Posts Tagged ‘Auferstehung’

Ostern, zugemutet

20. 4. 2014

Ich wünsche meine Leserinnen und Lesern
frohe Ostern!

„Das Leben wird neu“, das ist eine gute Analogie zur Auferstehung des Einen, Christus. Und dann das:

„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!“
Bibel, Erster Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 15, Vers 19

Es gibt noch mehr? Etwas wartet auf uns? „Irgendwie“ schon. Guter Ausblick statt Vertröstung. Vertrösten mag ich nicht.

Ostern: für mich ein schönes und ein schwieriges Fest. Und beides ist gut.
Bleibt aufmerksam!

Überschrift

28. 11. 2012

Die Überschrift des Arbeitsbuches zur Ökumenischen Bibelwoche 2012/2013:
Der Tod ist nicht mehr sicher

Amen.

Was heißt Amen?

[…] Amen, Amen, das heißt: Ja, ja, so soll es geschehen.

Aus Luthers Kleinem Katechismus:
(Vater unser, Der Beschluss)

Kurz mal aufs Streckbrett

1. 11. 2010

Die Versuchung des Antonius, von Matthias Grünewald anschaulich in Szene gesetzt.

War das nicht meine Lage? Jede Nacht brachte eine Unmenge Schlaf mit schweren Träumen. Sie zerrten und zogen an meiner Seele wie die Dämonen an Antonius. Ausgespannt zwischen den beruflichen Herausforderungen der Gegenwart (und konkreter darf es nicht werden), der beruflichen Misere der Vergangenheit: würdelos behandelt zu werden, und anderen Miseren: Ich fing schon an den Urlaub insgeheim „mein Purgatorium“ zu nennen. Es nahm mich nicht Wunder, dass zuguterletzt mein Darm verrückt spielte und mir ein FastFasten auferlegte. Immerhin war ich dann auch erleichtert. Und leicht ist es auch dem Auferstandenen.

Wird die Anfechtung nicht bewusst ausgetragen, dann kommt sie über den Tunnel der Träume ins Körperliche geschlichen.

Der dritte Schluck weckt auf

10. 4. 2010

Der spirituelle Espresso (die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine) hat zwei Schlucke (also Losung und Lehrtext. Mit einem kleinen Nachklapp (ergänzender Text).

Die Losung vorgestern (8. April) hatte als Zugabe ein Gebet von Janet Morley, eine im englischsprachigen Raum bekannte christliche Autorin.

„O unvertrauter Gott“ beginnt es. Was für eine Anrede! Das geht tief. Da weiß ich doch, dass seit der Aeropagrede des Paulus (hinter der ja Lukas steckt, Apostelgeschichte 17) sich der „unbekannte Gott“ in Christus bekannt gemacht hat.

Ist er dadurch schon vertraut? Ich bin mit acht Monaten getauft, habe eine gewisse religiöse Erziehung genossen, erinnere mich an Kinder- und Familiengottesdienste, wurde konfirmiert, na ja, und die Berufswahl…

Gott war mir sehr nahe. Seine Spur hat sich mal vor über einem Jahrzehnt verflüchtigt, er blieb mir bekannt, aber war mir nicht mehr vertraut. Das hat sich vor ein paar Jahren wieder geändert. Dem verdankt auch der Blog seinen Anfang.

Aber manchmal bliebt Gott „unvertraut“. So wie in einer Freundschaft oder Partnerschaft der Mensch neben mir bei mir sein kann – und plötzlich tut sich eine neue Seite auf…

O unvertrauter Gott: dieser Gott ist es, der mein Herz wärmt. Wie bei einer guten Freundschaft: Auch die hält ein paar Jahre Sendepausen aus; aber wenn es ein Wiedersehen gibt, dann ist es fast so, als wäre es nur ein kurzer Zwischenraum gewesen. O unvertrauter Gott, Spuren des Lebens, der Auferstehung, überall…

Ostern

12. 4. 2009

Frohe Ostern!

Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

„Christ will unser Trost sein,“ heißt es in einem der ältesten Kirchenlieder. Warum? Weil Gott aus dem Scheitern neues Leben schenkt. Auch eine Chance für uns.


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