentur zauberwort

„Das Überkreuzkommen-können hier in Jörgs blog fand ich ja grade eine Stärke dieses blogs. Überkreuzkommen nicht im Sinn von intoleranten Streitereien (und die hab ich hier bisher auch nicht festgestellt) sondern Überkreuzkommen als Austausch auch kontroverser Meinungen. In anderen blogs, in denen ich schon mal mitgelesen habe, ist das oft so dass nur bilaterale „Gespräche“ zwischen dem Bloginhaber und jeweils einzelnen Kommentatoren zustande kamen. Die Stärke hier ist für mich, dass da oft auch Kommentatoren untereinander in einen Austausch kommen.“

Werner [der „Aktivkommentator“ 😉 ]

Danke euch beiden, das waren rechte Worte zur rechten Zeit. Es ermutigte mich zum letzten Beitrag.

Und als Auswertung noch zwei Botschaften an die Welt:

  • Wer mir seine Meinung sagen will, möge es bitte direkt tun.
    Wer es über andere tut, erreicht mich nicht.
  • Vertrauliche Mitteilungen, ob über Kommentare oder per Mail, behandle ich auch vertraulich. Wer sich zum Beispiel durch einen Kommentar oder einen Beitrag persönlich angegriffen fühlt, sollte es mir mitteilen. Vielleicht lässt es sich regeln, ohne dass es im Kommentarbereich ausgefochten werden muss.

Und ein bisschen, nur ein bisschen war es mit mir und meinem Blog wie im Song von Aloe Blacc.


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