Posts Tagged ‘Bild’

Künstlergeheimnisse: Edvard Munch

31. 8. 2016

Endlich ist es gelungen, eine Fotografie von Edvard Munchs Frühstückstisch aufzufinden.

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Gebundene Bücher

3. 11. 2015

Gebundene Bücher

Lachbrötchen

12. 8. 2015

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Lachend ging das Bötchen seinem Schicksal und seiner Bestimmung entgegen, gegessen zu werden.

Vielleicht das schönste Bild

4. 8. 2015

Vielleicht das schönste Jesusbild, das ich kenne:

Christus und der Abt Mena.

Jesus als Freund, der einem zur Seite steht und die Hand auf die Schultern legt.

Ermutigend. Der hält zu einem.

Spuren im Sand, Nachklapp

26. 11. 2014

Aus gegebenem Anlass, nämlich der Tagung, bringe ich noch einen Nachklapp zu den Spuren im Sand.

erklären lässt es sich nicht
wie das ist
zugleich gehen und getragen werden

steht er dir im rücken
oder fällt er dir hinein
kommt er dir entgegen
tut er’s womöglich als feind

definier ich ihn mir lieb
zeigt er sich böse
wart ich auf seinen  zorn
übersetzt er mir gnade

wenn alles nur so einfach wär
wie wir es gerne hätten

Innehalten und Pause machen

22. 10. 2014

Mach mal Pause, halt inne, stell die Eile ab und dich in Ruhe hin . Tut ja auch mal gut…

Grüße an Frau Tonari!

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Parkscheibe aus Kassel

Friedensdemo im Fotolabor

15. 7. 2014

Opa war in den braunen Zeiten Mitläufer. Zu Hause sagte er „Die Verbrecher“, wenn er von den Nazis sprach. Niemand hat ihn denunziert.

Im 1. Weltkrieg  hat er das Eisernes Kreuz 2. Klasse und die Württembergische Militärverdienstmedaille in Silber bekommen (als Rheinländer!). Doch sein Herz schlug links und er wusste, für wen er den Kopf hinhalten durfte: Für Kaiser und Industrie.

Im Nachlass fand sich dieses Foto.

Wir haben den Krieg satt

Die Inschrift an der Wand ist nachträglich eingefügt worden, wie man bei genauerem Nachsehen entdecken kann. (Analoges Photoshop des frühen 20. Jahrhunderts, sozusagen.) Anders wäre es zu riskant gewesen.

Wanderfoto: Stillgestanden

4. 6. 2014

Manchmal fotografiere ich beim Wandern.

Damit dieser scheue Leitpfosten nicht weglief, musste ich ganz schön lange stillstehen und leise sein. Von welcher Straße er sich in den tiefen Wald verirrt hatte, kann ich nicht sagen.

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Auf Etappe 6 des Natursteigs Sieg.

Tiefschürfend erkennt Wikipedia: „Neben dem Corpus machen vor allem die beidseitig angebrachten Reflektoren die Wirkung des Leitpfostens aus.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Leitpfosten, abgerufen am 06.04.2014.)

Ein Bild sagt mehr als tausend Dochte

11. 2. 2014

Letzthin, auf dem Ball der gebrochenen Kerzen, hatte sich Henriette Stumpen so ausgetobt und glücklich getanzt, dass sie erschöpft auf der Tanzfläche liegen blieb.

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(Übrigens hatte Frau Teelicht den armen Lukas Tropf ganz schön angemacht. Er fing sofort Feuer, und das lag nicht nur an ihrem silberfarbenen  Alukleidchen. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Hier wird spitz abgerechnet

10. 12. 2013

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Ein bisschen Suchbild. 🙂

Bausteinloch

30. 8. 2013

Nicht nur für wortman

Wenn die Worte fehlen, helfen Bilder.
Hier eins mit einem Baustein, der so heißt, wie wenn man Worte spricht. Auf griechisch. Auch wenn der Baustein dänisch ist.Baustein

Schreibmäppchenmeditation

16. 5. 2013

Bist du auch wie ein Radiergummi und reibst dich auf?

Oder wie ein Zirkel und bewegst dich im Kreis?

Wie ein Bleistift und alles so eintönig anthrazit?

Komm, zieh mal den Reißverschluss und geh aus dem Schreibmäppchen raus!

Aus der Zeit gefallen, vielleicht Nummer 1

11. 4. 2013

Neulich beim Aufräumen stieß ich auf ein altes Foto aus den Hinterlassenschaften meiner Mutter. Da liegt es vor mir. Keine Assoziation. Das Haus ist gut in Schuss, aber nicht blitzblank neu, meine ich. Die Rückseite des Bildes ist wie eine Postkarte bedruckt.

Das Haus am waldesrand - aus der Zeit gefallen

Ich rätsel, wann und wo das Bild aufgenommen sein kann.
Wann: Zwischen 1910 und 1930, schätze ich. Vor 1920 hat man auf Fotos selten gelacht, das spricht eher für die zwanziger Jahre.
Wo: Ländlich. Mittelgebirgslandschaft. Am Hang, rechts eher Laub-, links eher Nadelwald.

Die Kinder: Die drei Mädchen vorne mit weißen Kitteln, die Jungen mit ähnlichen Jacken, ähnlich gekleidet die beiden älteren Mädchen hinten. (Da es uniform wirkt, kam ich auf Heim. es könnte aber auch der Stil der Zeit sein.)

Im Haus fünf Erwachsene in drei Fenstern. Links unten ein Paar, also Mann und Frau. der Mann mit Kragen und Binder. Oben in einem Fenster zwei Frauen, die eine im hellen Kittel, die andere wirkt auch einfach gekleidet. Im fenster rechts daneben ein einzelner Herr, mit dunklem Sakko und Krawatte. Er ist kahl – oder verbirgt der Schatten einen Haarkranz? Und er lehnt sich aus dem Fenster.

Privathaus? Ein Kinderheim oder ähnliches? Keine Stromleitungen sind zu erkennen. (Danke, Mialieh!)

Wie aus der Zeit gefallen kommt es mir vor. Wer mag genauer hinschauen und Beobachtetes weitersagen? Oder fällt jemandem der Groschen und erkennt es?

Jahreslosung: Unterwegs zum Besseren

7. 1. 2013

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“
Hebräer 13, 14

Das wandernde Gottesvolk“ ist ein Leitmotiv des Hebräerbriefs. Hier, kurz vor Schluss, wird es aufgegriffen: Die gewohnte Umgebung verlassen, weil wir in ihr kein Zuhause haben. Solidarisch mit dem gekreuzigten Jesus: draußen vor der Stadt. Durchaus diesseitig auf dem Weg zu guten Lebensverhältnissen. (Empfehlenswert dazu der Beitrag hier.)

Unterwegs sein ist darum das Motiv des Kopfbildes hier auf theomix: ein Bild durch einen fast leeren Regionalzug. (Klar, ich war drin. 🙂 ) Und für diese Woche ein Weg-Lied, das außer dem Weg-Motiv nicht so recht zur Jahreslosung passt. Oder?

Die bessere Version:

Mark Forster, Auf dem Weg – Loop Station Version

Und mit Bild zum Draufklicken:

Kommt gut durch!

Sprechende Namen

1. 9. 2012

Was andere machen, kann ich auch.

Fundstück aus dem Urlaub.

Enthüllungsfoto

20. 7. 2012

Manche Menschen  wollen partout nicht im Internet zu sehen sein. Mir ist es jedoch geglückt, gleich mehrere Exemplare dieser Gattung auf einem Gruppenfoto – gemeinsam mit mir – abzulichten.

(more…)

Regenbogen und Gewitter

23. 4. 2012

Oben ist jetzt ein anderes Bild. Nach dreieinhalb Jahren darf etwas Abwechslung sein.

Baum und Büsche, dunkle Wolken, ein Baukran,  – und ein Regenbogen. Das ist ein Blick ins echte Leben. Weiterhin mit Kopf und Herz.

Frühfrühlingskreisel und Beschriftungsparadox

22. 3. 2012
Ohne Worte

Ohne Worte

Die Beschriftung „Ohne Worte“ ist doch ein Paradox, ein  ganz kleines, aber immerhin. Oder?

Berührt

27. 10. 2010

Im Religionsbuch für die 1. und 2. Klasse ist das Bild von der Hand Gottes. Ich finde es wunderbar: Die Fingerspitze der goldenen Hand durchbricht die Ringe der himmlischen Sphäre und überwindet die Distanz. Sie sucht das, was dann Michelangelo mit der Schöpfung darstellt: die Berührung mit der Hand des Menschen.

Das habe ich im Kopf, als ich das Bild mit der Religruppe betrachte. Die zweite Klasse bemerkt lauthals, sie hätten es schon letztes Jahr gehabt. Und der ersten Klasse hatte ich es – aus diesem Grund – letzte Woche gezeigt, als die Zweite nicht in der Schule war.

Gottes Hand streckt sich zart und vorsichtig aus – und das verdeutliche ich, indem ich mit meiner Hand die Hand eines Kindes antippe. Und ich mache es dann bei jedem Kind. Ein paar geben mir lieber die Hand. Aber was für ein Moment: Ich gehe reihum, und bei den einen tippe ich vorsichtig Finger an Finger, und den anderen  gebe ich die Hand. Und alle sind heiter und froh. Süß.


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