Posts Tagged ‘Bibel’

Dach kaputt, Vordergarten zertrampelt

15. 10. 2015

Wer Jesus einlädt, braucht keine Facebookpartys.

Nebenprodukt der Predigtvorbereitung zum letzten Sonntag:
Der Blickwinkel des Hausbesitzers zu Markus 2, 1- 12.

 

 

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 9

16. 9. 2015

Nachkommen von Wirtschaftsflüchtlingen

Ein umherirrender Aramäer war mein Vater;
und er zog hinab nach Ägypten und war daselbst ein Fremdling mit wenigen Leuten;
und er wurde daselbst ein großes, starkes und zahlreiches Volk.

Und die Ägypter misshandelten uns und unterdrückten uns und legten uns einen harten Dienst auf.
Da schrieen wir zu IHM, dem Gott unserer Väter;
und ER hörte unsere Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und unseren Druck.
Und ER führte uns aus Ägypten heraus mit starker Hand und mit ausgerecktem Arm
und mit großem Schrecken durch Zeichen und Wunder;
und er brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land,
ein Land, darin Milch und Honig fließt.

5. Mose 26, 5 – 9

Manchen Forschern gilt dieser Text als eines der ältesten Bekenntnisse des jüdischen Glaubens.

Die erste Vertreibung in der Bibel

1. 9. 2015

„Und er vertrieb den Menschen…“
1. Mose/ Genesis 3, 24
(Einheitsübersetzung; Schlachterbibel 1951/ 2000; Zürcher Bibel 1931/ 2007; ähnlich Bibel in gerechter Sprache und Neues Leben. Die Bibel.)

Gott selbst vertreibt „den Menschen“ aus seiner Heimat, dem Garten Eden. Der Mensch sollte also wissen, dass er und seinesgleichen zu den Vertriebenen gehört. Wird der Mensch sesshaft und gewinnt Wohlstand, vergisst er das leicht. Vertriebene sind dann „aus der Gnade herausgefallen“.  Doch es trifft auf jeden zu – und jeder lebt aus Seiner Gnade.

Tag des Purzelbaums 2015

27. 5. 2015

Es ist nach sechs Jahren an der Zeit, über biblische Bezüge zum Purzelbaum nachzudenken.

König David rette die Bundeslade und führt sie mit Pauken und Trompeten nach Jerusalem. Und dann heißt es

  1. Samuel 6,14:

„Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war mit einem leinenen Ephod umgürtet.“

Der Ephod ist etwas, was niemand genau kennt. Und der  Purzelbaum ist hier nicht ausdrücklich genannt.

So korrespondiert eines mit dem anderen:
Ein Ding, das niemand genau kennt, wird benutzt bei etwas, was nicht ausdrücklich erwähnt wird.

Im nächsten Jahr dann etwas aus dem Neuen Testament.

Altes neu: Bibel deutsch

11. 2. 2015

Mittlerweile benutze ich im Neuen Testament die BasisBibel am liebsten. Sonst ist alles so, wie beschrieben:

https://theomix.wordpress.com/2008/11/13/welche-bibel-darf-es-sein/

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 8

23. 1. 2015

Nun erfahre ich in Wahrheit,
dass Gott die Person nicht ansieht;
sondern in jedem Volk,
wer ihn fürchtet
und recht tut,
der ist ihm angenehm.

Apostelgeschichte 10, 34 – 35

So erzählt Lukas, wie Nichtjuden in die christliche Gemeinde kamen: ein römischer Hauptmann möchte gerne getauft werden. Damit der Oberapostel  Petrus nicht  zaudert, muss Gott  einigen Menschen Träume schicken und Sendboten zur rechten Zeit, sodass beim Apostel der Groschen fällt.

Selbst unter Christenmenschen  muss man sich manchmal daran erinnern – und gerade dann, wenn Flüchtlinge vor der Tür stehen:
„GOTT sieht die Person nicht an.
In jedem Volk, wer IHN fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.“

Welche Bedenken da auszuräumen waren, so dass auch der Speiseplan sich auf „Igitt!“ umzustellen drohte, das steht im gesamten Kapitel. Es sei zur Lektüre empfohlen. Und wer Augenzwinkern wahrnimmt, tut recht daran. Es liegt am Autor und nicht an der flirrenden Mittagshitze. :)

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 7

6. 11. 2014

Kein Eingehen auf Verantwortungsethik, kein Sinnieren über politische Entscheidungen, schon gar nicht im Nahen Osten.
Erinnern muss sein. Steht Christenleuten ganz gut an.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem lass auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will.

Matthäus 5, 38 – 42

Was daraus folgt? Es wird einiges kosten.

Zur Weisheitsbewegung in der Bibel

3. 7. 2014

Vor gut einem Vierteljahr hatte ich bei einem Beitrag Nachfragen zur biblischen Weisheit. Ich habe das zusammengefasst, es ist sehr stichwortartig und komprimiert. Wenn ich es besser haben wollte, müsste es noch länger warten. Ich veröffentliche es aber jetzt. Wer Fragen hat, kann sie ja stellen.😉

Ich gebe wieder, was so ausgangs des Studiums hängen geblieben ist.

In der Bibel gibt es ausdrücklich so genannte Weisheitsbücher: Hiob, Sprüche, Prediger (Kohelet), Hoheslied. Sie sind Teil einer Weisheitsbewegung im Alten Orient. Besonders viel weiß man aus Ägypten.

A. Die frühe Weisheit:

Mit König Salomo begann eine Epoche, in der das Königreich Israel durch ein Machtvakuum zwischen Ägypten und Babylonien zu größer Ausdehnung kam. Das brachte dann einen regen kulturellen Austausch mit den Nachbarstaaten.

Die Weisheit war Importgut. Sie bemühte sich, Erfahrungswissen zu sammeln.

Das Axiom der Weisheit: Es gibt in der vorhandenen Welt eine Ordnung. Sie zu durchschauen ist die Kunst!
Im Verhalten des Menschen entdeckte man den „Tun-Ergehen-Zusammenhang“:
Was du tust, hat Folgen, die zu dir zurückkommen.
Das prägt die Spruchsammlung Sprüche 10 -22.

B. Die Blüte der Weisheit

Sprüche 1 – 9 stellt ein späteres Stadium dar: Hier begegnen größere Texteinheiten, sie haben deutlich ein pädagogisches Interesse. Die Weisheit ist nicht nur eine Tugend, sie tritt auch als fiktive Person auf.

C. Die Krise der Weisheit:

Der Tun-Ergehen-Zusammenhang kriegt Kratzer: Wie ist das, wenn der gute Mensch gar nicht das Gute bekommt, das er verdient, und es dem Bösen bis zuletzt gut geht? Stimmt die Tradition da noch? Diese Fragen prägt das

a. Buch Hiob

Es besteht aus drei (bis vier) Schichten:

I. Rahmenhandlung

Sie ist noch von der Tradition des TEZ geprägt.
Die Wette zwischen Gott und  Satan über das Verhalten des Hiob. In der 1. Wette kriegt der gerechte und gute Hiob eine eklige Hautkrankheit. Aber er hält an Gott fest. Dann kommt es härter; innerhalb kurzer Zeit überbringen Boten die Nachricht, dass alle seine Kinder verunglückt und gestorben sind. Auch da bleibt Hiob treu und schwört Gott nicht ab. Daraufhin wird er mit neuen Kindern und neuem Reichtum beschenkt.
Im Wechsel von himmlischer Szene und Handlung auf der Erde fehlt eine Szene: Was Gott mit Satan macht, als er die Wette verloren hat. Vermutung: Sie ist gestrichen worden. Denn da steht jetzt viel Umfangreicheres und Längeres:

II. Das Streitgespräch zwischen Hiob und seinen drei Freunden

Als es Hiob am schlechtesten geht, kommen drei Freunde zu ihm, bleiben zunächst schweigend bei ihm und wollen ihn dazu bringen, sich selbst zu erforschen, ob er nicht etwa eine verborgene Schuld auf sich geladen hat; trotz reinem Gewissen hat er vergessen sie zu nennen.
Heutige Lesegewohnheiten hätten gerne einen deutlichen  roten Faden. Der ist leider nur schwer zu entdecken. Als Tendenz zeigt sich: Hiob steigert seine Unschuldsbeteuerungen und legt die Verantwortung für sein schlimmes Schicksal auf Gott. Ja, er ruft Gott zum  Zeugen gegen Gott an. Damit fordert er ihn heraus.

III. Der vierte Freund

Plötzlich sitzt da ein vierter Freund in der Runde. Er ist mit allem überhaupt nicht einverstanden und verteidigt den TEZ – der eben nicht so deutlich sei. Hiob hätte besser hinhören müssen. Der Freund monologisiert über mehrere Kapitel, ohne dass Hiob den Hauch einer Chance zur Antwort bekäme.

IV. Gottes Antwort – zu II.

Gott antwortet aus dem Sturmgewitter und weist Hiob zurecht. Er wäre nur ein kleiner Mensch und könne in Gottes Walten nicht hereinfummeln. So bringt er Hiob zum Schweigen.
Zu guter Letzt rechtfertigt er Hiobs Reden und weist die Argumente der Freunde ab. (Was dann auch dem vierten gilt!)

Nicht unbedingt ermutigend, diese Gedanken. Eine mögliche Konsequenz ist

b. Das Buch Kohelet/ Prediger

Inhalt kurz zusammengefasst: Da man eh nichts Genaues weiß und alles vergänglich ist, soll man am besten das Leben maßvoll genießen und Gott einen guten Mann sein lassen, äußeres Befolgen der Regeln inklusive.

D. Anhang: Das Hohelied

Eine Sammlung von Liebesliedern. Wie sie es die in die Bibel geschafft haben, weiß man nicht so genau. Als weisheitlich zählen sie, weil sie Salomo erwähnen. Und Liebe und so Sachen gehören nun mal zur Schöpfung, dem Forschungsobjekt der Weisheit.
Mystische Deutungen haben dieses kleine Buch vor der Sittenzensur gerettet. Was zwischen Mann und Frau spielt, lässt sich auf Gott und seine Braut, das Gottesvolk, deuten.

Zur Hölle

7. 5. 2014

Zum Teufel“ gab es ja eine interessante Diskussion. Die Kommentatoren sind Schuld, wenn ich kurz zur Hölle ergänze. (Und an den vielen Unterbrechungen liegt es, dass es so lange gedauert hat.)

Die Themen liegen nah beieinander, wie ich einigen Kommentaren entnahm. In meinen Augen ist die Nähe nicht zwingend. Woher kommt sie? Vermutlich aus der darstellenden Kunst, da tauchen die Teufelchen am liebsten in der Hölle auf. Schauen wir mal ins „Quellenbuch“:

In der hebräischen Bibel ist das Jenseits noch „höllenfrei“. Wem es vergönnt ist, der stirbt „alt und lebenssatt“. Friedlich gestorbene Könige werden „zu ihren Vätern versammelt“. Die Psalmen sprechen von der Grube, in die jemand nach dem Tode fährt, also in die Erde. Wenig Interesse daran, was danach kommt. Die Propheten drohen Strafen an, aber die sind irdisch, innerweltlich gedacht.

In der weiteren Entwicklung des Judentums wird dann die „Hölle“ ein Thema.

Deshalb sagt dann auch das Neue Testament etwas zur Hölle: Sie ist der Ort, wo Heulen und Zähneklappen herrschen. Vor allem in der Offenbarung (des Johannes) wird ein wenig angedeutet – der feurige Pfuhl, in der dann der Teufel mit allen seinen Genossen gestoßen wird.

Eine apokryphe Schrift, die Offenbarung des Petrus, malt die einzelnen Höllen und ihre Qualen aus. Es ist gut, dass dieses Werk nicht in den Bibelkanon aufgenommen wurde. Schlecht ist: Diese Schrift war bis in die Renaissance beliebte Lektüre. so prägte sie die darstellende Kunst, in Malerei und Literatur (Dantes Göttliche Komödie zum Beispiel.)

Bilder prägen das Denken – so auch hier. Breughel oder Riemenschneider haben Höllenorte ausgemalt, die wir lieber nicht gesehen hätten. Und die sich dann doch in der Welt hinter  der Leinwand wiederfinden. Das traurige Jubiläum 1914 – 2014 erinnert an die „Hölle von Verdun“ und die Schlachtfelder bei Ypern und anderswo.

 

 

 

 

 

Weihnachtsgeschichte

24. 12. 2013

Die Weihnachtsgeschichte (nach Lukas 2) gehört liturgisch und für mich persönlich einfach zum Heiligen Abend dazu. Wenn Horst Schlämmer sie verliest, bekommt der Text einen besonderen Charakter.:)

Habt einen schönen Tag – und feiert so, wie ihr es braucht und euch guttut!

Sonntagsakkuaaufladeaktionsempfehlung

9. 11. 2013

Alle Mediengeräte aus.
Kerze anzünden.
In der Bibel blättern
was Schönes lesen.

Bibeltext für heute, für mich und wen noch

26. 10. 2013

Da sprach er:
Wem ist das Reich Gottes gleich, und womit soll ich es vergleichen?
Es gleicht einem Senfkorn,
das ein Mensch nahm und in seinen Garten warf.
Und es wuchs und wurde zu einem Baum,
und die Vögel des Himmels nisteten auf seinen Zweigen.

Und wiederum sprach er:
Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?
Es ist einem Sauerteig gleich,
den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte,
bis es ganz durchsäuert war.

Lukas 13. 18 – 21
(Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen, Fortlaufende Bibellese für heute.)

Kurz, knapp. Jesus von seiner besten Seite.
Bilder für das Reich Gottes.
Es kommt einfach so. Und damit überraschend.

Kurz, knapp, Konzentration auf das Wesentliche.
So eine Text brauche ich heute.
Wer noch?

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 6

17. 9. 2013

Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tage abreisen wollte, und dehnte die Rede bis Mitternacht aus.

Es waren aber zahlreiche Fackeln in dem Obersaal, wo wir versammelt waren. Und ein junger Mann namens Eutychus saß am Fenster; der sank in einen tiefen Schlaf, weil Paulus so lange redete. Und vom Schlaf überwältigt, fiel er vom dritten Stock hinab und wurde tot aufgehoben.

Da ging Paulus hinab und warf sich über ihn, umfasste ihn und sprach: Macht keinen Lärm; denn er lebt! Und er ging wieder hinauf und brach das Brot, aß und unterredete sich noch lange mit ihnen, bis der Tag anbrach, und zog alsdann fort.

Sie brachten aber den Knaben lebendig und waren nicht wenig getröstet.

Apostelgeschichte 20, 7 bis 12 (Übersetzung: Schlachter 1951 [mit kleinen Änderungen])

Der erste Kirchenschlaf hatte noch lebensbedrohliche Folgen. Wie ist das heute? Mehr dazu übermorgen.

Geistlich

19. 4. 2013

Was macht ein Tun oder Denken, einen Text oder eine Veranstaltung „geistlich“?
Ein Bezug zur Bibel oder zwingend ein direktes Zitat aus ihr?
Ein gesprochenes Gebet?
Ein gedachtes Gebet oder eine Meditation?

Wie viele Menschen braucht es, damit etwas „geistlich“ wird?
Einen, den einsamen Autor oder mindestens zwei – und dann auch noch in Seinem Namen?

Ich finde diese Frage wichtig für das kirchliche Leben und für die eigene Spiritualität/ Frömmigkeit.
Aber wurde schon erfolgreich eine Antwort gegeben?

Motivationsschub

28. 6. 2012

– Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 6 –

Geh hin zur Ameise, du Fauler;
sieh, was sie tut und lerne von ihr!

Obwohl sie keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrscher hat,
bereitet sie doch ihr Brot im Sommer
und sammelt ihre Speise in der Ernte.

Sprüche Salomos 6, 6 – 7

Dann wollen wir mal schön fleißig bleiben!😉

Bibel zitieren ohne Stress

27. 6. 2012

Das leidige Urheberrecht macht auch vor der Bibel nicht halt: Manche Bibelübersetzungen dürfen theoretisch nicht kopiert werden. Man sehe hier und schaue unten unter Nutzungsbedingungen. (Einzelne Verse oder Passagen können über Twitter oder Facebook versendet werden; bei den Tageslosungen ist das Zitieren des Bibeltextes erlaubt.)

Es gibt aber „freie“ Übersetzungen, zum Beispiel  auf http://www.bibel-online.net/. Der Luthertext von 1912 ist heute jedoch nicht mehr so gut zu verstehen. Da helfen andere Übersetzungen. Die vorletzte Elberfelder (immerhin 1905, aber leichter als „Luther 12“) oder Schlachter 1951. Die Neue evangelistische Übersetzung ist so ähnlich wie die Basisbibel. Leider schreibt sie im hebräischen Teil konsequent den Gottesnamen aus.

Das Gute der anderen Angebote: Die Übersetzungen lassen sich online nachlesen – und die Originale auch.

Siehe auch: „Welche Bibel darf es sein?“

Zweifel einmal andersherum

25. 4. 2012

Und wenn das alles stimmt, was da steht?

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 5

25. 1. 2012

Jesu aber sprach zu seinen Jüngern:

Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter;
der wurde von ihm angeklagt, er würde sein Vermögen verschwenden.
Und er rief ihn zu sich und sprach zu ihm:
„Was höre ich da von dir? Leg die Abrechnung über deine Arbeit vor!
Denn du kannst nicht länger Verwalter sein“

Der Verwalter sprach bei sich selbst:
„Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab.
Für schwere Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich der Verwaltung enthoben bin.“

Und er rief nacheinander alle zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten und sprach zu dem ersten:
„Wie viel schuldest du meinem Herrn?“
Er sprach: „Hundert Fass Olivenöl.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein, schreib fünfzig!“
Dann fragte er einen andern: „Und du, wie viel Schulden hast du?“
Er sprach: „Hundert Sack Weizen.“
Und er sprach zu ihm: „Hier ist dein Schuldschein,  schreib achtzig.“

Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger im Umgang miteinander als die Kinder des Lichtes .

Lukas 16, 1-8

Vergleichspunkt des Gleichnisses ist der Umgang miteinander. Aber diese Pointe kommt erst am Schluss.  Bis dahin darf man sich wundern.

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 4

2. 11. 2011

Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich? Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen: „Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt! Wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint!“
Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der aß kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der isst und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, Freund der Zöllner und Sünder!
Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.
Lukas 7, 31-35

Wer sich einmal ehrenamtlich exponiert hat, vielleicht sogar verantwortlich, kennt das:  Die Zuschauer auf der Tribüne pfeifen, egal was passiert. Man kann es eben niemandem recht machen.

Schon vor über 1.900 Jahren hat man das gekannt? Motzen als menschliche Grundkonstante? Erstaunlich.

Das steht für mich auch in diesem kleinen Text, der gerne vernachlässigt wird. Er ist nur bei Lukas und sonst nirgends.

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 3

20. 10. 2011

DAS

stimmt immer noch.

Auch wenn es nicht die Tageslosung ist. Die steht hier.


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