Posts Tagged ‘Auschwitz’

Siebzig Jahre her

27. 1. 2015

Quelle: wikipedia

Heute vor 70 Jahren
befreiten sowjetische Truppen die Überlebenden des KZ Auschwitz.

„Würden die Juden heute ein Glaubensbekenntnis schreiben wie ihr Christen eins habt“, sagte der Rabbiner viele Jahre später, „dann müssten die Deutschen darin stehen wie Pontius Pilatus in eurem.“

(http://www.youtube.com/watch?v=gVwLqEHDCQE)

Wir wissen nicht, ob die Urenkel des Pilatus je gemeint haben, nun müsse endlich Schluss sein.

Bei weiterem Interesse siehe auch:

Tag der Erinnerung und ein Espresso

65 Jahre danach

Gedenken

 

 

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Quer liegen aus Leidenschaft?

19. 6. 2013

Manches bei ihm beeindruckt mich. Sein Buch „Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte: Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg“ halte ich für äußerst lehrreich – und erschreckend.

Ralph Giordano hat mit runden Neunzig ein Interview gegeben. Ein querköpfiger Selbstdarsteller. Nun kommt er sehr nachdenklich daher. Hier der Link zum Kölner Stadtanzeiger.

Gedenken

27. 1. 2012
Zum Internationalen Holocaustgedenktag

Notwendige Erinnerungen

27. 1. 2011

Nicht nur zum Gedenktag

Zu Weihnachten habe ich mir und der gesamten Familie ein  hochinteressantes Buch geschenkt, das ich auf WDR 5 vorgestellt hörte:

Katharina Bader,
Jureks Erben: Vom Weiterleben nach dem Überleben

Die Autorin, Jahrgang 1979, arbeitet nach dem Abitur als Freiwillige ein Jahr lang in Auschwitz. Sie lernt den ehemaligen KZ-Häftling Jerzy Hronowski, genannt Jurek, kennen. Es entwickelt sich eine  Freundschaft, die ihr weiteres Leben prägt: Sie lernt Polnisch und studiert in Polen. Im Jahr 2006 stirbt Jurek, sie reist zur Beerdigung an, erfährt von mysteriösen Todesumständen, lernt Jureks Sohn und seine Familie kennen. Sie wird neugierig, forscht über dieses Leben, das sie von Anfang an fasziniert hat. Sie begegnet früheren Weggefährten und entdeckt viele – bis dahin unbekannte – Facetten an Jurek. Je mehr sie forscht, desto mehr Fragen tauchen auf: Wie war das Verhältnis zum Sohn, der mit 16 von zu Hause weglief? Welche Rolle spielte Jurek in der kommunistischen zeit? Was trieb ihn an, sich für die deutsch-polnische Verständigung einzusetzen?

Katharina Bader hat einen guten Schreibstil, man kann ihr gut folgen, und sie hat eine spannende Geschichte mit vielen Hintergründen zu erzählen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Hier gibt es auf mephisto 97.6, dem Leipziger Universitätsradio, ein Interview mit Katharina Bader.

Nachtrag: Mehr zum Gedenktag und seinem Thema

16.10.2008: Das Grausen in der Kiste

19.10.2008: Das andere Grausen

27.01.2009: Gedenktag und Tageslosung – theologische Gedanken

27.01.2010: 65 Jahre danach – eine Reflexion des Zeitgeists


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