Posts Tagged ‘Bestattung’

unerledigtes 2

27. 2. 2015

der tod sei nur vorgetäuscht, die bestattung nur gespielt, ihr bruder habe weitergelebt. ich war berührt von der geschichte, wünschte viel erfolg und bat darum, mir weiter zu berichten, wenn sie etwas erführe. nie wieder etwas gehört.

gedanken um eine bestattung

12. 12. 2014

I

manchmal ist es wie
sand im mund, der zwischen den zähnen knirscht
keine wohlfeilen worte, kein gelungener abschied
dem im sarg den plötzlichen tod,
den anderen schmerz und bitternis

II

gott klagen, ihn anklagen
es gibt schlimmeres ja
aber es gibt keinen trost auf umwegen
wenn es einen geben kann
für die verletzten und empörten seelen

III

nicht erst beim absenken in die grube
schon beim rückblick auf das leben
schluchzen und heulen bei denen
die vor mir saßen

hinterher dank der familie an mich
und dabei habe ich nur meinen zweifel gesagt
und mit sympathie auf ein leben geschaut

im ringen mit GOTT war ich
ich habe es IHM nicht leicht machen wollen
und was verpasst ER mir da?

Das „Esdichgab“

30. 4. 2014

Was mag das sein, auf der Kranzschleife am Rande einer Bestattung?
Wir ahnen es: Eine Mischung aus Flüchtigkeit und Abhandenkommen einer Konjunktion. Eine Inschrift mit der Exaktheit der Chat-Grammatik. So oder so, ein Gruß aus einer anderen Welt.

Am Rande einer Bestattung

Am Rande einer Bestattung

Gott zum Gruß, KW 13/ 14

4. 4. 2014
  • Beim sonst so vollen Freitagvormittag fallen anderthalb Termine aus. Zugleich sind nur an diesem Freitag zwei Geburtstagskinder zu feiern und bei der Ankunft zu Hause wartet bereits ein Sarg  Bestattungstermin auf mich. So kann es kommen.
  • Von Montag bis Mittwoch führt mich eine Fortbildung ins Haus Villigst nach Schwerte. Beknante Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und neue kenne gelernt. Und dazwischen noch altes wissen aufgefrischt und neues erworben (oder erspielt -immer diese Rollenspiele).
  • Zu Hause wartet, natürlich, Arbeit. Die Vakanzvertretungsgemeinde ist auf dem Weg die Vakanz zu füllen.
  • Zur Bestattung braucht es ein Gespräch und die Vorbereitung.

Wie im Film

8. 11. 2012

Wie im Film: November, Beerdigung; um das Grab fünf Dutzend Schirme; Regen, Regen, Regen.

Es regnete leicht, als ich ankam. Während der Feier begann es zu gießen. Zur Beisetzung schüttete es wie aus Kübeln. Keine zwei Stunden später kam die Sonne heraus.

Sollte es da wirklich keinen Regisseur geben?

Wieder was gelernt

14. 8. 2012

Wenn Angehörige die Asche der Oma von A nach B transportieren wollen, dürfen sie nicht die Urne unter den Arm klemmen und im eigenen Auto, beispielsweise im Kofferraum, transportieren. Entweder muss eine Urne per Post verschickt werden oder ein Bestatter fährt sie mit Leichenwagen durch die Gegend (zum Bestimmungsort natürlich.)

„Der letzte Wagen ist immer ein Kombi“ – dieser Spruch aus dem Wiener Bestattungsmuseum gilt auch in Rheinland-Pfalz.


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